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Uruguay ist nach Suriname das zweitkleinste Land Südamerikas. Das Land besteht größtenteils aus sehr wasserreichen Flach- und Hügellandschaften mit zwei großen Wasserläufen: dem Uruguay und seinem Nebenfluß, dem Rio Negro. Zu den Erhebungen, die die Hügelketten der uruguayischen Fastebene unterbrechen, zählen die durch den Rio Negro getrennten Plateaus Cuchilla de Haedo und Cuchilla Grande. Die Cuchilla de Haedo liegt auf der Nordachse des Landes. Dieses wellige Plateau umfaßt mehrere Hügelketten mit sanften Hängen, die selten Höhen über 400 m erreichen. Das Hauptrelief verläuft von Nordost nach Südwest und trennt das Wassereinzugsbecken des Negro und des Uruguay. Hier erheben sich die Beten- und Dayman-Berge. Die Hügelkette Cuchilla Grande dominiert den südöstlichen Teil des Landes und bildet einen zum Atlantik hin offenen Halbmond. Dort liegt die höchste Erhebung des Landes, der Cerro Catedral (513 m). Das Gewässernetz unterteilt sich in zwei große Becken: das Innen- und das Atlantikbecken. Das Atlantikbecken wird durch relativ kurze Flüsse gespeist, die in das Meer münden. Es läßt sich seinerseits in zwei Becken unterteilen: das Rio de la Plata (im Westen) und das der Merin-Lagune (im Osten). Das Innenbecken besteht aus Wasserläufen, die in den Uruguay münden. Sein wasserreichster Nebenfluß, der Rio Negro, fließt von Ost nach West durch das Land und bildet seinerseits ein großflächiges Becken. Dort, wo der Rio Negro in das Mittelgebiet fließt, wurde ein Staudamm gebaut, durch den der Stausee Rincon Del Bonete entstand.
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