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Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind bestimmt von der isolierten geographischen Lage der Inseln, deren geringer Landmasse und Ausbreitung über etwa 3,5 Mio. qkm Meeresfläche. Kiribati gehört zur Gruppe der am wenigsten entwickelten Staaten (LDC), ist auch innerhalb der Region eines der ärmsten Länder und daher auf ausländische Unterstützung angewiesen. In den letzten Jahren konnte das Wirtschaftswachstum nicht mit dem Bevölkerungswachstum Schritt halten. Diese negative Tendenz wird durch private Transferzahlungen im Ausland arbeitender Kiribatier (im Wesentlichen Handelsschifffahrt) aufgefangen, die ursächlich für eine positive Zahlungsbilanz sind. Einen Großteil seiner Einnahmen erzielt Kiribati durch den Verkauf von Fischereilizenzen, Überweisungen von im Ausland lebenden Kiribatiern (insbesondere Seeleuten) und durch Entnahmen aus dem sogenannten "Revenue Equalisation Reserve Fund". Einnahmen versprach man sich weiterhin von einer von China gebauten und 1997 eröffneten Satellitenstation, die allerdings nach dem Abbruch der Beziehungen zu Peking (November 2003) vollständig abgebaut wurde, und einer 1999 durch das US-Konsortium Sea Launch in Betrieb genommenen schiffsgebundenen Raketenabschussbasis. Es ist jedoch fraglich, ob Kiribati aus dem letztgenannten Projekt tatsächlich Einnahmen erzielen wird, da die Raketentests in internationalen Gewässern außerhalb Kiribatis durchgeführt werden sollen. Darüber hinaus leisten bilaterale und multilaterale Geber Beiträge zur Entwicklung des Landes. Wirtschaftliche Kennziffern:
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