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Politisches System PräsidialeRepublik; Abgeordnetenhaus mit 83 für 4 Jahre gewählten Mitgliedern; Senat mit 27 für 6 Jahre gewählten Mitgliedern Gerichtswesen 1 Kassationshof, Appellations-, Zivil- und Friedensgerichte Verwaltung Zentralistisch, 10 Départements, 27 Arrondissements, Dezentralisierung angestrebt, begrenzte Eigenverantwortlichkeit der Gemeinden
Regierungspartei Die Partei Lespwa gewann bei den Wahlen die meisten Sitze Präsident Préval hat eine große Regierungskoalition gebildet, in der Mitglieder der Parteien Lespwa, Fusion, Alyans, OPL, Union sowie Lavalas vertreten sind. Opposition An den Wahlen haben über 30 Parteien teilgenommen, von denen 18 im Parlament vertreten sind. Die größten Oppositionsparteien sind RDNP (dessen Vorsitzender Leslie Manigat Préval als Zweitplatzierter der Präsidentschaftswahlen unterlegen war) und MPH. Gewerkschaften
Mitgliedschaft in Internationalen Organisationen UNO, FAO (VN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation), UNDP (Entwicklungsprogramm der VN), UNESCOUNESCO, UNIDOUNIDO (VN-Organisation für industrielle Entwicklung), UNICEFUNICEF, Weltbank, IWF, ILOILO (Internationale Arbeitsorganisation), IAEO (Internationale Atomenergie-Organisation), WHO (Weltgesundheitsorganisation), WTO (Welthandelsorganisation), WMO (Weltorganisation für Meteorologie), ICAO (Internationale Zivilluftfahrt-Organisation), Weltorganisation für Geistiges Eigentum, Weltpostverein, Internationale Fernmeldeunion, IATAIATA (International Air Transport Organization - Dachorganisation internat. Fluglinienbetreiber), Interpol, Internationale Kaffee-Organisation, UN-Wirtschaftskommission für Lateinamerika und Karibik (CELAC), OAS (Organisation Amerikanischer Staaten), Interamerikanische Entwicklungsbank (IDB), EU-AKP-COTONOU (Abkommen über die Zusammenarbeit der Europäischen Union mit den afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten), CARICOMCARICOM (Karibische Gemeinschaft), CARIFORUM (AKP-Gremium für die Karibikstaaten), SELASELA (lateinamerikanisches Wirtschaftssystem), AEC (Vereinigung der Karibikstaaten); seit Herbst 2006 Mitglied der Blockfreienbewegung Einreise
Für die Einreise ist ein Reisepass erforderlich, der Personalausweis reicht nicht aus. Deutsche Kinderausweise werden uneingeschränkt anerkannt; der Eintrag von Kindern im Pass miteinreisender Eltern ist nicht ausreichend. Alle Einreisedokumente müssen bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig sein. Deutsche Staatsangehörige können für einen Aufenthalt bis zu drei Monaten ohne Visum nach Haiti einreisen. Bei Ankunft muss jedoch ein Einreiseformular ausgefüllt und bei Ausreise wieder vorgelegt werden. Der Flugschein für die Weiter- bzw. Rückreise muss vorliegen. Für längere Aufenthalte muss vor der Einreise ein Visum bei der zuständigen haitianischen Auslandsvertretung beantragt werden. Bei Ausreise ist eine Steuer von 30 US-Dollar fällig, die nicht in Gourdes bezahlt werden kann. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern.
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