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Drei Viertel der Einwohner sind weißrussischer Abstammung. Die zweitgrößte Gemeinschaft bilden die Russen. Außerdem gibt es größere Minderheiten ukrainischer, polnischer und litauischer Herkunft. Aufgrund der Auswirkungen des Reaktorunfalles in Tschernobyl verlief die Entwicklung zwischen 1995 und 2000 negativ (-0,3%). Tatsächlich wurde ein Entwicklungsrückgang von 1,5% verzeichnet. Die weißrussischen Frauen haben durchschnittlich 1,2 Kinder - eine geringe Fruchtbarkeitsrate. Seit dem Reaktorunfall ist dieser Wert noch um 30% gesunken. Dies ist auch der Tatsache zuzuschreiben, daß in Belorus 62% der Schwangerschaften aufgrund der Folgen der radioaktiven Strahlungen mit Problemen verbunden sind. Zwar liegt die Kindersterblichkeit nicht besonders hoch (drei auf tausend), doch es ist äußerst beunruhigend, daß lediglich 20% der weißrussischen Kinder vollkommen gesund sind. |
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