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Fidschi ist marktwirtschaftlich orientiert, wobei die Regierung in den letzten Jahren einen Hang zum Interventionismus gezeigt hat. Aufgrund seiner extremen Exportabhängigkeit ist das Land am Freihandel und am Abbau protektionistischer Zollschranken interessiert. Wichtigste Geberländer im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit sind Australien, Japan, Neuseeland und die EU, die in Suva eine auch für andere Inselstaaten des Südpazifik zuständige Delegation unterhält. Der Handel mit Deutschland und dem EU-Ländern ist gering. Innerhalb der EU ist Großbritannien der wichtigste Handelspartner. Die bedeutendsten Wirtschaftszweige - neben dem Tourismus - sind die Zuckerrohrindustrie, die Gewinnung von Golderzen und die Textilindustrie. Daneben werden andere landwirtschaftliche Produkte wie Fisch, Kopra und tropische Hölzer gewonnen. Die Produktionsziffern für Zucker, Gold und Kopra blieben in den letzten Jahren praktisch unverändert. Die Zuckerindustrie ist schon seit einiger Zeit infolge von Ineffizienz, veralteten Verarbeitungsstrukturen und mangelnden Investitionen in Schwierigkeiten. Mit einer Verringerung der Produktion ist in den nächsten Jahren zu rechnen. Der Primärsektor trägt - neben dem Tourismus - am meisten zur Erzielung des BIP bei. Er leidet zurzeit jedoch nicht nur unter fallenden Weltmarktpreisen, sondern auch unter juristischen Unsicherheiten bei der Erneuerung von Pachtverträgen sowie Transportproblemen. Wirtschaftliche Kennziffern:
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