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Haupterwerbszweige sind die Landwirtschaft, der Fischfang und der Fremdenverkehr. Angebaut werden Kokosnüsse, Pfeffer, Bananen und Süßkartoffeln. Wichtigste Ausfuhrprodukte sind Kopra, Fisch und kunsthandwerkliche Erzeugnisse. Problematisch sind jedoch regelmäßig auftretende Taifune und Wassermangel. Diese und andere Naturphänomene führen mitunter zu großen Ernteverlusten. Zu den Schlüsselproblemen des Landes gehören das anhaltende Defizit des Staatshaushaltes und ein chronisches Außenhandelsdefizit. Die Importe übersteigen regelmäßig die Exporte um ein Vielfaches. Die negative Handelsbilanz wird durch finanzielle Zuwendungen aus den USA (über 50% der öffentlichen Einnahmen) und durch die Vergabe von Fischereilizenzen an andere Länder teilweise ausgeglichen. Die mikronesische Wirtschaft ist auch wegen der geringen Größe und isolierten Lage des Landes auf dem Weltmarkt nur sehr beschränkt wettbewerbsfähig. Touristisch ist der Inselstaat bisher nur in geringem Umfang erschlossen. Nach ständigem Wachstum in den achtziger und frühen neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts gingen seit der Asienkrise 1997 und der Terroranschläge von 2001 die Besucherzahlen zurück bzw. stagnierten. Haupthandelspartner sind die USA (einschließlich der in der Region liegenden Außengebiete Guam, und Nördliche Marianen sowie Hawaii) und Japan. Wirtschaftliche Kennziffern:
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