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Impfvorschriften für die Einreise nach Panama gibt es nicht. Das Leitungswasser in Panama-Stadt ist als Trinkwasser zu verwenden. Aus hygienischen Gründen sollte der Verzehr von Getränken und Speisen bei Straßenverkäufern vermieden; Fischgerichte sollten nur in Restaurants der gehobenen Kategorie verzehrt werden. Für einen Kurzaufenthalt empfiehlt sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Polio, bei Reisen ins Landesinnere sollte ebenfalls eine Gelbfieberimpfung vorliegen. Bei einem Langzeitaufenthalt können noch zusätzliche Impfungen gegen Hepatitis B, Typhus, ggfl. auch gegen Tollwut empfohlen sein. In tiefer gelegenen Regionen gibt es ein mittleres Malariarisiko. Die durch Insekten übertragene Dengue-Virusinfektionen sind ebenfalls häufig. Aus diesen Gründen empfiehlt sich ein Schutz gegen Moskitostiche, z. B. durch die Verwendung von Moskitonetzen oder mückenabweisenden Mitteln. Eine medikamentöse Malariaprophylaxe kann empfohlen sein. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Kriminalität In Panama-Stadt muss in einigen Stadtteilen mit (bewaffneter) Gewaltkriminalität gerechnet werden. Geldinstitute und die meisten öffentlichen Gebäude, Restaurants, Hotels sowie viele Wohnhäuser werden daher rund um die Uhr von bewaffneten Sicherheitsdiensten bewacht. Reisende sollten auf offener Straße keinen Schmuck tragen, wenig Bargeld und nur Kopien der Reisepässe mit sich führen und insbesondere nachts folgende Gebiete mit großem Risiko von Raubüberfällen meiden:
Bei nächtlicher Ankunft am Internationalen Flughafen Tocumen ist bei der Auswahl eines Taxis besondere Vorsicht geboten, da mehrfach Überfälle auf Taxis zu verzeichnen waren. Auch in anderen, eigentlich als sicher geltenden Stadtteilen, wie etwa Bella Vista, ist Vorsicht angezeigt, da es zu vereinzelten Überfällen kam. Gewarnt wird vor harmlos erscheinenden Kontaktaufnahmen, die sich als Ablenkungsmanöver entpuppen können. In der Vergangenheit kam es wiederholt zu bewaffneten Übergriffen auf Touristen in den Nationalparks. Am Rio Chagres und in der Ruinenstadt Panama Vieja ist es zu bewaffneten Raubüberfällen auch auf deutsche Touristen gekommen. Im Osten und Süden der Urwaldprovinz Darién, insbesondere im Grenzgebiet zu Kolumbien, bestehen hohe Sicherheitsrisiken. Es wird dringend davon abgeraten, sich dort aufzuhalten. Abgesehen von der prekären Gesundheitslage (u.a. Cholera, Malaria), operieren in Darién illegale bewaffnete Gruppen aus Kolumbien. In jüngerer Zeit ist es zu Entführungen auch von Europäern gekommen. Naturkatastrophen Panama kann in der Wirbelsturm-Saison (Juni bis November) von Wirbelstürmen mitbetroffen sein. Geld / Kreditkarten Öffentliches Zahlungsmittel in Panama ist der Balboa, der im Verhältnis 1:1 an den US-Dollar gekoppelt ist. Der Balboa existiert nur in Form von Münzen; ansonsten wird mit Dollar-Noten gezahlt. In Hotels und Geschäften von Panama-Stadt und den größeren Städten im Landesinnern kann meist mit internationalen Kreditkarten, darunter auch Eurocard/Mastercard und vor allem VISA, bezahlt werden. Bare Euro können kaum getauscht werden. Es empfiehlt sich daher, US-Dollar in Bargeld mit sich zu führen. Reiseschecks werden nur vereinzelt akzeptiert. Geldüberweisungen können innerhalb kurzer Zeit über "Western Union" veranlasst werden; es gibt Zweigstellen im ganzen Land. Drogenbesitz und -handel sind auch in Panama strafbare Delikte und werden von den einheimischen Behörden verfolgt. Bei Festnahme ist mit drastischen Haftstrafen im Land zu rechnen. Selbst bei bloßem Verdacht auf Mitführung illegaler Substanzen ist mit einer Verhaftung durch die Polizeibehörden zu rechnen. Die darauffolgende Überprüfung kann unter Umständen mehrere Tage in Anspruch nehmen. Während dieser Zeit ist eine Inhaftierung die Regel.
Zahlreiche Hotels sind derzeit im Entstehen. Die Projekte beschränken sich nicht nur auf Panamá sondern schließen auch das Landesinnere sowie Berg- und Küstenregionen mit ein. Das Angebot reicht von Hotels mit internationalem Standard über preiswerte Landgasthäuser und neue Urlaubshotels zu sehr einfachen Hotels. Auf alle Hotelrechnungen werden 10% Steuern aufgeschlagen. CAMPING: Offizielle Campingplätze gibt es nicht, aber man kann an einigen Stränden und Abschnitten der Panamerikana zelten.Das Straßennetz ist im regionalen Vergleich als gut einzustufen. Die von Panama-Stadt entlang der Pazifikküste bis an die costaricanische Grenze reichende Panamericana befindet sich in gutem Zustand. Gleiches gilt mit leichten Einschränkungen für die Halbinsel Azuero im Süden des Landes. Die Nord-Süd-Achse von Panama-Stadt nach Colón am Atlantik (Transístmica) wird derzeit ausgebessert. Abseits der Hauptverkehrsstraßen trifft man nur noch vereinzelt auf asphaltierte Straßen; diese verwandeln sich nach einigen Kilometern in der Regel in Schotter- oder Sandpisten und erweisen sich während der langen Regenzeit oft als unbefahrbar. Der Osten des Landes ist verkehrstechnisch kaum erschlossen, die Panamericana (asphaltierter Teil) endet hinter Panama-Stadt. Busse verkehren regelmäßig in alle größeren Orte des Landes. Die Eisenbahnstrecke zwischen Panama-Stadt und Colón ist nach langer Unterbrechung wieder in Betrieb, in erster Linie zur Container- aber auch zur Passagierbeförderung. Eine Reise von Panama nach Kolumbien auf dem Landweg ist nicht möglich, es gibt keinen Grenzübergang, über den die Ausreise aus Panama gestattet wäre. Entgegen den Angaben auf verschiedenen Landkarten gibt es auch keine Straßenverbindung nach Kolumbien, die Reise auf der Panamericana von Alaska nach Feuerland muss in Panama unterbrochen, das Fahrzeug von hier aus nach Cartagena (Kolumbien) verschifft werden. Die in vielen Reiseführern erwähnte Schiffs-/Fährverbindung (Crucero Express) zwischen Colón (Panama) und Cartagena (Kolumbien) wurde im Herbst 1996 ersatzlos eingestellt. Einzige Möglichkeit, ein Kfz. weiterzutransportieren, ist die aufwendige (und kostspielige) Verschiffung bzw. Luftverfrachtung, wozu in jedem Falle eine Spedition eingeschaltet werden muss. Fahrzeiten: von Panamá zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):
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