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Politisches System Präsidialrepublik, Verfassung von 1993. Wahlpflicht ab 18 Jahre. Ein-Kammern-Parlament mit 120 Abgeordneten, Wahl alle 5 Jahre. Die Verfassung von 1993 sieht einen alle 5 Jahre zu wählenden Staatspräsidenten mit weitreichenden Vollmachten vor. Seit einer Verfassungsänderung im Jahr 2000 ist die Wiederwahl des Präsidenten nicht mehr möglich. Der Staatspräsident ist Staatsoberhaupt, Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Regierungschef. Er ernennt und entlässt das Kabinett. Die aktuelle Verfassung ist stark von Ex-Präsident Fujimori beeinflusst; sie enthält zahlreiche autoritäre Elemente. Das Parlament hat deshalb beschlossen, die Verfassung zu revidieren. Ob eine Verabschiedung noch in dieser Legislaturperiode möglich ist, erscheint zur Zeit zweifelhaft. Gerichtswesen 1 Oberster Gerichtshof, Gerichte erster und zweiter Instanz Verwaltung Am 01.01.2003 wurde der seit der spanischen Kolonialzeit herrschende Zentralismus zugunsten einer vorsichtigen Dezentralisierung aufgegeben. Die 25 Regionen Perus verfügen nun über gewählte Regionalpräsidenten und -regierungen, deren Zuständigkeiten, Autonomie und finanzielle Ausstattung im einzelnen noch in der Entwicklung sind.. Durch die Dezentralisierung soll eine bürger- und problemnähere Verwaltung geschaffen werden, vor allem aber soll zum Wirtschaftswachstum der Regionen beigetragen werden. 11 Regionen , 24 Departements, 148 Provinzen und Lima/Callao. Dezentralisierung ist Priorität der peruanischen Regierung.
Regierungskoalition keine formelle Koalition; Regierung stützte sich auf APRA und Parteilose. Im Kongress hat die APRA 36 Sitze. Oppositionsparteien
Gewerkschaften
Mitgliedschaft in den wichtigsten internationalen Organisationen Vereinte Nationen und Sonderorganisationen, Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS), Andengemeinschaft (Comunidad Andina den Naciones, CAN), Rio-Gruppe, Lateinamerikanische Energieorganisation (OLADE), Lateinamerikanische Integrations- Assoziation (ALADI), Ständige Süd-Pazifik-Kommission (CPPS), Lateinamerikanisches Parlament, Konferenz der Blockfreien Staaten, Asia Pacific Economic Cooperation (APECAPEC), Gruppe der 15 (inzwischen 19 größere Schwellen- und Entwicklungsländer) Einreise
Reisedokumente Deutsche Touristen benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen einen Reisepass, der bei Einreise noch mindestens 6 Monate gültig sein muss. Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein. Der Verlust des Reisepasses bringt erhebliche Probleme mit sich. Vor Ausstellung eines Ersatzdokuments sind zudem gründliche Nachforschungen unerlässlich. Es empfiehlt sich daher, eine beglaubigte Kopie des Passes mitzuführen und sie gesondert aufzubewahren. Nach peruanischen Vorschriften muss stets ein gültiges Personalpapier mitgeführt werden. Für die Wiederausreise ist u.a. eine Passverlustanzeige bei der peruanischen Nationalpolizei, die so genannte "Denuncia" erforderlich. Die Denuncia kann nur bei der örtlichen Touristenpolizei in ihrem Amtsbezirk aufgegeben werden. Touristen stoßen auf Widerstand, wenn sie die Verlustanzeige in einem anderen Amtsbezirk aufgeben wollen. Visum Ein Visum ist für einen touristischen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen nicht erforderlich. Bei der Einreise sollte darauf geachtet werden, dass die beabsichtigte Aufenthaltsdauer durch die Beamten der peruanischen Einwanderungsbehörde im Pass oder auf dem (stets auszufüllenden!) Einreisezettel (Tarjeta Internacional de Embarque/Desembarque) vermerkt wird. Es kann andernfalls vorkommen, dass die Beamten der Einwanderungsbehörde die Aufenthaltserlaubnis im Pass willkürlich auf z.B. 30 Tage begrenzen, obwohl ein Aufenthalt von beispielsweise 45 Tagen geplant ist.
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