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Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und / oder hygienisch problematisch. Auf dem Land und in vielen auch großen Städten fehlen europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Eine Verständigung kann ohne chinesische Sprachkenntnisse gerade bei medizinischen Inhalten ein großes Problem sein. Ein ausreichender, auch dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke ist empfehlenswert. Auch hierzu ist eine Beratung durch den Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China gibt es kein Sozialversicherungsabkommen. Das bedeutet, dass Arzt- bzw. Krankenhausrechnungen in der Regel sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden müssen. Die in der ersten Jahreshälfte 2003 in der VR China neu aufgetretene akute infektiöse respiratorische Erkrankung (SARS), verursacht durch ein Corona-Virus, konnte schließlich erfolgreich eingedämmt werden. Von Dezember 2003 und bis April 2004 wurden noch vereinzelt neue SARS-Fälle erfasst, ohne dass es zu einer weiteren Ausbreitung kam. Ende Januar/Anfang Februar 2005 wurden in mehreren Städten Ostchinas, u.a. in Najing Fälle bakterieller Hirnhautentzündung (Meningitis) gemeldet. Schwerpunkt ist die Provinz Anhui. Eine generelle Gefährdung ausländischer Kinder oder Erwachsener ist in China bislang nicht erkennbar, so daß eine entsprechende Impfung nicht erforderlich ist. Davon unabhängig empfiehlt der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts als sinnvollen Impfschutz bei Reisen in die Volksrepublik China: Immunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus sinnvoll sein, außerdem ist saisonbedingt und bei längerem Aufenthalt in ländlichen Gebieten die Impfung gegen Japanenzephalitis möglich. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt. HIV / Aids wird auch in China zu einem Problem und evtl. zu einer Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Ausländer, die länger als ein Jahr im Land bleiben, müssen u. U. bei der Einreise einen HIV-Test nachweisen, bei Arbeitsaufenthalten wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis mit Befunden von Röntgenaufnahme des Thorax, EKG und Labor (inklusive HIV- und Syphillis-Test) verlangt. Das Zeugnis muss in englisch oder chinesisch verfasst sein, Abweichungen von dieser Regel sind jederzeit möglich. Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch die Malaria, aber auch eine größere Anzahl anderer Infektions- und Tropenerkrankungen, die vornehmlich in den südlichen Landesteilen anzutreffen sind, den Reisenden aber eher selten erreichen. Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria sind je nach Region und Jahreszeit sinnvoll und müssen im Beratungsgespräch vor der Reise mit dem Facharzt individuell festgelegt werden. Aktuelle HinweiseIn Lhasa/Autonome Region Tibet ist es nach Protesten zu schweren Ausschreitungen gekommen, die zum Teil auch auf die angrenzenden, mehrheitlich von Tibetern bewohnten Gebiete in den Provinzen Qinghai, Gansu (Präfektur Khanlo), Sichuan (Präfektur Ngapa und Kanzi) und Yünnan (Präfektur Dechen) übergegriffen haben.
Aufgrund der angespannten Sicherheitslage in
Lhasa/Autonome Region Tibet haben die chinesischen Behörden inzwischen ausländischen
Touristen zur Ausreise geraten. Das chinesische Außenamt in Lhasa werde bei
der Ausreise behilflich sein. Die chinesische Regierung verweigert Bergsteigern in diesem Frühjahr die Erlaubnis, den Mount Everest von Tibet aus zu besteigen. Der Mount Everest liegt im Grenzgebiet zwischen Tibet und Nepal. Landesspezifische Sicherheitshinweise Reisen über Land Von Reisen in das an Pakistan, Afghanistan und Tadschikistan grenzende Pamir-Gebiet in der Autonomen Region Uighur Xinjiang wird abgeraten. Kriminalität Im zweiten Halbjahr 2007 waren in steigender Zahl Gewaltdelikte gegen Touristen, von denen auch Deutsche betroffen waren, zu verzeichnen. Reisenden wird empfohlen, sich ständig mit gebotener Aufmerksamkeit zu bewegen. Selbst an gutbewachten Plätzen wie dem Tiananmen-Platz wurde ein Überfall, der einen Krankenhausaufenthalt nach sich zog, bekannt. Unbekannten Personen sollte kein Zugang ins Hotelzimmer gewährt werden, unter welchem Vorwand auch immer; im Zweifel bei der Hotelrezeption rückfragen. Personenansammlungen und jede Art von Gedränge sind wegen der Gefahr von Taschendiebstählen zu meiden. Es wird empfohlen, Pass und Flugtickets im Hotel sicher zu deponieren und lediglich eine Kopie des Passes sowie des gültigen Visums mitzuführen, um sich bei Polizeikontrollen ausweisen zu können. Sonstiges Mittlerweile dürfen sich Ausländer in insgesamt ca. 1.100 chinesischen Orten ohne besondere Erlaubnis bewegen. Für alle übrigen Orte muss eine Sondergenehmigung beantragt werden. Mit der Visitenkarte des Hotels kann der Taxifahrer für den sicheren Rücktransport sorgen, auch wenn man über keine chinesischen Sprachkenntnisse verfügt. Beijing und der Nordosten Beijing ist symmetrisch angelegt und besteht aus drei ineinandergesetzten Rechtecken. Das innerste Rechteck ist die »Verbotene Stadt«, früher die Residenz der Ming- und Qing-Kaiser und heute ein Park mit Museum. Im mittleren Rechteck befinden sich Parkanlagen und die Wohnstätten hoher Regierungsbeamter. Im äußeren Rechteck liegen die Vorstadt, die Märkte und die alten Wohnviertel. Eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten ist der Kaiserpalast in der Verbotenen Stadt: ein architektonisches Meisterwerk mit prachtvollen Sälen, sechs Hauptpalästen, zahlreichen Nebengebäuden und Gärten. Mei Shan (»Kohlenhügel«) ist ein hochgelegener Park mit atemberaubender Aussicht. Beihai-Park ist einer der schönsten Parks Beijings. Der Tiananmen-Platz (»Platz des Himmlischen Friedens«) ist der größte öffentliche Platz der Welt; er ist von Museen, Parkanlagen und der Universität umgeben. Der Himmelstempel ist ein herausragendes Beispiel für die chinesische Architektur des 15. Jahrhunderts. Der Sommerpalast, die Sommerresidenz der Kaiser der Qing-Dynastie, auch als Museum Garden bekannt, mit seinen schönen Parkanlagen liegt nur knapp 20 km von Beijing entfernt am Kunmingsee. Ein Teil der beeindruckenden Großen Mauer ist ebenfalls leicht von der Hauptstadt erreichbar: in der Nähe von Badaling kann man sich einen Eindruck dieses 5400 km langen Bauwerkes aus Granit und Backstein verschaffen, das 2600 Jahre alt und eines der sieben Weltwunder ist. In den Ming-Grabstätten sind 13 Kaiser der Ming-Dynastie (1368-1644) beigesetzt. Zwei Grabstätten hat man freigelegt, eine davon ist für Besucher zugänglich. Pingyao oder "Schildkrötenstadt" in der Provinz Shanxi südwestlich von Beijing ist eine alte Stadt mit Befestigungsmauer, deren historische Gebäude erstaunlich gut erhalten sind. Die Höhle des Peking-Menschen, im Dorf Zhoukoudian am Fuße des Longgu Berges, 42 km südwestlich von Beijing, weist Überreste einer prehistorischen Kultur auf, die Feuer und Steinwerkzeuge bereits 690.000 Jahre v. Chr. einsetzte. Beidaihe, ein kleiner Badeort an der Küste, 277 km von Beijing entfernt, mit Stränden, Tempeln und Parkanlagen, ist ein beliebtes Urlaubsziel der Beijinger. Sehenswert sind der Yansai-See und das mächtige Shan Hai Guan-Tor am Beginn der Großen Mauer. Chengde ist ein Bergurlaubsort, der schon unter den Qing-Kaisern beliebt war. Es gibt zahlreiche Tempel und Parkanlagen, und auch die Ruinen des Sommerpalastes der Qing-Kaiser sind sehenswert. Der kaiserliche Garten des ehemaligen Palastes ist ein Meisterwerk chinesischer Landschafts- und Gartenbaukunst. Die acht Äußeren Tempel am Fuße der Hügel nordöstlich des Palastes sind Beispiele für die architektonischen Stile der verschiedenen Volksstämme (Han, Mongolen und Tibeter). Die über 22 m hohe Buddha-Statue im Tempel des Allgemeinen Friedens gilt als die größte Holzskulptur der Welt. Dalian ist Chinas drittgrößte Hafenstadt. Die Stadt war früher von der Sowjetunion besetzt und hat daher eine interessante Mischkultur. Hafenrundfahrten und Ausflüge in die Wohngebiete, zu den Parkanlagen, dem Xinghai- und dem Tiger Beach Park, und den im Süden gelegenen Stränden werden angeboten. Harbin, die Hauptstadt der Provinz Heilongjiang, hat russischen Charakter. Hier konzentriert sich die Industrie des Nordostens. Es gibt einige Parkanlagen und Kriegsdenkmäler. Das berühmte Eisskulpturen-Festival findet jeden Januar statt. Hohhot, was auf Mongolisch "die grüne Stadt" bedeutet, ist die Hauptstadt der Autonomen Region der Inneren Mongolei und wahrscheinlich die farbigste Stadt Chinas. Es werden mongolische Rodeos unter orientalischen Kuppeln veranstaltet, außerdem Ausflüge in die Grassteppe mit Reitkunstvorführungen und zu den Dörfern, in denen diese Volksstämme wohnen. Shenyang, einst kaiserliche Hauptstadt, ist heute eine große Industriestadt. Die Ruinen des kaiserlichen Palastes und zwei interessante Grabmäler bieten sich zur Besichtigung an. Die nördlichen Provinzen Tibet
(Xizang) Die mittleren Provinzen Chengdu ist die Haupstadt der Sezchuan-Provinz und ein bedeutendes landwirtschaftliches Zentrum. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Schreine aus der Tang-Dynastie, alte Parkanlagen und Bambuswälder, buddhistische Tempel und ein uraltes buddhistisches Kloster. Chengdu ist der Ausgangspunkt für Ausflüge nach Emei Shan und zu den heiligen Bergen Gongga und Siguniang. Wuhan am Yangtse ist eine Industriestadt, doch auch hier gibt es buddhistische Tempel, einladende Parkanlagen und Seen. Xi'an zählte einst zu den größten Städten der Welt. Es war die Hauptstadt von 11 Dynastien. Neben Beijing ist sie die größte Touristenattraktion Chinas. Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Qin-Shi-Huangdi-Grabmal mit seiner Terrakotta-Armee aus über 6000 lebensgroßen Terrakotta-Soldaten und ihren Pferden. Sie wurden mit Kaiser Qin beerdigt, der China vereinte. Außerdem gibt es zahlreiche Grabmäler, Glockentürme, Pagoden, Pavillons und Museen, u. a. ein archäologisches Museum, in dem die Funde aus der neolithischen Stadt Banpo (heute in Xi'an) zu bewundern sind. Xi'an war früher Ausgangspunkt der »Seidenstraße«. In der Nähe der Industriestadt Zhengzou, dem Knotenpunkt der Region, liegen die Städte Luoyang und Kaifeng, ehemalige Hauptstädte alter Dynastien und daher historisch interessant. In der Nähe von Luoyang befinden sich die Longmen-Höhlen (»Drachenhöhlen«). Hier liegen über 1300 Höhlen mit über 2100 Grotten und Felsnischen, mehreren Pagoden, unzähligen Inschriften, etwa 100.000 Buddhastatuen und -abbildungen und einem Buddhaschrein aus dem 5. Jahrhundert. Die östlichen Provinzen Fuzhou an der Südostküste ist eine reizvolle Stadt an den Ufern des Flusses Min. Die Geschichte der Stadt läßt sich mindestens bis in die Tang-Dynastie vor 2000 Jahren zurückverfolgen. Zahlreiche Parkanlagen, Tempel und mehrere heiße Quellen beleben das Stadtbild. Hangzhou, ca. 190 km südlich von Shanghai, ist eine der sieben alten chinesischen Hauptstädte. Von Marco Polo wurde sie als »schönste und großartigste Stadt der Welt« und als einer der zwei größten Häfen der Welt beschrieben. Heute ist Hangzhou ein wohlhabendes Industrie- und Agrarzentrum, jedoch noch immer von Besuchern wegen seiner Schönheit geschätzt. Die Seidenfabriken und der Zoo sind sehenswert. Der wahrscheinlich interessanteste Ausflug führt in das Gebiet des Sees westlich der Stadt, in dem man zwischen Trauerweiden und Pfirsichbäumen, schön geschwungenen Brücken, Steingärten und bunten Pagoden wandelt. Hier trifft man auf die Pagode der Sechs Harmonien sowie Grabmäler und heilige Hügel, Klöster und Tempel, wie z. B. den Linying-Tempel. Nanjing, eine weitere ehemalige chinesische Hauptstadt, liegt in herrlicher Landschaft am Ufer des Yangtse und am Fuß des Zijinshan (Purpurberg). Zu den größten Attraktionen zählt das Grab des Ming-Kaisers. Hier liegt Zhu Yuanzhang begraben, der Gründer der Ming-Dynastie und der einzige Ming-Kaiser, der außerhalb Beijings beerdigt wurde. Reste der Stadtmauer aus dieser Periode sind noch zu sehen. Das Mausoleum von Chinas erstem Präsidenten, Dr. Sun Yatsen, steht ebenfalls hier. Die Yangtse-Brücke mit ihrem Aussichtsdeck ist sehenswert, ebenso wie das Observatorium auf dem Purpurberg oder die Gräber der südlichen Tang-Dynastie, die als »Unterirdischer Palast« bekannt sind. Shanghai ist eine der größten Städte der Welt. Die Stadt an der Mündung des Yangtse ist Chinas führendes Industrie-, Handels- und Einkaufszentrum. Außerdem gibt es eine interessante Altstadt, geschäftige Hafenanlagen, herrliche Gärten und Parkanlagen, Museen, Paläste, Pagoden und Tempel zu bewundern. Der kleine Yu-Yuan-Garten ist über 400 Jahre alt und wurde mit vielen liebevollen Details, Pavillons, Steingärten und Seen nach Plänen antiker Gartenbaukunst angelegt. In den Garten gelangt man durch den Tempelbasar des Stadtgottes. Einer der bekanntesten buddhistischen Tempel Shanghais ist der Tempel des Jade-Buddha, die Nachbildung eines Palastes aus der Song-Dynastie, mit einer 2 m hohen Statue aus weißer Jade mit Edelsteinen verziert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Museum für Kunst und Geschichte mit Ausstellungsstücken aus allen Dynastien; die Teppichfabrik, in der man Teppiche kaufen und verschiffen lassen kann; die Jadewerkstatt und der Kinderpalast, der einst einem reichen Geschäftsmann gehörte und heute den Kindern der Stadt zur Verfügung steht. Flußfahrten auf dem Huangpu sind ideal, um Shanghai vom Wasser aus kennenzulernen. Suzhou ist eine der ältesten und schönsten Städte des Landes, deren Gründung über 2500 Jahre zurückliegt. Hier erwarten Besucher schön angelegte Gärten und Seidenfabriken. Über 400 historische Stätten und Anlagen sind geschützt, darunter finden sich so wohlklingende Namen wie »Pavillon der sanften Wellen«, »Garten des bescheidenen Verwalters« und der wunderschöne »Garten zum Verweilen«. Der große Kanal und der Tigerberg sind ebenfalls einen Besuch wert. Wuxi, nicht weit von Suzhou, ist eine Industriestadt und gleichzeitig Ferienort am Nordufer des Tai-Sees. Hauptanziehungspunkte sind die Gärten, Parkanlagen und Sanatorien am Seeufer, außerdem auch die Hui-Shan-Tonfigurenfabrik. Wuxi ist fast völlig vom Yangtse umschlossen, und eine Reihe von Bootsfahrten werden angeboten. Jinan ist als die »Stadt der Quellen« bekannt, außerdem gibt es hier buddhistische Relikte, Parkanlagen und Seen. Die quadratische Pagode der vier Tore, südöstlich von Jinan, ist die älteste Steinpagode Chinas (6. Jahrhundert). Qingdao ist einer der beliebtesten Ferienorte an der Küste und zugleich Heimat der bekannten Tsingtao-Brauerei, Überbleibsel der deutschen Kolonisation. Im Qingdao-Aquarium sind seltene Fischarten zu sehen. Die südlichen Provinzen Sitten & Bräuche Das abendliche Unterhaltungsprogramm ist generell vorher festgelegt, und die Mehrzahl der Besucher folgt einer vorausbestimmten Besichtigungstour. Die Reiseführer sind hilfsbereit und freundlich. Die meisten Touren schließen im voraus arrangierte Restaurantbesuche sowie Opern-, Ballett- und Theaterabende mit ein. Die Preise sind von der Regierung vorgeschrieben. In Geschäften und Kaufhäusern kann man nicht handeln, auf Märkten hingegen ist es durchaus üblich. Für Antiquitäten, die über 100 Jahre alt sind, ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich; diese ist durch ein amtliches rotes Wachssiegel gekennzeichnet. In den Geschäften gibt es preiswerte Souvenirs. Manche Artikel sind schwer erhältlich. Die besten Mitbringsel findet man in den regionalen Fabriken, Geschäften und Hotels, die sich auf Kunsthandwerk spezialisiert haben. Empfehlenswert sind Jadeschmuck, Stickereien, Kleidung aus Seide oder Kaschmirwolle, Schriftrollen, Kalligraphien, Gemälden und Schnitzereien aus Bambus, Stein und Holz. In Großstädten wie Beijing und Shanghai gibt es auch große Kaufhäuser mit breitgefächertem Angebot. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 09.00-19.00 Uhr, manche Läden auch bis 20.00 Uhr. Offiziell verboten und manchmal als Beleidigung aufgefaßt. Offizielle Reisebegleiter freuen sich über ein Reisebuch über China aus dem Westen. Chinesen sind keine Japaner das heißt Händeschütteln
gehört durchaus zum Ritual gegenseitiger Wertschätzung. Allerdings: Wundern Sie sich
nicht wenn der Händedruck nicht so fest zupackend ist wie man das gemeinhin von zu Hause
gewöhnt ist. Am liebsten essen Chinesen gemeinsam. Und sie tun das
laut schmatzend rülpsend und bisweilen auch spuckend. All diese Geräusche sind Ausdruck
des Genusses. Jeder darf mit seinen Stäbchen in die große Schüssel fassen um sich einen
Leckerbissen herauszuangeln. Nur sehr gute Freunde lädt man zu sich nach Hause ein.
Mit Bekannten geht man zum Essen aus. Wer in eine chinesische Familie eingeladen wird
sollte sich etwas Besseres als Blumen zum Mitbringen einfallen lassen. Mit frischen Blumen
hat man bis vor kurzem nur die Toten geehrt. Den Lebenden schenkt man etwas Nützliches.
Heute wird auch keine Hausfrau mehr den Blumenstrauß hilflos wegwerfen aber eine Torte
oder Obst als Geschenk wären ihr vermutlich lieber. 50 Jahre Kommunismus haben gründliche Arbeit geleistet: Die Mehrheit ist atheistisch das heißt religiöse Stätten werden eher als Museen und kulturelle Touristenattraktionen betrachtet. Dennoch: Die größere persönliche Freiheit in China erlaubt den Bürgern wieder die freie Ausübung einer Religion. Deswegen sollten Sie Gläubigen in Tempeln und Moscheen nicht zu nahe auf die Pelle rücken. Liebesbeweise in der Öffentlichkeit sind nicht unbedingt
angebracht. Sie bringen alle Außenstehenden in Verlegenheit. Also zügeln Sie sich
einfach ein wenig! Die Einfuhr und der Besitz schon relativ geringer Mengen von Drogen kann zu hohen Freiheitsstrafen oder sogar zur Todesstrafe führen (z.B. Besitz von bis zu 50g Heroin oder 1kg Opium: Freiheitsstrafe ab sieben Jahre, Todesstrafe bei Überschreiten dieser Grenze und allgemein bei Herstellung, Handel und Transport von Drogen, wenn die Umstände schwerwiegend sind). Reisende werden deshalb vor der Mitnahme von Gegenständen unbekannten Inhalts für Dritte dringend gewarnt. Seit 1. März 2006 erlaubt das Gesetz über Strafen für Vergehen gegen die öffentliche Ordnung den Polizeidienststellen, bei 238 Tatbeständen von Störung der öffentlichen Ordnung, Sittenwidrigkeiten usw. nicht nur Bußgelder bis zu 5.000 RMB, sondern ohne richterliches Urteil auch bis 15 Tage Arrest anzuordnen. Das Gesetz wird bereits auch gegen Ausländer angewandt. Fotografieren ist - von Ausnahmen wie z.B. militärischen Objekten abgesehen - nicht beschränkt. Bei Aufnahmen von Personen sollte erst um Erlaubnis gefragt werden. In Zweifelsfällen sollte man sich an die Reisebegleitung wenden. Video- und Schmalfilmkameras sind ohne besondere Genehmigung erlaubt, sollten jedoch in der Zollerklärung angegeben werden.
Hongkong
Macau
Unterkünfte werden im allgemeinen vor Reiseantritt vom Reiseveranstalter
gebucht, die Auswahl liegt daher zumeist nicht beim Reisenden. FLUGZEUG: Für Langstrecken im Binnenverkehr ist das
Flugzeug unentbehrlich. Die Civil Aviation Administration of China (CAAC) ist die
Dachorganisation zahlreicher regionaler Fluglinien wie China Northern, China Eastern,
China Southern, Great Wall oder Yunnan Airlines, die über 80 Städte mit
Beijing verbinden. Es gibt regelmäßige Flüge von Beijing und Guangzhou (Kanton) nach
Hongkong. Flugtickets werden normalerweise von den Reiseleitern gekauft und sind in den
Reisekosten enthalten. Individualreisende können durch das örtliche CITS-Büro
buchen, das eine geringe Provision verlangt, oder die Flugtickets im Büro der
Fluggesellschaft kaufen. Im Mai, September und Oktober Vorausbuchung empfohlen. Touristen
bezahlen einen Zuschlag für Bahnfahrkarten (70%) und Flugtickets (100%). Teilweise kann
man als Tourist den gleichen Preis wie Einheimische bezahlen, wenn man persönlich am
Fahrkartenschalter ansteht. Dies kann jedoch zeitraubend sein. Die Mitnahme von Flüssigkeiten jeder Art auf innerchinesischen Flügen und auf ausgehenden internationalen Flügen ist reglementiert. Bei mitgeführten Getränkeflaschen werden die Reisenden aufgefordert diese zu öffnen, um auszuschließen, dass sich eine gefährliche Flüssigkeit im Behältnis befindet. Es dürfen max. zwei Flaschen zu je 500 ml im Handgepäck mitgeführt werden. Alkoholische Getränke dürfen nicht mit an Bord genommen werden, sondern müssen mit dem Gepäck aufgegeben werden. Auch hier gilt die vorstehende Mengenbegrenzung. Flüssige Arzneimittel dürfen nach Überprüfung mit an Bord genommen werden. Wie auf allen anderen Flughäfen dieser Welt gelten sonst die gleichen
Beschränkungen hinsichtlich der Mitnahme von waffenähnlichen Gegenständen (Messern,
Scheren etc.) im Handgepäck.
Einfuhr 400 Zigaretten, 2 Flaschen Spirituosen (je 750 ml); Devisen: Bis 5.000 USD (oder Gegenwert in anderen Devisen) für nicht-chinesische Staatsangehörige. Ansonsten muss eine Einfuhrerklärung abgegeben werden. Ferner dürfen bis zu 6.000 RMB eingeführt werden. Ausfuhr Die Ausfuhr von Antiquitäten ist strengen Regelungen unterworfen, unterteilt nach Art und Bedeutung der Kunstgegenstände. So dürfen Münzen aus der Zeit vor 1949 überhaupt nicht mehr ausgeführt werden, die meisten Antiquitäten nur, wenn sie das rote Siegel des chinesischen Kulturamtes tragen. Devisen: Bis 5.000 USD (oder Gegenwert in anderen Devisen) für nicht-chinesische Staatsangehörige. Diese Grenzen übersteigende Beträge nur bis zur Höhe der vorhergegangenen Einfuhrerklärung. Ferner dürfen bis zu 6.000 RMB ausgeführt werden. |
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