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Bildung: Schulpflicht zwischen 6 und 15 Jahren (in Tasmanien bis 16 Jahren), der Schulbesuch ist kostenlos. Grundschule für 5 Jahre, Einschulungsquote im Primarbereich 98,2%. Eine Besonderheit des australischen Schulsystems ist der Fernunterricht per Sprechfunk oder Post für Schüler, die Hunderte von Kilometer entfernt von jeder Schule im Outlak leben. Eine landesweite Hochschulreform (1988) führt den zweigliedrigen Aufbau aus Universitäten und Colleges in einheitlichen und größeren Institutionen zusammen. Die größten Universitäten sind Adelaide, Brisbane, Clayton, Darwin, Melbourne und Perth. Von den 43 Hochschulen des Landes sind 41 staatliche Hochschulen und zwei Privat-Universitäten. Die Mittelzuweisungen der nationalen Regierung an die Hochschulen richten sich im Wesentlichen nach deren Studentenzahlen. Daneben sind Universitäten berechtigt, Studiengebühren von Postgraduates sowie ausländischen Studenten zu erheben. Die Höhe der Gebühren kann von den Hochschulen frei festgelegt werden. Seit Einführung der HECS (Higher Education Contribution Scheme) 1989 müssen auch alle Undergraduate- Studenten einen Beitrag für die Hochschulausbildung zahlen. Er beträgt derzeit für Vollzeitstudenten jährlich etwa 3.500 - 5.800 A$ je nach Studienfach, für finanziell schlechter Gestellte gibt es Stipendienprogramme. Ausländische Studenten, vor allem aus Asien, zahlen pro Jahr mindestens 13.000 A$; sie machen 8,4 % der Studierenden aus. Bildung ist in den letzten Jahren somit ein wichtiger Wirtschaftsfaktorfaktor geworden. Kultur: Die ältesten kulturellen Zeugnisse stammen von den Ureinwohnern, den Aborigines. Viele ihrer Felsmalereien werden auf ein Alter von rund 20 000 bis 35 000 Jahren geschätzt. Seit der europäischen Besiedlung hat sich Australiens Kultur in enger Anlehnung an Großbritannien entwickelt. Im Laufe des 19. Jahrhunderts beschritten autralische Künstler in vielen Bereichen eigene Wege, wobei thematisch insbesondere die typische Lebensweise der australischen Siedler im Vordergrund stand. Im 20. Jahrhundert erlangte eine Reihe von Künstlern Weltruhm. Besonders in der Literatur und im Film haben viele Australier Herausragendes geleistet. Bildungs- und Kulturpolitik: Australien versteht sich als Einwanderungsland mit multikultureller Gesellschaft. Die Metropolen Sydney, Melbourne und Adelaide sind dynamische Zentren des kulturellen Lebens und verfügen über ein auch im internationalen Vergleich bemerkenswertes Kulturangebot, das sich unter anderem in international bedeutenden Festivals manifestiert. Es gibt mehr als 1.000 Museen. In Musik, Literatur, Film, Malerei, Theater hat Australien namhafte Künstler aufzuweisen. Die Malerei der Aborigines ist derzeit auch international stark nachgefragt und gibt der australischen Kunstszene einen besonderen Akzent. Sport: Die begeisterte Sportnation hat herausragende Könner in vielen Disziplinen hervorgebracht. 1956 war Melbourne Gastgeber der XVI. Olympischen Sommerspiele, Sydney war 2000 Ausrichter der Sommerspiele. Bei Olympischen Wettbewerben gewannen australische SportlerInnen 121 Gold-, 126 Silber- und 156 Bronzemedaillen. Weltkulturerbe: Grioßes Barriere-Riff, Nationalpark Kakadu, Seengebiet von Willandra, Nationalparks von West-Tasmanien, Lord-Howe-Inselgruppe, Nationalpark Uhuru, Schutzgebiete des gemäßigten und subtropischen Regenwaldes im mittleren Osten Australien, Nationalpark Wet Tropics in Queensland, Naturpark Shark Bay, Fraser-Insel, Fossilienlagerstätte Riversleigh, Heard- und McDonald-Inseln, Marquarie-Insel, Greater Blue Mountains (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier) Soziales
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