banner_klein.jpg (6301 Byte)

Themen

Afrika
Amerika
Asien
Australien
Europa

Afghanistan
Armenien
Aserbaidschan
Bahrain
Bangla Desh
Bhutan
Brunei
China
Georgien
Indien
Indonesien
Irak
Iran
Israel
Japan
Jemen
Jordanien
Katar
Kambodscha
Kasachstan
Kirgistan
Kuwait
Laos
Libanon
Malaysia
Malediven
Mongolei
Myanmar
Nepal
Nordkorea
Oman
Ost-Timor
Pakistan
Palästina
Phillippinen
Saudi-Arabien
Singapur
Sri Lanka
Südkorea
Syrien
Tadschikistan
Taiwan
Thailand
Turkmenistan
Usbekistan
VAE
Vietnam


Tadschiken, seit dem 8. Jahrhundert in Zentralasien beheimatet, wurden in ihrer Geschichte von Usbeken, Mongolen und Afghanen beherrscht. End des 19. Jahrhundert von Russen erobert, geriet der Norden des Landes 1918 unter sowjetischer Kontrolle, 3 Jahre später besetzte die Rote Armee den Rest. 1924 wurde Tadschikistan autonomer Teil der Usbekischen Sozialistischen  Sowjetrepublik, 1929 Sowjetrepublik. Russen usurpierten alle wichtigen Positionen im Staat. Nach dem gescheiterten Staatsstreich gegen Gorbatschow 1991 in Moskau und Massendemonstrationen im eigenen Land erklärte Tadschikistan im September 1991 seine Unabhängigkeit. In der Folge kämpften Kommunisten, Demokraten und islamische Gruppen aus verschiedenen Landesteilen um die Macht. Präsident Rachmon Nabijew, der ehemalige KP-Chef, wurde im September 1992 abgesetzt. Zwischen der prokommunistischen neuen Regierung unter dem Staatsoberhaupt Emomali Rachmonow und der islamischen Opposition begann ein Bürgerkrieg (bis zu 100.000 Tote). Nur mit Hilfe russischer Truppen, die auch die Grenze zu Afghanistan sichern, konnte sich das Rachmonow-Regime bisher halten. Im Dezember 1996 kam unter UNO-Vermittlung ein Friedensabkommen zustande, die Islamisten unter Said Abdullah Nuri kehrten aus dem Exil zurück und traten in die Regierung ein. Der Einfluß der Zentralregierung reicht kaum über die Grenzen der Hauptstadt hinaus. Die politische Lage ist instabil, es gibt ständig Scharmützel zwischen verfeindeten Gruppen, ausländische Helfer werden ermordet. Moskau fürchtet nach den Erfolgen der afghanischen Taliban den Einbruch des islamischen Fundamentalismus in seinen asiatischen Vorhof und engagiert sich weiter mit Waffen und Soldaten. Nach eigenen Angaben ist Tadschikistan Mitte August 1999 von Kampfjets mit usbekischem Hoheitszeichen bombardiert worden. Dabei seien im Nordosten des Landes Gebäude zerstört und Vieh getötet worden. Das usbekische Außenministerium teilte mit, von einem derartigen Vorfall sei nichts bekannt. Die Beziehungen zwischen den beiden islamisch geprägten Mitgliedern der GUS galten bisher als gut.


Hintergrundberichte:

21.01.2008 Der Präsident hat die Zauberei, das Wahrsagen und teure Hochzeiten verboten

Zurück nachoben.gif (60 Byte)

Wörterbuch
Synonyme
Woxikon - Online Wörterbuch

a
Navigation


Web erdkunde-wissen.de

Allgemeine Informationen
Link-Datenbank

Pol. System, Einreise & Botschaften
Währung
Klima, Flora & Fauna
Geographie & Fahne
Geschichte & Gegenwart
Bevölkerung
Wirtschaft & Militär
Industrie, Rohstoffe & Landw.
Außenwirtschaft
Verkehr, Umwelt & Energie
Wohlstand & Sicherheit
Entwicklungshilfe
Reiseinformationen

Bildung, Soziales & Kultur
Essen & Trinken
Hintergrundberichte
Medien & Kommunikation

Literatur
Länderfotos
Nationalhymnen

--> Erdkunde
--> Service
--> Seiteninternes

Kommunikation
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Suchmaschine