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Bildung: Schulpflicht von 6-17 Jahren. 14 Universitäten oder vergleichbare Einrichtungen mit ca. 36 000 Studenten. Analphabetenrate: Männer 0,3%, Frauen 0,5%.

Kultur: Ameniens Kultur ist seit dem 4. Jahrhundert christlich geprägt.

Bildungs- und Kulturpolitik: Das armenische Volk definiert sich über seine uralte Kultur. Es führte als erster Staat im Jahre 301 das Christentum als Staatsreligion ein.
Im Jahr 2001 wurde das 1700jährige Jubiläum des Christentums als Staatsreligion feierlich begangen. Neben vielen anderen hochrangigen Staatsbesuchen gilt sicherlich der Besuch des Papstes als Höhepunkt der Feierlichkeiten. Höhepunkt des vielseitigen kulturellen Rahmenprogramms war ein Konzert der Mailänder Skala unter Ricardo Muti. Am Kulturprogramm war ebenfalls die Frankfurter Kantorei beteiligt.

Die wirtschaftlichen Probleme des Landes können nicht ohne Auswirkungen auf den Bereich Kultur und Bildung bleiben: Aufgrund knapper Budgets fehlen Mittel für Lehrmaterialien und Ausstattungsgegenstände, Gebäudereparaturen, Heizkosten etc. Ehemals prestigeträchtige Institutionen wie die Akademie der Wissenschaften verfügen nicht über die notwendige moderne Ausstattung.

Die Museen des Landes leiden ebenfalls unter der wirtschaftlichen Situation. Selbst im in Fachkreisen sehr bekannten Handschriftenmuseum fehlen Gelder zur Restaurierung alter Manuskripte, die von großem historischen Wert sind.

Nach der Armenienausstellung im März/April 2000 in der Staatsbibliothek Berlin und Universität Halle-Wittenberg plant das Staatl. Museum für Völkerkunde in München im Jahr 2002 oder 2003 eine große Armenienausstellung.

Ende November 2001 fanden in Eriwan bilaterale Kulturkonsultationen statt.

Die Rückgabe von kriegsbedingt verschleppten Kulturgütern ist abgeschlossen.

Weltkulturerbe: Kloster Haghbat, Kathedrale und Kirchen von Echmiatsin und archäologische Fundstätten von Zvartnots (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier)

Soziales

Öffentl. Gesundheitsausgaben (am BIP)(in %) 1,4
Med. Versorgung (Anz. Ärzte je 1000 Einw.) 3,6
Säuglingssterblichkeit (je 1000 Geb.) 26
Armutsrate (in %) <2,0
Lebenserwartung Männer 70
Lebenserwartung Frauen 76

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