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Bildung: Die anhaltend schwierige Wirtschaftslage lastet auch auf dem Bildungs- und Kulturbereich. Besonders von den Einsparungen betroffen sind die Lehrerbesoldung, die Schulmittelausstattung sowie Schulinstandhaltungsmaßnahmen. Die de facto wieder eingeführten Schulgebühren und die Abschaffung der Lehrmittelfreiheit ermöglichen es immer weniger Kindern, die Schule zu besuchen. Dies führt zu einem Ansteigen der bisher relativ niedrigen Analphabetenquote auf ca. 25% gegenüber 12% in den 80er Jahren. Nicaraguas neue Linksregierung hat 18.01.2007 die Gebühren an staatlichen Schulen abgeschafft und zusätzliche Mittel für den Bau von Schulen bereitgestellt. Außerdem würden die Versorgung in öffentlichen Krankenhäusern und die Medikamente wieder kostenlos zur Verfügung gestellt, erklärte die Regierung. Damit setzt der neue Präsident Daniel Ortega einige seiner Wahlversprechen um. Den staatlichen Universitäten stehen immer mehr Privatuniversitäten gegenüber. Der wachsenden Studentenzahl entsprechen allerdings keineswegs die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt. Kultur: Die Literatur ist seit dem Ende des 19. Jahrhunderts das kulturelle Aushängeschild Nikaraguas. Die jährliche Buchmesse in Managua ist eine der wichtigsten in Zentralamerika. Soziales
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