![]() Themen |
Es klingt wie der Traum eines jeden zivilisationsmüden und streßgeplagten Europäers: ein Land, in dem es kein Militär gibt, keine Demonstrationen, keine randalierenden Hooligans. Man lebt von seiner Hände Arbeit, indem man das Mark der Kokosnuß bearbeitet und Kopra herstellt, oder man fängt ein paar Fische, die man entweder selbst verspeist oder verkauft. Ansonsten genießt man das schöne Wetter und das warme Wasser. Ob die Einwohner von Kiribati ihr Schicksal so positiv sehen, darf bezweifelt werden. Immerhin wird ihr Inselstaat in der offiziellen UNO-Statistik als eines der ärmsten und unterentwickeltesten Länder der Welt ausgewiesen. Es besteht aus unzähligen Inselchen und Atollen, die zu verschiedenen Gruppen zusammengefaßt sind. Sie erheben sich meist nur 3 Meter über den Meeresspiegel und sind von Korallenriffen und Felsen umgeben. Einzige Ausnahme ist die Insel Banaba: sie erreicht die stolze Höhe von 81 Metern. Aktuelle Entwicklung: Erfahrene, gut ausgebildete Seeleute, Maschinenhelfer mit hoher Arbeitsmoral, niedrigem Lohnniveau udn Englisch-Kenntnissen, geeignet für große Handelsschiffe und japanischen Thunfischfang - damit wibt die Kiribati Maritime Agency im Internet für ihre Landsleute. 1200 Kiribatier fahren weltweit zur SSee und genießen einen guten Ruf, besonders auch in Deutschland. Seit 1967 betreiben acht deutsche Reedereien auf Kiribati die Matrosenschuzle South Pacific Marine Service mit deutschen Ausbildungsstandard. Für die hoch geachteten Seeleite hat die Internationale Transportarbeiter-Gerwerkschaft ITF einen Tarifvertrag ausgehandelt. Dadurch übersteigt ihr Einkommen die im Inselstaat gezahlten Löhne um ein Vielfaches. |
a
|