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Gesundheit Literatur Reisehinweise Reiseziele
Sitten & Bräuche Strafrecht Strom Unterkunft
Verkehr -Zoll - -

Gesundheit

Bei Einreise aus Deutschland sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Reisende sollen aber ihren Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Poliomyelitis überprüfen lassen und gegen Hepatitis A geimpft sein, wenn kein Schutz besteht.

In Baguio City und der zugehörigen Cordillere Region im Nordteil von Luzon traten Ende 2004 und Anfang 2005 schwere Meningokokkenerkrankungen des Typ A auf. Neue Erkrankungen wurden zuletzt nicht mehr gemeldet. Für Reisende in die Region Baguio ist bei engem Kontakt mit der Bevölkerung eine Impfung gegen Meningokokken ACWY zu erwägen.

Bei besonderen Risiken (Hygienemängel, Langzeitaufenthalt, ländliche Gebiete, soz./sex. Kontakte) können zusätzlich Impfungen gegen Typhus, Hepatitis B, Tollwut oder Japanische Encephalitis indiziert sein.

In der Regenzeit von Juni bis Oktober kommt es zu verstärktem Auftreten von Denguefieber, das durch Stechmücken übertragen wird.

Malariavorkommen: von der Region abhängig mittleres bis hohes Risiko (Touristenziel Palawan!), in weiten Teilen des Landes, ganzjährig mit Zunahme während der Regenzeit, überwiegend Malaria tropica. Manila, die Inseln Bohol, Cebu (bekanntesTouristenzentrum), Catanduanes und Leyte gelten als malariafrei.

Wichtigste Massnahme zur Malariavorbeugung ist der Schutz vor Mückenstichen mit angepasster Kleidung, Verwendung von mückenabweisenden Hautmitteln, evtl. Moskitonetzen etc. Für die medikamentöse Prophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. MalaroneR, Doxycyclin, LariamR) im Handel. Notwendigkeit, Auswahl, individuelle Dosierung, Nebenwirkungen und eventuelle Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten vor der Reise unbedingt mit einem Tropen- oder Reisemediziner besprochen werden.


Literatur

Reisehinweise

Terrorismus / Reisen über Land

Von Reisen nach Mindanao (insbesondere in die Regionen um Zamboanga, Cotabato und General Santos City) sowie von Aufenthalten auf Basilan und den Inseln des Sulu-Archipels wird dringend abgeraten.

Auf den Philippinen muss auch weiterhin mit Anschlägen islamistischer und terroristischer Extremisten gerechnet werden. Die Gefahr ist in Mindanao besonders hoch.

Am 10. Januar 2007 kamen bei drei Bombenanschlägen in verschiedenen Städten (General Santos City, Kadawapan, Cotabato City) auf Mindanao, der zweitgrößten Insel im Süden der Philippinen, mindestens sechs Menschen ums Leben; Dutzende wurden verletzt. Damit setzte sich die Serie von Bombenanschlägen fort, die im Oktober 2006 an anderen Orten auf Mindanao mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert hatte.

Die meisten Anschläge werden von der terroristischen "Abu Sayyaf Gruppe (ASG)" und deren Sympathisanten durchgeführt. Ziele sind dabei v.a. öffentliche Plätze (Märkte) und Verkehrsmittel. Mit Anschlägen der ASG und anderer Gruppen muss weiterhin gerechnet werden. Zudem besteht das Risiko von Entführungen.

In öffentlichen Erklärungen haben die philippinischen Behörden auch die Präsenz von "Jemaah Islamiyah"- Mitgliedern auf den Philippinen (insbesondere Mindanao) bestätigt. Seit Februar 2005 ist es bis in die jüngste Zeit zu Feuergefechten zwischen Regierungstruppen und muslimischen Splittergruppen auf Inseln des Sulu-Archipels gekommen.

Am 19. Oktober 2007 ereignete sich in dem Einkaufszentrum Glorietta in Makati (Metro Manila) eine schwere Explosion. Mindestens elf Menschen starben, weit über 100 wurden verletzt. Deutsche Staatsangehörige kamen nicht zu Schaden. Ein Bombenattentat wurde als Ursache von philippinischen und ausländischen Fachleuten weitgehend ausgeschlossen, vielmehr scheint es sich um einen Unglücksfall gehandelt zu haben.

Am 13. November 2007 ereignete sich im Unterhaus des Philippinischen Parlaments eine Explosion, in deren Folge vier Menschen starben, darunter ein Abgeordneter, und elf Menschen verletzt wurden, darunter zwei weitere Abgeordnete. Von einem Attentat muss ausgegangen werden. Hintergrund sind möglicherweise innermuslimische Machtkämpfe. Deutsche Staatsangehörige kamen nicht zu Schaden.

Weiterhin gelten folgende Hinweise:

Generell wird Reisenden Vorsicht empfohlen. Auf die Benutzung öffentlicher Massenverkehrsmittel sollte so weit wie möglich verzichtet und größere Menschenansammlungen (z.B. Marktplätze, Bus-Terminals, Wartebereiche von Häfen und Flughäfen) sollten so weit wie möglich gemieden werden.

Kriminalität

Die allgemeine Kriminalitätsrate einschließlich schwerer Gewaltverbrechen ist hoch. Tragen Sie deshalb keine öffentlich sichtbaren Wertgegenstände und führen Sie keine größeren Bargeldbeträge mit sich. Nutzen Sie Ihre Kreditkarte nur in renommierten Geschäften und Hotels und beobachten Sie den Abrechnungsvorgang persönlich. Verriegeln Sie bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und schließen Sie die Fenster. Nehmen Sie keine Nahrung von Fremden an (Gefahr von K.O.-Tropfen), seien Sie in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandfeste) vorsichtig, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei zu Todesfällen kommen kann. Lehnen Sie Angebote von Fremden zu Touristenführungen in der Nacht wie auch die Mitnahme von Gepäckstücken (insbesondere für Flug nach Deutschland) ab.

Beherzigen Sie die eindringlichen Warnungen der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt).

Naturkatastrophen

Die Inseln sind Taifungebiet, haben tätige Vulkane und in der Region muss mit Erd- und Seebeben und massiven Erdrutschen gerechnet werden. Benachrichtigen Sie deshalb im Fall eines solchen Ereignisses umgehend Angehörige, um unnötige Sorge und Suche zu vermeiden.


Reiseziele

Die Visayas
 
Die Visayas sind eine Inselgruppe zwischen Luzón und Mindanao. Ihre größten Inseln sind Samar, Panay, Negros, Cebú und Leyte, bekannt als Landeplatz der amerikanischen Truppen im Jahre 1944. Samar und Leyte sind durch die längste Brücke des Landes, die San Juanico Bridge, miteinander verbunden. Cebú ist die am dichtesten besiedelte Insel. Cebú City ist die zweitgrößte Stadt der Philippinen und ein Handelszentrum mit internationalem Hafen. Magellan's Cross ist eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das dreieckige Fort San Pedro ist die älteste und kleinste spanische Festung des Landes.
 
Südlich von Cebú City liegt die Stadt Carcar mit vielen erhalten gebliebenen Häusern, Gärten und Kirchen im kastilischen Stil. Aus der spanischen Zeit stammende handgeschnitzte, lebensgroße Statuen von Jesus und seinen Aposteln können in der Abendmahlskapelle Chapel of the Last Supper bewundert werden. 1886 wurde auf der Mactan-Insel das Magellan-Denkmal errichtet. Datu Lapu-Lapu wird als erster Patriot der Philippinen verehrt, und man hat auch ihm hier ein Denkmal errichtet. Maribago ist Mittelpunkt des Gitarrenbaus der Region. Außer geschichtlich interessanten Stätten gibt es hier gut besuchte Hotels, Strandklubs und Ferienzentren.
 
Die Insel Panay ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, es werden Gemüse, Kakao, Kaffee und tropische Früchte angebaut. Iloilo City ist mit dem Flugzeug erreichbar. Zu den Hauptanziehungspunkten gehören die Ferienzentren an den Stränden und die Miagao-Kirche aus dem 18. Jahrhundert, ein Beispiel barocker Kolonialarchitektur, deren Fassade Reliefs mit Kokospalmen und Papayabäumen zieren. Die Insel Sicogon ist ideal für Sporttaucher, und ihre Berge und dichten Wälder laden zum Wandern ein. Boracay Island ist ein weiteres Inselparadies. Hierher gelangt man mit dem Flugzeug, das auf einem sandigen Landestreifen im nördlichen Zipfel von Panay landet, von wo es zuerst mit dem Jeepney weitergeht und dann mit dem Boot. Der Strand der Insel mit seinem weißen Pulversand muß wohl einer der schönsten der Welt sein.
 
Die Insel Bohol liegt zwischen Cebú und Mindanao und beherbergt eines der faszinierendsten Naturwunder der Philippinen: Hunderte von Kalksteinhügeln, einige davon 30 m hoch, sehen im Sommer wie übergroße Schokoladenhalbkugeln aus und werden auch »Chocolate Hills« genannt. Die glatten, runden Hügel sind mit dünnem Gras bewachsen, das im Sommer austrocknet und in der Sonne braun wird. Sie sind etwa 55 km von Tagbilaran City, der Hauptstadt der Insel, entfernt. Bohol hat ebenfalls schöne Strände und Buchten zu bieten, die über ein gutes Straßennetz erreichbar sind. Die Baclayon-Kirche sollte man sich ansehen, sie wurde 1595 errichtet und soll die älteste Steinkirche der Philippinen sein. Die Insel erreicht man per Flugzeug oder Fähre. Der Flug von Cebú nach Tagbilaran dauert 25 Min.
 
Die Insel Palawan, westlich der Visayas gelegen zwischen der Sulu-See und dem Südchinesischem Meer, eignet sich hervorragend für Abenteuer- und Entdeckungsreisen. Hier gibt es noch ursprünglichen Regenwald. Das Meeresreservat bei Puerto Galera ist ein Taucherparadies. Die Insel ist auch für ihren unterirdischen St. Pauls River berühmt.

Luzón

Zur besseren Übersicht sind die Philippinen in die Regionen Luzón, die Visayas und Mindanao aufgeteilt.
 
Luzón ist die größte und nördlichste der Hauptinseln. Die Landschaft setzt sich aus Bergregionen im Norden, einer Ebene im Inneren, den Seen und Vulkanen der nördlichen Halbinsel und der Küste mit ihren Buchten und Sandbänken zusammen.
 
Manila liegt an der Ostküste und ist die Hauptstadt und der Knotenpunkt der Nation. Intramuros, die Altstadt, war früher ganz von einer massiven Stadtmauer umgeben, die trotz der schweren Kämpfe des 2. Weltkrieges heute noch teilweise erhalten ist. Sehenswert sind die San Agustin-Kirche, der amerikanische Friedhof, Coconut Palace und die Manila-Kathedrale, von der aus man einen Rundblick über den 2000 qkm großen Hafen und die Ruinen des Fort Santiago genießen kann. Chinatown, das chinesische Viertel, liegt außerhalb der Stadtmauern im Bezirk Binondo. Im Luneta (oder Rizal-) Park steht das Rizal-Denkmal. Die Stadt hat diverse Museen, in denen man einen Einblick in die Geschichte, Kultur, Anthropologie, Kunst und andere Aspekte des Landes bekommt.
 
Las Pinas liegt etwas außerhalb der Stadt, hier steht die berühmte Bambusorgel, und man kann kostenlos die Sarao Jeepney-Fabrik besichtigen. Nach einer Stunde Fahrzeit durch Kokosplantagen erreicht man die Tagaytay-Brücke in Cavite mit herrlichem Blick auf den See mit dem Taal-Vulkan, der wiederum einen Kratersee enthält. Tagaytay ist ein beliebtes Ausflugsziel, im Sommer finden hier zahllose Festlichkeiten statt.
 
Die Provinz Laguna in der Nähe von Manila ist für ihre heißen Schwefelquellen bekannt. Die Kurbäder Pansol, Los Baños und Cuyab liegen hier. Mineralwasserquellen liegen im Hidden Valley im 90 m tiefen Krater von Alaminos versteckt. Die Temperaturen der Quellen variieren von heiß bis kalt, und lauschige Wege durch das Tal führen zu einer Schlucht mit einem Wasserfall. Die 800 ha große Kokosnuß-Plantage Villa Escudero ist noch in Betrieb ist; hier erhält man einen Einblick in einen Aspekt der Landwirtschaft. Besucher können auf einem von Carabaos (Wasserbüffeln) gezogenen Wagen durch das Dorf fahren. Die Fahrt von Manila hierher dauert weniger als 2 Stunden.
 
Per Tragflächenboot gelangt man von Manila zur Corregidor-Insel. Das berühmte Mahnmal »The Rock« erinnert an die japanische Invasion. Tagesausflüge mit Führer und Verpflegung werden angeboten. Ein weiterer Tagesausflug führt nach Pagsanjan, etwa 63 km südöstlich von Manila, der Fahrten im Einbaum auf dem Dschungelfluß zu den Pagsanjan-Wasserfällen mit einschließt. Baguio liegt 250 km nördlich von Manila. Mit 1525 m ü. d. M. bietet es eine kühle Abwechslung. Baguio kann sowohl per Flugzeug als auch auf dem Landweg erreicht werden. Wegen der spektakulären Aussicht ist der Landweg jedoch beliebter. Zu den Hauptattraktionen gehören The Mansion (die Sommerresidenz des philippinischen Präsidenten), die Glockenkirche (eine Ansammlung verschiedener Tempel), die Kathedrale von Baguio, die wegen ihrer hundert Stufen berühmt ist, und die Kristallhöhle, die einst Grabstätte war. Banaue liegt nördlich von Baguio und kann per Bus in ca. 4 Stunden erreicht werden. Besucher können die Siedlungen der hier ansässigen Bergbewohner besichtigen. Die Reisterrassen sind besonders sehenswert.
 
Die Hundred Islands liegen an der Küste von Pangasinan; die 400 von feinem Sandstrand und Korallengärten umgebenen Inselchen sind herrlich zum Schwimmen und Tauchen geeignet. Hundred Islands ist das zweitgrößte Wasserschutzgebiet der Welt und beheimatet 2000 verschiedene Arten von Meerestieren. Die Höhlen und Kuppeln der Marcos-Insel und die Devils Kitchen (»Teufelsküche«) sind einen Besuch wert.
 
Mit der Fähre vom Batangas-Pier erreicht man die südlich von Manila gelegene Insel Mindoro. Es gibt den 2700 m hohen Mount Halcon, den Naujan-See und die Tamarao-Wasserfälle zu sehen.
 
In der Bicol-Region im Südosten gibt es Strände, Hotels und Sehenswürdigkeiten wie den Mayon-Vulkan, ein fast vollkommener Zuckerhut, die Thermalquellen der Tiwi Hotsprings, den Naglambong Boiling Lake (»kochender See«) und das Feriendorf Kalaynkay.

Mindanao und der Süden

An der südwestlichen Spitze von Mindanao liegt Zamboanga City, oft als romantischste Stadt der Philippinen bezeichnet und ein beliebter Urlaubsort. Die Stadt ist für ihre Seemuscheln, Tropenlandschaft und Blumen bekannt. Zamboanga wurde von den Spaniern gegründet, die Stadtmauern des Fort Pilar aus dem 17. Jahrhundert sind noch gut erhalten. In der Stadt gibt es ausgezeichnete Hotels; Autoverleihfirmen und öffentliche Verkehrsmittel stehen zur Verfügung, man kann auch Vintas (kleine bunte Segelboote) mieten und eine Rundfahrt in der Bucht unternehmen. Auf dem Flohmarkt werden islamische Keramik, Kleidung und Messingwaren angeboten. Etwa 2 km von Fort Pilar entfernt stehen die Häuser der Badjaos, auf Stelzen ins Wasser gebaut. Die sogenannten Wasserzigeuner leben in dieser Gegend auf Booten und folgen den Fischen zu den besten Fanggründen. Plaza Pershing und Pasonanca Park sind ebenfalls einen Besuch wert. Der Strand der Insel Santa Cruz färbt sich rosarot, wenn Korallen aus dem Meer an Land gespült werden und eignet sich zum Schwimmen und Tauchen, mit Taucherbrille ebenso wie in voller Ausrüstung. Auf der Insel gibt es auch einen alten moslemischen Friedhof. Die Provinz Davao ist das industrielle Zentrum von Mindanao und besonders für den Export von Perlen und Bananen bekannt. Davao City ist die fortschrittlichste Industriestadt des Landes. Der Mount Apo ist der höchste Berg dieser Inseln, und überall in der Apo-Bergkette gibt es schöne Wasserfälle, Stromschnellen, Wälder, Frischwasserquellen und Bergseen.
 
An der Nordwestküste von Mindanao liegt Cagayan de Oro, Ausgangshafen für einige der schönsten Inseln der Philippinen. In Bukidnon gibt es Rinderfarmen und die berühmten Del-Monte-Ananasfelder. Das Wasserkraftwerk in Iligan City wird von den Maria Cristina-Wasserfällen angetrieben.
 
In der Provinz Lanao del Sur leben die Maranaos, ein moslemischer Volksstamm, an den Ufern des Lanao-Sees. Die Mindanao-Staatsuniversität, Signal Hill, Sacred Mountain, der Torongan-Markt, die Häuser der königlichen Familie der Maranaos und verschiedene Moscheen sind ebenfalls am See zu finden. Das einheimische Messingschmiedehandwerk konzentriert sich vor allem auf Tugaua.


Sitten & Bräuche

Nachtleben

Die großen 5-Sterne-Hotels bieten nicht nur modernste Diskotheken, sondern auch Aufführungen von Volksgesängen und Tänzen, Auftritte erstklassiger Popstars und Künstler sowie Unterhaltungskapellen und klassische Streichensembles an. In Theatern und Konzerthallen finden Aufführungen einheimischer und internationaler Künstler statt. In Manila, Baguio, Cebú, Zamboanga, Iloilo und Davao gibt es Kasinos. 

Einkaufstipps

Barong Tagalog (handbestickte Herrenhemden aus feinem Jusi-Stoff) bis zu Tiffany-Lampen aus Capiz-Muscheln, Webarbeiten, Messingwaren von den südlichen Inseln, Holzschnitzereien, Flechtwaren und seltene Muscheln, Silberschmuck der Baguio-Region, Rattan-Möbel, Körbe, Grasmatten (Banig), antike Holzfiguren, mit dem traditionellen Callado bestickte Kleidungsstücke, Filipino-Kleider für Damen (aus Bananen- oder Ananasblattfasern), Zigarren und Abaca-Tischsets. Öffnungszeiten der Geschäfte: Unterschiedlich, im allgemeinen Mo-So 10.00-20.00 Uhr. Die meisten Kaufhäuser und Supermärkte sind auch sonntags geöffnet. 

Sport

Tauchen: Die Korallenriffe machen die Philippinen sowohl für Sporttaucher als auch für Schnorchler zu einem Paradies. Die Inseln Batangas, Mindoro (besonders empfehlenswert ist der Unterwasserpark Apo Reef Marine Park) und Palawan bieten die besten Tauchgründe des Landes. Bootsfahrten: Am Strand kann man vielerorts Bancas (Kanus) mieten. Schwimmen: Auf den Philippinen ist es nie sehr weit zum nächsten Strand oder Swimmingpool. Tennis: Tennisplätze gibt es in den meisten Städten und Urlaubsgegenden. Angeln: Die warmen Gewässer haben eine Fläche von beinahe 2.000.000 qkm, und es gibt 2400 Fischarten. Golf ist vor allem in den größeren Städten sehr beliebt. In Manila gibt es einen öffentlichen Golfplatz mit Übungsmöglichkeiten und Minigolfbahnen. Die ländlichen Golfklubs stehen meistens auch Gästen der Mitglieder zur Verfügung, sonst können auch die Hotels behilflich sein.

Publikumssport: Basketball ist das ganze Jahr über beliebt. Pferderennen, Fußball, amerikanischer Baseball und Boxen sind ebenfalls weit verbreitet. Sipa ist ein einheimisches Spiel mit einem kleinen Ball aus Korbgeflecht, zuschauen kann man im Rizal Court in Manila. 

Trinkgeld

Rechnen Sie in Hotels mit 15% Bedienungsgeld.

Umgang

Die üblichen Höflichkeitsformen werden erwartet. Freizeitkleidung ist weitgehend üblich, in muslimischen Gegenden sollte man sich zurückhaltender kleiden. Zu festlichen Anlässen tragen philippinische Männer oft ein besticktes, langärmeliges Hemd oder ein einfaches weißes Barong Tagalog-Hemd (s. Einkaufstipps) und schwarze Hosen. In vielerlei Hinsicht ist man hier westlicher orientiert als in anderen asiatischen Ländern, der Einfluß der malaiischen Kultur ist jedoch unübersehbar.


Strafrecht

Die Todesstrafe ist im Juni 2006 gesetzlich abgeschafft worden. Sehr hohe Freiheitsstrafen werden verhängt bei Drogenstraftaten, Sexualdelikten, insbesondere bei Kindesmissbrauch, und Menschenhandel. Die Grenze zu der in den Philippinen grundsätzlich verbotenen Prostitution ist nach dem Gesetzestext schwer zu ziehen.


Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
220 60 -
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Verkehr

FLUGZEUG: Das Inlandflugnetz der Philippine Airlines (PR) ist umfangreich, und es gibt zahlreiche Angebote für ermäßigte Flugtickets. Flüge sollten im voraus gebucht werden. Folgende Charter-Fluggesellschaften bieten Flüge innerhalb der Philippinen an: Air Soriano Aviation, Air Ads, Air Philippines Corporation, Asian Spirit Airlines, Cebu Pacific Air, Grand Air, Laoag International Airlines, Mindanao Express und Pacific Airways.

Anmerkung: Die Zeiten zwischen Karfreitag und Ostermontag und zwischen Weihnachten und Neujahr (manchmal auch länger) sind beliebte Urlaubszeiten in den Philippinen, Flüge für diese Zeit sollten rechtzeitig im voraus gebucht werden. Außerdem können sich Verzögerungen ergeben.

Bitte beachten Sie, dass die Flughafengebühr an den Internationalen Flughäfen von Manila, Cebu City und Davao City in Höhe von zur Zeit 750,- PHP bei der Ausreise erhoben wird; die Flughafengebühr muss bar in PHP oder US-Dollar bezahlt werden. Auch bei Inlandsflügen sind Flughafengebühren zu entrichten.

SCHIFF: Fähren, die auch Kabinen 1. Klasse haben, verkehren zwischen den wichtigsten Häfen der philippinischen Inseln. Weitere Auskunft erteilen die einheimischen Schiffahrtsgesellschaften.

BAHN: Die einzige Bahnlinie gibt es auf der Insel Luzón, sie führt von Legazpi nach San Fernando (Philippine National Railways). Drei Züge fahren täglich von und nach Manila, es gibt auch einen Nachtzug mit Speise- und Schlafwagen. Einige Abteile haben Klimaanlagen.

BUS/PKW: Insgesamt gibt es auf den Inseln ein Straßennetz von ca. 161.168 km Länge, und auf den Inseln Mindanao, den Visayas und Luzón gibt es Schnellstraßen. Bus: Linienbusse verkehren zwischen allen Städten. Jeepneys sind jeepähnliche Großtaxis mit Bänken, die bis zu 14 Personen befördern können und fahrpreismäßig den Bussen ähnlich sind. Taxis gibt es in allen größeren Städten, sie fahren auch die Kleinstädte an. Man sollte darauf bestehen, daß der Zähler eingeschaltet wird, um überhöhte Preisforderungen zu vermeiden. Trinkgeld ist nicht nötig. Mietwagen sind in Manila und den anderen größeren Städten erhältlich. Unterlagen: Nationaler und internationaler Führerschein.

STADTVERKEHR: Metro Manila Transport betreibt außer den üblichen Linienbussen auch einige Doppeldeckerbusse und in Manila einen »Love Bus« mit Klimaanlage. Dieser Bus gehört heute zu den Attraktionen der Stadt und sorgt für eine bequeme Fahrt auf ausgewählten Strecken. Die meisten Fahrten werden jedoch von den Jeepneys bestritten. Die Schwebebahn Metro-Rail verbindet den Bahnhof Baclaran im Süden mit dem Bahnhof Caloocan im Norden. Motorräder mit Beiwagen und Fahrrad-Rickschas stehen in Städten ebenfalls als preiswerte Verkehrsmittel zur Verfügung.

Fahrzeiten: von Manila zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

- Flugzeug Schiff Bus/Pkw
Baguio 0.50 - 4.00
Cebú 1.10 24.00 -
Cagayan de Oro 1.25 48.00 -
Laoag 1.25 - 7.00
Iloilo 1.00 24.00 -
Batangas - - 2.00
Banaue 0.50* - 4.00

Anmerkung: [*] Zur Stadt Baguio, dann 4 Stunden Auto-/Busfahrt.


Zoll

Ohne Deklaration ist die Ein- und Ausfuhr von 10.000 PHP und 10.000 US-Dollar gestattet. Die Einhaltung wird mit speziell ausgebildeten Hunden kontrolliert.

Achtung: Schon der Besitz geringer Drogenmengen ist strafbar und kann zu hohen Freiheitsstrafen führen.

Weitere Importverbote bestehen für:

  • Nachtsichtgeräte
  • Waffen, Waffenteile und Munition, auch wenn sie nur dekorativen Charakter haben (z.B. Amulette in Waffenform, die überall angeboten werden)
  • Subversive, obszöne oder pornographische Materialien
  • Medikamente oder medizinische Geräte zur Durchführung einer Abtreibung
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