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Durch Funde belegt ist eine Besiedlung seit etwa 2500 v. Chr. Die letzte Hochkultur schufen die Inkas, die ab ca. 1200 n. Chr. ein riesiges Reich eroberten. Hauptstadt war Cuscos. 15.000 km befestigte Straßen und kühne Hängebrückenkonstruktionen sorgten für eine hervorragende Infrastruktur im sonst unwegsamen Gelände. Pizarro eroberte das Land für die Spanier. 1533 wurde der letzte Inka-Herrscher hingerichtet. Nachfahren der Inkas erhoben sich mehrfach erfolglos. Als ihr Führer Tupac Amaru 1572 in Cusco hingerichtet wurde, gehörte das Inka-Reich der Vergangenheit an. Anfang des 19. Jahrhunderts erste Unabhängigkeitsbestrebungen. 1820 marschierte Jose de San Martin mit seinen Truppen von Argentinien und Chile in das Land ein und rief 1821 die Unabhängigkeit aus, die 1824 von den Spaniern bei Ayacucho endgültig gesichert wurde. Seit der Unabhängigkeit lösten sich in Peru eine Reihe autoritärer, demokratischer und militärischer Regime ab. Der Terror durch die Guerillabewegung "Sendero Luminosos" (Leuchtender Pfad) prägte die 80er Jahre, das Militär kämpfte brutal dagegen. Der 1990 zum Präsidenten gewählte Alberto Fujimori griff hart durch, schlug einen radikalen Sparkurs ein und setzte ein neoliberales Wirtschaftsprogramm durch. Die Guerilla hat an Einfluß verloren. Trotzdem verüben kleinere Gruppen immer noch Attentate, z.B. die Geiselnahme in der Residenz des japanischen Botschafters im Dezember 1996 durch die Tupac Amaru. Die territorialen Streitigkeiten mit dem Nachbarland Ecuador, die 1941, 1981 und 1995 zu bewaffneten Auseinandersetzungen führten, sind noch nicht beigelegt. Die peruanische Regierung hat am 31.07.2003 in Japan die Auslieferung des früheren Präsidenten Alberto Fujimori beantragt. Dem 65-Jährigen werden schwere Verstöße gegen die Menschenrechte, Mord, Entführung, Landesverrat und Korruption in seiner Amtszeit von 1990 und 2000 vorgeworfen. Der peruanische Botschafter durfte am Donnerstag dem Außenamt in Tokio ein offizielles Auslieferungsersuchen übergeben. Bisher haben sich Japans Behörden trotz Interpol-Fahndung stets geweigert, den früheren Diktator festzunehmen oder auszuweisen - einen Hintergrundbericht finden Sie hier. Nach vier Tagen ist ein Militäraufstand im Südosten von Peru nach Regierungsangaben beendet worden. Die aufständischen Ultranationalisten hätten ihre Waffen niedergelegt und sich ergeben, sagte der peruanische Präsident Alejandro Toledo am 04.01.2005 in Lima. Die Geiselnehmer hatten in einer Polizeiwache in der Andenstadt Andahuaylas zuletzt 17 Menschen in ihrer Gewalt, die alle freikamen. Soldaten hatten zuvor den Anführer der Rebellen, Antauro Humala, festgenommen. Es werde keine Nachsicht für die Rebellen geben, sagte Toledo. Rebellion kann in Peru mit bis zu 20 Jahren Haft bestraft weden. Die Rebellen hatten den Rücktritt Toledos gefordert, dem sie einen Ausverkauf des Landes an Chile vorwerfen. Hintergrundberichte:
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