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Bildung: Schulpflicht von 7 bis 16 Jahren. Freiwilliges 10. Schuljahr. 90% der Schüler besuchen Staatsschulen. weiterbildende Schulen teilen sich in 4 Zweigen (z.B. ökonomische oder technische Ausrichtung), die alle zur Hochschulreife führen. Einschulungsquote im Primarbereich 96,4%. Universitäten in Alborg, Arhus, Kopenhagen, Odense und Rosklide. Daneben zahlreiche Hoch-, Fachhochschulen und Volkshochschulen.

Kultur: Seit dem Mittelalter sind die Einflüsse aus West- und Mitteleuropa prägend. Strömungen und Stile wurden aber nicht nur übernommen. Viele dänische Künstler haben nordeuropäische, dänische Elemente eingebracht.

Familienstruktur: Viele junge Paare leben schon vor der Hochzeit zusammen; das Zusammenleben ohne Trauschein wird vom Staat als offizielle Lebensgemeinschaft anerkannt. Die typische Familienform in Dänemark ist die Kleinfamilie mit durchschnittlich einem oder zwei Kindern. Da häufig beide Elternteile berufstätig sind, lernen die Kinder schon recht früh, selbständig zu sein. Die dänischen Arbeitnehmer beziehen eines der höchsten Durchschnittseinkommen der Welt. Allerdings zahlen die Erwerbstätigen auch hohe Steuern, durch die umfangreiche Sozialleistungen wie Angebote zur Kinderbetreuung oder der Mutterschafts- bzw. Vaterschaftsurlaub finanziert werden. Die Scheidungsrate ist eine der höchsten in Nordeuropa.

Umgangsformen: Beim Kennenlernen oder bei formellen Anlässen gibt man sich zur Begrüßung die Hand. Ansonsten legen die Dänen auf diese Geste keinen großen Wert. Bekannte begrüßen sich häufig mit Davs, was so viel wie “Hallo” bedeutet, während junge Leute sich mit Hej begrüßen und auch verabschieden. Goddag (“Guten Tag”) ist eine formellere Grußformel. Der Gebrauch der Vornamen ist weit verbreitet. In Dänemark ist es nicht unüblich, Freunden einen spontanen Besuch abzustatten. Die Dänen sind unkomplizierte Gastgeber. Pünktlichkeit ist für die Dänen außerordentlich wichtig. Wenn auch nur die Gefahr besteht, dass man sich unter Umständen um 15 Minuten verspäten könnte, wird der Gastgeber telefonisch informiert.

Freizeit: Mitte des 19. Jahrhunderts führten britische Arbeiter, die beim Bau einer Eisenbahnstrecke halfen, das Fußballspiel in Dänemark ein. Die neue Sportart fand rasch viele begeisterte Anhänger, und heute ist Fußball Nationalsport. Um die Jahrhundertwende machten die Dänen ihrerseits den Fußball in Deutschland bekannt. Weitere beliebte Sportarten sind Handball, Badminton, Tennis, Schwimmen, Segeln und seit kurzem auch Golf. Nach der Einführung des ersten privaten Fernsehsenders 1988 und aufgrund der steigenden Zahl von Kabelprogrammen, sehen die Dänen wesentlich mehr fern als früher, als man landesweit nur ein einziges staatliches Programm mit begrenzter Sendedauer empfangen konnte. Die in Kopenhagen angebotenen kulturellen Veranstaltungen erfreuen sich eines regen Zuspruchs.

Sport: Bei Olympische Spiele gewannen dänische SportlerInnen 41 Gold-, 65 Silber- und 66 Bronzemedaillen. 1992 wurde die Nationalmannschaft Europameister im Fußball.

Weltkulturerbe: Grabhügel, Runen und Kirche von Jelling; Kathedrale von Roskilde (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier)

Soziales

Öffentl. Gesundheitsausgaben (am BIP)(in %) 7,1
Öffentl. Ausgaben für Altersversorgung (am BIP)(in %) 9,6
Öffentl. Ausgaben für Bildung und Erziehung (am BIP)(in%) 8,4
Med. Versorgung (Anz. Ärzte je 1000 Einw.) 2,9
Krankenhausbetten (je 1000 Einw.) 4,0
Säuglingssterblichkeit (je 1000 Geb.) 4
Muttersterblichkeit (je 100 000 Einw.) 5
HIV-Infektionsrate (in %) 0,2
Lebenserwartung Männer 76
Lebenserwartung Frauen 80
Zugang zu sauberem Trinkwasser (in %)
--> in städtischen Gebieten
--> in ländlichen Gebieten

100
100
Frauenanteil an den Beschäftigten 46,8%

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