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Für Kurzreisen nach St. Lucia empfiehlt sich Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Für einen Langzeitaufenthalt ist Schutz gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen. Malariainfektionen kommen in St. Lucia nicht vor. Die durch Mücken übertragene Dengue-Virus-Infektion tritt auf. Es wird empfohlen, sich gegen Insektenstiche entsprechend zu schützen, z.B. durch Moskitonetze oder mückenabweisende Mittel. Wie auf anderen Karibikinseln ist auch auf St. Lucia HIV/Aids weit verbreitet (Vorsicht bei Urlaubsbekanntschaften). Reisende sollten auf Hygienemaßnahmen vor Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch sowie Fisch und Meeresfrüchten achten. Trinkwasser kann flaschenweise in Lebensmittelgeschäften gekauft werden. Das Privatkrankenhaus Tapiou in der Hauptstadt Castries verfügt über eine Notaufnahme-Station und kann gegebenenfalls einen Rettungsflug nach Martinique (10 Minuten Flugzeit) organisieren. Kriminalität / Piraterie In letzter Zeit ist ein Anstieg der Kriminalität zu beobachten, von dem auch Ausländer betroffen sein können. Insbesondere Segler sollten beachten, dass Raubüberfälle auf ankernde Schiffe bzw. Piraterie sporadisch vorkommen und entsprechende Maßnahmen ergreifen (Vorsicht mit spontanen Gästen an Bord, Eigensicherung bei Nacht). Notrufe an die Polizei/Küstenwache über 911 (Mobiltelefon) sind möglicherweise zuverlässiger als Dringlichkeitsrufe über mobilen Seefunk. Hotel- und Individualreisende sollten Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit, insbesondere in einsamen, abgelegenen Gegenden meiden, da es immer wieder zu Taschendiebstahl und Überfällen kommt. Außerhalb der Hotels, insbesondere in größeren Menschenansammlungen wie bei Karnevalsveranstaltungen, auf Märkten, Busbahnhöfen und in Bars etc., sollten Wertsachen wie Schmuck nicht und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Es wird angeraten, wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) nur in Fotokopie mitzunehmen und die Originale im Hotelsafe zu hinterlegen. Geld / Kreditkarten In St. Lucia können gängige Währungen in Hotels und in den meisten Banken getauscht werden. Einige Banken wechseln nur USD. Reiseschecks werden von den Banken akzeptiert. Zahlung per Kreditkarte (American Express, Mastercard, Visa) ist relativ weit verbreitet. Naturkatastrophen St. Lucia liegt in der durch Wirbelstürme gefährdeten Zone der Karibik (Wirbelsturmsaison: ca. Juni bis November). Drogenkonsum und -handel, auch in geringsten Mengen, werden von den Polizeibehörden strengstens verfolgt; man darf keinesfalls davon ausgehen, dass Ausländer von einer Verfolgung verschont werden. Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung werden hohe Geld- und Gefängnisstrafen verhängt; eine Freilassung gegen Kaution ist in der Regel nicht möglich. Vorsicht ist deshalb auch geboten bei Entgegennahme von Paketen von Fremden und unbeaufsichtigtem Stehen lassen von Gepäck.
St. Lucia bietet Hotels und Unterkünfte aller Klassen. Die Regierung will die Zimmerkapazität bis zum Jahr 2000 verdoppeln. Pauschalurlaube sind in zahlreichen Hotels möglich. In den meisten Hotels werden Abendunterhaltungen wie Calypso- und Limbotänze angeboten. 8% Steuer und 10-15% Bedienung werden auf die Rechnungen aufgeschlagen. Eine Preisliste für alle Unterkunftsarten ist vom Hotelverband erhältlich: St. Lucia Hotel and Tourism Association, PO Box 545, Castries. Tel: 452 59 78. Telefax: 452 79 67. (E-Mail: slhta@candw.lc ; Internet: http://www.stluciatravel.com.lu ). Kategorien: Die meisten Hotels bieten unterschiedliche
Übernachtungspreise an. American Plan (AP): Zimmer mit drei Mahlzeiten. Modified American
Plan (MAP): Zimmer, Frühstück und Abendessen, in manchen Hotels auch Nachmittagstee.
Continental Plan (CP): Zimmer mit Frühstück. European Plan (EP): nur Übernachtung. Die
Hotels sind mit 3-5 Sternen ausgezeichnet. FLUGZEUG: Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer von derzeit 26 USD zu entrichten. Es ist dringend zu empfehlen, ca. 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken, um sicherzugehen, dass die eigene Reservierung nicht wegen einer evtl. Überbuchung gestrichen wird. Charterflugzeuge sind erhältlich. Charterflüge
verbinden die Flughäfen George FL Charles (SLU) und Hewanorra (UVF). Die
Regionalfluggesellschaft bietet Flüge zu den benachbarten Inseln. Das Straßennetz ist gut und verbindet alle größeren Orte. Die Hauptstraße der Insel führt von Vieux Fort im Süden der Insel nach Castries im Norden. Busse verbinden die ländlichen Gegenden mit der Hauptstadt. Die Verbindung von Castries nach Gros Islet im Norden der Insel ist gut; Busse fahren alle 30 Minuten. Taxis sind preiswert, auf Standardstrecken gelten Festpreise. Mietwagen kann man in Castries, Soufrière und Vieux Fort oder von Hotels mieten. Busse stehen für Gruppentouren zur Verfügung. Es wird links gefahren. Unterlagen: Unter Vorlage des landeseigenen Führerscheins wird eine befristete Fahrerlaubnis ausgestellt. Erhältlich auf den beiden Flughäfen und dem Polizeirevier in Castries. Die Einfuhr von Waffen (auch Schreckschusspistolen, Taucher- und Bootssignalpistolen) ist nur mit besonderer Einfuhrgenehmigung erlaubt. |
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