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Es gibt eine deutsche Ärztin (Internistin) in Baku: Dr. Kristin Kriesel: Ul. Rashida Behbudowa 30, AZ-1000 Baku, Tel: (0099-412-493 40 89/493 73 54, 050-2126921 Fax 4939644). Die Praxis verfügt über Untersuchungs- und Laboreinrichtung. In Nachbarschaft zur Botschaft befindet sich die Dental Clinic von Dr. Erdal Vural, Mamadaliyev küc. 17, Baku AZ 1005, Tel: 498 96 98, 498 11 98, Fax: 493 73 87. Dr. Vural ist ein türkischer Zahnarzt, der gut Englisch spricht. In der Zahnklinik "Elay Ankara", Tagyev küc. 14, AZ-1004 Baku, Tel. 4984 817, Tel./Fax 4982 541 arbeitet in Botschaftsnähe Dr. Bülent Yazar Buyruk, ein türkischer Zahnarzt, der gut englisch spricht. Es wird empfohlen, vor Reiseantritt zusammen mit einem Arzt den Impfschutz zu überprüfen. Hierbei ist insbesondere auf einen ausreichenden Impfschutz gegen Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A zu achten (Auffrischungsimpfungen alle 10 Jahre). Bei besonderer Exposition können folgende weitere Impfungen empfohlen sein: Hepatitis B (z.B. Langzeitaufenthalte), Typhus (z.B. Aufenthalt unter einfachen hygienischen Bedingungen), Tollwut (z.B. Langzeitaufenthalt - Tierkontakte). Ein potenzielles Malariarisiko besteht im Süden des Landes, im Grenzgebiet zum Iran, im Nordosten, Khachmas-Region sowie in der Umgebung von Baku. Die Stadt Baku gilt als malariafrei. Bei einem Aufenthalt in solchen Gebieten sollte bei entsprechenden Symptomen (z.B. Fieber) an diese dort seltene Erkrankung gedacht werden. Vorsicht ist geboten beim Genuss von ungewaschenem Obst sowie ungekochten Speisen, insbesondere von mit Mayonnaise zubereiteten Salaten. Auf keinen Fall sollte das Leitungswasser getrunken werden, ebenso empfiehlt sich der Verzicht auf Eiswürfel. Beim Genuss von Tee und Kaffee bestehen keine Bedenken, kalte Getränke hingegen sollten aus versiegelten Flaschen bzw. Packungen stammen.
Hier muss mit Minen gerechnet werden. Auch kommt es an der Waffenstillstandslinie gelegentlich zu Schusswechseln. Mit letzterem muss auch an dem von Armenien anerkannten Teil der aserbaidschanisch-armenischen Grenze gerechnet werden, einschließlich der Grenze der aserbaidschanischen Autonomen Republik Nachitschewan zu Armenien. Für Reisen im Lande wird empfohlen, Wertsachen nicht zur Schau zu stellen, nach Einbruch der Dunkelheit möglichst nicht alleine zu Fuß unterwegs zu sein, nur offizielle Taxis zu benutzen, Taxis nicht mit Fremden zu teilen und in der Umgebung von Bars, die von Ausländern frequentiert werden, erhöhte Vorsicht walten zu lassen (höhere Überfallgefahr). Weiterhin wird empfohlen, eine Photokopie des Reisepasses mit sich zu führen, da die aserbaidschanische Polizei gelegentlich Ausweiskontrollen durchführt. Sitten & Bräuche Einige Restaurants, Nachtbars und Nachtclubs haben in Baku aufgemacht, besucht werden sie vor allem von Touristen und einheimischen Geschäftsleuten. Winston's und Lord Nelson sind zwei beliebte Pubs. Wer sich einen echten aserbaidschanischen Teppich als Souvenir mit nach Hause nehmen möchte, sollte in die Teppichweberei nach Nardaran fahren. Einheimische Seide, Keramikwaren und andere Kunstgewerbeartikel kann man auf dem Sharg Bazar in Baku erstehen; Handeln ist üblich. Teppiche oder andere Waren, die vor 1960 hergestellt wurden, unterliegen einer Steuer, und können nur mit einer Genehmigung des Kulturministeriums ausgeführt werden. Artikel, die in Kunstgalerien oder Souvenirläden zum Verkauf angeboten werden, haben diese Bescheinigung meist schon. Wer an Marktständen oder von Privatpersonen kauft, muß sich die Genehmigung besorgen. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00-19.00 Uhr. Sporteinrichtungen sind nicht immer auf dem neuesten Stand. Tennisplätze gibt es am Neftchiler Prospekt in Baku. Fußball, Softball und Kricket sind populär. Die Fitness Clubs des Hyatt Regency und des Hotel Europe können gegen Gebühr auch von Nicht-Gästen benutzt werden. Personal in Restaurants erwartet Trinkgeld, zum Teil schon im voraus. Taxifahrer erhalten ebenfalls Trinkgeld. Man sollte sich generell im voraus über die gängigen Beträge informieren. Aserbaidschaner sind sehr freigiebig und machen gern Geschenke, vor allem in Form von Blumen, Souvenirs und kleinen Leckereien. Um soviel Freundlichkeit erwidern zu können, packt man am besten einige Kleinigkeiten ins Reisegepäck. Einheimische Frauen halten sich meist sehr im Hintergrund. Sie servieren ausländischen Gästen das Essen, werden jedoch fast nie daran teilnehmen. Sie freuen sich über einen Blumenstrauß, aber man sollte nicht versuchen, sie in lange Gespräche zu verwickeln und aus sich heraus zu locken. Weibliche Reisende werden mit ausgesuchter Höflichkeit behandelt, die für westliches Empfinden allzu oft in übertriebene Aufmerksamkeiten ausarten kann. Es ist daher ratsam, sich zurückhaltend zu kleiden und zu verhalten. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Visitenkarten werden nicht nur bei geschäftlichen Treffen, sondern in der Regel auch beim ersten persönlichen Vorstellen überreicht. Militärische Anlagen dürfen nicht fotografiert werden. Homosexualität ist zwar im aserbaidschanischen Strafrecht kein Straftatbestand und somit nicht ausdrücklich strafbar, es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die Polizei ein homosexuelles Paar festsetzt und erst gegen Zahlung eines Geldbetrages wieder auf freien Fuß setzt. In der Gesellschaft wird Homosexualität allmählich mehr und mehr toleriert. Prostitution gilt in Aserbaidschan als Ordnungswidrigkeit und wird meist mit einer Ermahnung bzw. Geldstrafe geahndet. Anmerkung: Für den Besuch einiger Regionen ist eine
Genehmigung erforderlich, die vor Abreise eingeholt werden muß. Bei Ein- und Ausreise sind Zolldeklarationen auszufüllen. Die Formulare sind, soweit sie nicht im Flugzeug verteilt werden, in der Flughafenempfangshalle erhältlich. Als Ausländer kann man in unbegrenzter Höhe Devisen einführen. Diese müssen beim Zoll deklariert und ihr Verbleib bei der Ausreise nachgewiesen werden. Einige Waren können in beschränktem Umfang bzw. unter Vorbehalt der Vorlage einer entsprechenden Genehmigung ausgeführt werden. Dazu gehören:
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