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Die Bevölkerung von Nordkorea zeichnet sich durch einen großen Grad an Homogenität aus, da beinahe alle Einwohner koreanisch sind, ein mit den Mongolen verwandtes Volk. Die Menschen anderer Herkunft stellen weniger als ein Prozent dar. Dieser extrem niedrige Prozentsatz an Fremden setzt sich aus Mongolen, Russen und Chinesen zusammen. Die chinesische Gemeinschaft erreichte eine ziemlich hohe Zahl in der Mitte des 20. Jahrhunderts, aber seitdem hat sich ihre Präsenz beträchtlich reduziert. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation, insbesondere der schlechten Nahrungsmittelversorgung, sind in den letzten Jahren viele Nordkoreaner nach China geflüchtet. Es wird vermutet, dass sich zwischen 50.000 und 300.000 nordkoreanische Flüchtlinge in China aufhalten. China schiebt jedoch Flüchtlinge aus Nordkorea ab, sodass diese zurück nach Nordkorea müssen. Angaben von Amnesty International zufolge werden Flüchtlinge, die von der chinesischen Grenze zurück kommen, in Nordkorea als Landesverräter angesehen, gefoltert und hingerichtet. Es wurde wiederholt berichtet, dass die Einwohner von der Regierung in drei Klassen eingeteilt sind:
Die Klassenzugehörigkeit beeinflusst den Zugang zu Ausbildung, Beruf und auch zu von der Regierung verteilten Gütern wie z.B. Lebensmitteln. Man schätzt, dass etwa ein Viertel der Bevölkerung zu der Klasse der feindlich Gesinnten gerechnet werden. |
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