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Das Land hat ein breit gefächertes Klima. Die mittleren Jahrestemperaturen reichen von 29 Grad in Florida bis zu -15 Grad in Alaska. Von Neuengland, Alaska und dem Nordwesten abgesehen sind die Sommertemperaturen höher als in Europa. Im Süden ist der Sommer feucht, im Südwesten trocken. Der Winter ist im Gebirge und im Mittleren Westen am strengsten. Extreme Wetterphänomene wie Tornados, Zyklone, Hurrikane, Dürren und Überschwemmungen sind fast an der Tagesordnung.

Im gesamten östlichen Abschnitt der Appelachen herrscht ein gemäßigtes und feuchtes Klima mit milden Wintern. Allerdings kann der Zustrom polarer Kaltluft zu heftigen Temperaturstürzen und zu Frost führen. Durch die vom Meer heranziehenden Luftmassen sind die Sommer feucht und und warm. Die ausgiebigen Niederschläge verteilen sich über das ganze Jahr; im Winter fällt häufig Schnee. Die Niederschlagsmenge variiert zwischen 1 00 und 1 500 mm. Dieses Klima begünstigt das üppige Wachstum der meist aus Laubbäumen bestehenden Wälder.

In den Rocky Mountains herrscht ein alpines Klima. Mit der Höhe nimmt die Temperatur ab und die Sonneneinstrahlung zu. Bis zu einer Höhe von 3 000 m steigt auch die Niederschlagsmenge an, danach nimmt sie wieder ab. Weiter oben fallen die Niederschläge als Schnee. In den niedrigeren Regionen gibt es vor allem Wiesen, die mit zunehmender Höhe von Nadelwäldern abgelöst werden. In den höchsten Regionen stößt man auf Wiesen mit einigen Büschen. Tannen und Kiefern sind die vorherrschenden Bäume und in der Fauna trifft m,an auf Elche, Bären, Bisons, Luchse, Otter und verschiedene Adlerarten. Im Großen Becken und im Death Valley herrscht Steppen- oder Wüstenklima mit Durchschnittstemperaturen von mehr als 35 0C. Genau hier, im Death Valley, wurde mit 57 0C die höchste, jemals in Nordamerika aufgezeichnete, Temperatur gemessen. Die Niederschläge fallen wegen der Pazifikkette eher gering aus. Dieses Gebirgssystem wirkt als Barriere, die die feuchten Luftmassen aus dem Pazifik abfängt, so daß alle Regionen östlich davon im Regenschatten liegen. Ein anderes Wetterphänomen ist der Fön oder Chinook, bei dem warme und trockene Luft von den Berghängen in die Ebenen strömt. Dickicht und Gebüsch bedecken die Landschaft, in der vor allem Reptilien und Nagetiere leben.

Das Klima der Kaskadenkette (Cascade Range) ist wegen der Nähe zum Pazifischen Ozean gemäßigt. Vor allem im Winter fallen ergiebige Niederschläge. Der immergrüne Nadelwald bedeckt riesige Flächen. Eine Besonderheit sind die Wälder mit den Riesen- und Redwood- Mammutbäumen. Diese Bäume können zwischen 2 000 und 2 400 (!) Jahre alt werden und dabei bis zu 100 m Höhe und einen Stammdurchmesser von 10 m erreichen. Sie gelten als die größten Eiuzellebewesen unseres Planetens. Neben diesen Baumgiganten beherrschen immergrüne Douglasien die Wälder.

Das Klima der Großen Seen ist kontinental mit starken Temperaturschwankungen zwischen warmen Sommern und kalten Wintern. Die Temperaturen sind im Norden besonders niedrig, nach Süden steigen sie langsam an. Auch die Niederschläge werden ergiebiger, je weiter man nach Osten kommt. Die Vegetation ist entsprechend vielfältig: Wälder in den feuchten und kalten Gebieten, Prärien und Steppen mit niedrigen Gräsern und Kleingebüsch in den wärmeren und trockeneren Gebieten. Das typische Tier der amerikanischen Prärie ist der gewaltige Bison.

In dem schmalen Küstenstreifen Alaskas am Pazifik ist das Klima gemäßigt. Im übrigen Staat herrscht ein feuchtes und kaltes subarktisches Kontinentalklima mit einem kurzen, kühlen Sommer. Das Thermometer steigt selbst im wärmsten Monat nicht über 15 0C, während es im kältesten bis auf unter -25 0C sinkt. Die Schwankungsbreite der Temperatur beträgt aufs Jahr betrachtet 40 0C. Die niedrigen Temperaturen lassen den Boden bis in tiefe Schichten dauerhaft gefrieren (Permafrostboden), nur die oberste Schicht taut während des Sommers auf. Die Niederschläge in Form von Regen oder Schnee übersteigen selten 300 mm jährlich und fallen vor allem im Sommer. Die Sonnenscheindauer variiert - je nach Jahreszeit - zwischen 6 und 18 Stunden am Tag. An diesen Klima angepaßt sind Vegetationsformen wie die aus Tannen und Kiefern bestehenden Nadelwälder und die Tundra. An Tieren gibt es Bären, Seehunde, Walrosse, Fischotter, Biber und Wölfe. Die Bären auf der Kodakinsel sind die größten Braubären der Welt.

Hawaii besitzt ein tropisches Klima mit einer gleichmäßigen Temperatur von 24 C und ausgiebigen Niederschlägen. Die Vegetationsform ist der tropische Wald.

Klimatabelle

Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Min. Temp °C -1 -1 3 8 14 18 21 20 16 11 5 0
Max. Temp °C 8 8 13 19 24 29 31 30 26 21 13 8
Feuchtigkeit % 62 60 60 60 63 61 66 67 70 70 68 65
Regentage 7 6 6 5 9 7 7 6 5 5 6 6

Klimatabelle Jungferninseln

Monat 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Min. Temp °C 22 22 22 23 24 25 25 25 24 24 24 24
Max. Temp °C 28 28 29 29 30 31 31 31 31 31 30 29
Feuchtigkeit % 74 72 72 73 75 75 74 75 77 78 77 76
Regentage 7 5 4 6 7 7 8 8 9 8 8 7

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