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Timor wurde ab 40.000 v. Chr. in drei Wellen von Austronesen, Melanesiern und Proto-Malaien besiedelt. Im 16. Jahrhundert gründeten die Portugiesen ihre Kolonie Portugiesisch-Timor. Die Japaner besetzten die Kolonie während des Zweiten Weltkrieges, obwohl Portugal ein neutrales Land war. 1975 entließ Portugal Osttimor in die Unabhängigkeit, doch nur wenige Tage danach annektierte Indonesien das neue Land und machte es trotz internationaler Verurteilung zu seiner 27. Provinz Timor Timur. In den 24 Jahren der indonesischen Besetzung wurde etwa ein Drittel der 800.000 Einwohner getötet. Nach einer Volksabstimmung, die zu Gunsten einer Unabhängigkeit ausging und weiteren Verbrechen durch pro-indonesische Milizen und der indonesische Armee, entsendeten die Vereinten Nationen unter australischer Führung die Friedenstruppe INTERFET. Osttimor kam unter Verwaltung der UNTAET, bis es schließlich am 20. Mai 2002 endgültig unabhängig wurde. Hintergrundberichte:
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