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Peru besteht aus drei geographischen Zonen: die schmale Küstenebene (Costa) zieht sich über die gesamte Pazifikküste von Ecuador im Nordwesten bis hin zur chilenischen Grenze im Süden. Die meisten Gebiete sind zwar Wüste, doch die Flüsse der Anden haben immer wieder fruchtbaren Schlamm angeschwemmt. Ein Großteil der peruanischen Bevölkerung lebt in diesem Landesteil. Die Anden (Sierra) ziehen sich vom Norden der Grenze zu Ecuador langsam breiter werdend südostwärts und enden an der bolivianischen Grenze. Besonders beeindrucken sind die Berge im Zentrum Perus mit ihrem höchsten Gipfel. Im Süden umspannen die zwei Hauptketten ein weites Hochplateau, das Altiplano, in dessen Mitte, an der Grenze zu Bolivien, der Titicacasee liegt. Das Land ist Erdbebengebiet; im Süden befinden sich einige nicht erloschene, d.h. "schlafende" Vulkane. Im Nordosten fallen die Anden zur Montana ab, einer Gegend mit tiefen bewaldeten Tälern, die in die grünen Regenwälder des Amazonabeckens übergehen. Dieses wilde, hügelige Gebiet an der Grenze zu Kolumbien und Brasilien ist nahezu unbewohnt.

Die Wasserläufe gehören zu drei Becken: das Pazifikbecken (kurze Flüsse mit unregelmäßiger Wasserführung), das Amazonasbecken (das die längsten und das meiste Wasser führenden Flüsse des Landes aufnimmt, wie z.B. den Maranon und den Huallaga) und die Wasserläufe, die in den Titicacasee münden. Der längste Fluß ist der 1 800 km lange Ucayalli.


peruk.gif (1497 Byte) Die Farben der peruanischen Flagge stehen für Frieden und Gerechtigkeit.(Weiß) und das Blut derer, die ihr Leben im Kampf um die Unabhängigkeit verloren (Rot).
Die Farbanordnung geht auf das Jahr 1820 und den großen Befreier General Jose de San Martin (1778-1850) zurück, den, so heißt es, eine Schar von Flamingos inspirierte, die über seine Soldaten hinwegflogen. Die Anordnung wiederholte sich, bis Simon Bolivar (1783-1830) 1825 bestimmte, die drei Streifen wie in der aktuellen Version senkrecht anzuordnen.

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