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Die wirtschaftliche Lage in Irak hat sich seit Ende des Krieges gegen das Saddam-Regime im April 2003 zwar verbessert, ist aber von einer Normalisierung weit entfernt. Wirtschaftsentwicklung wie auch wirtschaftspolitische Überlegungen in Irak sind seit Kriegsende geprägt durch umfassende Wiederaufbauanstrengungen. Wegen der nach wie vor prekären Sicherheitslage konnten bislang nur wenige der geplanten Wiederaufbauprojekte umgesetzt werden. Eine zweite Entwicklung ist die von der bis zum 28.06.04 bestehenden US-Zivilverwaltung (Coalition Provisional Authority; CPA) begonnene Umwandlung der staatlich dominierten irakischen Wirtschaft in eine Marktwirtschaft (grundsätzlich geregelt in CPA-Verfügung Nr. 39 vom 19.09.03 und späteren Ergänzungen; siehe unter www.cpa-iraq.org). Das unveränderte Übergewicht des Ölsektors in der irakischen Volkswirtschaft zeigt sich darin, dass ca. 97% der Staatseinnahmen aus dem Export des irakischen Öls stammen. Erdölförderung (ca. 2,5 Mio. Barrel pro Tag) und Erdölexport (ca. 1,6 Mio. Barrel pro Tag) Iraks bewegten sich zum Zeitpunkt des Souveränitätsübergangs an die Regierung von Ministerpräsident Allawi annähernd auf Vorkriegsniveau. Für eine umfassende Privatisierung der irakischen Staatsbetriebe gibt es bisher keine konkreten Umsetzungspläne. Dagegen haben Vertreter verschiedener Ministerien (z.B. Öl, Elektrizität, Öffentliche Arbeiten) immer wieder erklärt, ausländische Investitionen in die Schlüsselindustrien fördern zu wollen. Wegen der Sicherheitslage sind ausländische Investoren derzeit jedoch weiter zurückhaltend. Wirtschaftliche Kennziffern:
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