banner_klein.jpg (6301 Byte)

Themen

Afrika
Amerika
Asien
Australien
Europa

Afghanistan
Armenien
Aserbaidschan
Bahrain
Bangla Desh
Bhutan
Brunei
China
Georgien
Indien
Indonesien
Irak
Iran
Israel
Japan
Jemen
Jordanien
Katar
Kambodscha
Kasachstan
Kirgistan
Kuwait
Laos
Libanon
Malaysia
Malediven
Mongolei
Myanmar
Nepal
Nordkorea
Oman
Ost-Timor
Pakistan
Palästina
Phillippinen
Saudi-Arabien
Singapur
Sri Lanka
Südkorea
Syrien
Tadschikistan
Taiwan
Thailand
Turkmenistan
Usbekistan
VAE
Vietnam


Gesundheit Literatur Reisehinweise Reiseziele
Sitten & Bräuche Strafrecht Strom Unterkunft
Verkehr -Zoll - -

Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist gut.

Impfvorschriften bestehen keine, empfohlen wird ein Impfschutz gegen Tetanus, Diphtherie, Poliomyelitis und Hepatitis A und Hepatitis B. In ländlichen Gebieten und je nach Risikoexposition kann eine Impfung gegen Typhus und Tollwut sinnvoll sein.

Über die Botschaft in Tel Aviv sind Anschriften deutschsprachiger Vertrauensärzte erhältlich.


Literatur

Reisehinweise

Die Sicherheitslage in Israel und in den Palästinensischen Gebieten ist weiterhin sehr angespannt. Vor Ort befindliche Personen in Israel und den Palästinensischen Gebieten werden daher zu erhöhter Vorsicht aufgerufen.

ausrufezeichen2.jpg (945 Byte)Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.

Israel

ausrufezeichen2.jpg (945 Byte) Die Lage in der Nähe des Gaza-Streifens ist derzeit besonders angespannt. Es kommt zu regelmäßigem Beschuss israelischer Städte in der Grenzregion durch Qassamraketen, der in letzter Zeit noch einmal deutlich zugenommen hat. Neben der grenznahen Stadt Sderot ist davon zunehmend die ca. 12 km vom Gaza-Streifen entfernte israelische Stadt Ashkelon betroffen. Israel verstärkt seine militärischen Operationen im Gaza-Streifen. Von Reisen in Gebiete in der Nähe des Gaza-Streifens wird daher dringend abgeraten.

Am 06. März 2008 wurden bei einem Selbstmordanschlag in einer Religionsschule in Jerusalem acht Schüler getötet und neun weitere zum Teil schwer verletzt. Am 04. Februar 2008 wurde in Dimona im Negev in einer Einkaufsstrasse ein Selbstmordanschlag verübt. Die israelische Polizei hat daraufhin die Alarmbereitschaft in ganz Israel, insbesondere im Süden erhöht und vor Infiltration von Terroristen aus dem Sinai gewarnt.

Die israelischen Behörden warnen weiterhin vor möglichen Terroranschlägen in ganz Israel. In Israel (innerhalb der Grenzen vom 04.06.67) besteht jederzeit und besonders in Städten die Gefahr von Anschlägen, insbesondere Selbstmordattentaten. Die Anschläge richteten sich in der Vergangenheit insbesondere gegen öffentliche Verkehrsmittel (insb. Linienbusse) und öffentliche Orte mit hohen Besucherzahlen einschl. Einkaufszentren, Restaurants und Diskotheken. Auch Ausländer waren Opfer von Anschlägen. Daher wird höchste Vorsicht empfohlen.

In unmittelbarer Nähe der neu errichteten bzw. im Bau befindlichen Sperranlage zwischen Israel und der Westbank kommt es immer wieder zu Demonstrationen. In ihrer Umgebung wird zu besonderer Vorsicht geraten.

Seit dem 14.08.2006 herrscht nach kriegerischen Auseinandersetzungen Waffenruhe im israelisch-libanesischen Grenzgebiet.

Es wird geraten, vor und während der Reise nach Israel Meldungen in den Medien über die aktuelle Entwicklung erhöhte Aufmerksamkeit zu schenken.

Den Anweisungen der örtlichen Sicherheitskräfte ist auf jeden Fall Folge zu leisten.

Grenzübergänge

Bei den Grenzübergängen von Eilat nach Ägypten (Taba) und Jordanien (Arava), sowie den Grenzstationen Sheikh Hussein von Israel nach Jordanien und Allenby Bridge von der Westbank nach Jordanien kann es immer wieder zu kurzzeitigen Schließungen bzw. einer Verkürzung der Öffnungszeiten kommen. Der Übergang nach Gaza (Achtung Reisewarnung) ist derzeit geschlossen.

Jerusalem

In Jerusalem wird auf Grund der angespannten Situation zu besonderer Vorsicht geraten. Öffentliche Verkehrsmittel, ebenso wie öffentliche Orte mit hohen Besucherzahlen einschl. Restaurants, waren in der Vergangenheit Ziele von Anschlägen in der Stadt. Von Besuchen in der Nähe des Tempelbergs an Freitagen wird abgeraten. Bei Altstadtbesuchen wird zu genereller Vorsicht – insbesondere an islamischen und jüdischen Feiertagen - geraten. Ortskundige Begleitung wird empfohlen.

Palästinensische Gebiete

ausrufezeichen2.jpg (945 Byte)Vor Reisen in den Gazastreifen wird dringend gewarnt.

Seit dem 11. Juni 2007 eskalieren die bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen verfeindeten palästinensischen Gruppen. Es kommt im gesamten Gazastreifen zu heftigen Schießereien. Zudem kommt es seit der Entführung eines israelischen Soldaten am 26.06.2006 und aufgrund des seit Mitte Mai 2007 verstärkten Beschusses israelischer Städte durch Qassam-Raketen vom Gazastreifen aus wiederholt zu militärischen Operationen Israels im Gazastreifen. Der Gazastreifen ist vollständig abgeriegelt, die Grenzübergänge sind nur sporadisch geöffnet. Es kann jederzeit zu einer völligen Schließung der Grenzübergänge und zu einem Ausreiseverbot auch für Ausländer kommen. In solchen Fällen sind die Botschaft Tel Aviv oder das Vertretungsbüro Ramallah außerstande, den Reisenden die Ausreise zu ermöglichen. Die Ein- und Ausreise über den Grenzübergang Rafah ist für Touristen nicht möglich.

Seit dem Frühjahr 2006 wurden mehrere Ausländer entführt, zuletzt am 12. März ein Korrespondent der BBC, und westliche Einrichtungen angegriffen. Es besteht eine besondere Gefährdung für westliche Ausländer.

Wer trotzdem reist, muss mit einer erheblichen Gefährdung terroristische Anschläge und Entführungen rechnen.

Sicherheitshinweise für die Westbank

Von Reisen in die Westbank wird grundsätzlich abgeraten. Aufgrund der intensiven bewaffneten Auseinandersetzungen im Gazastreifen liegt aktuell auch im Westjordanland ein  erhöhtes Risiko vor. Ein Überschwappen der Kämpfe auf die Westbank kann nicht ausgeschlossen werden. Es wird empfohlen, die Lage in den Medien aufmerksam zu verfolgen, die tagesaktuellen UN Sicherheitshinweise zu beachten und Fahrten im Westjordanland auf das unerlässliche Minimum zu reduzieren. Fahrten in die nördliche Westbank (insbesondere Jenin, Nablus, Tulkarem), aber auch nach Hebron sollten gegebenenfalls eng mit dem deutschen Vertretungsbüro in Ramallah abgestimmt werden. Nachtfahrten sollten völlig unterbleiben. Besuche in den Städten Bethlehem und Jericho sind derzeit vertretbar.

Generell gilt, dass Reisen in und eine Ausreise aus den Palästinensischen Gebieten (Westbank und Gaza-Streifen) auch mit Unterstützung der Deutschen Botschaft Tel Aviv und des Vertretungsbüros in Ramallah nicht sichergestellt werden können.

Die Mitarbeiter des Vertretungsbüros Ramallah können bei Sperrung der Stadt, die in der Regel sehr kurzfristig erfolgt, dort nicht erreichbar sein. In diesem Fall wird auf dem Anrufbeantworter des Büros eine Telefonnummer angegeben, unter der Mitarbeiter zu erreichen sind. Außerhalb der Dienstzeiten können Sie in dringenden Fällen den Bereitschaftsdienst unter nachfolgenden Telefonnummern erreichen:

Botschaft Tel Aviv 03-6931-312
Vertretungsbüro Ramallah 0599-656.000 oder 054-3046337 (für Anrufer aus Israel oder den Palästinensischen Gebieten)

00972-54-3046337 (für Anrufer aus Deutschland)


Reiseziele

Israel ist ein faszinierendes Land mit großer landschaftlicher Vielfalt. Für viele Reisende ist Israel vor allem das Gelobte Land - Jerusalem ist die Wiege des Judentums, des Christentums und eine der heiligen Städte des Islam. Zu einer christlichen Pilgerfahrt gehören die Etappen des Kreuzweges (Via Dolorosa), die Grabeskirche in Jerusalem, ein Besuch der Geburtskirche in Bethlehem und der Verkündigungskirche in Nazareth, ein Ausflug zum See Genezareth und ein Besuch des Jordan.
 
Jerusalem: Die Hauptstadt teilt sich in zwei Bezirke, die neue Stadt und die jahrtausende alte sogenannte Old City. Die Old City unterteilt sich in vier Viertel, ein jüdisches, ein arabisches, ein christliches und ein armenisches. Alle vier Teile haben ihre eigenen Sehenswürdigkeiten und heben sich in allen Aspekten voneinander ab. Das jüdische Viertel wurde restauriert und wirkt klinisch sauber. Der arabische Teil ist unübersichtlicher, belebter und lauter. Zu den bekanntesten Attraktionen zählen die Klagemauer, die Via Dolorosa, die Grabeskirche, zahlreiche Kapellen, Synagogen, Moscheen und Ausgrabungsstätten sowie der teilweise überdachte Basar, auf dem von Souvenirs über Kleidung und Lebensmittel bis hin zu Haushaltsgegenständen alles zu finden ist. Man kann auch den Berg Zion besteigen oder einen Rundgang auf den Mauern der Old City machen. Im Westen der Stadt liegt Yad Vaschem, Gedenkstätte an die 6 Millionen Juden, die im Holocaust des Dritten Reiches ihren Tod fanden. Südlich der Stadt, nur eine kurze Busfahrt entfernt, liegt Bethlehem (s. Westjordanland). Weitere Ausflüge nach En Karem und Abu Ghaush werden ebenfalls angeboten.
 
Tel Aviv ist eine sehr junge Stadt (knapp 100 Jahre) und spiegelt eine südeuropäische Architektur wider. Deutlich gemacht wird das Alter der Stadt durch das angrenzende Jaffa, das mit fast 3000 Jahren eine der ältesten Städte des Landes ist. Der Hafen war einst einer der ersten bekanntesten Häfen der Welt. Jaffa liegt auf einer Anhöhe und bietet eine atemberaubende Aussicht auf die Strände von Tel Aviv. Tel Aviv ist Heimat der Israelischen Philharmonie, einer Universität und zahlreicher Museen. In den Parkanlagen werden im Sommer Volksmusikkonzerte zum Mitsingen und -tanzen veranstaltet, auch Freunde der Klassik und des Jazz kommen auf ihre Kosten. Viele Bars und Strandcafés bleiben bis in die frühen Morgenstunden geöffnet, wonach die ersten Frühstückscafés zu einem Milkshake einladen.
 
Haifa und Galiläa: Haifa ist Israels größte Hafenstadt mit einer alten Festung, modernen Einkaufszentren und Industriegebieten - eine interessante und lebendige Stadt und idealer Ausgangspunkt für Besuche in die Umgebung.
 
Der Mittelmeerküste entlang Richtung Süden gibt es mehrere Sehenswürdigkeiten wie das Sharon-Tal mit herrlichen Orangenhainen, das historische Cäsarea und En Hod, die Künstlerkolonie.
 
Galiläa: Im Norden des Landes liegen der See Genezareth (Kinneret) mit den Heilquellen bei Tiberias, außerdem Nazareth, die Bet-She'Arim-Katakomben und Meggido. Galiläa soll zunehmend für den Tourismus erschlossen werden. Besonderer Wert wird auf Umwelt, Sport, Kultur, Geschichte und Gesundheit gelegt. Kurorte, die schon seit der Römerzeit existieren, sind weiterhin populär. Im Museum für die Archäologie des Mittelmeerraumes sind viele interessante Funde aus dieser Region ausgestellt.
 
Der Negev: Diese Wüstenregion, die einen Großteil des südlichen Israel einnimmt, ist heute weitgehend bewässert und wird landwirtschaftlich genutzt. Es gibt hier die schönsten Sonnenuntergänge. Die Geschichte der Stadt Be'Er Sheva (Beersheba), der Heimat Abrahams, reicht bis ca. 4000 v. Chr. zurück. Im Osten liegt das faszinierende Tote Meer in einer trockenen, heißen Wüstenlandschaft. Es ist mit 400 m u. d. M. der tiefste Punkt der Erde. Besucher können selten der Versuchung widerstehen, den erstaunlichen Auftrieb in dem warmen, milchigen, für seine Heilwirkung gepriesenen Wasser selbst zu spüren. Kein Fisch und keine Pflanze kann in diesem Gewässer überleben - das Wasser ist siebenmal salziger als Meerwasser. Die Kureinrichtungen am Toten Meer sind auf Schuppenflechte, Neurodermitis und Allergien spezialisiert. En Gedi: In dieser Oase nahe am Toten Meer gibt es zahlreiche Wasserfälle und Wildtierarten. Im Süden des Negev liegt Eilat am Roten Meer. Hier gibt es zahlreiche Hotels und Wassersportmöglichkeiten; die größte Anziehungskraft üben die ganzjährig angenehmen Temperaturen und das Rote Meer aus - schon wenige Meter vom Strand entfernt, im knietiefen Wasser, stößt man auf Korallenriffe und einen erstaunlichen Artenreichtum exotischer Fische und anderer Meerestiere. 30 km nördlich von Eilat liegt der Timna-Nationalpark.
 
Westjordanland (West Bank) und Gaza: Für Historiker und Besucher gleichermaßen interessant ist die Stadt Jericho mit ihrer über 10.000jährigen Geschichte. Die Stadt liegt 260 m u. d. M., 36 km östlich von Jerusalem und ist eine der ältesten durchgehend besiedelten Städte der Welt. Stadttürme und -mauern sind mehr als 4000 Jahre älter als die ägyptischen Pyramiden. Die Domestizierung von Tieren und Pflanzen erfolgte in Jericho tausend Jahre früher als in Mesopotamien und Ägypten. Hebron liegt in der gebirgigen Gegend südlich von Jerusalem auf 1000 m Höhe. Charakteristisch für diese Stadt sind die engen und verwinkelten Gassen, die Steinhäuser mit flachen Dächern und die alten Basare. Bethlehem, die Geburtsstätte Jesu, liegt 750 m ü. d. M., 10 km südlich von Jerusalem, an einer alten Karavanen-Route. Nablus ist Landwirtschafts,- Industrie- und Handelszentrum im nördlichen Westjordanland. Rammallah ist wegen seines angenehm kühlen Klimas beliebt und zeichnet sich durch sein internationales Flair aus. Samaria und Gaza liegen an der Mittelmeeküste, 32 km nördlich der ägyptischen Grenze. Wegen seiner geografischen Lage ist diese Gegend seit jeher ein altes Handelszentrum für Zitrusfrüchte und andere Waren.


Sitten & Bräuche

Nachtleben

Nachtklubs und Diskotheken sind weit verbreitet; Pop-, Jazz-, Folklore- und Rockklubs gibt es in den meisten Städten und Urlaubsorten. Besonders in Tel Aviv erwartet den Besucher eine Vielzahl verschiedenster Veranstaltungen. Im Winter spielt das Israelische Philharmonie-Orchester in der Binynei Haooma Hall in Jerusalem; das internationale Israelische Musik- und Kunstfestival ist im Sommer ein große Attraktion. Kinos sind sehr beliebt, und viele bieten täglich drei Vorführungen (alle hebräischen Filme haben englische oder französische Untertitel). Eintrittskarten für Filme oder Aufführungen können im voraus in Agenturen und in manchen Hotels gekauft werden.

Einkaufstipps

Die Auswahl ist groß, in bestimmten Geschäften und besonders auf den Basaren ist Handeln üblich. Besucher, die Lederwaren in bestimmten staatlich registrierten Geschäften mit Devisen bezahlen, wird die Mehrwertsteuer erlassen. 25% Rabatt auf Lederwaren sind darüber hinaus erhältlich, wenn man die Ware zum Flughafen oder Ausreisehafen liefern läßt. Als Andenken empfehlen sich Schmuck, Edelsteine, Keramik, Stickereien, Glasartikel, Weine, religiöse Souvenirs und Kleidung. Öffnungszeiten der Geschäfte: So-Fr 08.00-13.00 und 16.00-19.00 Uhr (einige Läden auch durchgehend). Die jüdischen und arabischen Geschäfte haben allerdings unterschiedliche Öffnungszeiten und Geschäftsmethoden. Jüdische Läden schließen bei Sonnenuntergang am Freitag zum Sabbat (samstags ganztägig geschlossen), arabische Geschäfte haben freitags geschlossen. Geschäfte in Hotels sind oft bis Mitternacht geöffnet.

Sport

Fußball, Basketball, Tennis und Golf sind beliebte Sportarten. Viele Hotels bieten Tennisplätze, und ein 18-Loch-Golfplatz befindet sich in Cäsarea. Reiten kann man landesweit. Fahrradfahren und Skilaufen sind ebenfalls sehr populär. Gute Sportanlagen findet man in den Kibbuzim und in den Städten. Wassersport: Schwimmen, Surfen, Wasserski, Segeln und Angeln. Tauchen und Tiefseetauchen kann man besonders gut in Eilat am Roten Meer. In der Nähe der Stadt gibt es ein faszinierendes Unterwasser-Observatorium inmitten eines Korallenriffs, in dem man von einem Schacht mit Glaswänden der Fischwelt ins Auge sehen kann. Fahrten mit Glasbodenbooten werden ebenfalls angeboten. Am Dolphin Reef kann man inmitten von Delphinen in deren natürlicher Umgebung im Roten Meer schwimmen und tauchen. In Eilat sind die Temperaturen auch im Winter warm genug zum Schwimmen und Sonnenbaden (s. Klima).
 
Die Küste des Roten Meeres steht unter Naturschutz. »Souvenirs« wie abgebrochene Korallen werden mit hohen Strafen geahndet.

Archäologie: Besucher haben die Möglichkeit, tageweise oder länger an archäologischen Ausgrabungen mitzuarbeiten (Dig for a Day Programme).

Trinkgeld

10% sind in Restaurants üblich. Das Gesetz schreibt 15% Bedienungsgeld für Restaurant-, Hotel- und Caférechnungen vor. Diesen Betrag erhält das Personal.

Umgang

Schalom heißt wörtlich »Frieden« und bedeutet sowohl »Hallo/Guten Tag« als auch »Auf Wiedersehen«. Die Umgangsformen sind selten besonders förmlich, allgemeine Höflichkeitsformen sollten bei Privatbesuchen beachtet werden. Israelis sind in der Regel aufgeschlossen und sprechen gern über ihr Land, die Religion und die Politik. Bekleidung ist zwangslos; religiöse Stätten (ob jüdisch, christlich oder islamisch) sollten jedoch nicht mit kurzen Hosen oder Röcken und bloßen Schultern betreten werden. In Synagogen tragen alle Männer eine Kopfbedeckung. Von Geschäftsleuten wird förmlichere Kleidung erwartet. Gute Restaurants, Nachtklubs und die Hotelrestaurants erwarten mitunter zum Abendessen elegantere Kleidung. Am Sabbat (Freitagabend bis Samstagabend) darf in manchen Restaurants und Hotels nicht geraucht werden; im allgemeinen gibt es Schilder, die Besucher darauf hinweisen.


Strafrecht

Israelische Staatsangehörige und 'Residents' (Inhaber einer Personenkennziffer ohne israelische Staatsangehörigkeit), die ihren Wehrdienst noch nicht abgeleistet und ihren gewöhnlichen Aufenthalt nach Vollendung ihres 16. Lebensjahres aus Israel in ein anderes Land verlegt haben, unterliegen grundsätzlich der israelischen Wehrpflicht, auch wenn sie gleichzeitig die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Nicht-Meldung bei der israelischen Musterungsstelle (israelische Auslandsvertretung) wird als Ordnungswidrigkeit betrachtet. Bei (auch nur besuchsweiser) Einreise wird auf die Musterung verwiesen; eine Ausreise kann nur nach erfolgter Musterung und ggf. erst nach abgeleistetem Wehrdienst wieder erfolgen.


Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
230 50 -
strom_c.jpg (4004 Byte) strom_h.jpg (4120 Byte)

Unterkunft

Von einfachen Guest Houses bis zu 5-Sterne-Hotels wird ein breites Spektrum an Unterkunftsmöglichkeiten angeboten. Einmalig ist der Alternativurlaub in den Kibbuzhotels. Kibbuz-Rundreisen (in klimatisierten Bussen) sind sehr beliebt. Besucher übernachten dabei in einer Reihe von Kibbuzhotels und lernen so das gesamte Land kennen. Seit Jahrzehnten arbeiten Volontäre aus aller Welt für einige Wochen oder Monate gegen Unterkunft und Verpflegung in Kibbuzim. Nähere Auskünfte vom Verkehrsbüro oder der Vereinigten Kibbuzbewegung, Savigny Straße 78, D-60325 Frankfurt/M. Tel: (069) 74 01 54. Telefax: (069) 74 58 60. Die Vereinigte Kibbuzbewegung vermittelt Kibbuzaufenthalte mit Hin- und Rückflug für junge Leute bis 32, Mindestaufenthalt 2 Monate, und bietet oft auch günstige Rundreisen an.
 
HOTELS: Über 300 Hotels sind beim Ministerium für Tourismus registriert. Zur Hauptsaison (April - Oktober) und während der religiösen Feiertage sollte möglichst bald im voraus gebucht werden. 305 Hotels sind Mitglieder des Hotelverbands: Israel Hotel Association, 29 Ha'mered Street, PO Box 50066, Tel Aviv. Tel: (03) 517 01 31. Telefax: (03) 510 01 97. (E-Mail: infotel@israelhotels.org.il; Internet: http://www.israelhotels.org.il).

FERIENDÖRFER: In den Feriendörfern am Mittelmeer und am Roten Meer stehen oft Zweibett-Häuschen oder kleine Bungalows mit Klimaanlagen als Unterknft zur Verfügung. Die meisten Anlagen sind von April bis Oktober geöffnet.
 
KIBBUZHOTELS: Etwa 130 der 265 Kibbuzim haben Hotels in landschaftlich schöner Lage, die im allgemeinen ganzjährig geöffnet sind. Kibbuzhotels sind sauber und komfortabel, bieten moderne Speisesäle und einen guten Einblick in das Kibbuzleben. Die meisten Kibbuzim haben Swimmingpools (jedoch nicht alle können von Hotelgästen benutzt werden). Informationen von den Verkehrsbüros. Kategorien: 3 oder 4 Sterne.
 
CHRISTLICHE HOSPIZE: Landesweit gibt es Hospize (von Angehörigen unterschiedlicher Glaubensrichtungen betrieben), die preiswerte Unterkunft und Verpflegung anbieten. Pilgergruppen werden bevorzugt, die meisten dieser Herbergen nehmen jedoch auch Urlauber auf. Größe und Standard sind sehr unterschiedlich, zumeist ist die Einrichtung einfach. Das Verkehrsbüro erteilt weitere Infomationen.
 
CAMPING: Zeltplätze gibt es in allen Regionen. Zur Ausstattung gehören zumeist Toiletten, Duschen, elektrischer Strom, Restaurants/Cafeterias, Geschäfte, Telefon, Postschalter, Erste-Hilfe-Einrichtungen, schattige Picknickplätze und Feuerstellen sowie Tag- und Nachtbewachung. Anfahrt mit dem Bus, Auto oder Wohnwagen. Meistens können Zelte, Campinghütten und die nötige Ausrüstung gemietet werden. Alle bieten Schwimmgelegenheiten, entweder am Zeltplatz oder in der näheren Umgebung.
 
JUGENDHERBERGEN: Jugendherbergen können aus Schlafsälen, Familienbungalows, Hütten oder modernen Schlafkabinen bestehen und sind landesweit vertreten. Informationen erteilt der Jugendherbergsverband IYHA, International Convention Center, 1 Sazar Street, PO Box 6001, Jerusalem 91060. Tel: (02) 655 84 00. Telefax: (02) 655 84 30. (E-Mail: iyha@netvision.net.il; Internet: http://www.youth-hostels.org.il)
 
FERIENWOHNUNGEN: Stehen ebenso wie Zimmer landesweit zur Verfügung. Der Fremdenverkehrsverband veröffentlicht ein Verzeichnis.


Verkehr

FLUGZEUG: Ein gutes Inlandsflugnetz verbindet Tel Aviv mit Eilat und allen größeren Städten, Anbieter sind die Arkia/Israel Inland Airways (IZ) und Israir (ISR).
 
SCHIFF: Von Tiberias am Westufer des See Genezareth (Yam Kinneret) zum Kibbuz En Gev am Ostufer verkehrt eine Fähre. An der Mittelmeerküste laufen Fähren alle Häfen an. Örtliche Hafenbehörden erteilen genaue Auskünfte.
 
BAHN: Züge verkehren zwischen Tel Aviv und Jerusalem sowie zwischen Haifa und Nahariya; stündlich fahren Züge von Tel Aviv nach Haifa. In den Zügen gibt es nur eine Klasse, Sitzplätze können reserviert werden, und Abteile sind klimatisiert. Zwischen Freitagabend und Samstagabend (Sabbat) sowie an religiösen Feiertagen herrscht kein Bahnverkehr.
 
BUS/PKW: Das Straßennetz ist ausgezeichnet. Entfernungen von Jerusalem: Tel Aviv 56 km, Eilat 312 km, Haifa 159 km, Tiberias 156 km, Totes Meer 104 km, Zefat 193 km und Netanya 93 km. Fernbus: EGGED und DAN sind die beiden großen Fernbusgesellschaften. Der Israbus-Paß gilt 7, 14, 21 oder 30 Tage auf allen Routen der EGGED-Gesellschaft. Schnelle, preiswerte und unbegrenzte Fahrten in alle Landesteile. Außerdem 50% Ermäßigung bei einer halbtägigen Stadtrundfahrt in Tel Aviv oder Jerusalem. Der Paß ist in allen Büros der EGGED-Tours erhältlich sowie am Ben Gourion Flughafen. Mit einigen Ausnahmen gibt es zwischen Freitagabend und Samstagabend und an religiösen Feiertagen keine Busverbindungen.
 
Hinweis: Per Anhalter fahren ist erlaubt, israelische Fahrer sind jedoch verpflichtet, vorzugsweise Soldaten mitzunehmen. 

TAXI: Es gibt gewöhnliche Taxis und Sammeltaxis (Sheruts). In Sheruts bezahlt man den festgesetzten Fahrpreis; Taxis sind verpflichtet, Taxameter einzuschalten. Mietwagen gibt es in den größeren Städten. Mietgebühren und Benzin sind relativ teuer, für kurze Ausflüge werden Taxis empfohlen. Unterlagen: Internationaler Führerschein wird empfohlen, Versicherung wird benötigt.
 
STADTVERKEHR: In den Städten verkehren zuverlässige Linienbusse der DAN- und EGGED-Gesellschaften.


Zoll

Die Ein- oder Ausfuhr von Geldmitteln (Bargeld, Barschecks, Reiseschecks) im Gegenwert von zusammen 80.000 Schekel muss angemeldet werden. Das entsprechende 'Zoll-Formular Nr. 84' kann telefonisch unter +972-2-658 7777 angefordert werden.

Besondere Vorschriften gelten für die Einfuhr von Geldmitteln in die palästinensischen Gebiete (siehe: Einreisebestimmungen).

Ein zu touristischen Zwecken eingeführtes Fahrzeug muss zwingend wieder ausgeführt werden. Andernfalls muss das Auto in Israel verzollt werden. Die israelischen Behörden können die Ausreise verweigern, solange sich das Fahrzeug unverzollt in Israel befindet.

Wörterbuch
Synonyme
Woxikon - Online Wörterbuch

a
Navigation


Web erdkunde-wissen.de

Allgemeine Informationen
Link-Datenbank

Pol. System, Einreise & Botschaften
Währung
Klima, Flora & Fauna
Geographie & Fahne
Geschichte & Gegenwart
Bevölkerung
Wirtschaft & Militär
Industrie, Rohstoffe & Landw.
Außenwirtschaft
Verkehr, Umwelt & Energie
Wohlstand & Sicherheit
Entwicklungshilfe
Reiseinformationen

Bildung, Soziales & Kultur
Essen & Trinken
Hintergrundberichte
Medien & Kommunikation

Literatur
Länderfotos
Nationalhymnen

--> Erdkunde
--> Service
--> Seiteninternes

Kommunikation
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Suchmaschine

Google
Web http://www.erdkunde-wissen.de

(C) erdkunde-wissen.de. Konzept, Gestaltung und Redaktion: erdkunde-wissen.de. Nachdruck, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte sowie Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Haftung für falsche Angaben, keine Gewähr über die Richtigkeit der Informationen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Mailen Sie uns einfach.