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Thaivölker aus dem südlichen China begannen um 1000 mit der Besiedlung des Landes. Thailand, das bis 1939 Siam hieß, war das einzige südostasiatische Land, das nicht von europäischen Mächten kolonisiert wurde, was vor allem der klugen Politik König Chulalongkorns (Regierungszeit 1868 - 1910) zuzuschreiben ist: er schloß Verträge mit Großbritannien und Frankreich und reformierte Staat und Gesellschaft, u.a. durch Abschaffung der Sklaverei. 1932 beendeten Militärs die absolute Monarchie durch Putsch; das Land bekam seine erste Verfassung. Im 2. Weltkrieg 1941 von Japan besetzt, erklärte Thailand als Verbündeter Nippons den USA und Großbritannien 1942 den Krieg. Während des Vietnamkrieges strategisches Hinterland der US-Streitkräfte. Die Amerikaner investierten in der Folgezeit große Summen in Thailand, Grundstein des späteren Wirtschaftswunders. Politisch blieb das Land durch Putsche und Parlamentsauflösungen unruhig. zwischen März 1991 und September 1992 erlebte das Land 4 Regierungswechsel. General Suchinda Kraprayoon mußte nach blutigen Massendemonstrationen im Mai 1992 gehen. Unter Chuan Leekpai setzte das Land zu seinem wirtschaftlichen Höhenflug auf Pump an. Doch Leekpai verlor die Wahlen 1995. Nachfolger Banharn Silpa-Archa blieb nur ein Jahr, 1996 ersetzte ihn der General Chavalit Youngchaiyudh. 6 Monate später folgte der wirtschaftliche Absturz des Tigerstaates. Chavalit trat zurück. Hintergrundberichte:
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