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Bildung: Das staatliche
Unterrichtswesen muß der Tatsache Rechnung tragen, daß 40-60 % der Landesbevölkerung
eines der 21 Maya-Idiome zur Muttersprache haben. Mehr als die Hälfte dieses
Personenkreises muß Spanisch als Fremdsprache erlernen. Nur wenige Kinder im
schulpflichtigen Alter durchlaufen die vorgeschriebenen sechs Grundschuljahre. Die
durchschnittliche Schulzeit beträgt 2,3 Jahre, in Maya-Gebieten 1,3 Jahre. Kultur: Auch im kulturellen Leben Guatemalas spiegelt sich die gesellschaftliche Spaltung wider: während in den Städten eine kosmopolitische, an den Industrieländern orientierte Kultur dominiert, ist die Landbevölkerung traditionellen Mustern verpflichtet. In der Kulturpolitik versucht die Regierung den jahrhundertealten Graben zwischen Weißen (Ladinos) und Mayas unter dem Rubrum Plurikulturalität" zu überwinden. Die erste Maya-Ministerin in der Geschichte Guatemalas spricht dementsprechend auch von einer Politik der Kulturen". Weltkulturerbe: Antugua Guatemala; Nationalpark Tikal; Maya-Ruinen und archäologischer Park Quirigua (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier) Soziales
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