banner_klein.jpg (6301 Byte)

Themen

Afrika
Amerika
Asien
Australien
Europa

Afghanistan
Armenien
Aserbaidschan
Bahrain
Bangla Desh
Bhutan
Brunei
China
Georgien
Indien
Indonesien
Irak
Iran
Israel
Japan
Jemen
Jordanien
Katar
Kambodscha
Kasachstan
Kirgistan
Kuwait
Laos
Libanon
Malaysia
Malediven
Mongolei
Myanmar
Nepal
Nordkorea
Oman
Ost-Timor
Pakistan
Palästina
Phillippinen
Saudi-Arabien
Singapur
Sri Lanka
Südkorea
Syrien
Tadschikistan
Taiwan
Thailand
Turkmenistan
Usbekistan
VAE
Vietnam


Die Insel Timor gehört zum östlichen Teil des indonesischen Archipels und zu den Kleinen Sunda-Inseln. Im Nordwesten der bergigen Insel liegt die Sawusee, nördlich die Bandasee und südlich dehnt sich die Timorsee 500 Kilometer bis nach Australien aus. Der Staat Osttimor nimmt die östliche Hälfte der Insel ein. Außerdem gehören zu Osttimor die Exklave Oecussi-Ambeno (im Westteil Timors) und die kleinen Inseln Atauro und Jaco. Die höchste Erhebung ist der Tatamailau mit 2.963 Metern.

Im zentralen Bergland entspringen fast alle Flüsse Osttimors, was sie zwingt, sehr steil nach Norden oder Süden herab zu fließen. Sie bilden ein dichtes hydrografisches Netz in diesem zentralen Gebiet der Insel. Jedoch gibt es, wie bei vielen kleinen Inseln mit starken Erhebungen, fast nur Bäche, die kurz, gewunden und rasch fließend sind und die meiste Zeit des Jahres trocken liegen.

Während der Regenzeit kommt es während der intensiven Niederschläge zu großer Erosion, da starke Sturzbäche entstehen. Große Mengen von Erdreich werden abgetragen. Aber schon bald nach Ende des Regens fällt der Pegel der Bäche und man kann durch sie bequem waten. Mit der Rückkehr der trockenen Winde, die von Australien her kommen, verbleiben nur dünne Rinnsaale in breiten Flussbetten voller Müll und Geröll, die sich jedes Jahr verbreitern.

Alle Flüsse sind nicht schiffbar. Dadurch, dass sie einige Monate im Jahr zu Sturzbächen werden, behindern sie sogar den Warenverkehr zwischen den fruchtbaren Ebenen im Süden und dem restlichen Land, dass die Waren benötigt. Es gibt Bestrebungen mit Hilfe von Anpflanzungen die Erosion der Ufer einzuschränken und die zerstörerischen Bäche in ihre Betten zu zwingen.

Ganzjährig wasserführende Flüsse gibt es nur auf der Südseite Osttimors, die eine längere Regenperiode hat, als der Norden. Die wenigen ganzjährig wasserführende Flüsse im Norden werden durch Wasser aus dem Süden gespeist. Dies ist der Fall beim nördlichen Lacló, der das größte hydrografische Becken Osttimors bildet und dem Lóis, dem längsten Fluss Osttimors mit 80 km, der bei Manatuto mündet. Nach Süden fließen Tafara, Bé-lulic, Carau-úlun, Sui, Südlicher Lacló und Cler das ganze Jahr Wasser. In der Exklave Oecussi-Ambeno ist der Hauptfluss der Nuno-eno der westlich von Pante Macassar das Meer erreicht.

In einigen permanenten Gewässern entlang der südlichen Küste sammelt sich durch die starken Gezeiten Sand an den Flussmündungen, was den Abfluss immer mehr blockiert und zur Bildung von Marschland führt. Meeresfische, die ihre Brutstätten Flussaufwärts haben, und Krokodile leben hier weiter, bis sie von den Einheimischen, im Laufe eines Rituals durch einen gegrabenen Ausgang getrieben werden. Fischer, Garnelen, Schlangen und kleine Krokodile werden dabei mit der Hand gefangen.

An den Küsten bilden sich leicht Sümpfe nach den schweren Regengüssen. Auch einige Seen kann man finden. Der größte See ist der Suro-bec im äußersten Osten mit 6,5 km Länge und 3 km Breite. Weitere Seen sind der Lago Maubara und der Tibar. Aufgrund der bergigen Landschaft gibt es viele Wasserfälle. Am bekanntesten ist der Wasserfall von Bandeira.

Die Gewässer Osttimors sind noch wenig erforscht. Teilweise gibt es sogar Kontroversen über ihre Namensgebung, da die Gewässer in den verschiedenen Regionen, die sie durchfließen unterschiedliche Namen haben.

Wörterbuch
Synonyme
Woxikon - Online Wörterbuch

a
Navigation


Web erdkunde-wissen.de

Allgemeine Informationen
Link-Datenbank

Pol. System, Einreise & Botschaften
Währung
Klima, Flora & Fauna
Geographie & Fahne
Geschichte & Gegenwart
Bevölkerung
Wirtschaft & Militär
Industrie, Rohstoffe & Landw.
Außenwirtschaft
Verkehr, Umwelt & Energie
Wohlstand & Sicherheit
Entwicklungshilfe
Reiseinformationen

Bildung, Soziales & Kultur
Essen & Trinken
Hintergrundberichte
Medien & Kommunikation

Literatur

Länderfotos
Nationalhymnen

--> Erdkunde
--> Service
--> Seiteninternes

Kommunikation
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Suchmaschine

Google
Web http://www.erdkunde-wissen.de

(C) erdkunde-wissen.de. Konzept, Gestaltung und Redaktion: erdkunde-wissen.de. Nachdruck, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte sowie Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Haftung für falsche Angaben, keine Gewähr über die Richtigkeit der Informationen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Mailen Sie uns einfach.