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Die Wirtschaft der Marshallinseln hängt in höchstem Maß von Finanzierungshilfen durch die USA, die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) und andere Geber ab. Die Finanzhilfen der USA belaufen sich seit 1986 auf mehr als 1 Mrd. USD. Die eigene Wirtschaftskraft ist gering. Sowohl die öffentlichen als auch die privaten Investitionen sind trotz einer liberalen Politik der Regierung gegenüber ausländischen Investoren niedrig. Gründe hierfür sind neben dem kleinen und entlegenen Markt vor allem die Zersplitterung des Landes, die daraus resultierenden großen Entfernungen zwischen den besiedelten Gebieten und damit einhergehende hohe Transportkosten. Zahlen zum Staatshaushalt werden nicht veröffentlicht. Verlässliche Schätzungen existieren nicht. Landwirtschaft ist der vorherrschende Wirtschaftszweig und konzentriert sich weitgehend auf Subsistenzanbau (Kokosnüsse, Tomaten, Melonen, Brotfrucht). Kommerziell bedeutsam sind in erster Linie Kokosnuss und Brotfrucht. Daneben existiert eine bescheidene Viehzucht (Schweine, Hühner). Kleine Industriebetriebe gibt es vorwiegend in den Bereichen Handwerk, Thunfisch- und Kokosnussverarbeitung. Die im Aufbau befindliche Tourismusbranche (derzeit etwa 10% aller Beschäftigten) ist die größte Hoffnung für die Zukunft. Der Tauchtourismus bildet hierbei aufgrund der großen Anzahl von Korallenriffen und Lagunen sowie der zahlreichen Schiffswracks aus dem II. Weltkrieg einen Schwerpunkt. Auch Sportfischer haben die Marshallinseln als Gebiet mit guten Bedingungen entdeckt. Die Inseln bieten nur wenige natürliche Ressourcen. Das Angebot an festen Arbeitsplätzen ist gering, Unterbeschäftigung weit verbreitet. Die Wirtschaftskrise Asiens traf auch die Marshallinseln. Tourismus und ausländische Investitionen gingen zurück. Durch die Nutzung des US-Dollars blieb das Land jedoch von den wechselkursbedingten Problemen mancher Nachbarstaaten weitgehend verschont. Wirtschaftliche Kennziffern:
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Kommunikation |
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