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Peru besteht aus drei geographischen Zonen: die schmale Küstenebene (Costa) zieht sich über die gesamte Pazifikküste von Ecuador im Nordwesten bis hin zur chilenischen Grenze im Süden. Die meisten Gebiete sind zwar Wüste, doch die Flüsse der Anden haben immer wieder fruchtbaren Schlamm angeschwemmt. Ein Großteil der peruanischen Bevölkerung lebt in diesem Landesteil. Die Anden (Sierra) ziehen sich vom Norden der Grenze zu Ecuador langsam breiter werdend südostwärts und enden an der bolivianischen Grenze. Besonders beeindrucken sind die Berge im Zentrum Perus mit ihrem höchsten Gipfel. Im Süden umspannen die zwei Hauptketten ein weites Hochplateau, das Altiplano, in dessen Mitte, an der Grenze zu Bolivien, der Titicacasee liegt. Das Land ist Erdbebengebiet; im Süden befinden sich einige nicht erloschene, d.h. "schlafende" Vulkane. Im Nordosten fallen die Anden zur Montana ab, einer Gegend mit tiefen bewaldeten Tälern, die in die grünen Regenwälder des Amazonabeckens übergehen. Dieses wilde, hügelige Gebiet an der Grenze zu Kolumbien und Brasilien ist nahezu unbewohnt.Die Wasserläufe gehören zu drei Becken: das Pazifikbecken (kurze Flüsse mit unregelmäßiger Wasserführung), das Amazonasbecken (das die längsten und das meiste Wasser führenden Flüsse des Landes aufnimmt, wie z.B. den Maranon und den Huallaga) und die Wasserläufe, die in den Titicacasee münden. Der längste Fluß ist der 1 800 km lange Ucayalli.
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