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Gesundheit

Westnil-Fieber (West Nile Virus) ist eine Viruserkrankung, die seit 1999 auch verstärkt in den USA auftritt. Von Gebieten an der Ostküste hat sich das West Nile Virus über weite Regionen bis nach Kalifornien an die Westküste der USA ausgebreitet. Die Wahrscheinlichkeit, sich in den USA mit dem West Nile Virus zu infizieren ist gering (Übertragung durch infizierte Mücken) dennoch wird für den Aufenthalt im Freien die Anwendung von Mückenschutz empfohlen (langärmelige Kleidung und mückenabwehrende Hautmittel). Eine Übertragung von Mensch zu Mensch findet nicht statt.

Weitere tagesaktuelle Informationen, Karten und Gesundheitshinweise finden Reisende auch auf der Internetseite der amerikanischen Gesundheitsbehörde CDC (Center for Disease Control) unter http://www.cdc.gov/ncidod/dvbid/westnile/index.htm .

In den USA sind die ärztliche und apparative Versorgung sowie Hygiene, Medikamentenversorgung etc. i.d.R. kein Problem. Der Reisende sollte aber die großen Entfernungen nicht unterschätzen, die evtl. bis zum nächsten Krankenhaus zu überwinden sind. Behandlungen sind teuer und erfolgen gegen Vorkasse oder jedenfalls direkte Bezahlung. Eine Krankenversicherung unter Einschluss der USA ist dringend empfohlen ebenso wie eine belastbare Kreditkarte. Häufig ist es günstiger (wenn medizinisch möglich) nach Deutschland zurückzufliegen und sich hier behandeln zu lassen.

Alaska

In über 90 % der Tollwutfälle die im Land auftreten, handelt es sich um Wildtollwut. Betroffen sind vor allem Füchse, Stinktiere, Waschbären und Wölfe. Für die Übertragung der Tollwut auf den Menschen sind vor allem Fledermäuse verantwortlich. Zwischen 3 - 5 Todesfälle werden jährlich durch Fledermausbisse verursacht. Das Risiko einer Tollwutinfektion hängt von vielen Faktoren ab. Dazu gehören die landesspezifischen Bedingungen, das Verhalten des Reisenden, die Reiseart und Reisedauer. Zum Personenkreis der so genannten "Risikogruppe" gehören "Rucksackreisende", Jäger, Waldarbeiter, Tierpfleger, Tierärzte und Personen mit häufigem Tierkontakt. Der Reisende kann sich durch eine aktive Schutzimpfung gegen Tollwut schützen. Als wichtigste Verhaltensmaßnahme für Reisende gilt, sich von freilaufenden Tieren (v.a. Füchse, Stinktiere, Waschbären) fernzuhalten und auch die Kadaver nicht zu berühren. Bei Bissverletzungen durch Fledermäuse oder im Falle von Blut- bzw. Speichelkontakt durch streunende Tiere ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.


Literatur

Reisehinweise

Terrorismus

Die US-Regierung bekräftigt ihre Warnung vor Attentaten und ruft zu besonderer Vorsicht auf.

Für alle Flüge in die USA gelten verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. Reisende sollten bei Reiseantritt zusätzliche Zeit (mindestens 3 Stunden) einplanen, um diese Kontrollen rechtzeitig vor dem Abflug passieren zu können.

Bitte erkundigen Sie sich rechtzeitig bei Ihrer Fluggesellschaft, welche Gegenstände im Handgepäck mitgeführt werden dürfen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Department of Homeland Security unter www.dhs.gov  .

Kriminalität

Achten Sie stets auf Ihre Wertgegenstände. Geld, Tickets und andere Wertgegenstände sollten an einem sicheren Ort, z. B. Hotel Safe, aufbewahrt werden. Auch in Amerika sollten Wertsachen nicht in einem geparkten Wagen liegengelassen werden. Vor allem an Flugplätzen, Busbahnhöfen oder Bahnhöfen gilt: Vor Taschendieben wird gewarnt! Für alle Fälle empfiehlt es sich, von allen wichtigen Dokumenten einschl. Flugticket Kopien zu fertigen und getrennt aufzubewahren.

In den USA ist es vergleichsweise leicht, in den Besitz von Waffen zu gelangen. Sollten Sie Opfer eines bewaffneten Überfalls werden, versuchen Sie nicht, sich zu wehren!

Geld / Kreditkarten

Eine Kreditkarte ist nahezu unverzichtbar. In den USA werden fast alle Kreditkarten, auch Euro/Mastercard akzeptiert. Nicht so stark verbreitet wie in Deutschland ist die bargeldlose Zahlung mit der EC/Maestro-Karte an elektronischen Kassen. Inhaber einer EC/Maestro-Karte können jedoch mit ihrer persönlichen Geheimzahl an vielen Geldautomaten Bargeld erhalten (zu erkennen am Maestro-Logo, das sich auch auf jeder EC-Karte findet).

Ansonsten wird die Mitnahme von ausreichend Reiseschecks in US-Dollar empfohlen. Reiseschecks werden auch in vielen Hotels und Geschäften akzeptiert. Der Umtausch von deutschem Bargeld ist nicht bei allen Banken möglich, sondern zumeist – gegen Gebühr – auf Wechselstuben beschränkt, die sich nicht überall finden. Banküberweisungen von Deutschland in die USA können mehrere Tage in Anspruch nehmen und sind oft mit erheblichen Gebühren verbunden.

Straßenverkehr / Mietwagen

Wenn Sie Autofahrer sind, informieren Sie sich über die amerikanischen Verkehrsregeln. Die Geschwindigkeitsbegrenzungen sind niedriger als in Deutschland. Strafen bei Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit oder Alkohol am Steuer können hart sein - hohe Geldbußen oder sogar Gefängnis drohen!

Bei Anmietung von Wagen an Flughäfen: Autovermietungen sind verpflichtet, Touristen auf mögliche Gefahren hinzuweisen. Bestehen Sie daher auf Stadtplan und Broschüren zu Verhaltensweisen, die zu beachten sind.

Ein internationaler Führerschein wird empfohlen.


Sitten & Bräuche

Nachtleben

Clubs in den Städten sind normalerweise bis in die frühen Morgenstunden geöffnet. Alle Arten von Theater- und Musikveranstaltungen werden angeboten. Tickets für den New Yorker Broadway können für Gruppen über 20 Personen beim Group Sales Box Office gebucht werden (3rd Floor, 226 West 47th Street, New York, NY 10036. Tel: (212) 398 83 83. Telefax: (212) 398 83 89). Tickets müssen im voraus bezahlt werden und können am Abend der Vorstellung an der Kasse abgeholt werden. Glücksspiele sind nur in lizensierten Kasinos erlaubt. Spieler müssen mindestens 21 Jahre alt sein.

Einkaufstipps

Große Auswahl, lange Öffnungszeiten und günstige Preise charakterisieren den Einkauf in den USA. Viele kleine Geschäfte, Spezialitätengeschäfte und Hypermärkte sind 24 Std. geöffnet. Kleidung und elektronische Geräte kann man direkt vom Hersteller kaufen. Ge- und verkauft wird auf Flohmärkten, in Billigshops, großen Kaufhausketten und Ladengalerien. Besonders Einkaufszentren sind in den USA sehr beliebt, sie bestehen aus verschiedenen Geschäften in einem einzigen Gebäudekomplex, meist auf mehreren Etagen und mit Innenhof. Man sollte beachten, daß man in den meisten Bundesstaaten eine Verkaufssteuer bezahlen muß, die nicht im Preis enthalten ist (normalerweise 3-15%). Einzelheiten über die Verkaufssteuern und Gesetze sind in einer Broschüre beschrieben, die unter folgender Adresse bezogen werden kann: PO Box 95-M, Oradell, NJ 07649. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 09.00/09.30-17.30/18.00 Uhr. Teilweise haben die Geschäfte ein- oder zweimal wöchentlich länger oder in manchen Bundesstaaten auch sonntags geöffnet. 

Sport

Die Nationalsportarten sind American Football, Baseball und Basketball. Eishockey und Tennis sind auch beliebt. Besucher können in über 200 Klubs vorübergehend Mitglied werden.

Golf: Einige Klubs stehen Besuchern ebenfalls offen. Weitere Informationen von der United States Golfing Association (USGA), PO Box 708, Far Hills, NJ 07931. Tel: (908) 234 23 00. Telefax: (908) 234 96 87. (E-Mail: usga@usga.org; Internet: http://www.usga.org).

Amerikas große Wildnisgebiete und Berge bieten Gelegenheit zu vielen Freiluftaktivitäten. Weitere Informationen von Outward Bound, 104 West Street, Suite 2626, New York, NY 10007. Tel: (212) 608 88 99. (Internet: http://www.outwardbound.org).

Pferderennen: Das amerikanische Rennsport-Zentrum befindet sich im »Bluegrass Country« in Kentucky. Die wichtigsten Rennen des Jahres, Bluegrass Stakes und Kentucky Derby, werden auf der Churchill Downs-Rennbahn in Louisville, Kentucky ausgetragen. Auch in Neuengland gibt es große Pferderennbahnen. Rodeos sind ein geschichtliches Erbe aus der Cowboyzeit. Sie werden in Colorado, Oklahoma, Texas und in allen westlichen Staaten veranstaltet.

Ski: Die größten Skigebiete sind: im Osten Maine, New Hampshire und Vermont; in Kalifornien Lake Tahoe, Squaw Valley und Mammoth Mountain und in Colorado Aspen und Summit County. Weitere Möglichkeiten zum Skifahren bieten sich in Idaho, Montana, New Mexico und Utah. Skilanglauf ist in Neuengland, Kalifornien, Minnesota, Wisconsin, Colorado und Wyoming möglich. Ein Ski Touring Guide wird vom Ski Touring Council in New York veröffentlicht.

Trinkgeld

Trinkgeld ist üblich und normalerweise nicht in der Rechnung enthalten. Auch Eintrittsgebühren für Klubs usw. beinhalten kein Trinkgeld. Kellner, Taxifahrer und Friseure erwarten 15%, Gepäckträger 1 US$ pro Gepäckstück.

Begrüßung

Der Geschlechterkampf zeigt seine Auswirkungen: Männer treten sich gegenüber und schütteln sich die Hände. Kein Problem. Auch Frauen untereinander begrüßen sich per Handschlag. Verkrampft wird es oft, wenn ein Mann eine fremde Dame begrüßt. Da sollten Frauen nicht beleidigt sein, wenn sie nur mit einem freundlichen Kopfnicken anerkannt werden.
 
Amerikaner stellen sich konsequent vor. Wenn Sie also auf der Straße einen Bekannten treffen und im Schlepptau noch einen Freund haben, dann ist es geradezu Ihre Pflicht, Freund und Bekannten einander vorzustellen, auch wenn sich alle nur für fünf Minuten über das Wetter unterhalten.

Tischsitten

In Deutschland stützt man sich beim Essen nicht mit den Ellenbogen auf dem Tisch auf. Das ist auch so in Amerika. Dort ist es aber im Gegensatz zu hier nicht unhöflich, eine Hand während des Essens auf den Schoß zu legen.
 
Ein Stück Fleisch zu schneiden und gleich zu essen, ist rüpelhaft. Es wird als gierig betrachtet. Man schneidet zuerst alles in Happen, legt dann das Messer weg und isst mit der Gabel weiter.
 
Genauso unüblich ist es, sich während eines netten Essens zuerst nur auf die Gerichte zu konzentrieren und dann erst zu plaudern. Vielmehr spielt die Konversation während der Mahlzeit eine größere Rolle als bei uns.

Umgang

In den USA geht man mit Einladungen nach Hause sehr inflationär um. Deswegen: Ein "Komm doch mal vorbei" heißt nicht viel, es ist eine Höflichkeitsfloskel.
 
Wer eingeladen wird, bringt einen Blumenstrauß, Konfekt oder eine Flasche Wein mit.
 
Isst man zusammen im Restaurant, dann wird beim Zahlen nicht kleinlich die Rechnung dividiert, sondern einer übernimmt die ganze. Deswegen sollte man eine Gegeneinladung aussprechen, wenn diesmal jemand anders bezahlt hat.
 
Wer sich mit einer Frau verabredet von dem wird erwartet dass er bezahlt.

Geschlechter

Kein Zweifel, Amerika ist bedeutend prüder als Europa. Zwar wurde in diesem Land Barbie erfunden, aber gleichzeitig ist „oben ohne“ baden ein absolutes Tabu, von FKK gar nicht erst zu reden. Beides macht man nicht an den Stränden von Hawaii und schon zweimal nicht an den feinen Seebädern der Ostküste.

Kleidung

Es kommt auf den Anlass an. Aber tendenziell machen sich Amerikaner feiner als wir, wenn sie privat oder ins Restaurant eingeladen sind.


Strafrecht

Sollten Sie wegen des Verdachts einer Straftat in Polizeigewahrsam genommen werden, müssen Sie mit einem Verfahren rechnen, das sich in manchen Punkten erheblich von dem in Deutschland unterscheidet. Strafverfolgungsmaßnahmen und Strafmaß des US-amerikanischen Rechtssystems sind zum Teil erheblich härter als in der Bundesrepublik Deutschland.

Im Falle einer Verhaftung haben Sie gem. Art. 36 der Wiener Konsularrechtskonvention das Recht zu verlangen, dass die zuständige deutsche Auslandsvertretung informiert wird. Hierauf sollten Sie bestehen. Die deutschen Auslandsvertretungen können Sie dann konsularisch betreuen (Exekutive Befugnisse gegenüber amerikanischen Stellen haben sie aber nicht, können also beispielsweise nicht Ihre Freilassung anordnen. Sie können auch nicht Ihre Verteidigung übernehmen, Sie jedoch erforderlichenfalls zum Beispiel dabei unterstützen, einen geeigneten Rechtsanwalt zu finden).

Auf folgende Punkte wird besonders hingewiesen:

  • Rauschmittel

Schon der Besitz geringster Mengen von Rauschmitteln, auch wenn es sich um Mittel oder Mengen handelt, deren Besitz in Deutschland eventuell nicht strafrechtlich verfolgt wird, zieht ausnahmslos eine lebenslange Einreisesperre nach sich und kann zu langjährigen Haftstrafen führen. Hinzu kommen sehr hohe Zollforderungen, schnell über Hunderttausende US-D. Bereits bei der Einreise in die USA (auch wenn es sich "nur" um einen Transit handelt, also ein Umsteigen auf dem Flughafen) werden strenge Kontrollen durchgeführt.

  • Unerlaubte Aufenthaltsverlängerung und Arbeiten ohne Arbeitserlaubnis

Nehmen Sie keine Arbeit an, um sich ein Reisetaschengeld zu verdienen, es sei denn, Sie haben eine Arbeitserlaubnis. Illegale Arbeitsaufnahme kann zu Gefängnisstrafen und Ausweisung führen. Bleiben Sie nicht länger in den USA, als es Ihre in Ihren Pass geheftete Einreisekarte erlaubt.

  • Alkoholgenuss

in der Öffentlichkeit ist fast überall verboten. Schon das sichtbare Tragen alkoholischer Getränke ist normalerweise strafbar. Dies gilt auch für Nationalparks o. ä. Alkohol darf nicht an unter 21jährige abgegeben werden. Eventuell müssen Sie per Ausweis beweisen, dass Sie schon 21 Jahre alt sind.

  • Rauchverbote

werden in den USA häufiger verhängt als bei uns in Deutschland. Es wird empfohlen, die Rauchverbote unbedingt einzuhalten, da auch hier Ordnungsstrafen drohen können

  • Nacktbaden

Auch wenn die Gesetze in den einzelnen Bundesstaaten, die Nacktheit generell als "indecent exposure" unter Strafe stellen, rar geworden sind, sollte unbedingt beachtet werden, dass Nacktbaden und selbst das Umziehen am Strand als Erregung öffentlichen Ärgernisses aufgefasst werden und daher zu Unannehmlichkeiten führen kann. Nur an einigen wenigen Stränden ist Nacktbaden zulässig oder wird zumindest geduldet. An allen anderen Stränden sollte Nacktbaden - am besten auch von Kleinkindern - unterlassen werden. Gleiches gilt für das Baden "oben ohne" - nicht nur von erwachsenen Frauen, sondern auch von kleinen Mädchen.

  • Kinderpornographie und -missbrauch

werden in den USA strengstens verfolgt und geahndet. Schon möglicherweise geringe Verdachtsmomente werden von einer wachsamen Bevölkerung an die zuständigen Stellen weitergeleitet. Insofern sollte das Fotografieren nicht vollständig bekleideter Kinder (auch der eigenen z.B. im Garten oder in der Badewanne) unterlassen werden! Die Grenzen zwischen harmlosen Familienfotos und strafbaren "sexuell suggestiven" Fotos verlaufen in den Augen der Ermittlungsbeamten fließend. Eine Anzeige (durch Nachbarn oder ein mit der Filmentwicklung beauftragtes Fotogeschäft) kann langwierige Ermittlungsverfahren, im schlimmsten Fall sogar Gefängnisstrafen nach sich ziehen.

  • Öffentliches Stillen

Das Stillen von Babys in der Öffentlichkeit wird zwar mittlerweile in wohl allen Bundesstaaten von den "indecent exposure"-Strafvorschriften ausgenommen, sollte wie das Nacktbaden am besten jedoch zumindest in Restaurants und Bars bzw. in weniger "liberalen" Gegenden unterlassen werden.

  • Verletzung der Aufsichtspflicht

In den USA kann das Unbeaufsichtigtlassen von Kindern bestimmter Altersstufen strafbar sein und unter Umständen geahndet werden. Dies sollten auch Touristen, die ihre Kinder etwa nur kurz im Hotel oder im Auto zurücklassen wollen, unbedingt beachten. Zwar setzen nur wenige Bundesstaaten diesbezüglich feste Altersgrenzen fest (z.B. Maryland, wo das Alleinlassen von Kindern unter 8 Jahren unter Strafe gestellt ist; oder Illinois, wo Kinder unter 14 Jahren nicht für "unangemessen lange" Zeit allein gelassen werden dürfen). In allen anderen Staaten kommen meist lokale Richtlinien zur Anwendung, bei denen das Mindestalter unbeaufsichtigter Kinder generell zwischen 12-13 Jahren schwankt, und es auch auf die Dauer des Alleinseins ankommt. Grundsätzlich gilt daher, dass Kinder unter 8 Jahren nie, Kinder unter 12 oder 13 Jahren nur kürzeste Zeit unbeaufsichtigt gelassen werden sollten.

  • Prostitution

In vielen Bundesstaaten der USA ist es strafbar, mit Prostituierten geschlechtlich zu verkehren. Schon das Ansprechen einer Prostituierten kann strafbar sein.

  • Stalking

In den USA ist das wiederholte Verfolgen oder die wiederholte Belästigung einer anderen Person, "Stalking" genannt, strafbar.

  • ... und zu guter Letzt

Sollten Sie einen Strafzettel ("Ticket") für falsches Parken, überhöhte Geschwindigkeit oder Ähnliches erhalten haben: Bitte zahlen Sie! In Einzelfällen kann es sonst bei künftigen Einreisen oder Aufenthalten Unannehmlichkeiten geben.. Für Auskünfte sind die US-Behörden zuständig. Wenden Sie sich direkt an die Stelle, die das Ticket ausgestellt hat. Dies gilt auch dann, wenn Sie die USA verlassen haben, ohne zu zahlen. Die deutschen Auslandsvertretungen in den USA haben keine Möglichkeit, in diesen Fällen behilflich zu sein.

Amerikanische Polizisten erwarten, dass Autofahrer, die sie zum Anhalten auffordern, im Fahrzeug sitzen bleiben, das Fenster herabrollen und beide Hände sichtbar auf das Lenkrad legen. Aussteigen o. ä. empfinden sie als Bedrohung und reagieren gegebenenfalls mit Selbstverteidigungsmaßnahmen.


Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
120 60 -
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Unterkunft

Es gibt viele gute traditionelle Hotels, die Mehrzahl der Hotels ist jedoch modern, hat oft Einheitspreise und gehört nationalen oder internationalen Hotelketten an. Die Qualität ist normalerweise hoch, Fernseher und Telefon befinden sich in jedem Zimmer. Weitere Auskünfte erteilt die American Hotel & Motel Association, Suite 600, 1201 New York Avenue NW, Washington, DC 20005-3931. Tel: (202) 289 31 00. Telefax: (202) 289 31 99. (E-Mail: infoctr@ahma.com ; Internet: http://www.ahma.com).

Kategorien: Es gibt fünf verschiedene Preisgruppen: Super, DeLuxe, Standard, Moderate und Inexpensive.
 
Gutscheinsysteme: Diese Systeme mit Vorausbezahlung werden von diversen Firmen angeboten und in vielen Hotel- und Motelketten der USA anerkannt.
 
GUEST HOUSES: In den USA gibt es einen Guest-House-Verband. Weitere Informationen vom Direktor der Tourist House Association of America, PO Box 355-AA, Greentown, PA 18426. Tel: (570) 676 32 22.
 
BED & BREAKFAST: Diese englische Traditionseinrichtung breitet sich inzwischen auch in den USA aus. Nicht alle Häuser sind durch Schilder ausgezeichnet, Verzeichnisse sind jedoch erhältlich.
 
FERIENHÄUSER UND -WOHNUNGEN: Werden in den USA Apartments, Condominiums (kurz: Condos), Efficiencies oder Villas genannt.
 
URLAUB AUF DER RANCH: In den südlichen und westlichen Bundesstaaten findet man Ranches, die Reiten, Rindertreiben und Aktivurlaube in den Bergen oder an Seen anbieten.
 
JUGENDHERBERGEN: 74 YMCA-Zentren befinden sich in 68 Städten der USA. Man benötigt keinen Mitgliedsausweis, sollte aber im Hauptbüro zwei Tage im voraus reservieren. Der YMCA bietet meist zentral gelegene, verhältnismäßig preiswerte Unterkünfte überall in den USA. Die meisten Zentren haben Einzel- und Doppelzimmer für Männer und Frauen und oft auch Sporteinrichtungen. Etwa 130 Jugendherbergen bieten ihren Mitgliedern einfache, preiswerte Unterkünfte, normalerweise in kulturell, historisch oder landschaftlich interessanten Gegenden. Nähere Informationen erteilt YMCA of the USA, 101 North Wacker Drive, Chicago, IL 60606. Tel: (312) 977 00 31. Telefax: (312) 977 90 63. (Internet: http://www.ymca.net )

Die Mitgliedschaft im Jugendherbergsverband ist nicht vom Alter abhängig, und Einzel-, Familien- oder Gruppenausweise sind erhältlich.

Weitere Informationen erteilt American Youth Hostels Inc, Suite 840, 733 15th Street NW, Washington, DC 2005. Tel: (202) 783 61 61. Telefax: (202) 783 61 71. (E-Mail: hiayhserv@hiayh.org ; Internet: http://www.hiayh.org )
 
CAMPING: Besonders in den Rocky Mountains und in Neuengland ist Zelten sehr beliebt. Die Neuengland-Staaten umfassen die sechs Staaten im Nordosten der USA, die zuerst von England besiedelt wurden - Maine, New Hampshire, Vermont, Massachusetts, Rhode Island und Connecticut. Die Saison dauert im Norden von Mitte Mai bis Mitte September. Es ist verboten, an Autobahnen und auf Plätzen, die nicht als Zeltplätze ausgewiesen sind, zu campen. Auskünfte über Campingplätze erteilt KOA (Kampgrounds of America), Tel: (406) 248 74 44. Telefax: (406) 245 98 78. (Internet: http://www.koakampgrounds.com ). Die über 24.000 Plätze gehören den folgenden zwei Kategorien an:
 
Staatliche Campingplätze: Befinden sich normalerweise in den National- oder Staatsparks und in den Wäldern. Sie bieten einfache, aber gemütliche Einrichtungen und oft WCs, Stromanschlüsse für Wohnwagen und Picknickplätze. Man kann meistens nicht im voraus reservieren, und die Aufenthaltsdauer ist begrenzt. Manche Nationalparks nehmen Reservierungen entgegen. Gebühren, falls sie verlangt werden, betragen bis zu 20 US$ pro Nacht.
 
Private Campingplätze: Können sowohl einfach als auch ausgesprochen luxuriös sein. Auf den meisten Plätzen gibt es Einrichtungen zum Wäschewaschen und -trocknen sowie Unterhaltungsveranstaltungen und Informationsbüros. Reservierungen können durch ein zentrales Buchungsbüro in den USA vorgenommen werden. Gebühren betragen 25-35 US$.
 Für Campen im Backcountry (Gebiete, die nicht durch Straßen zugänglich sind) ist eine Genehmigung erforderlich, die kostenlos erhältlich ist. Urlaubern wird empfohlen, Wasser aus Flüssen und Bächen nur nach mindestens 5minütigem Abkochen zu trinken. Vor dem Aufbruch in solch unerschlossene Gebiete ist ratsam, der örtlichen Wildparkverwaltung die geplante Route bekanntzugeben.


Verkehr

FLUGZEUG: Der Flug vom Osten der USA in den Westen dauert 5 Std., von Norden nach Süden 2 Std. Da es zwischen den Fluggesellschaften eine sehr starke Konkurrenz gibt, sind die Flugpreise recht unterschiedlich. Neben den gängigen Buchungsklassen First und Economy Class gibt es zahlreiche Sondertarife und Vergünstigungen. Nachtflüge sind in der Regel preiswerter. TWA (TW) (von American Airlines übernommen), Delta (DL) und andere Fluggesellschaften bieten auf allen Inlandflügen für Besucher besondere Vergünstigungen an, wenn man die Tickets mindestens 21 Tage im voraus kauft. British Airways (BA), Delta und Virgin Atlantic (VS) bieten den Discover America Pass an mit wahlweise 3-10 Coupons für ebensoviele Flüge in den USA zu reduziertem Preis. Der Paß muß außerhalb der USA gekauft werden.

Sobald die Reiseroute feststeht, empfiehlt es sich für Reisebüros, die einzelnen Fluggesellschaften nach Preisangeboten und weiteren Pässen zu befragen.
 
Anmerkung: Die Freigepäckgrenze richtet sich eher nach Anzahl und Umfang der Gepäckstücke als nach dem Gewicht.
 
Durchschnittliche Flugzeiten: Detroit - New York: 1 Std. 40; Los Angeles - Chicago: 4 Std. 15; Los Angeles - New York: 5 Std. 20; Miami - Chicago: 3 Std. 10; Miami - Los Angeles: 7 Std; Miami - New York: 2 Std. 40; New York - Chicago: 2 Std. 50; New York - Dallas: 4 Std; New York - Detroit: 2 Std; New York - Los Angeles: 6 Std; New York - Miami: 3 Std. 10; Seattle - San Francisco: 1 Std. 50.
 
SCHIFF: Die Schiffsverbindungen auf den Flüssen, Seen und an den Küsten sind gut. Besonders auf dem Ohio River gibt es regen Schiffsverkehr.
 
Die großen Seen: Passagier- und Frachtschiffe sowie Ausflugsboote verkehren auf den großen Flüssen und Seen von Duluth, Sault Sainte Marie, Milwaukee, Chicago, Detroit, Toronto, Rochester, Cleveland und Buffalo aus.
 
BAHN: Obwohl das Bahnnetz der USA über 300.000 km lang ist, werden nur noch wenige Strecken von Passagierzügen befahren. Außerhalb des dichtbesiedelten Nordostens gibt es nur vereinzelte Fernverbindungen. Fast alle Fernverkehrszüge werden von der National Railroad Passenger Corporation (Amtrak), Vorort- und Kurzstreckenzüge von regionalen Firmen betrieben. Amtraks Hauptstrecke ist die Verbindung Boston - New York - Washington DC; andere Strecken führen nach Süden (Florida und New Orleans) sowie von Boston über New York und Washington DC nach Chicago. Von Chicago führt eine tägliche Verbindung nach Seattle, Portland, Oakland (San Francisco), Los Angeles (über Omaha - Denver - Salt Lake City - Las Vegas oder über Kansas City - Albuquerque - Flagstaff), San Antonio und New Orleans (über St. Louis und Dallas/Ft. North). Eine Verbindung besteht zwischen San Antonio und Los Angeles über El Paso - Tucson - Phoenix. Dreimal wöchentlich fährt ein Zug von Los Angeles nach New Orleans. Die von Amtrak eingeführten ACELA Express Hochgeschwindigkeitszüge fahren mit bis zu 240 km/h und verringern die dreistündige Fahrzeit zwischen Washington und New York um 30 Minuten; die normalerweise viereinhalbstündige Fahrt von New York nach Boston dauert mit dieser Verbindung nur mehr drei Stunden.

Amtrak-Pauschalreisen: Es werden 74 unterschiedliche Pauschalreisen in 34 Staaten der USA angeboten. Die Amtrak-Broschüre enthält alle Einzelheiten. Die meisten Züge sind klimatisiert, haben Einheitsklasse und gegen Aufpreis Schlafwagen; alle Fernverkehrszüge haben Speisewagen. Besonders die Ost-West-Strecken führen durch wunderschöne Landschaft. Die meisten Amerikaner benutzen das Auto oder den Bus, Bahnreisen werden jedoch immer beliebter. Nähere Informationen erteilen Amtrak (New York: Tel: (212) 582 68 75; Internet: http://www.amtrak.com) sowie die folgenden Amtrak-Vertretungen: Deutschland: North America Travel House, CRD International (Tel: (040) 300 61 60), MESO Amerika-Kanada Reisen (Tel: (0180) 525 43 50). Österreich: Austria Reiseservice (Tel: (01) 310 74 41). Schweiz: Kuoni Travel (Tel: (01) 277 45 80), SSR-Reisen (Tel: (01) 297 11 11) und Travac (Tel: (01) 267 57 57).
 
USA RAIL PASS: Der USA Rail Pass ist speziell auf USA-Besucher zugeschnitten und wird ausschließlich an Personen verkauft, die nicht aus den USA oder Kanada sind. Es gibt regionale und landesweite USA Rail Passes, die jeweils 15 oder 30 Tage lang unbegrenztes Reisen auf dem gesamten Amtrak-Netz bis nach Montréal bieten, mit Ausnahme von Schlafwagenzügen. Der National USA Rail Pass gilt 15 oder 30 Tage lang in den gesamten USA und in Kanada. Preise: 15 Tage 295 US$, Hochsaison 440 US$; 30 Tage 385 US$, Hochsaison 550 US$. Die Hochsaison dauert vom 1. Juni - Mitte Sept.

Die Regional USA Rail Passes sind nach Gebieten aufgeteilt. Die Pässe müssen außerhalb der USA unter Vorlage des Reisepasses gekauft und innerhalb von 90 Tagen benutzt werden. Platzreservierungen (Coach Class) sind im Preis inbegriffen, müssen allerdings stets vor Antritt einer Bahnfahrt vorgenommen werden.

Der Northeast Region Pass gilt von Newport News (Virgina) nach Boston, Burlington (Vermont) und Montréal (Kanada), westlich von Philadelphia nach Harrisburg (Pennsylvania), westlich von New York zu den Niagara Fällen und ist wahlweise 15 Tage oder 30 Tage gültig.

Der East Region Pass gilt östlich von Chicago und New Orleans bis hinauf nach Montréal und ist ebenfalls für 15 oder 30 Tage erhältlich.

Der West Region Pass gilt westlich von Chicago und New Orleans und ist 15 oder 30 Tage gültig.

Der Far West Pass gilt in der Region Seattle, San Diego, Salt Lake City bis Flagstaff und ist ebenfalls für 15 oder 30 Tage erhältlich.

Der Coastal Region Pass gilt von Montréal nach Miami an der Ostküste und von Seattle nach San Diego an der Westküste und ist 30 Tage gültig.

Die Regionalpässe kosten an die 185 US$ für 15 Tage und an die 430 US$ für 30 Tage (außerhalb der Hauptreisezeiten sind die Preise 20-30% billiger).

Die Pässe gelten lediglich als Bezahlung der Bahnfahrten - für einen garantierten Sitzplatz auf einer bestimmten Amtrak-Reiseroute ist eine gesonderte Reservierung erforderlich. Ob eine Reservierung nötig ist, erfährt man an allen Amtrak-Bahnhöfen. Für Fahrten während den Hauptreisezeiten sollte man weit im voraus reservieren. Kinder unter 2 Jahren reisen umsonst, Kinder zwischen 2 und 15 Jahren zahlen die Hälfte. Es gibt Gruppen-, Familien-, Wochenend- und Pauschalfahrkarten. Die Fahrkarten können mitunter teurer sein als kombinierte Bus-/Flugtickets. Außerhalb der USA gekaufte Einzelfahrkarten sind oft bedeutend günstiger.
 
Durchschnittliche Fahrzeiten: Chicago - New Orleans: 18 Std; Chicago - New York: 18 Std; Chicago - Washington DC: 23 Std; Los Angeles - Dallas: 39 Std; Los Angeles - Chicago: 61 Std; New York - Miami: 26 Std; New York - New Orleans: 27 Std; New York - Washington DC: 4 Std.
 
PKW/BUS: Am besten erforscht man das Land mit dem Auto, obwohl die Entfernungen gewaltig sind. Man sollte die Fahrzeiten richtig einschätzen, um Überanstrengungen zu vermeiden. Die Fahrbedingungen sind ausgezeichnet, alle Orte sind an das Straßennetz angeschlossen. Benzin ist preiswerter als in Europa. Der Amerikanische Automobilklub (AAA) bietet Reisedienste, Landkarten, Ratschläge und Versicherungen, die in den meisten Staaten auch für Mietwagen vorgeschrieben sind. Mitglieder eines europäischen Automobilklubs erhalten oft Ermäßigungen vom AAA (Internet: http://www.aaa.com).
 
Fernbus: Das größte Busunternehmen der USA, das das ganze Land befährt, ist Greyhound World Travel. Zusammen mit über 11.000 anderen Busgesellschaften versorgt es die gesamten USA mit preiswerten Verbindungen. Die Intercity-Busse sind klimatisiert, haben verstellbare Sitze und WCs. Greyhound befährt die Südstaaten, die südlichen Zentralstaaten, den Süden der Rocky Mountains und bietet Verbindungen nach Mexiko und Kanada an. Gepäckaufbewahrungen und Imbißstuben sind normalerweise rund um die Uhr geöffnet. Übernachten im Busbahnhof (etwa beim Warten auf einen Anschlußbus) ist verboten.
 
Ermäßigungen: Greyhound Lines bietet den Ameripass an, mit dem man 7, 10, 15, 30, 40 oder 60 Tage lang unbegrenzt die USA bereisen kann. Der Paß muß durch Greyhound World Travel außerhalb der USA gekauft werden. Kinder zwischen 2 und 11 Jahren bezahlen die Hälfte. Die Zahl der Zwischenaufenthalte ist unbegrenzt. Greyhound Lines bietet auch Preisnachlässe auf Einzelfahrten an. Einzelheiten vom internationalen Greyhound-Büro in New York (Tel: (212) 971 63 00) sowie vom Internet (http://www.greyhound.com) oder von der deutschen Greyhound-Vertretung Kilroy Travel, Hardenbergstraße 9, D-10623 Berlin. Tel: (030) 310 00 40. Telefax: (030) 312 69 75.
 
Mietwagen: An allen internationalen Flughäfen und in den Großstädten sind die bekannten internationalen Autovermietungen vertreten. Es gibt Pauschaltarife und ausgezeichnete Rabatte für Besucher. Von Kreditkarteninhabern wird oft keine Anzahlung verlangt. Ein »Economy« oder »Compact« entspricht einem normalen europäischen Auto; ein »Standard« ist eine große Limousine. Das Mindestalter ist je nach Autovermieter unterschiedlich (genauso wie Zahlungsweise und Übergabe). Reisebüros sollten sich für Kunden unter 25 Jahren genau erkundigen.

Eine ADAC-Auslands-Notrufstation ist eingerichtet. Sie bietet ADAC-Mitgliedern und Inhabern eines ADAC-Auslandskranken- und Unfallschutzes Hilfeleistungen bezüglich Hotels, Mietwagen, Fahrzeug- oder Krankenrücktransporte. Die Notrufstation in Orlando (Florida) ist Mo-Fr 09.00-19.00 Uhr, Sa 10.00-18.00 und im Sommer auch So 10.00-18.00 Uhr besetzt (Tel: (888) 222 13 73. Internet: http://www.adac.de ).
 
Drive Away: AAA und Auto Driveway bieten die Möglichkeit, Autos auf bestimmten Strecken zu überführen. Man muß eine Kaution hinterlegen und bezahlt das Benzin selbst; die Ankunftszeit ist vorgeschrieben und läßt wenig Spielraum für Besichtigungen (wer später ankommt, muß hohe Bußgelder bezahlen). Einzelheiten in der Rubrik Automobile & Truck Transporting in den Branchentelefonbüchern der USA. Einige Firmen bieten diesen Dienst bis nach Kanada an. Weitere Informationen sind erhältlich von Auto Driveway (Tel: (312) 341 19 00. Internet: http://www.autodriveaway.com )
 
Campers/Motorhomes: Campmobile und Motorhomes sind eine weitere gute Möglichkeit, das riesige Land kennenzulernen. Es gibt zwei unterschiedliche Fahrzeugarten zu mieten: Bei einem Motorhome sind Wohn-/Schlafraum und Fahrerraum miteinander verbunden, es bietet Platz für bis zu 5 Personen. Ein Camper hat eine Wohn-/Schlafkabine, die vom Fahrerraum getrennt ist und bis zu 3 Personen Unterkunft bietet. Es gibt zahlreiche Modelle mit unterschiedlichem Komfort, alle verfügen jedoch über Kühlschrank, Gasherd, Waschbecken, WC und Dusche. Alle Fahrzeuge gibt es auch mit Automatik. Unterlagen: Ein internationaler Führerschein wird empfohlen, ist aber nicht gesetzlich vorgeschrieben (wird oft als zusätzlicher Ausweis anerkannt). Der nationale Führerschein wird bis zu einem Jahr anerkannt. Versicherung: Allen Reisenden, die in den USA ein Fahrzeug mieten, wird der Abschluß einer Haftpflichtversicherung dringend empfohlen. Die gelbe »Non-Resident Interstate Liability Insurance Card« (Haftpflicht), die als Versicherungsnachweis gilt, kann man bei den Autoversicherungen erhalten.

Verkehrsbestimmungen: Die Höchstgeschwindigkeit ist je nach Bundesstaat 89-104 km/h. An den Autobahnen weisen Schilder die Höchstgeschwindigkeiten aus; Überschreitungen kosten hohe Strafen. Man sollte beachten, daß das Überholen eines Schulbusses, aus dem Kinder aussteigen und der die Warnblinker anhat, verboten ist. Alle Fahrzeuge müssen warten, bis der Bus die Türen geschlossen hat und abgefahren ist. Falls man von der Polizei angehalten wird, sollte man nicht sofort das Strafmandat bezahlen, da dies als Bestechungsversuch ausgelegt werden könnte. Autofahrer müssen ihren Führerschein stets mit sich führen. Anmerkung: Alkohol am Steuer ist streng verboten, Zuwiderhandlungen werden streng bestraft.
 
Durchschnittliche PKW-Fahrzeiten: Los Angeles - Chicago: 44 Std; Miami - Los Angeles: 57 Std; Miami - New York: 27 Std; New York - Chicago: 16 Std; New York - Dallas: 33 Std; New York - Los Angeles: 58 Std; New York - Miami: 27 Std.
 
Durchschnittliche Greyhound-Fahrzeiten: Dallas - New Orleans: 13 Std; Detroit - Chicago: 6 Std; Los Angeles - Las Vegas: 5 Std. 30; Miami - Atlanta: 18 Std; New Orleans - Houston: 8 Std; New York - Washington DC: 4 Std. 40.
 
STADTVERKEHR: Einige Städte der USA haben seit der »Transit-Renaissance«, die der Ölkrise der siebziger Jahre folgte, ein gutes öffentliches Verkehrsnetz. In mehreren Großstädten gibt es U-Bahnnetze, z. B. in New York (Subway), Washington DC (Metro), Boston (»T«), Chicago (Train) und San Francisco (BART-Bay Area Rapid Transit). Andere sind geplant oder im Bau, wie das seit langer Zeit überfällige öffentliche Verkehrssystem in Los Angeles. Darüber hinaus gibt es mehrere Straßenbahnen und Oberleitungsbusse, einschließlich der beliebten alten Cable Cars in San Francisco.
 
Anmerkung: Viele U-Bahnnetze sind außerhalb der Stoßzeiten gefährlich, bieten aber während des Tages schnelle, günstige und zuverlässige Verbindungen (besonders in New York, Boston und Chicago). Die Benutzung anderer Verkehrsmittel tagsüber ist oft sehr umständlich.


Zoll

Hinweise zu den aktuellen Zollvorschriften finden Sie unter http://www.cbp.gov/xp/cgov/travel/

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