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Grundsätzlich gilt, dass die medizinische Versorgung nicht der in Deutschland gewohnten entspricht. Relevante Tropenerkrankungen bilden Denguefieber, Typhus, , Hepatitis A und B. Malaria kommt nicht vor. Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes Wasser, nichts lau Aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz können die meisten zum Teil auch gefährlichen Infektionserkrankungen und Durchfälle vermieden werden (Mückenschutz, d.h. u.a. Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung). Zu beachten ist, dass die das Denguefieber übertragenden Stechmücken ganztägig stechen, nicht nur in der Dämmerung. Folgende Impfempfehlungen gelten: Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Eine Gelbfieberimpfung wird bei der Einreise aus Gelbfieber Endemiegebieten verlangt. Am 29. September 2007 wurden bei der Detonation eines Sprengkörpers in der Nähe einer Moschee vor dem Sultan-Park in der Hauptstadt Male mehrere Touristen verletzt. Die Hintergründe des mutmaßlichen Anschlages sind noch unklar. Auf den Malediven ist jeglicher Rauschgiftbesitz strikt verboten. Verstöße können selbst bei geringen Mengen schwere Strafen zur Folge haben. Auch Touristen wurden bereits zu lebenslanger Haft verurteilt. Grundsätzlich verboten sind dort auch homosexuelle Aktivitäten. Bei Nichtbeachtung droht strafrechtliche Verfolgung. Auf den Malediven ist der Islam (sunnitischer Richtung) Staatsreligion. Jegliche christliche Missionstätigkeit oder missionsähnliche Veranstaltung ist untersagt.
FLUGZEUG: Air Maldives (L6) betreibt die
Inlandflüge. Es bestehen Verbindungen von Malé nach Kaadedhdhoo und Gan sowie nach
Hanimaadhoo im Norden (diese Insel wird allerdings von Touristen selten besucht). Daneben
Flugtaxidienste und Bedarfsflugverkehr zum Ari-Atoll und anderen abgelegenen Inseln.
Einige Firmen betreiben Hubschrauberflüge vom Flughafen zu den Urlaubsinseln, Rundflüge
werden auch angeboten. Nähere Auskünfte erteilen: Hummingbird Island Airways
(Tel: 32 57 08. Telefax: 32 31 61). Medikamente unterliegen einer strikten Einfuhrkontrolle. Die maledivische Regierung ist bestrebt, den Handel mit illegal eingeführten Medikamenten zu bekämpfen. Es wird dringend empfohlen, bei der Einfuhr auch von nicht verschreibungspflichtigen Medikamenten zum persönlichen Gebrauch eine Bescheinigung des behandelnden Arztes mitzuführen, aus der der Name des Patienten, der Name des Medikaments bzw. der Medikamente und die therapeutische Tagesdosierung hervorgeht. Diese Bescheinigung muß in englischer Sprache abgefaßt sein oder der ärztlichen Bescheinigung eine englische Übersetzung beigefügt werden. |
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