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Mehr als zwei Drittel des albanischen Staatsgebiets werden von Bergland und zum Teil von Hochgebirgsregionen eingenommen. Vom Shkodrasee im Norden bis nach Vlora im Süden erstreckt sich eine zum Teil nur wenige Kilometer breite Schwemmlandebene entlang der Küsten. Teile davon sind Sumpfgebiet. Da nur die Täler, das Hügelland und Teile der Küstenebene für eine dichtere menschliche Besiedlung geeignet sind, ist in diesen Regionen die Bevökerungsdichte relativ hoch, während andere Teile des Landes fast unbewohnt sind. Die Topographie Albanien hat auch dazu beigetragen, daß es innerhalb Europas weitgehend isoliert war. Weite Teile des breiten Küstentiefland sind sumpfig und unzugänglich. Alle bedeutenden Flüsse Albaniens münden in die Adria. Der Weiße Drin entspringt aus dem Ohridsee fließt nordwärts durch Mazedonien und tritt nördlich von Debar (Dibra) auf albanisches Gebiet über. Bei der nordalbanischen Stadt Kukës vereinigt er sich mit dem aus dem Kosovo kommenden Schwarzen Drin. Der Drin fließt dann in westlicher Richtung durch mehrere große Stauseen und mündet nach einem Lauf von 282 Kilometern bei Lezha in die Adria. Die anderen größeren albanischen Flüsse Mat, Shkumbin und Vjosa (in ihrer Nennung von Nord nach Süd) fließen mehr oder weniger direkt in westlicher Richtung der Adria zu. Geographische Lage: 19º O - 21º O / 39º N - 42º N
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