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Gesundheit Literatur Reisehinweise Reiseziele
Sitten & Bräuche Strafrecht Strom Unterkunft
Verkehr -Zoll - -

Gesundheit

Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und oft technisch, apparativ und / oder hygienisch problematisch. Auf dem Land und in vielen auch großen Städten fehlen europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. Eine Verständigung kann ohne chinesische Sprachkenntnisse gerade bei medizinischen Inhalten ein großes Problem sein. Ein ausreichender, auch dort gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke ist empfehlenswert. Auch hierzu ist eine Beratung durch den Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

Zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China gibt es kein Sozialversicherungsabkommen. Das bedeutet, dass Arzt- bzw. Krankenhausrechnungen in der Regel sofort nach der Behandlung in bar bezahlt werden müssen.

Die in der ersten Jahreshälfte 2003 in der VR China neu aufgetretene akute infektiöse respiratorische Erkrankung (SARS), verursacht durch ein Corona-Virus, konnte schließlich erfolgreich eingedämmt werden. Von Dezember 2003 und bis April 2004 wurden noch vereinzelt neue SARS-Fälle erfasst, ohne dass es zu einer weiteren Ausbreitung kam.

Ende Januar/Anfang Februar 2005 wurden in mehreren Städten Ostchinas, u.a. in Najing Fälle bakterieller Hirnhautentzündung (Meningitis) gemeldet. Schwerpunkt ist die Provinz Anhui. Eine generelle Gefährdung ausländischer Kinder oder Erwachsener ist in China bislang nicht erkennbar, so daß eine entsprechende Impfung nicht erforderlich ist.

Davon unabhängig empfiehlt der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts als sinnvollen Impfschutz bei Reisen in die Volksrepublik China: Immunisierung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut und Typhus sinnvoll sein, außerdem ist saisonbedingt und bei längerem Aufenthalt in ländlichen Gebieten die Impfung gegen Japanenzephalitis möglich.

Eine gültige Gelbfieberimpfung wird nur bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt.

HIV / Aids wird auch in China zu einem Problem und evtl. zu einer Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen.

Ausländer, die länger als ein Jahr im Land bleiben, müssen u. U. bei der Einreise einen HIV-Test nachweisen, bei Arbeitsaufenthalten wird zusätzlich ein Gesundheitszeugnis mit Befunden von Röntgenaufnahme des Thorax, EKG und Labor (inklusive HIV- und Syphillis-Test) verlangt. Das Zeugnis muss in englisch oder chinesisch verfasst sein, Abweichungen von dieser Regel sind jederzeit möglich.

Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Durchfälle und viele Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählen auch die Malaria, aber auch eine größere Anzahl anderer Infektions- und Tropenerkrankungen, die vornehmlich in den südlichen Landesteilen anzutreffen sind, den Reisenden aber eher selten erreichen. Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria sind je nach Region und Jahreszeit sinnvoll und müssen im Beratungsgespräch vor der Reise mit dem Facharzt individuell festgelegt werden.


Literatur

Reisehinweise

Aktuelle Hinweise

In Lhasa/Autonome Region Tibet ist es nach Protesten zu schweren Ausschreitungen gekommen, die zum Teil auch auf die angrenzenden, mehrheitlich von Tibetern bewohnten Gebiete in den Provinzen Qinghai, Gansu (Präfektur Khanlo), Sichuan (Präfektur Ngapa und Kanzi) und Yünnan (Präfektur Dechen) übergegriffen haben.

ausrufezeichen2.jpg (945 Byte)Von Reisen in diese Gebiete wird deshalb bis auf weiteres abgeraten.

Aufgrund der angespannten Sicherheitslage in Lhasa/Autonome Region Tibet haben die chinesischen Behörden inzwischen ausländischen Touristen zur Ausreise geraten. Das chinesische Außenamt in Lhasa werde bei der Ausreise behilflich sein.

Das Auswärtige Amt rät Reisenden vor Ort, besondere Vorsicht walten zu lassen und den Anweisungen der Sicherheitsbehörden Folge zu leisten.

Die chinesische Regierung verweigert Bergsteigern in diesem Frühjahr die Erlaubnis, den Mount Everest von Tibet aus zu besteigen. Der Mount Everest liegt im Grenzgebiet zwischen Tibet und Nepal.

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Reisen über Land

Von Reisen in das an Pakistan, Afghanistan und Tadschikistan grenzende Pamir-Gebiet in der Autonomen Region Uighur Xinjiang wird abgeraten.

Kriminalität

Im zweiten Halbjahr 2007 waren in steigender Zahl Gewaltdelikte gegen Touristen, von denen auch Deutsche betroffen waren, zu verzeichnen.

Reisenden wird empfohlen, sich ständig mit gebotener Aufmerksamkeit zu bewegen. Selbst an gutbewachten Plätzen wie dem Tian’anmen-Platz wurde ein Überfall, der einen Krankenhausaufenthalt nach sich zog, bekannt. Unbekannten Personen sollte kein Zugang ins Hotelzimmer gewährt werden, unter welchem Vorwand auch immer; im Zweifel bei der Hotelrezeption rückfragen.

Personenansammlungen und jede Art von Gedränge sind wegen der Gefahr von Taschendiebstählen zu meiden. Es wird empfohlen, Pass und Flugtickets im Hotel sicher zu deponieren und lediglich eine Kopie des Passes sowie des gültigen Visums mitzuführen, um sich bei Polizeikontrollen ausweisen zu können.

Sonstiges

Mittlerweile dürfen sich Ausländer in insgesamt ca. 1.100 chinesischen Orten ohne besondere Erlaubnis bewegen. Für alle übrigen Orte muss eine Sondergenehmigung beantragt werden.

Mit der Visitenkarte des Hotels kann der Taxifahrer für den sicheren Rücktransport sorgen, auch wenn man über keine chinesischen Sprachkenntnisse verfügt.


Reiseziele

Beijing und der Nordosten
 
Beijing ist symmetrisch angelegt und besteht aus drei ineinandergesetzten Rechtecken. Das innerste Rechteck ist die »Verbotene Stadt«, früher die Residenz der Ming- und Qing-Kaiser und heute ein Park mit Museum. Im mittleren Rechteck befinden sich Parkanlagen und die Wohnstätten hoher Regierungsbeamter. Im äußeren Rechteck liegen die Vorstadt, die Märkte und die alten Wohnviertel. Eine der imposantesten Sehenswürdigkeiten ist der Kaiserpalast in der Verbotenen Stadt: ein architektonisches Meisterwerk mit prachtvollen Sälen, sechs Hauptpalästen, zahlreichen Nebengebäuden und Gärten. Mei Shan (»Kohlenhügel«) ist ein hochgelegener Park mit atemberaubender Aussicht. Beihai-Park ist einer der schönsten Parks Beijings. Der Tiananmen-Platz (»Platz des Himmlischen Friedens«) ist der größte öffentliche Platz der Welt; er ist von Museen, Parkanlagen und der Universität umgeben. Der Himmelstempel ist ein herausragendes Beispiel für die chinesische Architektur des 15. Jahrhunderts. Der Sommerpalast, die Sommerresidenz der Kaiser der Qing-Dynastie, auch als Museum Garden bekannt, mit seinen schönen Parkanlagen liegt nur knapp 20 km von Beijing entfernt am Kunmingsee.
 
Ein Teil der beeindruckenden Großen Mauer ist ebenfalls leicht von der Hauptstadt erreichbar: in der Nähe von Badaling kann man sich einen Eindruck dieses 5400 km langen Bauwerkes aus Granit und Backstein verschaffen, das 2600 Jahre alt und eines der sieben Weltwunder ist.
 
In den Ming-Grabstätten sind 13 Kaiser der Ming-Dynastie (1368-1644) beigesetzt. Zwei Grabstätten hat man freigelegt, eine davon ist für Besucher zugänglich.
 
Pingyao oder "Schildkrötenstadt" in der Provinz Shanxi südwestlich von Beijing ist eine alte Stadt mit Befestigungsmauer, deren historische Gebäude erstaunlich gut erhalten sind.
 
Die Höhle des Peking-Menschen, im Dorf Zhoukoudian am Fuße des Longgu Berges, 42 km südwestlich von Beijing, weist Überreste einer prehistorischen Kultur auf, die Feuer und Steinwerkzeuge bereits 690.000 Jahre v. Chr. einsetzte.
 
Beidaihe, ein kleiner Badeort an der Küste, 277 km von Beijing entfernt, mit Stränden, Tempeln und Parkanlagen, ist ein beliebtes Urlaubsziel der Beijinger. Sehenswert sind der Yansai-See und das mächtige Shan Hai Guan-Tor am Beginn der Großen Mauer.
 
Chengde ist ein Bergurlaubsort, der schon unter den Qing-Kaisern beliebt war. Es gibt zahlreiche Tempel und Parkanlagen, und auch die Ruinen des Sommerpalastes der Qing-Kaiser sind sehenswert. Der kaiserliche Garten des ehemaligen Palastes ist ein Meisterwerk chinesischer Landschafts- und Gartenbaukunst.
 
Die acht Äußeren Tempel am Fuße der Hügel nordöstlich des Palastes sind Beispiele für die architektonischen Stile der verschiedenen Volksstämme (Han, Mongolen und Tibeter). Die über 22 m hohe Buddha-Statue im Tempel des Allgemeinen Friedens gilt als die größte Holzskulptur der Welt.
 
Dalian ist Chinas drittgrößte Hafenstadt. Die Stadt war früher von der Sowjetunion besetzt und hat daher eine interessante Mischkultur. Hafenrundfahrten und Ausflüge in die Wohngebiete, zu den Parkanlagen, dem Xinghai- und dem Tiger Beach Park, und den im Süden gelegenen Stränden werden angeboten.
 
Harbin, die Hauptstadt der Provinz Heilongjiang, hat russischen Charakter. Hier konzentriert sich die Industrie des Nordostens. Es gibt einige Parkanlagen und Kriegsdenkmäler. Das berühmte Eisskulpturen-Festival findet jeden Januar statt.
 
Hohhot, was auf Mongolisch "die grüne Stadt" bedeutet, ist die Hauptstadt der Autonomen Region der Inneren Mongolei und wahrscheinlich die farbigste Stadt Chinas. Es werden mongolische Rodeos unter orientalischen Kuppeln veranstaltet, außerdem Ausflüge in die Grassteppe mit Reitkunstvorführungen und zu den Dörfern, in denen diese Volksstämme wohnen.
 
Shenyang, einst kaiserliche Hauptstadt, ist heute eine große Industriestadt. Die Ruinen des kaiserlichen Palastes und zwei interessante Grabmäler bieten sich zur Besichtigung an.

Die nördlichen Provinzen
 
Lanzhou ist eine Oase an der alten Seidenstraße. Die malerische Stadt hat sich ihren Charme weitgehend bewahrt. Man kann Bootsfahrten auf dem Gelben Fluß zu den buddhistischen Bilingisi-Höhlen unternehmen.
 
Dunhuang ist eine 2000 Jahre alte Stadt am Rand der Wüste, einstmals eine wichtige Karawanserei an der Seidenstraße. Die ältesten buddhistischen Schreine Chinas befinden sich in den Magao-Höhlen. Die antiken handgeschnitzten Schreine sind ein Nationalschatz und spiegeln tausend Jahre der Buddhaverehrung wider (2.-12. Jh.).
 
Turpan und Urumqi, kleine exotische Städtchen, liegen im fernen Nordwesten des Landes am Rand der großen Wüste Xinjiang (Takla-Makan). Diese größtenteils islamischen Städte sind nicht nur vom Stadtbild her anders als die meisten chinesischen Städte. Anders sind auch der Kleidungsstil der Bewohner, ihre Lebensart und die freien Märkte, die außerhalb der staatlichen Planwirtschaft operieren. Mit der faszinierenden Geschichte kann man sich in den Museen beider Städte vertraut machen.

Tibet (Xizang)
 
Tibet, als »Dach der Welt« bekannt, ist erst seit 1980 für Besucher zugänglich. Nur organisierte Reisen sind derzeit möglich. Etwa 1000 Visa werden jährlich für dieses entlegene Land ausgestellt.
 
Lhasa liegt auf einer Höhe von 3700 m. Der Name bedeutet »Stadt der Sonne«, obwohl es sechs Monate im Jahr außerordentlich kalt ist. Bevor Lhasa im 7. Jh. die Hauptstadt Tibets wurde, hatte das Gebiet Shannan schon eine Geschichte von rund 800 Jahren. Es war der Sitz von 32 tibetischen Königen. Die isolierte Lage Tibets, der außergewöhnliche, von alters her überlieferte Lebensstil und die religiösen Bräuche sind die Hauptattraktionen des Landes. Die berühmteste Sehenswürdigkeit Tibets ist der Potala, der ehemalige Palast des Dalai Lama. Das Gebäude aus dem 17. Jahrhundert ist heute ein in der Welt einzigartiges Museum; in ihm gibt es ein unterirdisches Labyrinth von Verliesen und Folterkammern, große juwelenbesetzte Buddhas, prunkvolle Schätze und 10.000 Kapellen mit Wanddekorationen aus Totenschädeln und Gebeinen. Andere sehenswerte Gebäude sind das Drepung-Kloster und der Jokhang-Tempel mit einem goldenen Buddha. Die Höhenlage macht manchen Reisenden zu schaffen.

Die mittleren Provinzen
 
Chengdu ist die Haupstadt der Sezchuan-Provinz und ein bedeutendes landwirtschaftliches Zentrum. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen die Schreine aus der Tang-Dynastie, alte Parkanlagen und Bambuswälder, buddhistische Tempel und ein uraltes buddhistisches Kloster. Chengdu ist der Ausgangspunkt für Ausflüge nach Emei Shan und zu den heiligen Bergen Gongga und Siguniang.
 
Wuhan am Yangtse ist eine Industriestadt, doch auch hier gibt es buddhistische Tempel, einladende Parkanlagen und Seen.
 
Xi'an zählte einst zu den größten Städten der Welt. Es war die Hauptstadt von 11 Dynastien. Neben Beijing ist sie die größte Touristenattraktion Chinas. Die berühmteste Sehenswürdigkeit der Stadt ist das Qin-Shi-Huangdi-Grabmal mit seiner Terrakotta-Armee aus über 6000 lebensgroßen Terrakotta-Soldaten und ihren Pferden. Sie wurden mit Kaiser Qin beerdigt, der China vereinte. Außerdem gibt es zahlreiche Grabmäler, Glockentürme, Pagoden, Pavillons und Museen, u. a. ein archäologisches Museum, in dem die Funde aus der neolithischen Stadt Banpo (heute in Xi'an) zu bewundern sind. Xi'an war früher Ausgangspunkt der »Seidenstraße«.
 
In der Nähe der Industriestadt Zhengzou, dem Knotenpunkt der Region, liegen die Städte Luoyang und Kaifeng, ehemalige Hauptstädte alter Dynastien und daher historisch interessant. In der Nähe von Luoyang befinden sich die Longmen-Höhlen (»Drachenhöhlen«). Hier liegen über 1300 Höhlen mit über 2100 Grotten und Felsnischen, mehreren Pagoden, unzähligen Inschriften, etwa 100.000 Buddhastatuen und -abbildungen und einem Buddhaschrein aus dem 5. Jahrhundert.

Die östlichen Provinzen
 
Fuzhou an der Südostküste ist eine reizvolle Stadt an den Ufern des Flusses Min. Die Geschichte der Stadt läßt sich mindestens bis in die Tang-Dynastie vor 2000 Jahren zurückverfolgen. Zahlreiche Parkanlagen, Tempel und mehrere heiße Quellen beleben das Stadtbild.
 
Hangzhou, ca. 190 km südlich von Shanghai, ist eine der sieben alten chinesischen Hauptstädte. Von Marco Polo wurde sie als »schönste und großartigste Stadt der Welt« und als einer der zwei größten Häfen der Welt beschrieben. Heute ist Hangzhou ein wohlhabendes Industrie- und Agrarzentrum, jedoch noch immer von Besuchern wegen seiner Schönheit geschätzt. Die Seidenfabriken und der Zoo sind sehenswert. Der wahrscheinlich interessanteste Ausflug führt in das Gebiet des Sees westlich der Stadt, in dem man zwischen Trauerweiden und Pfirsichbäumen, schön geschwungenen Brücken, Steingärten und bunten Pagoden wandelt. Hier trifft man auf die Pagode der Sechs Harmonien sowie Grabmäler und heilige Hügel, Klöster und Tempel, wie z. B. den Linying-Tempel.
 
Nanjing, eine weitere ehemalige chinesische Hauptstadt, liegt in herrlicher Landschaft am Ufer des Yangtse und am Fuß des Zijinshan (Purpurberg). Zu den größten Attraktionen zählt das Grab des Ming-Kaisers. Hier liegt Zhu Yuanzhang begraben, der Gründer der Ming-Dynastie und der einzige Ming-Kaiser, der außerhalb Beijings beerdigt wurde. Reste der Stadtmauer aus dieser Periode sind noch zu sehen. Das Mausoleum von Chinas erstem Präsidenten, Dr. Sun Yatsen, steht ebenfalls hier. Die Yangtse-Brücke mit ihrem Aussichtsdeck ist sehenswert, ebenso wie das Observatorium auf dem Purpurberg oder die Gräber der südlichen Tang-Dynastie, die als »Unterirdischer Palast« bekannt sind.
 
Shanghai ist eine der größten Städte der Welt. Die Stadt an der Mündung des Yangtse ist Chinas führendes Industrie-, Handels- und Einkaufszentrum. Außerdem gibt es eine interessante Altstadt, geschäftige Hafenanlagen, herrliche Gärten und Parkanlagen, Museen, Paläste, Pagoden und Tempel zu bewundern. Der kleine Yu-Yuan-Garten ist über 400 Jahre alt und wurde mit vielen liebevollen Details, Pavillons, Steingärten und Seen nach Plänen antiker Gartenbaukunst angelegt. In den Garten gelangt man durch den Tempelbasar des Stadtgottes. Einer der bekanntesten buddhistischen Tempel Shanghais ist der Tempel des Jade-Buddha, die Nachbildung eines Palastes aus der Song-Dynastie, mit einer 2 m hohen Statue aus weißer Jade mit Edelsteinen verziert. Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Museum für Kunst und Geschichte mit Ausstellungsstücken aus allen Dynastien; die Teppichfabrik, in der man Teppiche kaufen und verschiffen lassen kann; die Jadewerkstatt und der Kinderpalast, der einst einem reichen Geschäftsmann gehörte und heute den Kindern der Stadt zur Verfügung steht. Flußfahrten auf dem Huangpu sind ideal, um Shanghai vom Wasser aus kennenzulernen.
 
Suzhou ist eine der ältesten und schönsten Städte des Landes, deren Gründung über 2500 Jahre zurückliegt. Hier erwarten Besucher schön angelegte Gärten und Seidenfabriken. Über 400 historische Stätten und Anlagen sind geschützt, darunter finden sich so wohlklingende Namen wie »Pavillon der sanften Wellen«, »Garten des bescheidenen Verwalters« und der wunderschöne »Garten zum Verweilen«. Der große Kanal und der Tigerberg sind ebenfalls einen Besuch wert.
 
Wuxi, nicht weit von Suzhou, ist eine Industriestadt und gleichzeitig Ferienort am Nordufer des Tai-Sees. Hauptanziehungspunkte sind die Gärten, Parkanlagen und Sanatorien am Seeufer, außerdem auch die Hui-Shan-Tonfigurenfabrik. Wuxi ist fast völlig vom Yangtse umschlossen, und eine Reihe von Bootsfahrten werden angeboten.
 
Jinan ist als die »Stadt der Quellen« bekannt, außerdem gibt es hier buddhistische Relikte, Parkanlagen und Seen. Die quadratische Pagode der vier Tore, südöstlich von Jinan, ist die älteste Steinpagode Chinas (6. Jahrhundert).
 
Qingdao ist einer der beliebtesten Ferienorte an der Küste und zugleich Heimat der bekannten Tsingtao-Brauerei, Überbleibsel der deutschen Kolonisation. Im Qingdao-Aquarium sind seltene Fischarten zu sehen.

Die südlichen Provinzen
 
Changsha, in der Nähe von Shaoshan gelegen, ist vor allem eine Stadt der Kultur und Bildung. In Shaoshan gibt es Sehenswürdigkeiten aus Maos Jugendzeit.
 
Guangzhou (Kanton) ist eine subtropische Großstadt an der Südküste und wichtigstes Außenhandelszentrum des Landes. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen Parkanlagen, Museen und Tempel. Ausflüge zu den nahegelegenen Bergen bieten sich an. Hier gibt es heiße Quellen, und die Aussicht ist herrlich.
 
Die zauberhafte Landschaft Guilins ist auf zahlreichen Gemälden und Wandteppichen dargestellt: steile felsige Hügel erheben sich pompös aus der Ebene; rundherum schlängeln sich kleine Flüsse zwischen den Reisfeldern.
 
Kunming ist eine moderne Stadt mit einigen verstreuten Tempeln und hübschen Parkanlagen am See. Die Stadt hat ganzjährig ein angenehmes Klima. Wanderungen am etwas südlich gelegenen Dian-See lohnen sich. An seiner westlichen Seite findet man den heiligen Berg Xi Shan. Weiter außerhalb der Stadt liegt der »Versteinerte Wald« bei Shilin, ein beliebtes Ausflugsziel, auch bei Einheimischen. 80 km östlich des Steinwaldes liegt eine Karsthöhlengruppe, die Höhlen von Alu. In den Höhlen sind zahlreiche Stalagmiten, Steinblumen, Steinvorhänge und andere bizarr geformte Tropfsteine zu sehen.
 
Die 35.000 qkm große tropische Insel Hainan liegt im Südchinesischen Meer und wird als »Hawaii von morgen« gepriesen. In der Hauptstadt Haikou gibt es unzählige Hochhäuser. Im International Finance Shopping Center fühlt man sich wie in jeder anderen Großstadt. Hier sind edelste Mode und Accessoires erhältlich. Das historische China läßt sich in Haikou nur in der Altstadt wiederfinden. Am Südzipfel der Insel wird sogar ein internationaler Flughafen gebaut, der in naher Zukunft fertiggestellt sein soll. Die im Süden der Insel gelegene Stadt Sanya wird zu einem internationalen Urlaubsort ausgebaut.


Sitten & Bräuche

Nachtleben

Das abendliche Unterhaltungsprogramm ist generell vorher festgelegt, und die Mehrzahl der Besucher folgt einer vorausbestimmten Besichtigungstour. Die Reiseführer sind hilfsbereit und freundlich. Die meisten Touren schließen im voraus arrangierte Restaurantbesuche sowie Opern-, Ballett- und Theaterabende mit ein. 

Einkaufstipps

Die Preise sind von der Regierung vorgeschrieben. In Geschäften und Kaufhäusern kann man nicht handeln, auf Märkten hingegen ist es durchaus üblich. Für Antiquitäten, die über 100 Jahre alt sind, ist eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich; diese ist durch ein amtliches rotes Wachssiegel gekennzeichnet. In den Geschäften gibt es preiswerte Souvenirs. Manche Artikel sind schwer erhältlich. Die besten Mitbringsel findet man in den regionalen Fabriken, Geschäften und Hotels, die sich auf Kunsthandwerk spezialisiert haben. Empfehlenswert sind Jadeschmuck, Stickereien, Kleidung aus Seide oder Kaschmirwolle, Schriftrollen, Kalligraphien, Gemälden und Schnitzereien aus Bambus, Stein und Holz. In Großstädten wie Beijing und Shanghai gibt es auch große Kaufhäuser mit breitgefächertem Angebot. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-So 09.00-19.00 Uhr, manche Läden auch bis 20.00 Uhr.

Trinkgeld

Offiziell verboten und manchmal als Beleidigung aufgefaßt. Offizielle Reisebegleiter freuen sich über ein Reisebuch über China aus dem Westen.

Begrüßung

Chinesen sind keine Japaner das heißt Händeschütteln gehört durchaus zum Ritual gegenseitiger Wertschätzung. Allerdings: Wundern Sie sich nicht wenn der Händedruck nicht so fest zupackend ist wie man das gemeinhin von zu Hause gewöhnt ist.
 
Bei der Reihenfolge der Begrüßung wird nicht so streng darauf geachtet Frauen zuerst zu begrüßen.

Tischsitten

Am liebsten essen Chinesen gemeinsam. Und sie tun das laut schmatzend rülpsend und bisweilen auch spuckend. All diese Geräusche sind Ausdruck des Genusses. Jeder darf mit seinen Stäbchen in die große Schüssel fassen um sich einen Leckerbissen herauszuangeln.
 
Wer privat oder zu einem Bankett eingeladen ist sollte jedoch nicht den Fehler begehen all das aufzuessen was der Gastgeber ihm auf den Teller häuft. Mahlzeiten mit mehr als zehn Gängen sind keine Seltenheit und es ist Pflicht des Einladenden dem Gast die besten Happen vorzusetzen. Dieser sollte alles probieren aber was er nicht will lässt er einfach liegen.
 
Wenn Sie bei so einer Einladung auf den Reis warten dann können Sie lange warten. Der kommt ganz zum Schluss genauso wie die Suppe. Reis wird als Grundnahrungsmittel betrachtet das man einem geschätzten Gast nicht unbedingt als erstes vorsetzt.
 
Wenn Sie mit dem Essen fertig sind legen Sie Ihre Stäbchen auf den Tisch oder den Teller aber spießen Sie sie auf keinen Fall in den übrig gebliebenen Reis.
 
Die Reis- sowie die Suppenschüssel dürfen Sie bis zu den Lippen heben um den Reis schneller in den Mund zu schaufeln bzw. die Suppe zu trinken.
 
Bei feineren Essen gibt es für jedes Gericht einen eigenen Löffel oder Stäbchen mit denen Sie sich bedienen können. Ist dies nicht der Fall drehen Sie Ihre Stäbchen einfach um und nehmen sich mit den „sauberen Enden" aus den Servierschüsseln.
 
Erhebt Ihr Gastgeber irgendwann das Gläschen hochprozentigen Maotai (Getreideschnaps) sagt einen Trinkspruch auf und kippt den ganzen Inhalt in sich dann müssen sie mitmachen. Und als nächster müssen Sie das Glas erheben einen Trinkspruch rezitieren und ebenfalls die Runde zu „Gan bei“ („Ex“) auffordern.
 
Ist das Mahl beendet bleibt niemand lange am Tisch zu gepflegter Konversation sitzen sondern man verabschiedet sich zügig und geht nach Hause.

Umgang

Nur sehr gute Freunde lädt man zu sich nach Hause ein. Mit Bekannten geht man zum Essen aus. Wer in eine chinesische Familie eingeladen wird sollte sich etwas Besseres als Blumen zum Mitbringen einfallen lassen. Mit frischen Blumen hat man bis vor kurzem nur die Toten geehrt. Den Lebenden schenkt man etwas Nützliches. Heute wird auch keine Hausfrau mehr den Blumenstrauß hilflos wegwerfen aber eine Torte oder Obst als Geschenk wären ihr vermutlich lieber.
 
Ein eingewickeltes Geschenk packt kein Gastgeber vor Ihnen aus. Das wäre unhöflich.
 
Prinzipiell gilt: Werden Sie eingeladen wird von Ihnen auch eine Gegeneinladung erwartet.

Religion

50 Jahre Kommunismus haben gründliche Arbeit geleistet: Die Mehrheit ist atheistisch das heißt religiöse Stätten werden eher als Museen und kulturelle Touristenattraktionen betrachtet. Dennoch: Die größere persönliche Freiheit in China erlaubt den Bürgern wieder die freie Ausübung einer Religion. Deswegen sollten Sie Gläubigen in Tempeln und Moscheen nicht zu nahe auf die Pelle rücken.

Geschlechter

Liebesbeweise in der Öffentlichkeit sind nicht unbedingt angebracht. Sie bringen alle Außenstehenden in Verlegenheit. Also zügeln Sie sich einfach ein wenig!
 
„Oben ohne“ am Strand zu liegen ist kein Thema in China. Sie würden es vermutlich schon allein aus Selbstschutz nicht tun – denn wer will Hunderte von Gaffern um sich herum stehen haben, die einem die Sonne wegnehmen?


Strafrecht

Die Einfuhr und der Besitz schon relativ geringer Mengen von Drogen kann zu hohen Freiheitsstrafen oder sogar zur Todesstrafe führen (z.B. Besitz von bis zu 50g Heroin oder 1kg Opium: Freiheitsstrafe ab sieben Jahre, Todesstrafe bei Überschreiten dieser Grenze und allgemein bei Herstellung, Handel und Transport von Drogen, „wenn die Umstände schwerwiegend sind“). Reisende werden deshalb vor der Mitnahme von Gegenständen unbekannten Inhalts für Dritte dringend gewarnt.

Seit 1. März 2006 erlaubt das Gesetz über Strafen für Vergehen gegen die öffentliche Ordnung den Polizeidienststellen, bei 238 Tatbeständen von Störung der öffentlichen Ordnung, Sittenwidrigkeiten usw. nicht nur Bußgelder bis zu 5.000 RMB, sondern ohne richterliches Urteil auch bis 15 Tage Arrest anzuordnen. Das Gesetz wird bereits auch gegen Ausländer angewandt.

Fotografieren ist - von Ausnahmen wie z.B. militärischen Objekten abgesehen - nicht beschränkt. Bei Aufnahmen von Personen sollte erst um Erlaubnis gefragt werden. In Zweifelsfällen sollte man sich an die Reisebegleitung wenden. Video- und Schmalfilmkameras sind ohne besondere Genehmigung erlaubt, sollten jedoch in der Zollerklärung angegeben werden.


Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
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Hongkong

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
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Macau

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
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Unterkunft

Unterkünfte werden im allgemeinen vor Reiseantritt vom Reiseveranstalter gebucht, die Auswahl liegt daher zumeist nicht beim Reisenden.
 
HOTELS: Mittlerweile gibt es über 4000 Touristenhotels mit einer Zimmerkapazität von 386.000. Mehr als die Hälfte der Hotels sind nach dem internationalen Sterne-System kategorisiert. Klimaanlage, Zimmer mit Bad, Konferenz- und Veranstaltungsräume, Bankettsäle, Restaurants mit chinesischer und internationaler Küche, Bars, Swimmingpool, Sauna, Schönheitssalons, medizinische und andere Service-Einrichtungen gehören im allgemeinen zur Standardausstattung. Einige Hotels bieten zusätzlich Einkaufspassagen, Business Center, Banken und Postämter. Zimmer sind einfach zu finden und nach europäischen Maßstäben preiswert, obwohl Preise in 5-Sterne-Hotels in den letzten Jahren erheblich gestiegen sind. Die übrigen Hotels sind generell sauber und zweckmäßig eingerichtet. Hotels südlich des Yangtse-Flusses haben keine Zentralheizung. Auskünfte vom Hotelverband China Tourism Hotel Association, 9 A Jian Guo Men Nei Avenue, 100740 Beijing. Tel: (10) 65 20 11 14, 65 12 29 05. Telefax: (10) 65 12 28 51.


Verkehr

FLUGZEUG: Für Langstrecken im Binnenverkehr ist das Flugzeug unentbehrlich. Die Civil Aviation Administration of China (CAAC) ist die Dachorganisation zahlreicher regionaler Fluglinien wie China Northern, China Eastern, China Southern, Great Wall oder Yunnan Airlines, die über 80 Städte mit Beijing verbinden. Es gibt regelmäßige Flüge von Beijing und Guangzhou (Kanton) nach Hongkong. Flugtickets werden normalerweise von den Reiseleitern gekauft und sind in den Reisekosten enthalten. Individualreisende können durch das örtliche CITS-Büro buchen, das eine geringe Provision verlangt, oder die Flugtickets im Büro der Fluggesellschaft kaufen. Im Mai, September und Oktober Vorausbuchung empfohlen. Touristen bezahlen einen Zuschlag für Bahnfahrkarten (70%) und Flugtickets (100%). Teilweise kann man als Tourist den gleichen Preis wie Einheimische bezahlen, wenn man persönlich am Fahrkartenschalter ansteht. Dies kann jedoch zeitraubend sein.

Flughafengebühren: Beijing: 50 RMB Yen. Shanghai: 50 RMB Yen. Kinder unter 12 Jahren sind von den Gebühren befreit.

Die Mitnahme von Flüssigkeiten jeder Art auf innerchinesischen Flügen und auf ausgehenden internationalen Flügen ist reglementiert. Bei mitgeführten Getränkeflaschen werden die Reisenden aufgefordert diese zu öffnen, um auszuschließen, dass sich eine gefährliche Flüssigkeit im Behältnis befindet. Es dürfen max. zwei Flaschen zu je 500 ml im Handgepäck mitgeführt werden. Alkoholische Getränke dürfen nicht mit an Bord genommen werden, sondern müssen mit dem Gepäck aufgegeben werden. Auch hier gilt die vorstehende Mengenbegrenzung. Flüssige Arzneimittel dürfen nach Überprüfung mit an Bord genommen werden.

Wie auf allen anderen Flughäfen dieser Welt gelten sonst die gleichen Beschränkungen hinsichtlich der Mitnahme von waffenähnlichen Gegenständen (Messern, Scheren etc.) im Handgepäck.

SCHIFF: Fährverkehr auf allen größeren Flüssen. Die Küstenfähren verkehren zwischen Dalian, Tianjin (Tientsin), Qingdao (Tsingtao) und Shanghai. Victoria Cruises (Internet: http://www.victoriacruises.com) bietet ganzjährig drei- bis zehntägige Fahrten auf dem Yangtse Kiang zwischen Chongquing und Shanghai über Wuhan und Shashi an.

BAHN: Das Eisenbahnstreckennetz hat eine Gesamtlänge von 52.000 km. Züge sind Hauptverkehrsmittel im Fracht- und Personenverkehr in China und meist sicher und pünktlich. Die Hauptstrecken führen von Beijing nach Guangzhou, Shanghai, Harbin, Chengdu und Urumqi. Es gibt Direktverbindungen von Beijing über Guangzhou nach Hongkong und von Beijing nach Tianjin. Es gibt vier Klassen: Holzsitz, Polstersitz, Hartlieger und Weichlieger (harte oder gepolsterte Betten). Preisnachlässe für Kinder werden praktisch berechnet: Kinder, die kleiner als 1 m sind, fahren kostenlos; Kinder unter 1,30 m bezahlen 25% des Fahrpreises. Gepäckbestimmungen: Erwachsene max. 20 kg, Kinder max. 10 kg und Diplomaten max. 35 kg.

BUS/PKW: Rechtsverkehr. Ca. 80% der chinesischen Ortschaften sind an das Straßennetz angeschlossen, außer Motno und Tibet. Die Straßen sind nicht immer gut, Fahrzeuge sollten absolut verkehrstüchtig sein. Man unterschätzt leicht die Entfernungen. China ist ein Agrarland, und Autowerkstätten entsprechen nicht westlichem Standard. Von Beijing nach Shanghai sind es 1461 km und von Beijing nach Nanjing (Nanking) 1139 km. Fernbus: Busverbindungen zwischen den größeren Städten, die Busse sind jedoch oft überfüllt. Mietwagen mit Chauffeur sind erhältlich. Selbstfahren von Mietwagen ist problematisch, da die Autovermietungsfirmen den Reisepaß des Fahrers einbehalten. Unterlagen: Der internationale Führerschein ist 12 Monate gültig. Eine Haftpflichtversicherung ist obligatorisch.

STADTVERKEHR: Die offiziellen Reiseleiter bemühen sich darum, daß die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel reibungslos verläuft. Busse sind sehr preisgünstig, jedoch oft überfüllt. U-Bahnnetze gibt es in Beijing, Shanghai und Tianjin. In zahlreichen anderen Städten gibt es Straßenbahnen oder Oberleitungsbusse. Taxis gibt es in den Großstädten; sie sind jedoch nicht leicht zu finden. Falls das Taxi keinen Taxameter hat, sollte der Fahrpreis im voraus ausgehandelt werden (insbesondere an Bahnhöfen). Das gewünschte Fahrziel schreibt man am besten vor Fahrtantritt auf. Man kann Taxis auch ganztags mieten. Motorrad-Taxis, Motorrad-Dreiräder und Fahrrad-Rikschas stehen an Bahnhöfen und Busbahnhöfen zur Verfügung. Fahrräder können u. a. in größeren Hotels und bestimmten Geschäften gemietet werden.

Fahrzeiten: von Beijing zu folgenden größeren chinesischen Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

- Flugzeug Bahn
Tianjin 0.50 1.40
Wuhan 1.45 16.00
Xi'an 1.55 22.00
Nanjing 1.40 15.30
Shanghai 1.50 20.00
Chengdu 2.25 60.00
Kunming 3.20 80.00
Guangzhou 3.00 37.00
Urumqi 4.00 95.00

Zoll

Einfuhr

400 Zigaretten, 2 Flaschen Spirituosen (je 750 ml); Devisen: Bis 5.000 USD (oder Gegenwert in anderen Devisen) für nicht-chinesische Staatsangehörige. Ansonsten muss eine Einfuhrerklärung abgegeben werden. Ferner dürfen bis zu 6.000 RMB eingeführt werden.

Ausfuhr

Die Ausfuhr von Antiquitäten ist strengen Regelungen unterworfen, unterteilt nach Art und Bedeutung der Kunstgegenstände. So dürfen Münzen aus der Zeit vor 1949 überhaupt nicht mehr ausgeführt werden, die meisten Antiquitäten nur, wenn sie das rote Siegel des chinesischen Kulturamtes tragen. Devisen: Bis 5.000 USD (oder Gegenwert in anderen Devisen) für nicht-chinesische Staatsangehörige. Diese Grenzen übersteigende Beträge nur bis zur Höhe der vorhergegangenen Einfuhrerklärung. Ferner dürfen bis zu 6.000 RMB ausgeführt werden.

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