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Bei der Einreise nach Venezuela sind Impfungen nicht vorgeschrieben. Wegen Auftretens von Gelbfiebererkrankungen in ländlichen Gebieten wird die Impfung gegen Gelbfieber jedoch bereits vor Einreise dringend empfohlen, besonders bei geplanten Reisen in Landesinnere. Abweichend von offiziellen Bestimmungen kann gelegentlich ein Cholera-Impfzertifikat verlangt werden, insbesondere wenn im Herkunftsland Cholera vorkommt bzw. wenn man außerhalb des internationalen Flughafens der Hauptstadt einreist. Gelegentlich kommen Cholerafälle vor; Touristen sind in der Regel nicht betroffen. Vor der Ausreise sollte ein erfahrener Tropenmediziner zu individuellen Prophylaxemaßnahmen befragt werden, zu weiteren möglichen Gesundheitsgefahren und Vorbeugungsmaßnahmen ein Arzt aufgesucht werden. Wegen mangelhafter Versorgung mit Medikamenten, Blutkonserven usw. können staatliche Krankenhäuser nur bedingt medizinische Hilfe leisten. Nehmen Sie eine sorgfältig zusammengestellte Reiseapotheke mit. Sorgen Sie für ausreichenden Krankenversicherungsschutz inkl. Rückholversicherung. Venezolanische Krankenhäuser verweigern selbst in akuten Notfällen die Aufnahme, wenn keine Vorauszahlung oder Sicherheitsleistung (Kreditkarten) erbracht wird. Der durch die Tötung eines hochrangigen FARC-Rebellenführers auf ecuadorianischem Territorium durch kolumbianisches Militär entstandene Konflikt zwischen Venezuela und Kolumbien hat bisher keine verschärfenden Auswirkungen auf die allgemeine Sicherheitssituation in Venezuela. An den Grenzübergängen zu Kolumbien muss allerdings mit Verzögerungen und ggf. Behinderungen gerechnet werden, da Venezuela seit kurzem LKW-Importe aus Kolumbien blockiert und daher unübersichtliche Situationen entstehen können." Kriminalität Eine deutliche Gefährdung sowohl für Individual- als auch für Gruppenreisende stellt die hohe Kriminalitätsrate in Venezuela dar. Die Straßenkriminalität in venezolanischen Großstädten, besonders in Caracas, ist unvermindert hoch. Jedoch auch außerhalb der Städte ist mit Gewaltkriminalität zu rechnen. Auf der Ferieninsel Margarita besteht die Gefahr bewaffneter Raubüberfälle. Ziele sind häufig Ausländer, aber auch Hotelanlagen. Als besonders gefährlich gelten das Zentrum von Porlamar und der Küstenort El Yaque. In den Gebieten entlang der kolumbianischen Grenze in den venezolanischen Teilstaaten Amazonas, Apure, Barinas, Táchira und Zulia besteht als Folge des kolumbianischen Binnenkonflikts eine erhöhte Gefahr von Entführungen und anderen Gewaltverbrechen. Es wird daher dringend geraten
Beim Einsatz von Kreditkarten/Bankkarten ist erhöhte Vorsicht angebracht, da es immer wieder Fälle von betrügerischen Abbuchungen gibt. Geld / Kreditkarten In Venezuela kann mit EC- und Kreditkarten Geld abgehoben werden und in größeren Geschäften, Restaurants und Hotels bezahlt werden. Beachten Sie, dass venezolanische Sicherheitskräfte konsequent gegen Drogenhandel und -konsum vorgehen. Bei Verstößen gegen das Rauschgiftgesetz muss mit Gefängnisstrafen von 8 bis zu 20 Jahren gerechnet werden. Päckchen von Fremden sollten keinesfalls angenommen werden. Strom
In Caracas stehen dem Feriengast ausgezeichnete Hotels zur Verfügung. Im ganzen Land gibt es viele kleinere Hotels; Vorausbuchung empfohlen. Kategorien: Hotels werden in drei Kategorien eingestuft. Je teurer das Hotel, desto mehr Komfort wird geboten. Bedienungsgeld wird nicht berechnet, und es gibt keine saisonalen Preisunterschiede. Hotels außerhalb der Hauptstadt sind preiswerter, der
Standard liegt allerdings etwas niedriger. Genauere Informationen enthält der Guía
Turistica de Caracas Littoral y Venezuela, der von der Corporación de Turismo de
Venezuela herausgebracht wird (Avenida v. Lecuna, Parque Central, Torre Oeste, 37
Piso, Caracas 1010, Tel: (02) 574 19 68. Telefax: (02) 57 42 22, E-Mail: corpoturismo@mercurio.latino.gov.ve). FLUGZEUG: Das beste Verkehrsmittel ist das
Flugzeug, fast jede größere Stadt wird von den inländischen Fluggesellschaften Aeropostal
(Alas de Venezuela) (VH) und ServiVensa (VC) angeflogen.
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