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An welche Küste die Nordmänner mit den gehörnten Kopfbedeckungen ihre Langboote auch steuerten - der Ruf der schrecklichen Wikinger eilte durch ganz Europa. Im 11. Jahrhundert, König der Dänen war Knut II., beherrschten Wikinger die Küsten Frankreichs, Portugals, Italiens, waren England, Norwegen und Südschweden, Grönland, Island und die Färöer Teile des Dänen-Reichs. Nach Knuts Tod (1035) zerfiel die Macht, für mehr als 100 Jahre hatte Europa Ruhe vor den Wikingern. Wie aus dem Nichts tauchten die Dänen um 1157 im Ostseeraum auf, innerhalb von 50 Jahren eroberten sie u.a. mit Rügen, Pommern und Estland das zweite Wikingerreich, das mit der Schlacht von Bornhöved (1227) größtenteils verloren ging. Die Hanse, die neue Macht im Norden, brach für eine Weile die Vorherrschaft der Dänen. Königin Margarete I. (1387 - 1412) gelang es, Dänemark, Norwegen, Schweden, Finnland, die Färöer, Island und Grönland unter der dänischen Krone zu vereinen. Die Kalmarer Union hielt formal bis 1523, Schweden und Finnland waren schon vorher abgefallen. 1814 mußte Dänemark auch Helgoland und Norwegen ziehen lassen - Folge der Niederlage Napoleons, mit dem die Dänen alliiert waren. In den deutsch-dänischen Kriegen 1848 und 1864 schließlich verlor Dänemark Schleswig-Holstein an Preußen. Nach Einführung der konstitutionellen Monarchie (1849) entwickelte sich Dänemark dank bedeutender wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Reformen Ende des 19. Jahrhunderts zu einem der erfolgreichsten Agrarstaaten des Kontinents. Im ersten Weltkrieg blieb Dänemark neutral und bekräftigte dies auch zu Beginn des 2. Weltkrieges. Gleichwohl marschierten Hitlers Truppen 1940 in das Land ein. Obwohl Dänemark ab 1943 unter deutsches Kriegsrecht gestellt war, gelang es dem dänischen Widerstand, 7000 Juden die Flucht nach Schweden zu ermöglichen. 1953 ließen die Dänen mit einer neuen Verfassung die weibliche Thronfolge zu.

Die Dänen sollen in einem Referendum über die Einführung des Euro abstimmen. Das kündigte der wiedergewählte konservative Premier Anders Fogh Rasmussen bei der Vorstellung seines neuen Regierungsprogramms am 22.11.2007 in Kopenhagen an. Im Jahre 2000 hatten die Bürger in einem ersten Referendum mehrheitlich gegen den Euro gestimmt.

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