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Zur Vermeidung einer eventuell möglichen Erkrankung an Malaria und Denguefieber sollte bei Reisen nach Timor-Leste konsequenter Schutz vor Stechmücken angewandt werden. Die medizinische Versorgung entspricht nicht deutschen Standards.
Nachdem es im Mai 2006 zu Plünderungen und Feuergefechten in Dili gekommen war, hatte sich mit Hilfe der internationalen Polizeikräfte im Rahmen der VN-Mission UNMIT und den ins Land gerufenen internationalen Militärkräften die Sicherheitslage verbessert. Lokal begrenzte Ausschreitungen setzten sich auch nach den Wahlen im Juni und der Ernennung des neuen Premierministers am 8. August 2007 fort. Eine weitere Verschärfung der Sicherheitslage ist nach den Attentatsversuchen vom 11. Februar 2008 auf den Staatspräsidenten und Premierminister derzeit nicht auszuschließen. Reisende nach Timor-Leste sollten sich vor der Einreise bei der - für die konsularische Betreuung von EU-Staatsangehörige in Notfällen zuständigen portugiesischen Botschaft in Dili (Tel. +670-7234755) bzw. beim Security Operations Centre der Vereinten Nationen Mission UNMIT (Tel. +670-7230635) nach der aktuellen Situation erkundigen und über gültige Reisedokumente verfügen, um jederzeit das Land verlassen zu können. Es wird empfohlen, die Gegend um den Regierungspalast, den Palacio da Cinzas, den Flugplatz und um Flüchtlingscamps herum sowie grössere Menschenansammlungen, Demonstrationen und Spaziergänge und Fahrten nach Einbruch der Dunkelheit zu vermeiden. Vor Reisen ausserhalb Dilis sollten ebenfalls die portugiesische Botschaft bzw. das Security operations Centre der VN kontaktiert werden. Kriminalität Die Bandenkriminalität fordert weiterhin Todesopfer, im Dezember 2006 kam dabei auch erstmals ein Ausländer ums Leben. Vor Erwerb, Besitz, Verteilung, Ein- und Ausfuhr von Rauschgift wird gewarnt, ebenso vor Mitnahme/Transport oder Aufbewahrung von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts. Bei Rauschgiftdelikten - auch in kleinen Mengen - drohen empfindliche Strafen.
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