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Meinungs- und Pressefreiheit sind nur eingeschränkt gewährleistet. Hier wirkt sich die Furcht vor Überfremdung von außen und vor dem Verlust der eigenen Identität, besonders im Hinblick auf den hohen Anteil der ländlichen Bevölkerung, aus. Ausländische Fersehsender können mittlerweile empfangen werden. Bhutan ist auch an das Internet angeschlossen. Zahlenmäßig sind die Anschlüsse aber wegen der Kosten noch beschränkt. Es gibt eine wöchentlich erscheinende Zeitung, "Kuensel". Indische und andere ausländische Presseerzeugnisse sind erhältlich, unterliegen aber vor allem hinsichtlich der Berichterstattung über die königliche Familie der Zensur. Durch die Einführung des Mobilfunks am 11.11.2003 ist eine wesentliche Verbesserung der Kommunikationsmöglichkeiten eingetreten. Wichtigste Medien: Bhutan Broadcasting Service (BBS) - nur Hörfunk seit 1999 wenige Stunden täglich Fernsehprogramm, 1 Wochenzeitung ("Kuensel"). Zugang zu Internet, Satellitenfernsehen (bis jetzt insgesamt noch kein Dutzend Anschlüsse).
* Für die Rangliste hat Reporter ohne Grenzen einen Katalog von 52 Fragen zur Situation der Medienfreiheit im jeweiligen Land erstellt. Daraus wurde ein Index ermittelt. So haben die erstplazierten Länder einen Index von 0,50 (große Pressefreiheit), das Schlusslicht Nordkorea kommt auf einen Index von 109,00 (keine Pressefreiheit). |
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