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Bildung: Seit Beginn des ersten Entwicklungsplans 1961 maß die bhutanische Regierung dem Ausbau eines umfassenden Bildungssystems höchste Priorität zu, da ein dringender Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern für den Aufbau einer effizienten Bürokratie sowie an qualifizierten Arbeitskräften besteht. Zahlreiche Schulen wurden errichtet, Lehrer in Bhutan und im Ausland ausgebildet, Stipendien zum Studium in Indien angeboten. Es gibt ein Institut zur Lehrerausbildung. Daneben bestehen mehrere Klosterschulen. Die Schulbildung ist staatlich organisiert und kostenlos. Es besteht allgemeine Schulpflicht. Unterrichtssprache ist Englisch, Dzongkha ist Pflichtfach für alle. Das vom König vorangetriebene diversifizierte Erziehungssystem soll für alle Schüler theoretische mit praktischer, handwerklicher Ausbildung verbinden. Als erster Schritt wurden zwei Colleges errichtet. Die Regierung des Landes hat im derzeit gültigen Fünfjahresplan (2002-2007) die Gründung der ersten Universität Bhutans vorgesehen. Gesundheit: Bhutan ist auf dem besten Wege, der erste rauchfreie Staat der Welt zu werden. Die Regierung hat im Rahmen einer gesundheitspolitischen Aktion alle Hotels und Geschäftsinhaber aufgefordert, sämtliche Tabakbestände zu verkaufen. Künftig gilt ein absolutes Verkaufsverbot fürTabakwaren. In 18 von 20 Bezirken ist das Verbot bereits wirksam. Tabakwaren, die von bhutanischen Staatsangehörigen für den eigenen Bedarf eingeführt werden, werden künftig mit einer 100%-igen Einfuhrsteuer belegt. Ausländische Touristen, Diplomaten und NGO-Mitarbeiter sind von diesen Maßnahmen nicht betroffen. Allerdings gilt auch für sie das Verbot, Tabakwaren an Bhutaner zu verkaufen. Kultur: Seit dem 7. Jahrhundert bestimmen die Einflüsse aus dem Tibet die Kultur Bhutans. Besonders der tibetanische Buddhismus ist tief verwurzelt. |
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