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Soziales: Der Ölreichtum ermöglicht großzügige soziale Leistungen für Wohnungsbau, ein vorbildliches Erziehungs- und ein in Asien beispielhaftes Gesundheitswesen. Einkommens- und Verbrauchssteuern gibt es nicht. Im UNDP-Entwicklungsindikator (Human Development Index) nimmt Brunei den 33. Rang ein (Singapur 25, Malaysia 59, Thailand 76, Indonesien 111). Hauptarbeitgeber ist der öffentliche Dienst. Gleichwohl lebt ein großer Teil des Volkes in relativ bescheidenen Verhältnissen. Bildung: Die bruneiische Regierung mißt dem Ausbau des Erziehungswesens große Bedeutung bei. Die gesamte Schul- und Berufsausbildung ist für bruneiische Staatsangehörige kostenfrei. Begabten wird eine Studienfortführung im Ausland auf der Basis staatlicher Stipendien ermöglicht. Die Berufseingliederung nach Schul- und Ausbildungsabschluß bleibt weiterhin problematisch. Das Ausbildungswesen ist in Kindergarten, Volksschule, Oberschule und Universität (ca. 2500 Studenten) gegliedert. In den Kindergärten und Volksschulen wird in Malaiisch, in den Oberschulen und der Universität vorrangig in Englisch unterrichtet. Deutsch wird als Pflicht- und/oder Wahlfach noch nicht angeboten. Kultur: Trotz seiner geringen Fläche und Einwohnerzahl ist Brunei ein kulturell vielgestaltiges Land. Der Islam als Staatsreligion beeinflußt das gesamte öffentliche und damit auch das kulturelle Leben des Landes. Eine Darstellung fremden, insbesondere westlichen Kulturguts wird staatlich nicht gefördert und von der einheimischen Bevölkerung in aller Regel nicht begehrt. Die verschiedenen ethnischen Gruppen pflegen eigene traditionelle Kultur. |
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