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Bei Einreise aus Deutschland sind keine besonderen Impfungen vorgeschrieben. Reisende sollen aber ihren Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie und Poliomyelitis überprüfen lassen und gegen Hepatitis A geimpft sein, wenn kein Schutz besteht. In Baguio City und der zugehörigen Cordillere Region im Nordteil von Luzon traten Ende 2004 und Anfang 2005 schwere Meningokokkenerkrankungen des Typ A auf. Neue Erkrankungen wurden zuletzt nicht mehr gemeldet. Für Reisende in die Region Baguio ist bei engem Kontakt mit der Bevölkerung eine Impfung gegen Meningokokken ACWY zu erwägen. Bei besonderen Risiken (Hygienemängel, Langzeitaufenthalt, ländliche Gebiete, soz./sex. Kontakte) können zusätzlich Impfungen gegen Typhus, Hepatitis B, Tollwut oder Japanische Encephalitis indiziert sein. In der Regenzeit von Juni bis Oktober kommt es zu verstärktem Auftreten von Denguefieber, das durch Stechmücken übertragen wird. Malariavorkommen: von der Region abhängig mittleres bis hohes Risiko (Touristenziel Palawan!), in weiten Teilen des Landes, ganzjährig mit Zunahme während der Regenzeit, überwiegend Malaria tropica. Manila, die Inseln Bohol, Cebu (bekanntesTouristenzentrum), Catanduanes und Leyte gelten als malariafrei. Wichtigste Massnahme zur Malariavorbeugung ist der Schutz vor Mückenstichen mit angepasster Kleidung, Verwendung von mückenabweisenden Hautmitteln, evtl. Moskitonetzen etc. Für die medikamentöse Prophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. MalaroneR, Doxycyclin, LariamR) im Handel. Notwendigkeit, Auswahl, individuelle Dosierung, Nebenwirkungen und eventuelle Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten vor der Reise unbedingt mit einem Tropen- oder Reisemediziner besprochen werden. Terrorismus / Reisen über Land Von Reisen nach Mindanao (insbesondere in die Regionen um Zamboanga, Cotabato und General Santos City) sowie von Aufenthalten auf Basilan und den Inseln des Sulu-Archipels wird dringend abgeraten. Auf den Philippinen muss auch weiterhin mit Anschlägen islamistischer und terroristischer Extremisten gerechnet werden. Die Gefahr ist in Mindanao besonders hoch. Am 10. Januar 2007 kamen bei drei Bombenanschlägen in verschiedenen Städten (General Santos City, Kadawapan, Cotabato City) auf Mindanao, der zweitgrößten Insel im Süden der Philippinen, mindestens sechs Menschen ums Leben; Dutzende wurden verletzt. Damit setzte sich die Serie von Bombenanschlägen fort, die im Oktober 2006 an anderen Orten auf Mindanao mehrere Todesopfer und Verletzte gefordert hatte. Die meisten Anschläge werden von der terroristischen "Abu Sayyaf Gruppe (ASG)" und deren Sympathisanten durchgeführt. Ziele sind dabei v.a. öffentliche Plätze (Märkte) und Verkehrsmittel. Mit Anschlägen der ASG und anderer Gruppen muss weiterhin gerechnet werden. Zudem besteht das Risiko von Entführungen. In öffentlichen Erklärungen haben die philippinischen Behörden auch die Präsenz von "Jemaah Islamiyah"- Mitgliedern auf den Philippinen (insbesondere Mindanao) bestätigt. Seit Februar 2005 ist es bis in die jüngste Zeit zu Feuergefechten zwischen Regierungstruppen und muslimischen Splittergruppen auf Inseln des Sulu-Archipels gekommen. Am 19. Oktober 2007 ereignete sich in dem Einkaufszentrum Glorietta in Makati (Metro Manila) eine schwere Explosion. Mindestens elf Menschen starben, weit über 100 wurden verletzt. Deutsche Staatsangehörige kamen nicht zu Schaden. Ein Bombenattentat wurde als Ursache von philippinischen und ausländischen Fachleuten weitgehend ausgeschlossen, vielmehr scheint es sich um einen Unglücksfall gehandelt zu haben. Am 13. November 2007 ereignete sich im Unterhaus des Philippinischen Parlaments eine Explosion, in deren Folge vier Menschen starben, darunter ein Abgeordneter, und elf Menschen verletzt wurden, darunter zwei weitere Abgeordnete. Von einem Attentat muss ausgegangen werden. Hintergrund sind möglicherweise innermuslimische Machtkämpfe. Deutsche Staatsangehörige kamen nicht zu Schaden. Weiterhin gelten folgende Hinweise: Generell wird Reisenden Vorsicht empfohlen. Auf die Benutzung öffentlicher Massenverkehrsmittel sollte so weit wie möglich verzichtet und größere Menschenansammlungen (z.B. Marktplätze, Bus-Terminals, Wartebereiche von Häfen und Flughäfen) sollten so weit wie möglich gemieden werden. Kriminalität Die allgemeine Kriminalitätsrate einschließlich schwerer Gewaltverbrechen ist hoch. Tragen Sie deshalb keine öffentlich sichtbaren Wertgegenstände und führen Sie keine größeren Bargeldbeträge mit sich. Nutzen Sie Ihre Kreditkarte nur in renommierten Geschäften und Hotels und beobachten Sie den Abrechnungsvorgang persönlich. Verriegeln Sie bei Fahrten mit Privat-Pkw oder Taxi in der Stadt die Türen und schließen Sie die Fenster. Nehmen Sie keine Nahrung von Fremden an (Gefahr von K.O.-Tropfen), seien Sie in Gesellschaft bei Alkoholkonsum (Strandfeste) vorsichtig, da unvermittelt Gewalttätigkeit ausbrechen und es dabei zu Todesfällen kommen kann. Lehnen Sie Angebote von Fremden zu Touristenführungen in der Nacht wie auch die Mitnahme von Gepäckstücken (insbesondere für Flug nach Deutschland) ab. Beherzigen Sie die eindringlichen Warnungen der Behörden vor illegalem Drogenbesitz, der in den Philippinen mit harten Gefängnisstrafen geahndet wird (ab 5 g lebenslange Freiheitsstrafe, bei Festnahme in einem Flug- oder Fährhafen wird strafverschärfend Handel unterstellt). Naturkatastrophen Die Inseln sind Taifungebiet, haben tätige Vulkane und in der Region muss mit Erd- und Seebeben und massiven Erdrutschen gerechnet werden. Benachrichtigen Sie deshalb im Fall eines solchen Ereignisses umgehend Angehörige, um unnötige Sorge und Suche zu vermeiden. Die Visayas Die Visayas sind eine Inselgruppe zwischen Luzón und Mindanao. Ihre größten Inseln sind Samar, Panay, Negros, Cebú und Leyte, bekannt als Landeplatz der amerikanischen Truppen im Jahre 1944. Samar und Leyte sind durch die längste Brücke des Landes, die San Juanico Bridge, miteinander verbunden. Cebú ist die am dichtesten besiedelte Insel. Cebú City ist die zweitgrößte Stadt der Philippinen und ein Handelszentrum mit internationalem Hafen. Magellan's Cross ist eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. Das dreieckige Fort San Pedro ist die älteste und kleinste spanische Festung des Landes. Südlich von Cebú City liegt die Stadt Carcar mit vielen erhalten gebliebenen Häusern, Gärten und Kirchen im kastilischen Stil. Aus der spanischen Zeit stammende handgeschnitzte, lebensgroße Statuen von Jesus und seinen Aposteln können in der Abendmahlskapelle Chapel of the Last Supper bewundert werden. 1886 wurde auf der Mactan-Insel das Magellan-Denkmal errichtet. Datu Lapu-Lapu wird als erster Patriot der Philippinen verehrt, und man hat auch ihm hier ein Denkmal errichtet. Maribago ist Mittelpunkt des Gitarrenbaus der Region. Außer geschichtlich interessanten Stätten gibt es hier gut besuchte Hotels, Strandklubs und Ferienzentren. Die Insel Panay ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, es werden Gemüse, Kakao, Kaffee und tropische Früchte angebaut. Iloilo City ist mit dem Flugzeug erreichbar. Zu den Hauptanziehungspunkten gehören die Ferienzentren an den Stränden und die Miagao-Kirche aus dem 18. Jahrhundert, ein Beispiel barocker Kolonialarchitektur, deren Fassade Reliefs mit Kokospalmen und Papayabäumen zieren. Die Insel Sicogon ist ideal für Sporttaucher, und ihre Berge und dichten Wälder laden zum Wandern ein. Boracay Island ist ein weiteres Inselparadies. Hierher gelangt man mit dem Flugzeug, das auf einem sandigen Landestreifen im nördlichen Zipfel von Panay landet, von wo es zuerst mit dem Jeepney weitergeht und dann mit dem Boot. Der Strand der Insel mit seinem weißen Pulversand muß wohl einer der schönsten der Welt sein. Die Insel Bohol liegt zwischen Cebú und Mindanao und beherbergt eines der faszinierendsten Naturwunder der Philippinen: Hunderte von Kalksteinhügeln, einige davon 30 m hoch, sehen im Sommer wie übergroße Schokoladenhalbkugeln aus und werden auch »Chocolate Hills« genannt. Die glatten, runden Hügel sind mit dünnem Gras bewachsen, das im Sommer austrocknet und in der Sonne braun wird. Sie sind etwa 55 km von Tagbilaran City, der Hauptstadt der Insel, entfernt. Bohol hat ebenfalls schöne Strände und Buchten zu bieten, die über ein gutes Straßennetz erreichbar sind. Die Baclayon-Kirche sollte man sich ansehen, sie wurde 1595 errichtet und soll die älteste Steinkirche der Philippinen sein. Die Insel erreicht man per Flugzeug oder Fähre. Der Flug von Cebú nach Tagbilaran dauert 25 Min. Die Insel Palawan, westlich der Visayas gelegen zwischen der Sulu-See und dem Südchinesischem Meer, eignet sich hervorragend für Abenteuer- und Entdeckungsreisen. Hier gibt es noch ursprünglichen Regenwald. Das Meeresreservat bei Puerto Galera ist ein Taucherparadies. Die Insel ist auch für ihren unterirdischen St. Pauls River berühmt. Zur besseren Übersicht sind die Philippinen in
die Regionen Luzón, die Visayas und Mindanao aufgeteilt. Mindanao und der Süden An der
südwestlichen Spitze von Mindanao liegt Zamboanga City, oft als romantischste Stadt der
Philippinen bezeichnet und ein beliebter Urlaubsort. Die Stadt ist für ihre Seemuscheln,
Tropenlandschaft und Blumen bekannt. Zamboanga wurde von den Spaniern gegründet, die
Stadtmauern des Fort Pilar aus dem 17. Jahrhundert sind noch gut erhalten. In der
Stadt gibt es ausgezeichnete Hotels; Autoverleihfirmen und öffentliche Verkehrsmittel
stehen zur Verfügung, man kann auch Vintas (kleine bunte Segelboote) mieten und
eine Rundfahrt in der Bucht unternehmen. Auf dem Flohmarkt werden islamische
Keramik, Kleidung und Messingwaren angeboten. Etwa 2 km von Fort Pilar entfernt stehen die
Häuser der Badjaos, auf Stelzen ins Wasser gebaut. Die sogenannten Wasserzigeuner leben
in dieser Gegend auf Booten und folgen den Fischen zu den besten Fanggründen. Plaza
Pershing und Pasonanca Park sind ebenfalls einen Besuch wert. Der Strand
der Insel Santa Cruz färbt sich rosarot, wenn Korallen aus dem Meer an Land
gespült werden und eignet sich zum Schwimmen und Tauchen, mit Taucherbrille ebenso wie in
voller Ausrüstung. Auf der Insel gibt es auch einen alten moslemischen Friedhof. Die
Provinz Davao ist das industrielle Zentrum von Mindanao und besonders für den Export von Perlen und Bananen
bekannt. Davao City ist die fortschrittlichste Industriestadt des Landes. Der Mount Apo
ist der höchste Berg dieser Inseln, und überall in der Apo-Bergkette gibt es
schöne Wasserfälle, Stromschnellen, Wälder, Frischwasserquellen und Bergseen. Sitten & Bräuche Die großen 5-Sterne-Hotels bieten nicht nur modernste Diskotheken, sondern auch Aufführungen von Volksgesängen und Tänzen, Auftritte erstklassiger Popstars und Künstler sowie Unterhaltungskapellen und klassische Streichensembles an. In Theatern und Konzerthallen finden Aufführungen einheimischer und internationaler Künstler statt. In Manila, Baguio, Cebú, Zamboanga, Iloilo und Davao gibt es Kasinos. Barong Tagalog (handbestickte Herrenhemden aus feinem Jusi-Stoff) bis zu Tiffany-Lampen aus Capiz-Muscheln, Webarbeiten, Messingwaren von den südlichen Inseln, Holzschnitzereien, Flechtwaren und seltene Muscheln, Silberschmuck der Baguio-Region, Rattan-Möbel, Körbe, Grasmatten (Banig), antike Holzfiguren, mit dem traditionellen Callado bestickte Kleidungsstücke, Filipino-Kleider für Damen (aus Bananen- oder Ananasblattfasern), Zigarren und Abaca-Tischsets. Öffnungszeiten der Geschäfte: Unterschiedlich, im allgemeinen Mo-So 10.00-20.00 Uhr. Die meisten Kaufhäuser und Supermärkte sind auch sonntags geöffnet. Tauchen: Die Korallenriffe machen die Philippinen sowohl für Sporttaucher als auch für Schnorchler zu einem Paradies. Die Inseln Batangas, Mindoro (besonders empfehlenswert ist der Unterwasserpark Apo Reef Marine Park) und Palawan bieten die besten Tauchgründe des Landes. Bootsfahrten: Am Strand kann man vielerorts Bancas (Kanus) mieten. Schwimmen: Auf den Philippinen ist es nie sehr weit zum nächsten Strand oder Swimmingpool. Tennis: Tennisplätze gibt es in den meisten Städten und Urlaubsgegenden. Angeln: Die warmen Gewässer haben eine Fläche von beinahe 2.000.000 qkm, und es gibt 2400 Fischarten. Golf ist vor allem in den größeren Städten sehr beliebt. In Manila gibt es einen öffentlichen Golfplatz mit Übungsmöglichkeiten und Minigolfbahnen. Die ländlichen Golfklubs stehen meistens auch Gästen der Mitglieder zur Verfügung, sonst können auch die Hotels behilflich sein. Publikumssport: Basketball ist das ganze Jahr über beliebt. Pferderennen, Fußball, amerikanischer Baseball und Boxen sind ebenfalls weit verbreitet. Sipa ist ein einheimisches Spiel mit einem kleinen Ball aus Korbgeflecht, zuschauen kann man im Rizal Court in Manila.Rechnen Sie in Hotels mit 15% Bedienungsgeld. Die üblichen Höflichkeitsformen werden erwartet. Freizeitkleidung ist weitgehend üblich, in muslimischen Gegenden sollte man sich zurückhaltender kleiden. Zu festlichen Anlässen tragen philippinische Männer oft ein besticktes, langärmeliges Hemd oder ein einfaches weißes Barong Tagalog-Hemd (s. Einkaufstipps) und schwarze Hosen. In vielerlei Hinsicht ist man hier westlicher orientiert als in anderen asiatischen Ländern, der Einfluß der malaiischen Kultur ist jedoch unübersehbar. Die Todesstrafe ist im Juni 2006 gesetzlich abgeschafft worden. Sehr hohe Freiheitsstrafen werden verhängt bei Drogenstraftaten, Sexualdelikten, insbesondere bei Kindesmissbrauch, und Menschenhandel. Die Grenze zu der in den Philippinen grundsätzlich verbotenen Prostitution ist nach dem Gesetzestext schwer zu ziehen.
FLUGZEUG: Das Inlandflugnetz der Philippine Airlines
(PR) ist umfangreich, und es gibt zahlreiche Angebote für ermäßigte Flugtickets.
Flüge sollten im voraus gebucht werden. Folgende Charter-Fluggesellschaften bieten Flüge
innerhalb der Philippinen an: Air Soriano Aviation, Air Ads, Air Philippines
Corporation, Asian Spirit Airlines, Cebu Pacific Air, Grand Air, Laoag International
Airlines, Mindanao Express und Pacific Airways.
Anmerkung: [*] Zur Stadt Baguio, dann 4 Stunden Auto-/Busfahrt. Ohne Deklaration ist die Ein- und Ausfuhr von 10.000 PHP und 10.000 US-Dollar gestattet. Die Einhaltung wird mit speziell ausgebildeten Hunden kontrolliert. Achtung: Schon der Besitz geringer Drogenmengen ist strafbar und kann zu hohen Freiheitsstrafen führen. Weitere Importverbote bestehen für:
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