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Sultan bin Said hat eine bemerkenswerte Leistung vollbracht: seit seiner Machtübernahme im Jahr 1970 hat er den rückständigen arabischen Wüstenstaat behutsam, aber kräftig modernisiert - allerdings mit einer für westliches Verständnis höchst fragwürdigen Regierungsform. Der Sultan ist zugleich Premier-, Außen-, Verteidigungs- und Finanzminister und regiert per Dekret. Der 1940 geborene Monarch (dessen Familie al-Said bereits seit 1744 über das Volk herrscht) wurde als junger Mann vor allem in England erzogen, war Kadett der Militärakademie Sandhurst und absolvierte ein kommunalpolitisches Studium in Oxford. Als kleiner Rebell mit westlichen Ideen kehrte er zurück und entmachtete 1970 durch eine blutige Palastrevolte seinen Vater. Er wollte seinem Land Anschluß an das 20. Jahrhundert bringen, vor allem Bildung und medizinische Versorgung für alle Bürger. Aktuelles: 05.03.2003 Zum ersten Mal in der Geschichte des arabischen Staates Oman ist eine Frau auf einen Ministerposten berufen worden. Sultan Kabus ernannte Aischa bint Chalfan bin Dschamil El Sijabi per Dekret zur Leiterin des Öffentlichen Amtes für Handwerkskunst. Sie ist damit einem Minister gleich gestellt. |
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