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Gesundheit Literatur Reisehinweise Reiseziele
Sitten & Bräuche Strafrecht Strom Unterkunft
Verkehr -Zoll - -

Gesundheit

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und / oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

In der Trockenzeit kommt es regelmäßig in Kalimantan, Zentral- und Südsumatra zu großflächigen Waldbränden, die sicher in der Region als intensiver und die Atemwege reizender Dunst bemerkbar machen können. Herz- und Lungenkranke, Asthmatiker, ältere oder diesbezüglich empfindliche Personen sollten dann nicht ohne individuellen Rat ihres Arztes einreisen. Darüber hinaus wird empfohlen, sich – gegebenenfalls über die für Deutschland zuständigen Auslandsvertretungen von Indonesien – über die Verhältnisse vor Ort zu unterrichten.

Im Zusammenhang mit der auch in Indonesien grassierenden Geflügelpest (Vogelgrippe) H5N1 kam es erstmalig zu Erkrankungen mit Todesfolge in einer Familie in Tangerang (Westjava) in der Nähe von Jakarta. Wie die Familie sich infizierte ist unklar. Es wird Reisenden empfohlen, Kontakte mit lebendem oder rohem Geflügel bzw. Vögeln zu vermeiden.

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt als sinnvollen Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Erstmalig sind jetzt wieder Polio-Erkrankungen (Kinderlähmung) im Land aufgetreten. Insbesondere sollte daher auf einen vorhandenen Polio-Impfschutz geachtet werden. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut, Typhus und gegen Japanische Encephalitis sehr sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollen diese und andere Fragen entschieden werden.

Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt.

HIV / Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Gelegentlich wird ein negativer HIV-Antikörpernachweis bei der Verlängerung der Aufenthaltsgenehmigung verlangt.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch das Denguefieber und die Malaria, die durch Mücken übertragen werden! Beide Erkrankungen nehmen in der Verbreitung zu.

Denguefieber, eine von Moskitos übertragene fieberhafte Viruserkrankung, kommt in Indonesien wie auch im übrigen Südostasien häufig vor. Sie wird das ganze Jahr über übertragen mit Häufung während der Regenzeit. Alle paar Jahre finden größere Epidemien statt. So hat gegenwärtig ein Ausbruch weite Teile des Landes erfasst. Nachdem es keine ursächliche Behandlung gibt, beschränkt sich die Therapie auf die Linderung der Beschwerden. Wichtigste vorbeugende Maßnahme ist daher der Schutz vor den vorwiegend tagsüber stechenden Moskitos mit angepasster Kleidung und moskitoabweisenden Hautmitteln.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Oft sind manche dieser Medikamente in Indonesien nicht erhältlich!

Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen in Indonesien vor und können ein Risiko für Reisende darstellen (Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt). Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und / oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Ein ausreichender, dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.


Literatur

Reisehinweise

In letzter Zeit sind verstärkt vulkanische Aktivitäten zu verzeichnen. Nachfolgend aufgeführte Vulkane sind in die zweithöchste Gefährdungsstufe eingestuft, eine unmittelbare Gefährdung der Bevölkerung durch diese Aktiviäten ist jedoch derzeit nicht gegeben. Bitte beachten Sie aber insoweit die Medienberichterstattung.

Die nachfolgend aufgeführten Vulkane wurden in die zweithöchste Gefährdungsstufe aufgenommen:

Mount Kelod (Ost Java)
Mount Kerinci (Provinz Jambi)
Mount Gamkonora (Molukken)
Mount Dukono und Mount Ibu (Nord Maku)
Mount Merapi (bei Yogjakarta)
Mount Semeru (Ost Java)
Mount Talang (West Sumatra)
Mount Lokon (West Sulawesi)
Mount Papandayan (West Java)
Mount Soputan und Mount Karangtan (Nord Sulawesi)
Mount Anak Krakatau (in der Sunda Straße zwischen Java und Sumatra).

Terrorismus

In Indonesien ist es seit 2002 mehrfach zu Bombenanschlägen islamischer Extremisten gekommen. Am 12. Oktober 2002 kostete ein Anschlag auf eine Diskothek in Bali 202 Menschen das Leben. Am 5. August 2003 kamen bei einem Anschlag auf das Hotel Marriott in Jakarta 13 Menschen und am 9. September 2004 bei einem Anschlag auf die australische Botschaft 10 Menschen ums Leben. Dem jüngsten Anschlag vom 01. Oktober 2005 auf Bali fielen 19 Menschen zum Opfer.

Seit dem Anschlag in Bali im Jahre 2002 wurden erhebliche Erfolge bei den Ermittlungen erzielt, die zu zahlreichen Verhaftungen und Verurteilungen geführt haben. 2006 ist es zu keinem der befürchteten Anschläge gekommen. Einige als Drahtzieher der Bombenanschläge identifizierte Extremisten befinden sich jedoch noch auf freiem Fuß. Die Anschläge auf Bali bestätigen, dass es in Indonesien Gruppen gibt, die die Fähigkeit und Motivation zur Durchführung von (Selbstmord-) Attentaten besitzen. Mit solchen Anschlägen muss deshalb auch in Zukunft gerechnet werden. Als gefährdet gelten Orte besonders in Jakarta und auf Bali, die bevorzugt von Ausländern frequentiert oder mit dem westlichen Ausland identifiziert werden, wie Hotels, Botschaften, Einkaufszentren und touristische Einrichtungen.

Die Sicherheitslage in der Provinz Aceh im Norden von Sumatra hat sich mit der Unterzeichnung eines Friedensabkommens zwischen der indonesischen Regierung und der separatistischen „Bewegung Freies Aceh“ sowie den Gouverneurswahlen im Dezember 2006 verbessert. Weder der Friedensprozess noch der Wiederaufbau der Provinz werden jedoch in absehbarer Zeit abgeschlossen sein. Für Aceh gelten weiterhin besondere Aufenthaltsregeln.

Ethnische und religiöse Spannungen

Ethnische, religiöse oder soziale Spannungen haben in einzelnen Landesteilen wiederholt zu gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt. In der auf den Molukken gelegenen Provinzhauptstadt Ambon ist es in jüngster Zeit erneut zu Unruhen mit Toten und Verletzten gekommen. Auch in Papua (ehem. Irian Jaya) kann sich die Sicherheitslage plötzlich anspannen. Reisen in diese Gebiete sollten nicht ohne ortskundige Begleitung unternommen werden. Für Papua gelten besondere Einreise- und Aufenthaltsregeln.

Sportliche Aktivitäten

Trekkingtouren, Bergbesteigungen und Tauchgänge sollten nur mit ortskundigen Führern durchgeführt werden, deren Verlässlichkeit durch Empfehlung vom Hotel oder Reisebüro als sicher gelten kann. Grundsätzlich sollte man aus Sicherheitsgründen nur vom Hotel oder Reisebüro empfohlene Reiseführer engagieren.

Hilfe im Notfall

Rettungsdienste verfügen nicht über die in Europa gängige Ausbildung und Ausrüstung. In weiten Landesteilen entspricht die medizinische Versorgung nicht deutschen Standards. Reisende, die sich abseits der großen Ferienzentren aufhalten und sich aufgrund ihrer Konstitution oder Aktivitäten (z.B. Bergsteigen) besonderen Risiken aussetzen, sollten zusätzlichen Versicherungsschutz und Notfalladressen bei sich führen, die im Ernstfall ein schnelle Evakuierung nach Jakarta oder Singapur gewährleisten.

Naturkatastrophen

Seit dem Seebeben vor der indonesischen Insel Sumatra am 26.12.2004, das eine zerstörerische Flutwelle auslöste, ist es an der Westküste Sumatras und den vorgelagerten Inseln wiederholt zu Nachbeben gekommen. Allgemein muss in Indonesien mit unvorhersehbar einsetzender tektonischer und vulkanischer Aktivität gerechnet werden.


Reiseziele

Java

Die Hauptstadt Jakarta bietet eine faszinierende Mischung verschiedenster Einflüsse. Sehenswert ist die Altstadt mit Bauwerken aus der niederländischen und portugiesischen Kolonialzeit. Das Nationaldenkmal erhebt sich 140 m über dem Merdeka-Platz und ist mit einer vergoldeten »Flamme« gekrönt. Das Central Museum hat eine gute völkerkundliche Abteilung und zeigt u.a. Skulpturen aus vor-hinduistischer Zeit. Die Portugiesische Kirche mit der riesigen niederländischen Pumporgel (1695) ist ebenfalls einen Besuch wert. Die moderne Istiqlal-Moschee im Zentrum der Stadt ist eine der größten der Welt. Sehenswert sind auch der Antiquitätenmarkt in der Jalan (Straße) Surabaya und die unzähligen Batikfabriken im Karet-Viertel. Das Jakartaer Kulturzentrum gehört zu den größten in Südostasien.
 
13 km von Yogyakarta entfernt liegt der riesige Prambana-Tempelkomplex, der zu Ehren der Hindu-Götter Shiva, Brahma und Vishnu gebaut wurde. Der im 10. Jh. errichtete Loro-Jonggrang-Tempel gilt als der schönste Hindutempel Indonesiens. Auf einem Hügel westlich von Yogyakarta liegt Borobodur, das vielleicht größte buddhistische Heiligtum der Welt, mit Steinreliefs von insgesamt über 5 km Länge. Der Königliche Mangkunegaran-Palast in Surakarta ist heute ein Museum, in dem Tanzornamente, Schmuck und königliche Kutschen aus dem 19. Jahrhundert ausgestellt sind. Mount Bromo, im Osten Javas, ist ein noch heute aktiver Vulkan. Von Surabaya aus kann man Ausflüge auf dem Pferderücken zum Kraterrad unternehmen. Im August und September ist Madura Schauplatz von Ochsenrennen. Höhepunkt der Ochsenrennen ist der zwei Tage und Nächte dauernde Karneval der Stadt Pamekasan.

Sulawesi

Auf der »Orchideeninsel« Sulawesi erwarten den Besucher majestätische Berge, dunstige Täler sowie zahlreiche Seen, Geysire und heiße Quellen, von denen die bekanntesten bei Makule, Kuramengan, Lahendong, Kinilon und Leilem zu finden sind. Im Süden liegt der Naturschutzpark Bantimurung mit tausenden exotischen Schmetterlingen. Torajaland ist als »Land der himmlischen Könige« bekannt; die Einwohner setzen ihre Toten in vertikalen Felsengräbern bei. Im Hafen Pinsa von Ujung Pandang, vormals Makassar, liegen die hölzernen Schoner der berühmten buganesischen Seefahrer vor Anker. Die Festung Fort Rotterdam (1660) wurde von Sultan Ala zum Schutz der Stadt gegen Piraten erbaut. Pferde- und Ochsenrennen sind beliebte Sportarten, in Ranomuut kann man noch traditionelle Pferderennen mit Wagen (Bendi) sehen.

Sumatra

Sumatra ist die zweitgrößte Insel Indonesiens, liegt am Äquator und hat eine vulkanische Gebirgskette, heiße Quellen, unerforschte Dschungelgebiete und riesige Plantagen. Zum Schutz der teilweise vom Aussterben bedrohten einheimischen Tier- und Pflanzenwelt sind zahlreiche Naturschutzgebiete eingerichtet worden. In den Schutzgebieten Bengkulu, Gedung Wani und Mount Loeser werden geführte Safaris angeboten, bei denen man Tiger, Elefanten, Tapire und Nashörner aus der Nähe beobachten kann. Der Toba-See liegt im Krater eines erloschenen Vulkans. Er ist mit 900 m über dem Meeresspiegel einer der höchstgelegenen Seen der Welt. In seiner Mitte befindet sich die bewohnte Insel Samosir. Lingga in der Nähe von Medan ist ein traditionelles karonesisches Dorf mit hölzernen Pfahlbauten. Bei Bukkitinggi erhebt sich die alte Festung Fort de Kock. In der Nähe liegen der Zoo, der Marktplatz, eine restaurierte historische Reisscheune und das Bundo-Kandung-Museum. Die schönsten Strände Sumatras befinden sich an der Ostküste.

Östliche Inseln

MOLUKKEN-ARCHIPEL: Das Archipel besteht aus 1000 größtenteils unbewohnten Inseln. Die bewohnten sind seit dem Ende des Gewürzhandels so voneinander und vom Rest der Welt abgeschnitten, daß jede ihre eigene Kultur und einige auch ihre eigene Sprache erhalten konnten. Halmahera ist die größte der Molukken. An der Küste leben die Nachfahren der Großmächte, die sich im Laufe der Jahrhunderte um die Vorherrschaft im Gewürzhandel stritten - Araber, Gujaratis, Malaien, Portugiesen und Niederländer. Im Binnenland spricht die Bevölkerung eine Sprache, die selbst mit anderen Eingeborenensprachen Indonesiens so gut wie nichts gemeinsam hat. Morotai, im Norden gelegen, war während des 2. Weltkrieges ein japanischer Luftwaffenstützpunkt. Heute werden hier Kopra und Kakao angebaut. Ternate und Tidore sind kleine vulkanische Inseln westlich von Halmahera, die einst als weltgrößte Lieferanten von Gewürznelken Reichtum und Macht erlangten. Weiter südlich liegt Ambon, ein weiterer wichtiger Umschlagplatz des Gewürznelkenhandels, mit seinen 40 niederländischen Festungen aus dem 17. Jahrhundert. Banda in der Banda-See wird oft als die ursprüngliche »Gewürzinsel« bezeichnet und ist für ihre Muskatnuß-Anbaugebiete bekannt.
 
NUSA-TENGGARA-ARCHIPEL: Nusa Penida war einstmals eine Gefängniskolonie und ist heute mit seinen Stränden und seiner dramatischen Küstenlandschaft ein beliebtes Touristenziel. Komodo ist die Heimat der größten und seltensten Warane der Welt, der Komodo-Warane. Sumba ist für ausgezeichnet gewebtes Ikat-Tuch bekannt. Der Mount Keli Mutu erhebt sich in atemberaubender Landschaft. Das faszinierende Farbenspiel der drei Kraterseen ändert sich je nach Sonneneinstrahlung. Die Inseln nördlich von Timor, darunter Solor, Lembata, Adonara, Alor, Wetar und Pantar, werden seltener besucht. Auf den Inseln gibt es zahlreiche historische Festungen, von denen Walfänger zu ihren Expeditionen aufbrachen. Die Lebensweise der Bevölkerung auf Roti, Ndau und Sawu hat sich seit der Bronzezeit kaum verändert, die Inselbewohner sind als ausgezeichnete Musiker und Palmenweber bekannt. Die Terawanen-Inseln sind eine kleine Inselgruppe mit wunderschönen Stränden und Korallengärten. Lucipara hat ausgezeichnete Tauchgründe. Kangean, Tenggaya, Bone Rate und Tukang Besi sind abgelegene Atolle in der Flores- und Banda-See, die der Vorstellung eines tropischen Inselparadieses gerecht werden.
 
IRIAN JAYA bildet die westliche Hälfte der Insel Neuguinea. Ein Großteil des Landes ist mit undurchdringlichem Regenwald bedeckt. Eine zentrale Gebirgskette zieht sich von Ost nach West mit dem höchsten Berg im Westen, Puncak Jaya (5050 m). Irian Jaya ist eines der letzten unerforschten Gebiete der Welt.

Bali

Die einmalige Landschaft Balis, »Insel der Götter« genannt, besteht aus vulkanischen Bergen, Seen und Flüssen, Reisterrassen, riesigen Obst- und Palmenplantagen und an der Küste aus stillen Buchten mit feinsandigen Stränden. Obwohl die Insel nur 5633 qkm groß ist, hat sie ca. 3 Mio. Einwohner. Im Gegensatz zum übrigen Indonesien sind die Einwohner hier Anhänger des Agama-Hinduismus, einer Variante des Hinduismus. Eine vulkanische Bergkette zieht sich von Ost nach West quer über die Insel. Der kegelförmige Gipfel des mächtigen Gunung Agung (»Heiliger Berg«) erhebt sich 3170 m über dem Meeresspiegel. Nördlich der Bergkette werden Kokosnüsse, Kaffee, Kakao, Nelken und Gemüse angebaut, wo immer der Boden es zuläßt. Die bekanntesten Urlaubsgebiete und der internationale Flughafen liegen im Süden, in der Gegend um Kuta, Sanur und Benoa sowie Nusa Dua jenseits der schmalen Landenge auf der Halbinsel Bukit Badung. Der Nordwesten Balis ist Naturschutzgebiet, das man auf geführten Tagesausflügen erkunden kann.
 
Tempelfeste und Prozessionen: Auf Bali gibt es tausende von Tempeln, vom großen Heiligen Tempel bei Besakih bis hin zu unzähligen kleinen Dorfaltaren. Allabendlich finden Tempelprozessionen statt, zu denen Balinesen traditionelle Sarongs (ein um die Hüfte geschlungener, bunter Rock) anziehen und bunte, sorgsam bereitete Opfergaben aus Früchten und Blüten für die Götter mitbringen. Auch Touristen dürfen zuschauen, sollten jedoch ebenfalls mit Sarongs bekleidet sein. Zu besonderen Festtagen, zu denen auch Kremationen zählen, werden große Prozessionen mit Tänzen und besonders prunkvollen Opfergaben abgehalten.
 
Denpasar ist die Inselhauptstadt. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Bali-Museum, das Zentrum Moderner Kunst und das international bekannte Kerawitan-Konservatorium, eines der Hauptzentren balinesischen Tanzes. Absolut unvergleichlich, besonders bei Sonnenuntergang, ist der Meerestempel von Tanah Lot an der Westküste, unweit von Kediri. In Mengwi liegt der malerische Königstempel Pura Taman Ayun aus dem 17. Jahrhundert. Der heilige Affenwald bei Sangeh, 20 km nördlich von Denpasar, ist ein Waldschutzgebiet, in dessen Mitte sich ein Tempel befindet. Von den Hindus als heilige Tiere verehrt und an Touristen gewöhnt, sind die Affen recht dreist und manchmal aggressiv. Beim Besuch einer der Affenwälder Balis empfiehlt es sich, Brillen, Schmuck und Kameras vor dem Zugriff der neugierigen Primaten in Sicherheit zu bringen. Den in einer unberührten Gebirgslandschaft gelegenen Bratan-See mit dem Ulu Danu-Wassertempel kann man über eine Straße von Bedugul aus erreichen. Das Dorf Ubud ist Mittelpunkt der beachtlichen Künstlergemeinschaft Balis. In einem herrlichen Garten mit Lotosteich steht das Puri-Lukisan-Museum (Palast der Schönen Künste) mit einer vielfältigen Sammlung von Skulpturen und Bildern sowohl alter als auch zeitgenössischer Stilrichtungen. Sehenswert ist auch das Neka Art Museum, in dem von Bali inspirierte Gemälde einheimischer und internationaler Künstler zu sehen sind. Kamasan in der Nähe von Klungkung ist eine weitere Künstlergegend. Bedeutende Kunstgewerbezentren sind Celuk (Silberarbeiten), Mas (Holzarbeiten und Möbel) und Batubulan (Steinskulpturen). Der Eingang der riesigen Goa Gaja (»Elefantenhöhle«) in der Nähe von Bedulu ist mit steingemeißelten Reliefs von Dämonen, Tieren und Pflanzen verziert, gekrönt durch den Kopf eines schauerlichen Ungeheuers. Die Heiligen Quellen von Tampaksiring sollen heilende Kräfte haben und ziehen alljährlich zahlreiche Besucher an. Penelokan bietet einen vortrefflichen Blick auf die schwarzen Lavaströme des Mount Batur. Man kann auch über den Batur-See fahren, um den Krater aus nächster Nähe zu besichtigen. Pura Besakih ist Balis »Muttertempel« aus dem 10. Jahrhundert, hoch an den Hängen des Gunung Agung. Er gehört zu einer großen Tempelanlage mit über 30 Tempeln, die Schauplatz vieler aufwendiger und prunkvoll gefeierter Feste und Jahrmärkte ist. Klungkung ist die alte Hauptstadt der mächtigen Gelgel-Königsdynastie. Sehenswert ist der von einem Wassergraben umgebene, historische Gerichtshof, dessen Decken- und Wandgemälde Strafszenen aus Hindu-Legenden darstellen. Padangbai, ein wunderschönes, tropisches Städtchen an der Ostküste Balis mit üppiger Vegetation hinter dem weißen Sandstrand, ist der Anlaufhafen für Kreuzschiffe auf Bali. Goa Lawah (»Fledermaushöhle«) mit ihren in den Fels gehauenen Altären macht ihrem Namen alle Ehre als heilige Zuflucht für unzählige Fledermäuse. Kusambe ist ein Fischerdorf mit schwarzem Sandstrand. Die Insel Serangan liegt südlich von Sanur und ist wegen der hier gehaltenen Schildkröten auch als »Schildkröteninsel« bekannt. Alle sechs Monate findet hier ein großes Erntedankfest statt, zu dem sich Zehntausende einfinden. Im noch wenig touristisch erschlossenen Norden Balis locken graue Lavasandstrände bei Lovina, das Städtchen Singaraja mit Gebäuden aus der Kolonialzeit, der Pura Beji-Tempel in Sangsit mit schönen Skulpturen, Balis einziger Buddhatempel und der beeindruckende Wasserfall bei Gitgit.

Lombok

15 Flugminuten (oder eine Überfahrt mit der Fähre) von Bali entfernt liegt Lombok, eine wunderschöne Insel, deren Name »Chilipfeffer« bedeutet. Hier befindet sich einer der größten Vulkane der indonesischen Inselgruppe, der Mount Rindjani, dessen meist wolkenverhangener Gipfel 3745 m hoch ist. Der Norden ist gebirgig mit dichten Wäldern und dramatischen Ausblicken, der Westen besteht aus fruchtbaren Ebenen mit Kokos- und Reisplantagen und Reisterrassen, während der Osten öde und trocken und die Südküste felsig ist. Die Bevölkerung - nur etwa 750.000 Menschen - setzt sich aus islamischen Sasaks, hinduistischen Balinesen und Malaien zusammen. Mataram, die Hauptstadt der Insel, und die geschäftige Hafenstadt Ampenan sind die beiden einzigen größeren Städte der Insel und bieten sich für einen Ausflug an. Auf Lombok findet man auch einige wundervolle Strände, manche mit weißem, andere mit schwarzem Sandstrand, letzteren z. B. bei Ampenan. In Narmada, das über eine gut befahrbare Straße erreicht werden kann, gibt es eine riesige Palastanlage zu bewundern, mit einem »Jungbrunnen«, der für einen balinesischen König errichtet wurde. In Pamenang kann man Boote mieten und mit der Taucherbrille die kristallklare Wasserwelt der herrlich bunten Korallen und neugierigen tropischen Fische erforschen.


Sitten & Bräuche

Nachtleben

In Jakartas Nachtlokalen spielen oft internationale Sänger und Gruppen; die Nachtklubs sind an Wochenenden bis 04.00 Uhr geöffnet. Die Stadt hat über 40 Kinos, einige davon zeigen Filme in englischer Sprache oder mit englischen Untertiteln. Viele größere Hotels, besonders auf Bali, bieten Tanzaufführungen an, begleitet von den typisch indonesischen Gamelan-Orchestern. Das ganze Jahr über finden vielerorts Mondscheinfeste statt, am besten erkundigt man sich an Ort und Stelle. Indonesisches Schattentheater ist weltberühmt. Vorsicht vor Falschspielerbanden, die versuchen, Touristen um ihr Geld zu bringen. Da Glüchsspiele in ganz Indonesien verboten sind, machen sich auch die Geschädigten strafbar. 

Einkaufstipps

Schöne Mitbringsel sind Batikstoffe, Holzschnitzarbeiten, Silberschmuck, Stroh- und Bastkörbe, Bambusartikel, Krise (kleine Dolche), Gemälde und gewebte Stoffe. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 10.00-22.00 Uhr. Märkte sind fruhmorgens und abends geöffnet. 

Sport

Wassersport: Indonesien ist ein Paradies für Windsurfer, besonders beliebt sind die Inseln Bali (Ulu Watu, Kuta), Bintan, Java, Lombok, Sumatra, Sumbawa, Flores and Sumba. Zwischen April und September gibt es die beste Brandung. Spezielle Surf Camps wie Lagundri Bay (Nias) oder Cempi Bay (Sumbawa) bieten einfache Unterkunft und Verpflegung.

Schwimmen: Die herrlichen Strände bieten unbegrenzte Badefreuden, außerdem haben viele Hotels Swimmingpools.

Tauchen: Indonesien bietet erstklassige Tauchgründe. Der französische Meeresforscher Jacques Cousteau nahm einige seiner berühmten Unterwasserfilme bei den Tukang Besi-Inseln auf. In den meisten größeren Strandurlaubsorten gibt es Tauchzentren, die Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene anbieten.

Bergsteigen: Indonesiens zahlreiche Vulkangipfel eignen sich für ausgedehnte Bergwander- und Trekkingtouren.

Golfplätze findet man in den Touristenzentren.

Reiten: In den Sportanlagen im International Saddle Club in Jakarta kann man auch Reitunterricht nehmen.

Publikumssport: Pferderennen finden jeden Sonntag nachmittag in Pulo Mas, JLJ Ahmed Yani, statt. Jai Alai (dem baskischen Pelota ähnlich) wird täglich in Halai Jaya Ancol, Bina Ria und Tanjung gespielt. Hahnenkämpfe sind zwar verboten, finden aber dennoch auf Java und auf Bali statt. Chinesische Schattenbox-Wettkämpfe werden in Loki Sari und JL Mangga Besar ausgetragen.

Trinkgeld

Trinkgeld ist üblich, aber nicht obligatorisch. In manchen Hotels und Restaurants werden für Bedienung 10% extra berechnet.

Umgang

In Indonesien gibt es über 200 unterschiedliche Sprachen und Dialekte. Seit der Unabhängigkeit haben viele Indonesier einen starken Nationalstolz entwickelt. An den überlieferten Tänzen und den traditionellen Techniken der Malerei, Holschnitzerei und Bildhauerei wird weiterhin festgehalten. Tanzen ist in Indonesien eine wichtige Kunstform und wird von frühester Kindheit an gefördert und praktiziert. Das umfassende Repertoire basiert auf alten Legenden und Überlieferungen. Aufführungen finden in Dorfhallen und auf Dorfplätzen statt, außerdem in einigen der führenden Hotels. Einige der berühmtesten Tänze Balis sind der Legong, ein langsamer, graziöser Tanz göttlicher Nymphen; der Baris, eine rasante, lautstarke Darstellung männlichen, kriegerischen Verhaltens, und der Jauk, fesselnder Solotanz eines maskierten und reich kostümierten Dämons. Beim dramatischen Kecak-Tanz mit 100 oder mehr Teilnehmern agieren nur mit Lendenschurz bekleidete junge Männer als wilde Affenschar, Untertanen des hinduistischen Affengottes Hanuman.

Indonesische Gamelan-Orchester bestehen in erster Linie aus verschiedenen Xylophon-ähnlichen Schlaginstrumenten, Flöten und Instrumenten, die der Harfe ähneln. Diese Klänge sind in vielen indonesischen Geschäften und Restaurants zu hören und gehören zu jeder Tanz- und Schattentheateraufführung.

Schattentheaterstücke werden landesweit aufgeführt, hierfür werden die traditionellen Wayang-Kulit-Schattenpuppen aus Holz und Leder benutzt. Gegenstand der Stücke sind oft die Geschichten der Ramayana und Mahabharata, berühmte alte Hindu-Legenden. Es werden jedoch auch moderne Stücke gezeigt. Für Besucher, die kein indonesisch verstehen, ist es am interessantesten, hinter der Bühne zu sitzen, weil man dort dem Puppenspieler am besten bei seiner Arbeit zusehen kann.

In Gesellschaft ist man oft recht formell, zum Beispiel sollte man bei einer Mahlzeit nicht mit dem Essen oder Trinken anfangen, bevor der Gastgeber dazu auffordert. Man sollte nie mit dem Finger auf Personen oder Gegenstände zeigen oder Kinder am Kopf berühren. Essen oder Geld wird immer mit der rechten Hand genommen oder gegeben. Indonesier sind höflich und freundlich und erweisen Ausländern, denen sie vertrauen, unzählige Gefälligkeiten und Freundschaftsdienste. Händeschütteln zur Begrüßung ist gebräuchlich.

Bei Einladung in ein Privathaus ist ein Geschenk gern gesehen. Legere Kleidung ist üblich, aber einige elegante Etablissements erwarten Abendgarderobe zu den Mahlzeiten. Islamische Sitten und Gebräuche, die die Bekleidung der Frauen betreffen, sollten beachtet werden. Tempel sollten nur mit Sarong und Schultern/Arme bedeckenden Oberteilen betreten werden.


Strafrecht

Rauschgiftdelikte werden strafrechtlich verfolgt und mit drakonischen Strafen bedroht. Schon der Besitz geringer Drogenmengen führt oft zu hohen Freiheitsstrafen, und bei Drogenhandel droht u.U. die Todesstrafe. Angesichts einschlägiger Haftfälle wird daher eindringlich vor dem Erwerb, dem Besitz, der Verteilung sowie der Ein- und Ausfuhr von Rauschgiften aller Art gewarnt. Auch die Mitnahme bzw. der Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann verhängnisvolle Folgen haben.

Sexueller Missbrauch von Kindern steht unter Strafe und ist darüber hinaus auch dann nach deutschem Recht strafbar, wenn diese Taten von Deutschen im Ausland begangen werden.

Hiesige Gerichtsverfahren entsprechen nicht immer deutschen rechtsstaatlichen Standards. Bei Verstößen gegen hiesige Gesetze muss ggf. mit langer Untersuchungshaft, teurer und dennoch manchmal unzureichender anwaltlicher Verteidigung sowie mit gesundheitsgefährdenden Haftbedingungen gerechnet werden. Die deutsche Botschaft kann die Länge von Strafverfahren und die Haftumstände erfahrungsgemäß nur wenig beeinflussen.


Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
230 50 -
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Unterkunft

Internationale Hotels gibt es in allen Großstädten und Touristenzentren, einige bieten auch einen Konferenz-Service an. Die Hotelsteuern sind hoch (10% Bedienung, außerdem 10% Steuer). In vielen Touristengegenden, z. B. auf Bali, ist von Hotels der internationalen Luxusklasse bis zu Strandhütten fast jede Art von Unterkunft erhältlich. Auch Hotels der Mittelklasse haben oft Swimmingpools und verleihen die gängigsten Sportausrüstungen. Kategorien: Hotels sind nach vorhandenen Einrichtungen eingestuft. Weitere Informationen erteilt die National Hotel Association, Wisma Nugra Santana, 4th Floor, Jendral Sudirman 8, Jakarta 10220. Tel: (021) 570 69 09. Telefax: (021) 570 68 88.
 
Hinweis: Bei Time-Sharing-Verträgen ist größte Vorsicht vor Betrügerfirmen geboten.


Verkehr

Die Verkehrsinfrastruktur in Indonesien leidet häufig an technischen Mängeln und generell am mangelnden Risikobewusstsein der Verkehrsteilnehmer. Die Sicherheitsanforderungen und -vorkehrungen liegen deutlich unter europäischem Niveau. Der Straßenverkehr insbesondere außerhalb der Großstädte ist unfallträchtig, in den letzten Jahren häuften sich zudem Flugzeug- und Schiffsunglücke. Indonesische Flugunternehmen dürfen daher derzeit keine EU-Flughäfen anfliegen. Innerhalb Indonesiens gibt es zur Benutzung indonesischer Flugunternehmen allerdings selten Alternativen.

Die Seeschifffahrt in der Straße von Malakka ist durch Piraterie gefährdet.

FLUGZEUG: Indonesien hat ein gutes nationales Flugnetz, das die meisten größeren Städte mit Jakarta verbindet. Inlandsflüge starten von Terminal 1 von Jakartas Soekarno Hatta International. Bouraq Indonesia Airlines (BO), Garuda Indonesia (GA), Merpati Nusantara Airlines (MZ) und Sempati Air (SG) betreiben den Inlandflugverkehr.
 Der Asean Air Pass bietet Ermäßigungen auf Inlandflügen. Der Paß ist nur außerhalb Indonesiens erhältlich und je nach Preis für Besuche von 1-5, 2-10 oder 3-35 Städten gültig.

Flughafengebühren: 11.000 Rp, ausgenommen sind Kinder unter 2 Jahren.
 
SCHIFF: Es gibt Fährverbindungen nach Sumatra, Sulawesi und Kalimantan. Eine regelmäßige Fährverbindung besteht zwischen Ketapang (Java) und Gilimanuk (Bali). Die staatliche Reederei PELINI läuft mit ihren sechs modernen Fähren alle größeren Häfen Indonesiens an. Luxuskreuzfahrten werden zu verschiedenen Zielen angeboten, u.a. von Bali aus zu den östlichen Inseln.
 
BAHN: Das indonesische Eisenbahnnetz umfaßt an die 7000 km Schienenweg auf Sumatra, Madura und Java. Auf Sumatra bestehen Zugverbindungen zwischen Belawan, Medan und Tanjong Balai/Rantu Prapet im Norden (2-3 x täglich) und Palembang und Panjang im Süden (3 x täglich). Ein ausgedehntes Bahnnetz steht auf Java zur Verfügung. Es gibt mehrere Expreßverbindungen; der Bima Express, der Speise- und Schlafwagen hat, verbindet Jakarta mit Surabaya. Es gibt drei verschiedene Klassen, 1. Klasse wird jedoch nur in Schnellzügen angeboten. Einige Abteile und Züge sind klimatisiert.
 
BUS/PKW: Etwa die Hälfte des über 378.000 km umfassenden Straßennetzes ist asphaltiert. Java hat das beste Straßennetz; Bali und Sumatra folgen an zweiter Stelle. Der Straßenzustand auf den anderen Inseln ist zum Teil ungenügend. Auf einigen Hauptstraßen besteht Mautpflicht. Linksverkehr. Bus: Fernbusse verkehren zwischen den meisten Städten, für umständliche Fahrten mit mehrmaligem Umsteigen muß man allerdings oft mehr als einen Tag berechnen. Die Fahrt mit dem Bus von Jakarta nach Bali dauert 2 Tage. Öffentliche Busse sind oft überfüllt, allerdings betreiben Privatfirmen auf vielen Strecken auch bequemere Reisebusse, für die die Karten zumeist am Vortag gebucht werden müssen. Kleine Mahlzeiten sind auf Langstrecken oft im Preis inbegriffen, und viele dieser Privatbusse bieten Klimaanlage, Video und WC. Bis Malam-Nachtbusse, Bemos und Colts (Minibusse) stehen an Hotels, Flughäfen, in Städten und Touristengebieten zur Verfügung. Taxis sind in allen kleinen und großen Städten zu finden - nur wenige haben Taxameter. Aus Sicherheitsgründen ist es ratsam, Taxis beim Hotelempfang oder telefonisch bei einem Taxiunternehmen zu bestellen, und sie nicht auf offener Straße herbeizurufen. In vielen Städten verkehren außerdem Becaks (Fahrrad-Rikschas) und Bajajs (Motor-Rikschas), die für Einzelfahrten oder stundenweise gemietet werden können. Becak- und Bajaj-Fahrpreise müssen im voraus ausgehandelt werden. Mietwagen: Werden von einheimischen Firmen angeboten. Wagen mit Fahrer, Motorräder und Fahrräder können stunden- oder tageweise zum Fixpreis gemietet werden. Unterlagen: Internationaler Führerschein.
 
STADTVERKEHR: Jakarta ist die einzige Stadt des Landes mit einem gut funktionierenden Linienbusnetz. Hier fahren Doppeldeckerbusse. In Jakarta verkehren auch Bajaj (motorisierte, dreirädrige Gefährte mit Platz für zwei Fahrgäste), die stundenweise oder für Einzelfahrten mietbar sind. Der Preis sollte vor Fahrtantritt vereinbart werden. Außerdem verkehren Taxis, Becaks und Minibusse.

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