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Gesundheit
Auch in Österreich ist die KLASSISCHE GEFLÜGELPEST (hochpathogene Form der
AVIÄREN INFLUENZA, VOGELGRIPPE) aufgetreten.
Bitte beachten Sie auch die vom Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz veröffentlichte Information Hinweise an
Reisende zur Vogelgrippe unter www.bmelv.de
Weitere Informationen des Auswärtigen Amts zum Thema Vogelgrippe
finden Sie in den Merkblättern des Gesundheitsdienstes.
In großen Teilen des Landes kommt es zu bestimmten Jahreszeiten zur
Übertragung der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) durch Zeckenbisse. Rechtzeitig vor
Einreise sollte deshalb mit einem Reise-/Tropenmediziner wegen einer evt. notwendigen
Impfung Kontakt aufgenommen werden. In Österreich ist der Impfschutz gegen FSME
öffentlich empfohlen.
Literatur
Reisehinweise
Organentnahme in Österreich
In Österreich gilt die sogenannte Widerspruchsregelung, d.h. wer in
Österreich verstirbt, kann einer Organentnahme nur entgegenwirken, wenn zu Lebzeiten
dagegen Widerspruch eingelegt wurde.
Hierzu ist die kostenlose Eintragung in das Widerspruchsregister beim
Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) erforderlich. Diese
Möglichkeit besteht auch für im Ausland lebende Personen (z.B. vor Reiseantritt nach
Österreich).
Das ÖBIG hat die entsprechenden Formulare als Download im Internet auf www.oebig.at unter Widerspruchsregister
eingestellt. Das ausgefüllte Formular muss eigenhändig unterschrieben und per Post an
folgende Anschrift gesandt werden:
Österreichisches Bundesinstitut für Gesundheitswesen
z. Hd. Frau Maria
Lehner
Stubenring 6
A-1010 Wien /
Österreich
per Fax an die Nr. 0043
1 513 8472
oder E-Mail als
eingescanntes Dokument an lehner@oebig.at
Eine Beglaubigung der Unterschrift ist nicht notwendig.
Gegen Beifügung eines vorfrankierten Briefumschlags bei postalischer
Übersendung bestätigt das ÖBIG die Eintragung.
Österreichische Transplantationszentren sind verpflichtet vor einer
Transplantation das Widerspruchsregister des ÖBIG auf Eintrag zu prüfen, nicht aber eine
Eintragung im deutschen Verfügungszentralregister Dresden.
Reiseziele
Burgenland
Österreichs jüngstes Bundesland
ist ein beliebtes Feriengebiet im Osten des Landes. Die bewaldeten Hügel im Süden der
Region sind die Vorläufer der Alpen, der Nordosten gehört zur Mitteleuropäischen Ebene.
Das milde Klima begünstigt den Anbau ausgezeichneter Weine. Der Neusiedler See,
der größte Steppensee Mitteleuropas, ist einer der größten touristischen
Anziehungspunkte.
Urlaubsorte: Breitenbrunn, Deutschkreuz, Eisenstadt, Heiligenbrunn, Mogersdorf, Mörbisch,
Neusiedl am See, Podersdorf, Raiding, Rust, St. Margarethen, Bad Tatzmannsdorf und
Illmitz.
Besichtigungen/Ausflüge: In der Landeshauptstadt Eisenstadt kann man das Schloß
Esterhazy, den Dom, die Haydngasse, die Bergkirche (hier ist das
Grab Haydns), die Franziskanerkirche, den jüdischen Friedhof und das
ehemalige jüdische Ghetto sowie diverse Museen besichtigen. Überall im Burgenland
gibt es Burgen und Schlösser zu erkunden. Im Juli und August finden in Mörbisch vor der
Kulisse des Neusiedler Sees Operettenfestspiele statt. Interessant ist auch das Heimatmuseum
von Neusiedl am See. In Raiding steht das Geburtshaus von Franz Liszt, in St.
Margarethen werden alle fünf Jahre Passionsspiele aufgeführt. Der Nationalpark
Neusiedler See-Seewinkel lädt zu geführten Exkursionen in fünf Bewahrungszonen ein.
Bad Tatzmannsdorf ist ein bekannter Kurort.
Kärnten
Zwischen dem höchsten Berg
Österreichs, dem Großglockner, und den Karawanken im Süden sind die
Sommer wärmer, die berühmten Seen erreichen Wassertemperaturen bis 28°C und haben
Kärnten für ihre Wasserqualität den Europäischen Umweltpreis eingebracht.
Vom Wörthersee bis zum Nationalpark Hohe Tauern, vom Carinthischen
Sommer bis zum Radweg an der Drau bietet Kärnten vielfältige
Erlebnismöglichkeiten sowohl im Sommer als auch im Winter, wenn die Seen zu
Eislaufplätzen werden und 10 Skiregionen mit 1000 Pistenkilometern aufwarten.
Die Landeshauptstadt Klagenfurt hat Tradition. Über 50 Arkadenhöfe und der Lindwurm
prägen das Stadtbild. In Villach verbindet sich das Flair der Stadt mit dem Angebot einer
Therme.
Urlaubsorte: z. B. Friesach, Heiligenblut, Millstatt, Obervellach, Ossiach, St. Veit an
der Glan, Villach, Klagenfurt, Velden und Pörtschach.
Besichtigungen/Ausflüge: In Klagenfurt der Dom, die Stadtpfarrkirche mit
Aussichtsturm und Glockenspiel, das Geburtshaus von Robert Musil, Minimundus,
das Planetarium, der Tierpark Schloß Margaregg und mehrere Museen. Die
Kirchen und Klöster von Gurk, Maria Saal, St. Paul i. L. und Viktring sind besonders
sehenswert, ebenso die zum Teil bestens erhaltenen 130 Burgen und 150 Schlösser. Mit dem Renaissanceschloß
Porcia und der Burg Hochosterwitz beherbergt Kärnten zwei der bedeutendsten
Profanbauten.
Salzburg
Die schneebedeckten Berge der Hohen
Tauern erheben sich im Süden des Bundeslandes, im Nordosten beginnen die Hügel und
Seen des Salzkammerguts.
Die gleichnamige Landeshauptstadt Salzburg ist eine elegante Stadt vor dem Hintergrund
einer wunderschönen Berglandschaft. Alle Sehenswürdigkeiten sind nur wenige Schritte von
der Altstadt entfernt. Die Festung Hohensalzburg überragt die Stadt. Die
weltberühmten Salzburger Festspiele (Juli/August) und die Salzburger
Osterfestspiele machen die Landeshauptstadt alljährlich auch zur Hauptstadt der
Musikwelt. Außerhalb der Festspielsaison ist Salzburg eher eine geruhsame Stadt mit
barocken Prachtbauten, engen Gassen und verträumten Winkeln.
Urlaubsorte: z. B. Badgastein (Kur- und Wintersportort), Bad Hofgastein, Großgmain,
Hallein, St. Gilgen, Kaprun (im Sommer kann man auf dem Gletscher skilaufen), Oberndorf
und Zell am See.
Besichtigungen/Ausflüge: Salzburg: Die Festung Hohensalzburg, der Domplatz,
die Stiftskirche St. Peter mit Friedhof und Katakomben, die Franziskanerkirche,
das Nonnberg-Kloster, die Dreifaltigkeitskirche, der Friedhof von St.
Sebastian, die Kirche von Parsch, die Residenz, das Glockenspiel, das
Rathaus, die Getreidegasse und Mozarts Geburthaus, die Pferdeschwemme,
die Festspielhäuser, das Schloß Mirabell mit den schönen Gartenanlagen,
der Mönchsberg, der Kapuzinerberg, mehrere Museen, das Theater, Schloß
Hellbrunn und die Wasserspiele, Schloß Leopoldskron, Schloß Klessheim, die
Wallfahrtskirche Maria Pein, der Gaisberg und der Untersberg.
Salzburg Land: Einen Besuch in den Salzbergwerken und dem Keltenmuseum in Hallein
sollte man einplanen. Das berühmte geschnitzte Kirchentor in Irrsdorf bei Straßwalchen
ist ebenfalls sehenswert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Burg Hohenwerfen,
das Freilichtmuseum Großgmain, die Liechtensteinklamm sowie die Krimmler
Wasserfälle im Nationalpark Hohe Tauern, dem ersten Nationalpark Österreichs.
SKIURLAUBSORTE:
Region Zell am See: Mitte Dezember - Mitte März. Nachtleben begrenzt. Kaprun:
Weihnachten - Ende März. Gut ausgebautes Gletscherskigebiet. Gemeinsamer Skipaß »Europa
Sportregion«.
Saalbach/Hinterglemm: Hinterglemm: Schön angelegtes neues Skidorf. Saalbach:
Größer und teurer. Auch für Skimuffel geeignet. War 1991 Austragungsort der Alpinen
Skiweltmeisterschaften.
Obertauern: Anfang Dezember - Ende April.
Region Badgastein: Badgastein: Zahlreiche Abfahrts- und Langlaufpisten. Ende
Dezember - Anfang April. Bad Hofgastein: Ruhiges Dorf, gute Skischule. Anfänger
und Fortgeschrittene. Dorfgastein: Klein und freundlich. Moderne Berghütten.
Anfänger und Fortgeschrittene. Sportgastein: Diese neue Skistation erreicht man
mit dem Auto oder Bus von Badgastein. Gemeinsamer Skipaß Gastein Super Ski.
Pongau: Flachau: Anfänger und Fortgeschrittene. Einige schwierige Pisten. St.
Johann im Pongau: Pisten aller Schwierigkeitsgrade. Große Skischule. Wagrain:
Anfänger und Fortgeschrittene. Nachtleben gut organisiert, aber ruhig. Filzmoos:
Beschauliche, freundliche Atmosphäre. Anfänger und Fortgeschrittene. Altenmarkt:
Altes Taldorf. Verschiedene Pisten. Gemeinsamer Skipaß Salzburger Sportwelt Amadé.
Tirol
Tirol, Urlaubsziel Nummer eins in
Österreich, liegt im Herzen der Alpen. Der Norden des Landes hat Anteil an den
Nördlichen Kalkalpen, zu deren bekanntesten Gipfeln die Parseierspitze sowie die Loferer
und die Leoganger Steinberge gehören. Südlich des Inntals erstrecken sich die
Zentralalpen, zu denen die Ötztaler, die Zillertaler und die Kitzbüheler Alpen zählen.
Innsbruck, die Hauptstadt Tirols, ist das Zentrum eines international bekannten
Wintersportgebietes. Viele weitere Wintersportorte liegen in der Umgebung. Eine
Standseilbahn führt zur Hungerburg, mit einer Seilbahn fährt man weiter auf das
2334 m hohe Hafelekar. Von hier eröffnet sich eine wunderschöne Aussicht auf die
Stadt und die südlichen Alpen.
Urlaubsorte: Innsbruck, Erl, Steinach am Brenner, Hall in Tirol, Kitzbühel, Kramsach,
Landeck, Lienz und Matrei in Osttirol, Rattenberg, Seefeld in Tirol und Thiersee.
Besichtigungen /Ausflüge: In Innsbruck das Goldene Dachel, die gut erhaltene
Altstadt, das Helbling-Haus, der Stadtturm, die Hofkirche, die Hofburg,
der Hofgarten und das Riesenrundgemälde, die Pfarrkirche St. Jakob,
die Maria-Theresien-Straße mit der Annasäule, das Landhaus, die Triumphpforte,
die Wiltener Basilika, der Berg Isel, das Schloß Ambras, das Tiroler
Landesmuseum, das Landestheater, das Kongreßhaus, die Hungerburg, die
Seegrube und das Hafelekar. Passionsspiele finden in Erl alle fünf
Jahre und in Thiersee alle sechs Jahre statt. Auch der Münzturm der Burg Hasegg
in Hall i. T. ist sehenswert. Rattenberg ist eine gut erhaltene Stadt aus dem Mittelalter.
Sehr zu empfehlen ist auch eine Besichtigung von Stift Stams und seiner Basilika.
SKIURLAUBSORTE:
Region Innsbruck: Igls: Bob-Turniere. Olympiastrecke in der Nähe. Après-Ski gut.
Mitte Dezember - Mitte März. Innsbruck: Mitte Dezember - Mitte März. Diskotheken,
Bars.
Axamer Lizum: Schneesicher. Einige Anfängerpisten. Abendunterhaltung in den Hotelbars. Mutters:
Hübsches Dorf und wunderschöne Aussicht. Ausgezeichnet für Familien und Skiläufer
aller Klassen. Seefeld: Ende Dezember - Mitte März. Après-Ski gut, modernes
Sportzentrum.
Region Ischgl: Ischgl: Legere Atmosphäre. Mitte Dezember - Mitte April. Galtür:
Ideal für Familien, auch Fortgeschrittene. Sportzentrum.
Region Kitzbühel: Kitzbühel: Internationaler Skiort. Après-Ski ausgezeichnet.
Saison Mitte Dezember - Mitte März. Kirchberg: Für jeden etwas. Mitte Dezember -
Mitte März. Fieberbrunn: Ruhiger Familienort. Kirchdorf: Lockere
Dorfatmosphäre. Ideal für Anfänger und Fortgeschrittene. St. Johann in Tirol:
Anfänger und Fortgeschrittene.
Zugspitzgebiet: Ehrwald: Pisten stellen nicht allzu große Anforderungen, ideal
für Familien. Lermoos: Saison Weihnachten - Anfang April. Après-Ski und
Freizeitangebot gut.
Region Obergurgl: Hochgurgl: Kleiner zweckgebauter Ort für Skifahrer aller
Klassen. Obergurgl: Anfang Dezember - Ende April. Traditionell und freundlich.
Region Sölden: Sölden: Anfang Dezember - Ende April. Südliche, sonnige Lage. Hochsölden:
Abgelegene Südhänge.
Region Wilder Kaiser: Söll: Saison Mitte Dezember - Mitte März. Ungezwungene
Atmosphäre. Ellmau: Ideal für Fortgeschrittene. Abfahrt und Langlauf für
Anfänger und Fortgeschrittene, auch Rodeln. Itter: Gute Skischule. Malerische
Umgebung, gemütliches Nachtleben. Westendorf: Après-Ski ausgezeichnet. Mitte
Dezember - Mitte März.
Stubaital: Fulpmes: Après-Ski gut. Neustift: Reizendes Dorf. Mitte Dezember
- Mitte März, auch ganzjährig.
Zillertal: Mayrhofen: Sehr gesellig. Mitte Dezember - Mitte März. Zell am
Ziller: Kleiner Ort. Saison Mitte Dezember - Mitte März. Après-Ski begrenzt. Finkenberg:
3 Pisten für Anfänger ohne Vorkenntnisse, 19 Pisten für Fortgeschrittene. Fügen und
Hochfügen: Schöne, aber nur wenige Pisten. Gerlos: Ideal für Anfänger und
Fortgeschrittene. Erstklassige Skischule. Langlauf ausgezeichnet. Hintertux:
Ganzjährig. Alle Klassen. Lanersbach: Fortgeschrittene und Skiasse, auch
Anfängerhügel.
Serfaus: Après-Ski ruhig. Preiswerter Ort. Einfache Pisten. Mitte Dezember - Mitte April.
Nauders: Klein, aber sehr lebhaftes Nachtleben. Mitte Dezember - Anfang April.
Arlberg: St. Anton: Bei jungen Leuten beliebt. Anfang Dezember - Mitte April. St.
Christoph: Gut für Familien geeignet, aber keine Anfängerpisten. Wildschönau: Niederau:
Mitte Dezember - Anfang April. Sehr populär, Après-Ski lebhaft. Auffach:
Ausgezeichnet für Fortgeschrittene. Skischule. Freundlich und professionell. Oberau:
Ideal für Anfänger, sehr beliebt bei Schulklassen.
Alpbach: Ein Dorf wie aus dem Bilderbuch. Weihnachten - Mitte März.
Kaunertal: Ganzjährig. Weihnachten bis Ende März Pisten für Anfänger und
Fortgeschrittene.
Imst-Region: Weihnachten bis März, kinderfreundliches Skigebiet, gute
Ausgehmöglichkeiten; Innerpitztal: ganzjährig; Herzens: vom Anfänger bis
zum Könner.
Tannheimer Tal: Schönes Loipengebiet, aber auch 23 Aufstiegshilfen für Alpinskifahrer.
Kaiserwinkl: Paradies für Langläufer, bietet aber auch Pisten für Anfänger und
Fortgeschrittene.
Osttirol: Schöne Tourenmöglichkeiten, Alpinskilauf für jede Zielgruppe, gut für
Langläufer.
Vorarlberg
Das Bundesland Vorarlberg liegt im
äußersten Westen Österreichs. Eingebettet zwischen den Ufern des Bodensees und
den Gipfeln des Silvretta-Massivs, fasziniert das kleine Land, das an die Schweiz,
Liechtenstein und Deutschland grenzt, besonders durch seine landschaftliche Vielfalt.
Besichtigungen/Ausflüge: Bregenz (Landeshauptstadt): die historische Altstadt, die
Oberstadt mit dem Martinsturm, die Seekapelle, das Festspiel- und
Kongreßhaus mit der größten Seebühne der Welt (Bregenzer Festspiele), die
Klosterkirche Mehrerau, das Vorarlberger Landesmuseum und der Aussichtsberg Pfänder,
auf dem im Sommer eine Raubvogelflugschau zu bewundern ist. Schiffsfahrten auf dem
Bodensee.
Feldkirch: Historische Altstadt mit dem Dom St. Nikolaus, die Schattenburg
mit dem Heimatmuseum, das Landeskonservatorium, das Ensemble St.-Magdalena-Kirche
mit dem ehemaligen Siechenhaus (heute Jugendherberge), die Burgruine und die Kirche
St. Corneli mit einer tausendjährigen Eibe.
Hohenems: Renaissancepalast, Jüdisches Museum und der einzige jüdische
Friedhof Vorarlbergs.
Schwarzenberg im Bregenzerwald: Bezaubernder historischer Dorfplatz, Heimatmuseum
und Kirche.
SKIURLAUBSGEBIETE (Saison
Dezember bis Ende April):
Brandnertal: Bürserberg: Kleines Dorf, Anfänger und Fortgeschrittene. Brand:
Familienskigebiet. Paragleiten, Reiten, Tennis, Langlauf. Skipaß Brandnertal.
Kleinwalsertal: Anfänger und Fortgeschrittene, breites Sportangebot, Winterwanderwege,
Höhenloipen. Gemeinsamer Skipaß mit Oberstdorf (Allgäu).
Montafon: Schruns: Großes Skigebiet, aktives Nachtleben. Gargellen: Kleines
Dorf, freundlich und preiswert. Hochmontafon: Großes Skigebiet, freundliche,
familiäre Orte. Skipaß Montafon für alle Liftanlagen im Tal. Langlauf in allen
Höhenlagen.
Bregenzerwald: Mehrere kleine und größere Skigebiete für Anfänger und
Fortgeschrittene, Après-Ski. 3-Täler-Skipaß: Liftkarte für die Skigebiete im hinteren
Bregenzerwald, im Großen Walsertal und im Lechtal. Langlaufparadies.
Arlberg: Sehr großes Skigebiet. Lech und Zürs: Hoher Komfort bei Liften, Hotels,
Restaurants und Skischulen. Gemeinsamer Skipaß für 88 Liftanlagen für die Orte Lech,
Zürs und Stuben, für das Sonnenkopfskigebiet im Klostertal und für die Orte St.
Anton und St. Christoph in Tirol.
Wien
Die österreichische Hauptstadt
zählt als eigenes Bundesland und ist aufgrund ihrer Geschichte und durch die
geographische Lage Knotenpunkt zwischen Ost- und Westeuropa. Wien bietet sich als
Tagungsort geradezu an - im Vienna International Center (UNO City) und im Austria
Center Vienna finden regelmäßig Kongresse und Konferenzen statt. Die Stadt liegt im
Nordosten Österreichs und ist vom Bundesland Niederösterreich umgeben. Die Donau fließt
durch die nördlichen Vororte, der Donaukanal streift die Innenstadt. Die Ringstraße
mit ihren monumentalen Bauten aus der Zeit des Historismus umgibt das Stadtzentrum, wo
sich moderne Glasfassaden eleganter Geschäfte und Hotels mit engen, verwinkelten Gassen,
alten Kirchen und Stadthäusern abwechseln. In seinen Seitengassen hat dieses Viertel die
Eleganz längst vergangener Zeiten und sollte zu Fuß erkundet werden. Unweit der Altstadt
zeugen noch einige Jugendstilbauten wie das Majolikahaus am Naschmarkt von
der hier entstandenen Kunstepoche. Der herausragende Jugendstilarchitekt Otto Wagner schuf
Gebäude wie die Postsparkasse oder die Stationen der Wiener Stadtbahn, der
heutigen Linie U6. Ein Meisterstück barocker Baukunst ist die Nationalbibliothek
am Josefsplatz. Das Schloß Schönbrunn mit seinem herrlichen Park, in dem sich der
älteste Zoo der Welt befindet, kann sich durchaus mit Versailles messen. Im Kunsthistorischen
Museum hängen Werke von Breughel, Dürer und Tizian; in der Akademie der Bildenden
Künste sind Werke von Hieronymus Bosch ausgestellt. Die Wiener Ballsaison dauert von
Neujahr bis zum Aschermittwoch, den krönenden Abschluß bildet jedes Jahr der
international bekannte Opernball. Anläßlich der Wiener Festwochen im
Mai/Juni gibt es ein breitgefächertes Programm mit Konzerten, Opernaufführungen und
Theaterveranstaltungen. Die Wiener Oper bietet von September bis Juni ein
abwechslungsreiches Programm. Opernführungen, einschließlich der Bühne, werden im Juli
und August regelmäßig, während der Saison nach Möglichkeit durchgeführt. Wer sich
nach der Oper stärken möchte, kann dies im berühmten Hotel Sacher tun, das
gleich dahinter liegt. Die Viennale ist ein jährlich im Oktober stattfindendes
internationales Filmfestival, mit Vorführungen sowohl in großen, modernen Kinosälen als
auch in den für Wien typischen kleineren Filmtheatern, wie dem Filmcasino, der Urania,
dem Schikaneder, dem Stadtkino oder dem Votivkino. Die Hofburg
war einst die Residenz der Habsburger, die Stallungen der berühmten Spanische
Hofreitschule befinden sich auch heute noch dort. Die weltberühmten
Lipizzaner-Hengste führen den Zuschauern die Hohe Schule des Dressurreitens vor
(Sommerpause: Juli/August). In dem großen Komplex aus 18 Trakten, Höfen und 2600 Räumen
befindet sich heute u. a. die Residenz des Bundespräsidenten und die Nationalbibliothek,
die den größten barocken Bibliothekssaal Europas birgt. Kaum ein Besucher läßt sich
die Kaiser-Appartements und die Kronjuwelen in der Schatzkammer entgehen.
Idyllisch sind die Heurigen-Lokale am Stadtrand, wo Wein der letzten Ernte
ausgeschenkt wird. Inbegriff der »Heurigenseligkeit« ist das einstige Winzerdorf
Grinzing, das mittlerweile zum Stadtbezirk gehört. Weniger bekannt aber umso uriger sind
die Heurigen in den Wiener Vororten Sievering, Neustift und Stammersdorf.
Weitere Besichtigungen/Ausflüge: Die Kunstsammlung im Belvedere, die Burgkapelle
der Hofburg, die Staatsoper, das Parlamentsgebäude, das Rathaus,
das Burgtheater, die Universität und die Votiv-Kirche an der
Ringstraße, außerdem der Stephansdom sowie die Karls- und Rupertskirche,
das Augustinerkloster, die Kapuzinerkirche und die Kapuzinergruft,
das Naturhistorische Museum, die Secession, das Österreichische Museum
für Angewandte Kunst, das Kunst Haus Wien, das Museum für Moderne Kunst und
das Uhrenmuseum. Künstlerhaus und Kunstforum organisieren
regelmäßig große Ausstellungen. Interessierte sollten auch den Gedenkstätten von
Mozart, Haydn, Beethoven, Schubert und Strauß sowie dem Freud-Museum einen Besuch
abstatten.
Sitten & Bräuche
Familienstruktur
Das durchschnittliche Heiratsalter liegt zwischen dem 25. und dem 28.
Lebensjahr. Mit der standesamtlichen Trauung gilt das Brautpaar vor dem Gesetz als
verheiratet, doch viele Paare heiraten außerdem kirchlich. In Städten sind die Familien
mit ein bis zwei Kindern eher klein, während in ländlichen Regionen die Kinderzahl
häufig höher ist. Da viele Frauen berufstätig sind, teilen sich die Eltern die Arbeit
im Haushalt und bei der Kindererziehung. Die Regierung unterstützt die Familien mit
speziellen finanziellen Zuwendungen. Im Rahmen der staatlichen Hilfe werden
Sozialwohnungen zur Verfügung gestellt. Rund ein Fünftel aller Wohnungen gehört dem
Staat. Bekanntestes Beispiel für den so genannten Gemeindebau ist der Karl-Marx-Hof in
Wien, der 1 325 Wohnungen umfasst und bereits 1930 fertig gestellt wurde.
Umgangsformen
Wie in Deutschland lauten die Begrüßungsformeln Guten Morgen, Guten Tag,
Guten Abend oder wie in Bayern Grüß Gott! Weit verbreitete formlose Begrüßungen sind
u. a. Servus! und Grüß Dich! Für Erwachsene spielen berufliche Titel eine wichtige
Rolle. Sofern sie bekannt sind, werden diese bei der Anrede verwendet.
Freizeit
Das klassische Urlaubsland Österreich ermöglicht eine vielfältige
Freizeitgestaltung. So führt der etwa 370 km lange Donauradweg von Passau über Linz und
Melk bis nach Hainburg. Die Alpenflüsse wie Inn und Salzach bieten hervorragende
Möglichkeiten für den Kanusport. Neben Bergsteigen in den Alpen besteht die
Möglichkeit, in einigen Alpenseen zu tauchen. Im Winter bieten die Skigebiete ideale
Voraussetzungen zum Skifahren und Langlaufen.
Nachtleben
Das vielfältige Wiener Nachtleben bietet für jeden
Geschmack etwas: Oper, Theater, Kabarett sowie zahlreiche Musik- und Szene-Lokale,
Diskotheken, Bars und Nachtclubs. Im Falter, der Stadtzeitung für Wien, findet man
ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm; sie erscheint alle zwei Wochen neu. (Internet: http://www.falter.at)
Einkaufstipps
Trachtenkleidung, Kunsthandwerk, Keramik, Kunstschmiede-
und Holzschnitzarbeiten sind schöne Urlaubsandenken. Öffnungszeiten der Geschäfte:
Mo-Fr 08.00-18.00 Uhr, manche Geschäfte haben über Mittag geschlossen. Fast alle
Geschäfte schließen samstags um 12.00 Uhr, nur am ersten Samstag jeden Monats sind die
meisten Geschäfte bis 17.00 Uhr geöffnet. Einige Geschäfte sind donnerstags bis 19.30
Uhr geöffnet.
Sport
Fahrräder werden fast überall vermietet. Zum Angeln
muß man sich einen Angelschein besorgen. Segelfliegen und Reiten sind vielerorts
möglich, Drachenfliegen wird in den Bergen immer beliebter. Im Sommer bieten sich
Schwimmen, Segeln, Bergsteigen und Wandern an.
Trinkgeld
Trinkgeld ist üblich, es werden aber keine hohen
Beträge erwartet. 10-15% Bedienung werden zur Restaurantrechnung hinzugerechnet,
üblicherweise gibt man ein zusätzliches Trinkgeld in Höhe von 5-10%. Taxifahrer und
andere Dienstleister erwarten Trinkgeld. Gepäckträger an Bahnhöfen und Flughäfen
erhalten eine festgesetzte Summe.
Strom
| Volt |
Frequenz (Hz) |
Bemerkung |
| 230 |
50 |
- |
Unterkunft
Zimmer für die Monate Juli/August und für die Weihnachts- und Osterzeit
müssen frühzeitig gebucht werden. Buchungen sind für alle Beteiligten verbindlich. Für
reservierte, nicht in Anspruch genommene Hotelzimmer kann eine Stornogebühr berechnet
werden. Es gibt gemütliche Pensionen mit Familienatmosphäre.
HOTELS: 87% der 5-Sterne-Hotels und
50% der 4-Sterne-Hotels sind Mitglied in der Österreichischen Hoteliervereinigung
(ÖHV), Hofburg, Michaelertrakt, A-1010 Wien. Tel: (01) 533 09 52. Telefax: (01) 533
70 71. (E-Mail: info@oehv.at ; Internet: http://www.oehv.at )
Kategorien: Die
Kategorisierung wird von der Wirtschaftskammer vorgenommen und richtet sich nach dem
angebotenen Standard: 5 Sterne für Deluxe-Hotels, 4 Sterne für 1. Klasse, 3 Sterne für
Mittelklasse, 2 Sterne für Touristenklasse und 1 Stern für einfache Hotels.
5-Sterne-Hotels: Alle Zimmer
mit Bad/Dusche und WC; Telefon und Farbfernseher, Zimmerservice, durchgehend besetzte
Rezeption; Restaurant, Hotelbar, Aufzüge und Parkplätze stehen ebenfalls zur Verfügung.
4-Sterne-Hotels: Alle Zimmer
mit Bad/Dusche und WC; Telefon und Notrufsystem. Fernseher in 50% der Zimmer. Außerdem
Zimmerservice, durchgehend besetzte Rezeption, Speisesaal und Aufzüge.
3-Sterne-Hotels: Alle Zimmer
in Neubauten mit Bad/Dusche und WC (in Altbauten 70% der Zimmer). Aufzüge und Speisesäle
stehen zur Verfügung. Fernseher im Zimmer nicht verpflichtend. In Hotels mit mehr als 30
Betten haben alle Zimmer ein Telefon.
2-Sterne-Hotels: 20% der
Zimmer mit Bad/Dusche und WC, 30% mit Bad/Dusche (WC am Gang). Telefon und Fernseher im
Zimmer nicht erforderlich, Mehrzweck-Speisesaal.
1-Stern-Hotels: Alle Zimmer
haben Handwaschbecken. WC und Duschen auf der Etage. Mehrzweck-Speisesaal.
Anmerkung: Behindertengerechte
Hotels gibt es in fast allen Städten Österreichs.
URLAUB AUF DEM BAUERNHOF: Adressenverzeichnis
erhältlich vom Bundesverband Urlaub am Bauernhof, Gabelsbergerstraße 19, A-5020
Salzburg. Tel: (0662) 88 02 02. Telefax: (0662) 880 20 23. (E-Mail: office@farmholidays.com ; Internet: http://www.farmholidays.com )
FERIENHÄUSER UND -WOHNUNGEN: Können
überall gemietet werden. Von der Österreich Werbung (Kontakt) ist der Pego-Katalog
erhältlich.
CAMPING: Auf allen ca. 500
Zeltplätzen kann man ohne große Formalitäten übernachten, ca. 160 der Plätze stehen
auch im Winter zur Verfügung. Ermäßigungen für Kinder und Mitglieder von
Camperverbänden. Für Wohnwagen, Motorräder und Autos werden die üblichen Gebühren
erhoben. Wohnwagen dürfen nicht an den Autobahnen oder auf Rastplätzen geparkt werden,
Fahrzeuge mit Wohnanhänger dürfen hier parken, solange die entsprechenden Bestimmungen
beachtet werden. Einige Bergstraßen sind für Wohnwagen gesperrt. Weitere Auskünfte
erteilen die Automobilklubs, die Österreich Werbung (Kontakt), von der
die Campingkarte Österreich erhältlich ist und der Österreichische Campingclub (ÖCC),
der in erster Linie für seine Mitglieder zur Verfügung steht, in begrenztem Ausmaß
aber auch telefonisch oder per E-Mail Auskünfte erteilt. Anschrift: Schubertring 1-3,
A-1010 Wien. Tel: (01) 713 61 51. Telefax: (01) 7 11 99 27 54. (E-Mail: campingclub@oeamtt.at ; Internet: http://www.oeamtt.at )
Anmerkung: Zum Zelten auf
Privatgrundstücken ist die Erlaubnis des Eigentümers, der Polizei und der Ortsbehörden
erforderlich.
JUGENDHERBERGEN: Alle
Jugendherbergen in Österreich stehen den Mitgliedern des Internationalen
Jugendherbergsverbandes zur Verfügung. Besonders in der Hochsaison empfiehlt es sich, im
voraus zu buchen. Nähere Auskunft erteilt der Österreichische Jugendherbergsverband,
Schottenring 28, A-1010 Wien. Tel: (01) 533 53 53. Telefax: (01) 535 08 61. (E-Mail: oejhv@chello.at ; Internet: http://www.oejhv.or.at)
Adressen Österreich Werbung:
Klosterstraße 64, 10179 Berlin (Urlaubsberatung und Prospektversand für Reisebüros und
Kunden).
Österreich Werbung, Postfach,
CH-8036 Zürich; Tel: (01) 451 15 51; Telefax: (01) 451 11 80; E-Mail: info@oewzrh.ch; Internet: http://www.austria-tourism.at; Mo-Fr
08.30-16.00 Uhr; (tel. Urlaubsberatung, kein Publikumsverkehr).
Österreich Werbung, Margaretenstraße
1, A-1040 Wien; Tel: (01) 587 20 00 (Urlaubsinformation), 58 86 60. Telefax: (01) 588 66
48; E-Mail: oeinfo@oewwien.via.at
Internet: http://www.austria-tourism.at;
Mo-Fr 09.30-17.00 Uhr, Do 09.30-18.00 Uhr.
Verkehr
FLUGZEUG: Inlandflüge der Austrian
Airlines (OS) verkehren zwischen Wien und Graz, Klagenfurt, Linz und Salzburg. Tyrolean
Airways (VO) fliegen von Wien nach Innsbruck. Rheintalflug (WE) (Tel: (01) 700
73 69 11. Internet: http://www.rheintalflug.at)
bietet Flüge von Wien nach Altenrhein (Schweiz) an der Bodenseegrenze; von dort
Zubringerbus nach Dornbirn, Lustenau und Bregenz. Charter: Einige Fluggesellschaften
vermieten Klein- und Jetflugzeuge.
SCHIFF: Manche Reiseveranstalter bieten Kreuzfahrten auf der
Donau und auf dem Bodensee an. Die Kreuzfahrten dauern zwischen einem Tag und einer Woche
und werden vom Frühjahr bis zum Herbst angeboten. Fähren: DDSG Blue Danube
Schiffahrt GmbH und andere Reedereien betreiben zwischen Mitte April und Ende Oktober
regelmäßige Fährdienste auf der Donau. Kinder unter 6 Jahren fahren umsonst. Weitere
Informationen, u. a. über Verbindungen nach Bratislava (Slowakische Rep.) und Budapest
von DDSG-Blue Danube, Friedrichstraße 7, A-1010 Wien. Tel: (01) 58 88 00. Telefax:
(01) 58 88 04 40.
Ein günstiges Angebot ist der Bodensee-Paß, der
50% Ermäßigung für Fahrten auf allen Linienschiffen gewährt sowie auf bestimmten
Bahn-, Bus- und Bergbahnstrecken. Der Paß ist wahlweise für 15 Tage oder für ein ganzes
Jahr an allen Bahnhöfen, Schiffsanlegestellen und in Verkehrsämtern rund um den Bodensee
erhältlich. Weitere Auskünfte von Bodenseeschifffahrt Hafen Bregenz, Seestraße
4, A-6900 Bregenz. Tel: (05574) 4 28 68. Telefax: (05574) 675 55 20. (Internet: http://www.bsb-online.com)
BAHN: Das österreichische Bundesbahnnetz ist an das gesamte
europäische Eisenbahnnetz angeschlossen. Auf allen Hauptstrecken fahren die Züge im Ein-
und Zweistundentakt, in den größeren Städten sind direkte Anschlüsse gewährleistet.
In den Ballungszentren verkehren Nahverkehrszüge in dichten Intervallen. Für Urlauber
sind die romantischen Regional- oder Zahnradbahnstrecken, die sogenannten
Nostalgieangebote, besonders reizvoll. Zu den Sonderkarten der Österreichischen
Bundesbahn (ÖBB) zählen Rückfahrkarten auf Kurzstrecken zu ermäßigten Preisen,
Netzkarten, Umwelttickets, Seniorenpässe, Schülerpässe und Familien- und
Gruppentickets. Von besonderem Interesse für Besucher sind die touristischen Angebote,
wie z. B. der Casinos Austria Gourmet Express. Nähere Auskünfte erteilen die Österreichischen
Bundesbahnen, Elisabethstraße 9, A-1010 Wien. Tel: (01) 580 00. Telefax: (01) 93 00
02 52 13. (Internet: http://www.oebb.at). Die Gebühren für Gepäckträger in Österreich
sind tariflich festgelegt.
BUS/PKW: Notrufnummer des ÖAMTC: 120 (rund um die
Uhr). Ausführliche Verkehrsmeldungen werden im Radio gesendet. Seit Januar 1997 sind alle
Autobahnen gebührenpflichtig. Die Autobahngebührenmarke (Vignette) ist an
Grenzübertrittstellen, beim ÖAMTC, in Trafiken, Postämtern, Tankstellen und
Automobilverbänden im Ausland erhältlich und kostet 105 öS für 10 Tage, 300 öS für
zwei aufeinanderfolgende Monate und 1000 öS für ein Jahr (Pkw und Kfz bis 3,5 t). Die
angegebenen Preise ändern sich jährlich. Weitere Informationen erteilt der Österreichische
Automobil-, Motorrad- und Touring-Club (ÖAMTC), Schubert-Ring 1-3, A-1010 Wien. Tel:
(01) 71 19 90. (Internet: http://www.oeamtc.at). Eine ADAC-Auslands-Notrufstation
ist eingerichtet. Sie bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken-
und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder
Krankenrücktransporte. Die Notrufstation in Wien ist rund um die Uhr besetzt (Tel: (01)
985 69 66.
Das öffentliche Verkehrsnetz umfaßt über 2000
Buslinien. Weitere Auskünfte erteilt die Zentrale Busauskunft für Österreich in
Wien, Tel: (01) 7 11 01. In fast allen Städten werden Stadtrundfahrten und Ausflüge in
die Umgebung angeboten.
Mietwagen: In nahezu allen Städten, auf Flughäfen und
Bahnhöfen findet man Niederlassungen von Mietwagenfirmen.
Verkehrsvorschriften: Gurtanlegepflicht. Motorradfahrer und
Beifahrer müssen Sturzhelme tragen und mit Abblendlicht fahren. Erlaubte
Höchstgeschwindigkeit auf Autobahnen 130 km/h, auf Landstraßen 100 km/h und innerhalb
geschlossener Ortschaften 50 km/h (in Graz nur 30 km/h). Promillegrenze: 0,5?. Bleifreies
Benzin ist überall erhältlich.
Führerschein
Alle deutschen Führerscheinmodelle, ebenso wie die der anderen Staaten des
Europäischen Wirtschaftraums, haben in Österreich volle Gültigkeit.
Warnwesten im Straßenverkehr
Seit dem 01. Mai 2005 gilt für in- und ausländische Lenker mehrspuriger
Fahrzeuge eine Warnwestenpflicht. Solch eine Weste muss rot, orange oder gelb sein und der
ÖNORM EN 471 entsprechen (auf dem Etikett der Jacke ersichtlich). Die Warnwesten, die vom
Fahrer immer mitgeführt werden müssen, sind zu tragen beim Verlassen des Fahrzeugs auf
einer Autobahn, Autostraße oder Freilandstrasse für das Aufstellen eines Warndreiecks,
auf einer unübersichtlichen Strassenstelle, bei durch Witterung bedingter schlechter
Sicht und bei Dämmerung oder Dunkelheit. Für Mitfahrer besteht keine Warnwestenpflicht.
Bei Verstößen gegen das Nicht-Tragen, aber auch schon gegen das Nicht-Mitführen werden
Organstrafverfügungen in Höhe von jeweils 14 ausgestellt, allerdings reicht der
gesetzliche Strafrahmen bis zu 2.180,- , wenn beim Verlassen des Fahrzeugs durch das
Nichttragen der Weste eine außerordentliche Gefahrensituation heraufbeschworen wird.
Lichtpflicht im Straßenverkehr
Die Lichtpflicht ist seit dem 1. Januar 2008 aufgehoben. Freiwillig kann man
jedoch auch am Tage mit Licht fahren.
Winterbereifung von Kraftfahrzeugen
Vom 1.1. 2008 an dürfen Lenker eines Pkw, eines Kombifahrzeugs oder eines Lkw
mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 3,5 Tonnen bei winterlichen
Fahrverhältnissen ihr Fahrzeug in der Zeit vom 1. November bis 15. April nur dann in
Betrieb nehmen, wenn an allen Rädern Winterreifen montiert oder unter bestimmten
Voraussetzungen Schneeketten an den Antriebsrädern angebracht sind. Näheres ist den
Internetseiten des österreichischen Automobilclubs www.oeamtc.at zu entnehmen.
Autobahnvignette
- Seit dem Jahr 2007 dürfen die Vignetten nur mehr auf die Windschutzscheibe,
z.B. am linken Rand oder hinter dem Rückspiegel, geklebt werden. Die Anbringung auf einer
nicht versenkbaren, linken vorderen Seitenscheibe ist nach der neuen Mautordnung nicht
mehr gestattet.
- Nicht erlaubt sind spezielle Folien, Saugnäpfe oder Klebebänder, die einen
direkten Kontakt der Vignette mit der Windschutzscheibe verhindern. Wurde die Vignette
manipuliert, werden 240 Euro Ersatzmaut oder mindestens 400 Euro Strafe fällig.
- Bei Motorrädern ist die Vignette sichtbar an einem nicht oder nur schwer zu
entfernenden Teil des Motorrades anzubringen.
- Nicht geklebte Vignetten sowie nicht gelochte Zeitvignetten (2-Monats-Vignetten,
10-Tages-Vignetten) sind ungültig. Wer erwischt wird, muss mit Strafen rechnen.
- Unteren Vignettenabschnitt aufbewahren. Die Trägerfolie mit Seriennummer dient
als Kaufnachweis.
- Es werden neuerdings verstärkt automatische Kontrollen durchgeführt. Deutsche
Fahrer werden dabei durch eine Abfrage beim Kraftfahrzeugregister Flensburg identifiziert.
Bei Verstößen gegen die Vignettenpflicht können Geldbußen von bis zu 3.000 Euro
verhängt werden.
Wegen weiterer Einzelheiten wird auf die Internetseite des österreichischen
Automobilclubs unter www.oeamtc.at verwiesen.
STADTVERKEHR: In Wien verkehren Busse, U-Bahnen, Vorortzüge
und Straßenbahnen. Einheitsfahrpreise, Zeitkarten und Sammelfahrscheine sind erhältlich.
In den als Schaffnerlos gekennzeichneten Straßenbahnen befinden sich
Fahrkartenautomaten. Fahrkarten sind in Trafiken erhältlich. In Wien empfiehlt sich
besonders eine Stadtrundfahrt mit dem Fiaker (Pferdekutsche). Linienbusse verkehren
in fast allen Städten. In Linz, Innsbruck und Graz fahren auch Straßenbahnen; in Linz,
Innsbruck und Salzburg Oberleitungsbusse. Informationen zu behindertengerechten Taxis,
Fahrtendienste und Sightseeing-Touren für Behinderte sind von der Österreich Werbung
erhältlich.
Fahrzeiten: von Wien zu den folgenden größeren Städten
(ungefähre Angaben in Std. und Min.):
| - |
Flugzeug |
Bahn |
Bus/Pkw |
| Salzburg |
0.45 |
3.20 |
3.00 |
| Linz |
0.45 |
1.50 |
2.00 |
| Innsbruck |
1.10 |
5.20 |
5.00 |
| Bregenz |
- |
8.10 |
7.00 |
| Klagenfurt |
0.50 |
4.20 |
4.00 |
| Graz |
0.40 |
2.30 |
2.40 |
|
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