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Bildung: Der Stand des Bildungswesens ist trotz der anhaltenden Umverteilung der Staatsausgaben auf den sozialen und den Bildungsbereich sowie der sonstigen Bemühungen der kambodschanischen Regierung wie etwa die Verlängerung der Lehrerausbildung von ein auf zwei Jahre, die Bekämpfung der Korruption, die Schaffung von fairen Zugangsbedingungen zur Universität und die Durchführung gerechter Abschlußprüfungen immer noch stark unterentwickelt. Um das Ausbildungsniveau von 1960 wieder zu erreichen, sind nach Schätzungen des Erziehungsministeriums ca. 70 Mio. USD erforderlich. Die Analphabetenrate liegt bei durchschnittlich 37,2%; in den ländlichen Gebieten ist der Anteil jedoch weitaus höher. Kultur: Die frühen Reiche in Kambodscha standen unter dem Einfluß Indiens. Während der Blütezeit des Khmerreiches entwickelte sich eine eigenständige Kultur, die besonders in der Architektur zur Geltung kommt. Die Pflege der Kultur hat in Kambodscha einen hohen Stellenwert. Die Blütezeit des Angkor-Reiches und die damals geschaffenen kulturellen Reichtümer sind ein zentraler Bestandteil des kambodschanischen Selbstverständnisses. Kernstück der kambodschanischen Kultur- und Denkmalpflege stellen die Tempelanlagen von Angkor dar, die zugleich auch als touristischer Hauptanziehungspunkt "kulturell-historisches Aushängeschild" Kambodschas sind. Weltkulturerbe: Ruinen von Angkor (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier) Soziales
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