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Die medizinische Versorgung in Kiribati entspricht nicht deutschem Standard. Krankenhäuser und eine Notfallversorgung befinden sich nur in der Hauptstadt. Es sollte in jedem Fall eine Auslandsreisekrankenversicherung abgeschlossen werden. Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz auch gegen Tollwut und / oder Typhus sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollten diese und andere Fragen entschieden werden. Landesweit besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten (z.B. Hepatitis A, Typhus, Bakterienruhr, Amöbenruhr, Lambliasis, Wurmerkrankungen), die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Schutz vor Mücken durch hautbedeckende Kleidung und der Verwendung von insektenabweisenden Mitteln (Cremes, Lotionen, Sprays), Anti-Mückencoils, Mückennetze etc. wird empfohlen. Der Nachweis einer Gelbfieberimpfung ist erforderlich für alle Reisenden, die aus Gelbfieber-Infektionsgebieten (Endemiegebieten) kommen. Als Gelbfieber-Endemiegebiete gelten die von der WHO ausgewiesenen. Die Bezahlung per Kreditkarte ist in Kiribati nicht möglich. Reisende sollten daher genügend Bargeld für die Dauer des Aufenthaltes mitführen. Weitere Informationen sind auf der Website des Kiribati National Tourism Office unter www.visit-kiribati.com verfügbar. Sitten & Bräuche In den »Island Nights« werden traditionelle polynesische Musik und Tänze sowie Filmvorführungen dargeboten. In den Maneabas, die es auf allen Inseln gibt, finden oft auch Festessen statt. Körbe, Fächer und Behälter aus Pandanus- und Palmwedeln, Kokosnußschalen und Muscheln. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-19.00 Uhr, einige Geschäfte auch bis 20.30 Uhr. In den Hotels kann man Kanus sowie Angel- und Tauchausrüstungen mieten. Auf der Christmas-Insel nisten Millionen von Vögeln; sie ist für Vogelfreunde ein Paradies. Vor der Christmas-Insel wird Hochseefischen immer beliebter, ein Angelschein wird nicht benötigt. Boote können ebenfalls gemietet werden. Schwimmen: Die zahlreichen Strände bieten sichere Bademöglichkeiten. Trinkgeld wird nicht erwartet. In der ungezwungenen Atmosphäre auf der Inselgruppe findet man neben den einheimischen Traditionen inzwischen auch europäische Bräuche. Offizielle Schreiben werden jetzt mit dem Vor- und Zunamen unterschrieben. Sonst ist es normalerweise üblich, Personen nur mit dem Vornamen anzusprechen. Vor Erwerb, Besitz, Abgabe sowie der Ein- und Ausfuhr von jeglicher Menge von Rauschgiften aller Art wird eindringlich gewarnt. Für den Besitz selbst geringer Mengen von Rauschgift sieht das Gesetz empfindliche Strafen vor.
In Kiribati gibt es nur wenige Hotels, die meisten befinden sich auf Tarawa, der Christmas-Insel und auf Abemama. Außerdem stehen ein kleines Resort mit einfachen Einrichtungen auf Abemama und zwei Motels (auf Ambo und Tarawa) zur Verfügung. Der Bau eines Luxushotels mit 150 Zimmern auf der Christmas-Insel ist geplant. Ein Bedienungsgeld von 10% wird auf die Hotelrechnung aufgeschlagen. PENSIONEN: Preiswerte Pensionen und Hostels mit Selbstversorgung gibt es auf allen Inseln. Kochgelegenheiten sind beschränkt, und Besucher sollten das nötige Kochgeschirr mitbringen.FLUGZEUG: Air Kiribati bietet von Tarawa aus
regelmäßige Linienflüge zu fast allen entfernteren Inseln. Devisen dürfen uneingeschränkt eingeführt werden. Bis zu 225 Gramm Tabak oder Zigarren bzw. 200 Zigaretten dürfen zollfrei eingeführt werden. Ebenfalls zollfrei ist die Einfuhr von je 1 Liter Spirituosen und Wein (nur von Personen über 21 Jahren). Tiere dürfen nur mit einer entsprechenden Genehmigung eingeführt werden. Zollfrei, jedoch bei der Einreise zu deklarieren ist die Einfuhr folgender Gegenstände: ein Fernglas, eine Fotokamera, sechs unentwickelte Filme, ein transportables Radio, ein Kassettenrecorder, eine Schreibmaschine sowie Sportausrüstung. Für Pflanzen, Samen, Tiere und Tierprodukte bestehen strenge Quarantänevorschriften. Die Einfuhr von Feuerwaffen, Munition und pornographischen Veröffentlichungen ist verboten. Die Ausfuhr von menschlichen Überresten, mehr als dreißig Jahre alten Artefakten, historischen Kampfschwertern und traditionellen Gegenständen unterliegt Einschränkungen. Detaillierte Informationen sind erhältlich beim Ministry of Communication, Transport and Tourism Development, Tourism Division, P.O. Box 487 Betio, Tarawa (Tel. +686 26003, Fax +686 26193, E-Mail: secretary@mict.gov.ki ). |
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