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Bildung: Allgemeine Schulpflicht von 6 bis 17 Jahren. an den 17 Universitäten oder Hochschulen sind 26% der altersrelevanten Bevölkerung eingeschrieben. Analphabetenrate: Männer 0,3%, Frauen 0,5%. Kultur: Arabische, perische und osmanisch-türkische Einflüsse haben die kulturelle Entwicklung Aserbaidschans bestimmt. Bildungs- und Kulturpolitik: Das staatliche Bildungssystem unterliegt einer empfindlichen Erosion der materiellen wie der personellen Infrastruktur. Wissenschaftliche Forschung findet angesichts des Finanzmangels kaum noch statt.Als Fremdsprache erfährt Englisch mehr und mehr Zulauf, Deutsch wird nur in geringem Umfang, dafür aber mit zunehmender Qualität gelehrt. Grund hierfür sind die Lehrerfortbildungsmaßnahmen des Goethe-Instituts. Die aserbaidschanische Sprache hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen und ersetzt selbst in Baku immer mehr das Russische als Umgangssprache. Der staatliche Kulturbetrieb arbeitet, nicht zuletzt aufgrund finanzieller Schwierigkeiten, im Rahmen eines aus sowjetischer Zeit tradierten konventionellen Kulturverständnisses. Daneben gibt es einen Markt für kommerzielle Popkultur. Die Medienlandschaft ist vielfältig, wichtigstes Medium ist zweifellos das Fernsehen. Soziales
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