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Politisches System Jamaika ist eine parlamentarische Monarchie, Staatsoberhaupt ist die britische Königin, vertreten durch den Generalgouverneur. Exekutive und Legislative halten sich bisher eng an das britische Vorbild. Das Parlament besteht aus Repräsentantenhaus und Senat. Das Repräsentantenhaus hat 60 nach Mehrheitswahlrecht für maximal fünf Jahre gewählte Mitglieder. Von den 21 Senatoren werden 13 auf Vorschlag des Premierministers und acht auf Vorschlag des Oppositionsführers vom Generalgouverneur ernannt. Dieses Verfahren macht Verfassungsänderungen, die eine 2/3-Mehrheit in beiden Kammern erfordern, von Zustimmung auch aus den Reihen der Opposition abhängig. Der Premierminister wird vom Generalgouverneur aus der Mehrheitsfraktion im Repräsentantenhaus ernannt. Grundsätzlich sind sich die beiden großen politischen Parteien in der Absicht einig, Jamaika in eine Republik umzuwandeln, wobei die Kompetenzen des künftigen Staatsoberhauptes (Präsidenten) umstritten bleiben. Gerichtswesen 1 Oberster Gerichtshof, 1 Berufungsgericht, Magistratsgerichte Letztinstanzliches Gericht des dem britischen Vorbild nachgebildeten Justizwesens bleibt, solange der "Caribbean Court of Justice" als oberste judikative Instanz der Caribbean Community (CARICOM) noch nicht verwirklicht ist, der Justizausschuss des Privy Council in London. Die Unabhängigkeit der Gerichte ist in Jamaika grundsätzlich gewährleistet, die Rechtsprechung leidet jedoch unter der Langsamkeit des Rechtswegs sowie auch politischen Einflüssen. Verwaltung Jamaika ist in drei Grafschaften ("counties" - ohne Verwaltungsrelevanz) eingeteilt, die sich ihrerseits in 14 "parishes" (Kirchspiele, Landkreisen vergleichbar) gliedern.
(2) Kingston Parish umfasst nur Teile der Stadt Kingston.
Regierungspartei Jamaica Labour Party (JLP); eher marktwirtschaftlich orientiert Opposition People's National Party (PNP); hat sich von emanzipatorisch-sozialistisch/kommunistischen Ursprüngen zu sozialdemokratischer Orientierung entwickelt Gewerkschaften Bustamante Industrial Trade Union (BITU) (mit JLP verbunden) National Workers Union (NWU) (mit PNP verbunden) University & Allied Workers' Union (UAWU) Mitgliedschaft in internationalen Organisationen Vereinte Nationen; Commonwealth; IWF/WB; GATT/WTO, Carribbean Community (CARICOM); Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS); Afrikanische, karibische und pazifische Staaten (AKP); Blockfreien-Bewegung; VN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und Karibik (ECLAC) (1984), Association of Caribbean States (ACS, 1995), Cariforum, CSME (Caribbean Single Market Economy) Für einen touristischen Aufenthalt bis zu 90 Tagen reicht zur Einreise nach Jamaika der deutsche Reisepass, der noch 6 Monate über den beabsichtigten Aufenthalt hinaus Gültigkeit haben muss. Ein Visum ist in diesem Fall nicht erforderlich. Der deutsche Kinderausweis muss mit einem Lichtbild versehen sein, Minderjährige sollten über ein eigenes Einreisedokument verfügen. Bei Einreise zu Geschäftszwecken muss ein Visum vorab bei der jamaikanischen Botschaft in Berlin (Schmargendorfer Str. 32, 12159 Berlin, Tel. 030-859945-11/21, Fax: 030-859945-40, Email: info@jamador.de, Internet: www.jamador.de) eingeholt werden. Eine Verlängerung des Aufenthaltstitels nach Einreise vor Ort ist grundsätzlich möglich und kann direkt bei der zuständigen Einwanderungsbehörde beantragt werden. Die Beamten der Einwanderungsbehörde an den Flughäfen überprüfen bei Bedarf bei der Einreise den Nachweis von ausreichenden finanziellen Mitteln und das Vorliegen eines Rückflugtickets.
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