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| Verkehr |
 |
Straßennetz: |
44 033 km, davon 99% befestigt |
| Motorisierung |
360 Kfz/1000 Einwohner |
| Verkehrsart |
Rechtsverkehr |
 |
Schienennetz |
4163 km |
 |
Int. Flughäfen |
Sofia. Varna, Burgas |
| Passagiere |
Sofia International: 1,21 Mio. |
| Fluggesellschaft |
Bulgaria Air, Air Sofia, Hermus Air |
| Bef. Passagiere |
654 000 |
 |
Haupthäfen |
Burgas, Lom Nesebur, Varna, Vidin |
| Binnenschifffahrt |
470 km |
| Handelsflotte |
172 Schiffe |
| Tonnage in BRT |
955 300 |
| Umwelt |
 |
Geschützte Geb. |
10,3% der Landesfläche |
| CO2-Emmision |
44,0 Mio. t |
| Verw. Süßwasser |
Landw. 22%, Industrie 75%, Haushalte 3% |
| Umweltrang nach ESI in Klammern
Vorjahrrang |
70. (71.) mit 49,3 Punkten |
| Nach 1950 wurde die Industrialisierung und die
Intensivierung der Landwirtschaft im Rahmen der Planwirtschaft betrieben, oft zu Lasten
der Umwelt. Die Förderung vor allem der Schwerindustrie, des Energiesektors und des
Bergbaus sowie der Einsatz veralteter Technologien verursachte erhöhte und zum Teil
erhebliche Luft-, Boden-, und Wasserverschmutzungen. Mit der
Schließung vieler industrieller Produktionsstätten nach der Wende haben sich die
Umweltbelastungen stetig verringert. Obwohl Bulgarien seit Mitte der 90er Jahre im
Umweltbereich deutliche Fortschritte erzielt hat, sind nach Schätzungen der Weltbank für
die Umsetzung des EU-Acquis im Umweltbereich bis zum Jahr 2020 Investitionen von rund 9
Mrd. EUR erforderlich. Jährlich müssten demnach Investitionen in Höhe von rund 11% des
BIP getätigt werden. Der Umweltschutz wurde durch die Gründung des Umweltministeriums
1990 erstmals institutionalisiert und als Staatsziel in der bulgarischen Verfassung von
1991 (Art. 15) verankert. Im Umweltschutzgesetz vom September 2002 hat die bulgarische
Regierung erstmals das Prinzip der Nachhaltigkeit gesetzlich festgeschrieben. Seither hat
Bulgarien den gemeinsamen umweltrechtlichen Besitzstand der Europäischen Union fast
vollständig übernommen. |
| Energie |
 |
Produktion |
10,01 Mio. t ÖE |
| Verbrauch |
18,78 Mio. t ÖE |
| Anteile |
Atomenergie 24,6%, Kohle 36,4%, Öl 22,5%, Erdgas 13,9%, Sonstige
2,6% |
| Tourismus |
 |
Besucher |
4,837 Mio. |
| Trend |
14% Zunahme |
| Wichtigste Herkunftsländer |
Rumänien 28%, Mazedonien 19%, Türkei 10%, Serbien 8%,
Griechenland 8% |
| Einnahmen |
3,026 Mrd. $ |
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