banner_klein.jpg (6301 Byte)

Themen

Afrika
Amerika
Asien
Australien
Europa

Nordamerika
Mittelamerika & Karibik
Südamerika

Antigua und Barbuda
Bahamas
Barbados
Belize
Costa Rica
Dominika
Dominikanische Republik
El Salvador
Grenada
Guatemala
Haiti
Honduras
Jamaika
Kuba
Nicaragua
Panama
St. Kitts
St. Lucia
St. Vincent
Trinidad


Gesundheit Literatur Reisehinweise Reiseziele
Sitten & Bräuche Strafrecht Strom Unterkunft
Verkehr Zoll - -

Gesundheit

Bei Einreise ins Gastland sind Pflichtimpfungen nicht vorgeschrieben, außer bei Einreise aus sog. gelbfieberendemischen Gebieten; hier sollte eine Gelbfieberschutzimpfung vorliegen. Abweichend von offiziellen Bestimmungen kann allerdings, insbesondere bei Einreise aus einem Land, in dem Cholera vorkommt , ein Choleraimpfzertifikat verlangt werden.

Auf persönliche Hygienemaßnahmen sollte besonders geachtet werden. Es sollte nur abgekochtes Leitungswasser oder Mineralwasser getrunken werden. Rohe Speisen bzw. ungeschältes Obst sollten vermieden werden.

Für Kurzreisen nach Honduras empfiehlt sich ein Impfschutz gegen Hepatitis A, Poliomyelitis, Tetanus und Diphterie. Für Langzeitaufenthalte sollte außerdem ein Impfschutz gegen Hepatitis B, Typhus und ggfs. Tollwut bestehen.

In der Hauptregenzeit, d.h. in der Regel in den letzten Monaten des Jahres, kommt es landesweit zu epidemieartigem Auftreten von Denguefieber. Dengue-Virus-Infektionen werden wie auch die in ländlichen Gebieten von Honduras vorkommende Malaria von unterschiedlichen Mücken übertragen. Impfung gegen Denguefieber oder Malaria sind nicht möglich. Der Schutz besteht im Vermeiden von Mückenstichen (Kleidung, mückenabweisende Mittel, Verhalten). Vor einer Reise ist eine tropen- bzw. reisemedizinische Beratung sehr sinnvoll.


Literatur

Reisehinweise

Kriminalität

Von Reisen per Anhalter wird (insbesondere Frauen) dringend abgeraten. Aber auch die Benutzung von Taxis und Überlandbussen ist nicht ungefährlich. Gelegentlich kommt es zu Überfällen durch die Taxifahrer selbst. Die Benutzung offizieller Radiotaxis wird deshalb empfohlen, da dort Fahrer, Nummer des Fahrzeugs und Fahrtziel von der Taxizentrale notiert werden.

Aufgrund der steigenden Kriminalität, wachsender Gewaltbereitschaft und einer geringen Hemmschwelle beim Waffengebrauch hat die Gefährdung in den letzten Jahren stark zugenommen. Besonders besorgniserregend sind dabei kriminelle gewalttätige Jugendbanden, die nach Weltbankberichten in Honduras mittlerweile über 40.000 Anhänger verfügen. Bewaffnete Raubüberfälle gehören inzwischen im ganzen Land zum täglichen Erscheinungsbild. Honduras hat zudem eine der höchsten (pro-Kopf-) Mordraten in ganz Lateinamerika. Große Vorsicht ist daher geboten. Übergriffe auf Reisende werden insbesondere von der Nordküste, den Städten, der Strecke von San Pedro Sula zur Mayastätte Copán, aber auch den Naturparks und Wandergebieten gemeldet. Besondere Vorsicht wird an der Karibikküste empfohlen (insbesondere in und um Tela, La Ceiba und San Pedro Sula). Auf Strandbesuche nach Einbruch der Dunkelheit sollte verzichtet werden.

Wegen der häufigen Überfälle und Diebstähle sollten Reisende Schmuck, größere Mengen an Zahlungsmitteln sowie Dokumente möglichst im Hotelsafe aufbewahren und unsichere Stadtviertel - insbesondere bei Dunkelheit - meiden. Ausweispapiere sollten in Kopie mitgeführt werden.

Neuerdings bietet eine Sondereinheit der honduranischen Polizei, die speziell zum Schutz von Touristen gebildet wurde, Reisegruppen eine Eskorte bei Überlandfahrten an. Der Schutz durch die „Policía Turística“ kann über den jeweiligen Reiseveranstalter gegen geringfügige Mehrkosten gebucht werden. Die Botschaft rät bei in Bussen durchgeführten Gruppenreisen, dieses Angebot in Anspruch zu nehmen.

Frauen wird empfohlen, bei Aufforderungen zum Mitkommen durch Sicherheitskräfte (Polizei, Militär) auf der Begleitung durch eine weitere Person zu bestehen.

Unternehmer in San Pedro Sula und an der honduranischen Nordküste waren seit Anfang 2007 bereits mehrfach das Ziel von telefonischen und auch direkten, körperlichen Bedrohungen. Hierbei sind zwischenzeitlich leider auch zwei deutsche Mordopfer zu beklagen. Ein Zusammenhang mit der unternehmerischen Tätigkeit der Opfer kann nicht völlig ausgeschlossen werden.

Potentiellen Investoren in Honduras wird derzeit empfohlen, sich an die Deutsch-Honduranische Industrie- und Handelskammer (www.deinternational.com.hn) der Hauptstadt Tegucigalpa zu wenden, um spezifische Auskünfte über das Investitionsklima und Aspekte der Rechtssicherheit einzuholen. Das im Jahre 1998 in Kraft getretene bilaterale Investitionsschutzabkommen hilft theoretisch, Vorbehalte zu überwinden, jedoch ist die Anwendung der inhaltlichen Substanz des Abkommens aus letzter Erfahrung schwierig und mit juristischen Hürden verbunden.

Naturkatastrophen

Honduras liegt in der hurrikangefährdeten Zone (Hurrikansaison: ca. Juni bis November). Während der Hurrikan-Saison muss in den touristisch erschlossenen Gebieten vor allem an der Karibikküste und auf den Inseln "Islas de la Bahia" mit Beeinträchtigungen bei Verkehrsverbindungen sowie Strom- und Wasserversorgung gerechnet werden. Häufig kommt es nach starken Regenfällen zu Überschwemmungen. Die Anweisungen der Behörden (z.B. Evakuierungsmaßnahmen) sollten befolgt werden. Bitte informieren Sie sich sowohl vor als auch während Ihres Hondurasaufenthaltes regelmäßig in den Medien und Internet über aktuelle Unwetterwarnungen (z.B. www.weather.com).

Geld / Kreditkarten

Bare Euro können in Honduras in einigen wenigen Banken inzwischen eingelöst werden. Akzeptiert werden (nicht überall) namhafte internationale Kreditkarten (z.B. Visa, Master Card, American Express) sowie US-Dollar-Reiseschecks und Schecks, die in US-Dollar auf eine US-Bank bezogen sind sowie bare US-Dollar (möglichst keine 100-USD-Banknoten). An einigen Geldautomaten, die im MAESTRO-System integriert sind, kann Bargeld mit der EC-Karte gezogen werden. Dies beschränkt sich hauptsächlich auf die Bank Credomatic. Es empfiehlt sich, ausreichend bare US-Dollar mit sich zu führen. Geldwechsel ist in Banken, Wechselstuben und Hotels möglich; Straßenwechsler sind nicht zu empfehlen.


Strafrecht

Das honduranische "Ley Antidrogas" sieht harte Strafen für Besitz, Konsum und Handel von Drogen vor. Ausländer werden aufgrund von Drogenbesitz (auch Kleinstmengen!) mit erheblichen Geldstrafen belegt und ausgewiesen.

Bitte nehmen Sie keine Briefe, Päckchen etc. für andere Personen mit über die Grenze und transportieren Sie sie auch nicht innerhalb des Landes, ohne genau deren Inhalt zu kennen.


Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
110 60 -
strom_a.jpg (4518 Byte) strom_b.jpg (3422 Byte)

Verkehr

Es gibt keine direkte Flugverbindung von Deutschland aus. Die kürzeste Verbindung ist über Miami, das von Lufthansa täglich angeflogen wird. Von Miami nach Tegucigalpa besteht eine tägliche Flugverbindung durch TACA (über San Salvador und auch direkt) und American Airlines, letztere ohne Zwischenlandung. Eine weitere Verbindung besteht über Houston (von Deutschland aus mit Lufthansa zu erreichen) und Weiterflug nach Tegucigalpa mit TACA oder Continental Airlines.

Die Hauptflughäfen sind Tegucigalpa, San Pedro Sula, La Ceiba und Roatán. TACA fliegt (über San Salvador) alle mittelamerikanischen Länder an; weiterhin fliegt die panamaische COPA Tegucigalpa und San Pedro Sula an. Seit September 2007 fliegt Aero Caribbean einmal wöchentlich von Tegucigalpa nach Havanna. Die honduranische Inlandsfluggesellschaften Isleña, SOSA und Atlantic Airlines verbinden die Hauptstadt mit den Flughäfen im Landesinneren.

Auf den Hauptstraßen, vor allem zwischen San Pedro Sula und Tegucigalpa, verkehren Überlandbusse, die zum Teil klimatisiert sind. Die Busverbindungen sind gut, aber die Fahrten verkehrsmäßig nicht immer sicher. Des weiteren muss, insbesondere bei Linien, die nicht direkt verkehren, sondern unterwegs anhalten, mit Überfällen gerechnet werden.

Das Straßennetz ist spärlich, im Nordosten kaum vorhanden. Allerdings sind die Straßen bis auf einige Teilstrecken von guter Qualität. Wegen der unbeleuchteten Straßen, die häufig Schlaglöcher aufweisen, sollte nach Einbruch der Dunkelheit nicht mehr über Land gefahren werden. Außerhalb der Überlandstraßen ist die Benutzung von geländegängigen Fahrzeugen ratsam.

Taxis sind ein weiteres preiswertes Verkehrsmittel, jedoch sind die Fahrzeuge in der Regel in aussonderungsreifem Zustand, und die Fahrweise der Fahrer ist in der Regel gewöhnungsbedürftig. Der Preis muss vor Antritt der Fahrt ausgehandelt werden. Grundsätzlich muss wegen des hier oft rücksichtslosen Fahrverhaltens auf die Gefährlichkeit des Autofahrens im Lande hingewiesen.

Honduras besitzt an der Nordküste vier Häfen: Puerto Cortés, Tela, Puerto Castilla und La Ceiba, und an der Südküste einen Hafen: San Lorenzo. Diese Häfen werden von Fracht- und Containerschiffen angelaufen. Schiffsreisen mit Kombifrachtern sind nicht mehr möglich.

Wörterbuch
Synonyme
Woxikon - Online Wörterbuch

a
Navigation


Web erdkunde-wissen.de

Allgemeine Informationen
Link-Datenbank

Pol. System, Einreise & Botschaften
Währung
Klima, Flora & Fauna
Geographie & Fahne
Geschichte & Gegenwart
Bevölkerung
Wirtschaft & Militär
Industrie, Rohstoffe & Landw.
Außenwirtschaft
Verkehr, Umwelt & Energie
Wohlstand & Sicherheit
Entwicklungshilfe
Reiseinformationen

Bildung, Soziales & Kultur
Essen & Trinken
Hintergrundberichte
Medien & Kommunikation

Literatur
Länderfotos
Nationalhymnen

--> Erdkunde
--> Service
--> Seiteninternes

Kommunikation
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Suchmaschine

Google
Web http://www.erdkunde-wissen.de

(C) erdkunde-wissen.de. Konzept, Gestaltung und Redaktion: erdkunde-wissen.de. Nachdruck, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte sowie Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Haftung für falsche Angaben, keine Gewähr über die Richtigkeit der Informationen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Mailen Sie uns einfach.