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Geographische Lage: 6º O - 15º O / 47º N - 55º N Geographische Merkmale: höchster Berg --> Zugspitze 2963 m; längste Flüsse --> Donau (Teil) 2850 km, Rhein (Teil) 1320 km, Elbe (Teil) 1165 km; größter See --> Bodensee (Teil) 540 qkm.Geographie: Deutschland spiegelt die unterschiedlichsten Landschaften West-, Mittel- und Osteuropas wider. Seine Küsten liegen im Westen an der Nordsee und im Osten an der Ostsee. Deutschland läßt sich in vier Gebiete unterteilen: das Norddeutsche Tiefland, die Mittelgebirge, Süddeutschland und das bayrische Alpenvorland, das längs der österreichischen Grenze den Alpen vorgelagert ist. Die Flußläufe des Rheins, der Elbe und vieler kleiner Flüsse haben ganz eigene Landschaften geschaffen. Deutschlands Küsten sind sehr unterschiedlich beschaffen. Die Ostseeküste ist im allgemeinen flach mit langen, weißen Sandstränden und einigen niedrigen Kalksteinklippen. An der flachen Nordseeküste schützen Deiche das aus den Marschen gewonnene Ackerland. Hinter einem ausgedehnten Wattenmeer liegen die Ostfriesischen Inseln und weiter draußen in der Nordsee die felsige Insel Helgoland. Das Bundesland Schleswig-Holstein grenzt mit der Halbinsel Jütland an die Nord- und Ostsee. in der Nordsee liegen die Nordfriesischen Inseln. Die Norddeutsche Tiefebene ist Teil des umfangreichen Flachlandgürtel, der sich von Nordfrankreich bis nach Rußland erstreckt. Eiszeitgletscher hinterließen Hügelketten und Senken, insbesondere in Mecklenburg-Vorpommern, in denen zahlreiche Seen eingebettet in sanft gewelltes Ackerland und waldige Hügel liegen. Weiter südlich liegt ein Hügelstreifen, der von der sandigen Lüneburger Heide in Norddeutschland nach Südosten zur polnischen Grenze verläuft. Nordwestdeutschland ist ebener und die Landschaft wechselt zwischen Heidelandschaften und feuchtem Sumpfland. Einige der größten Flüsse Deutschlands durchziehen die Norddeutsche Tiefebene. Der Rhein im Westen, die Ems, die Weser und die Elbe münden alle in die Nordsee. Im Osten bilden Oder und Neiße Deutschlands Grenze zu Polen. An ihren südlichen Rändern verläuft die Magdeburger Börde, ein fruchtbarer Schwarzerdegürtel. Eine ungleiche Gliederung zwischen dem Flachland und der Mittelgebirgsschwelle schließt einige breite Beckenlandschaften ein, die teilweise durch Hochländer unterteilt werden; das Leipziger Becken im Osten, das Kölner Becken und das Münsterland im Westen. Deutschlands Mittelgebirge gehören zu einem breiten Gebirgszug, der beginnend in Mittelfrankreich quer durch Europa bis zu den Karpaten im Osten verläuft, in Deutschland selten eine Höhe von 1000 m erreicht und dessen bewaldete Hänge von fruchtbaren Flußtälern durchzogen werden. Durch den zerklüfteten Harz verlief bis 1990 die Grenze zwischen der DDR und der Bundesrepublik Deutschland. Weiter südlich gliedern Flußtäler die Mittelgebirge in einzelne Hauptzüge. Im äußersten Westen werden die Eifel und der Hunsrück durch das tiefe Moseltal getrennt. Das Rheintal scheidet das Sauerland vom Westerwald. Südlich von Koblenz, wo die Mosel in den Rhein mündet, trennt das Rheintal den Hunsrück vom Taunus. In der Mitte Deutschlands liegen zwei Gebirge vulkanischen Ursprungs - der Vogelsberg und die Rhön, die im wesentlichen aus Basalt bestehen. Östlich hinter der Rhön beginnt der Thüringer Wald, Teil eines längeren Schichtstufenlandes, das sich nach Südosten über den Frankenwald, das Fichtel- und Erzgebirge entlang der tschechischen Grenze bis nach Sachsen zieht. Große Teile Mittel- und Süddeutschlands bedeckt ein niedriges Plateau mit tiefen Flußtälern. Die Flüsse Main und der Neckar fließen in westlicher Richtung und münden in den Rhein. Der Rhein verläuft von der Schweizer Grenze nördlich in Richtung Frankfurt/Main. Im Südwesten, wo er die Grenze zu Frankreich bildet, blicken die Gipfel des Schwarzwaldes auf die französischen Vogesen. Der Schwäbische und der Fränkische Jura östlich des Schwarzwaldes sind die Fortsetzung des Schweizer Juras. Weiter im Osten verlaufen parallel zueinander der Bayrische Wald und der Böhmerwald an der Grenze zur Tschechischen Republik. Deutschlands reizvollste Landschaft liegt im Süden, an der deutsch-österreichischen Grenze, wo das bayrische Alpenvorland in die Alpen übergeht. Dort erhebt sich auch Deutschlands größter Gipfel, die Zugspitze. Der Norden des Alpenvorlandes weist feuchte Niederungen und fruchtbare Lössgebiete im Süden bei Hallertau auf. Vom Bodensee aus, der von Deutschland, der Schweiz und Österreich umschlossen wird, nimmt der Rhein seinen Lauf über 1320 km bis zur Mündung in die Nordsee. Die Donau (doppelt so lang wie der Rhein) entspringt am Osthang des Schwarzwaldes.
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