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| Verkehr |
 |
Straßennetz: |
78 829 km, davon 14,4% befestigt |
| Motorisierung |
47 Kfz/1000 Einwohner |
| Verkehrsart |
Rechtsverkehr |
 |
Schienennetz |
2 177 km |
 |
Int. Flughäfen |
Lima, Iquitos, Cusco, Arequipa |
| Passagiere |
Jorge Chavez International (Lima): 4,31 Mio. |
 |
Haupthäfen |
Callao |
| Binnenschifffahrt |
8 808 km |
| Handelsflotte |
717 Schiffe |
| Tonnage in BRT |
239 600 |
 |
Die Infrastruktur ist schlecht, die meisten Straßen
sind unbefestigt und mit dem Auto schwer zu passieren. |
| Umwelt |
 |
Geschützte Geb. |
16,9% der Landesfläche |
| CO2-Emmision |
26,1 Mio. t |
| Verw. Süßwasser |
Landw. 86%, Industrie 7%, Haushalte 7% |
| Umweltrang nach ESI in Klammern
Vorjahrrang |
16. (29.) mit 60,4 Punkten |
| Eine Umweltpolitik entwickelt sich in Peru erst seit
Beginn der 90er Jahre. Peru verfügt nicht über ein eigenständiges Umweltministerium.
Die wichtigsten für Umweltfragen zuständigen Institutionen sind CONAM ("Consejo
Nacional del Ambiente") und das dem Landwirtschaftsministerium unterstellte INRENA
("Instituto Nacional de Recursos Naturales"). Peru hat u.a. das Kyoto-Protokoll,
die Biodiversitätskonvention und das Protokoll von Montreal unterzeichnet. Im
Umweltschutzbereich besteht noch viel Handlungsbedarf. Der Verbindung von Umweltschutz und
Entwicklung kommt besondere Bedeutung zu: rund die Hälfte der Bevölkerung gilt als arm,
und hiervon leben etwa 2/3 in ökologisch sensiblen Gebieten. Speziell die Sektoren
Bergbau, Energie und Fischerei stellen Umweltschutzbestrebungen vor erhebliche Probleme.
Auch der Schmuggel mit seltenen Tieren und das illegale Roden von Tropenhölzern fügen
den peruanischen Regenwäldern schwere Schäden zu. Das Interesse für Umweltfragen nimmt
jedoch zu; so sind im Zusammenhang mit dem Erdgasprojekt Camisea, das 2004 den Betrieb
aufnimmt, besonders auch dessen Umweltaspekte Gegenstand öffentlicher Diskussion.
Gleiches gilt für einige derzeit neu geplante Bergbauprojekte.
Seit kurzem wird der Ökotourismus verstärkt als Wirtschaftsfaktor betrachtet,
und es nehmen die Bemühungen zu, auch in diesem Rahmen natürliche Ressourcen zu
erhalten. Peru ist eines der artenreichsten Länder der Welt und das Land mit der
neuntgrößten Waldoberfläche. |
| Energie |
 |
Produktion |
9,5 Mio. t ÖE |
| Tourismus |
 |
Besucher |
1,486 Mio. Besucher |
| Trend |
3% Zunahme |
| Wichtigste Herkunftsländer |
USA 22%, Chile 19%, Argentinien 5%, Frankreich 4%, Großbritannien
4% |
| Einnahmen |
1,371 Mrd. $ |
| Die Infrastruktur ist schlecht. |
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