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Verkehr -Zoll - -

Gesundheit

Aufgrund der Höhenlage Quitos (2.800 m ü. M.) kann es innerhalb von 6 - 12 Stunden nach Ankunft in den ersten Tagen zu einer Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens in Form von verstärkter Atmung, beschleunigtem Herzschlag, Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Schlafstörungen und Schwellungen im Bereich der Füße, Arme und des Gesichts kommen.

Für die z. T. extremen Höhen in Ecuador gelten einige Grundregeln:

  • Rauchen und Alkoholkonsum einschränken; genügend Wasser/Tee trinken
  • am ersten Tag viel ruhen;
  • bei starken Kopfschmerzen medikamentöse Therapie (z.B. Paracetamol).

Untrainierten Bergsteigern wird dringend empfohlen, vor Reiseantritt sachkundigen Rat einzuholen. Von der "Höhenkrankheit" spricht man, sofern mehrere der o.a. Symptome auftreten. In der Regel verschwinden diese Beschwerden spontan im Laufe von ein bis zwei Tagen, vorausgesetzt, in dieser Zeit erfolgt kein weiterer Aufstieg. Das Auftreten der akuten Bergkrankheit hängt neben einer individuellen Disposition auch von der Ausgangshöhe, der Aufstiegsgeschwindigkeit und dem Grad der körperlichen Anstrengung ab. Hierbei helfen körperliche Ruhe und vermehrte Flüssigkeitszufuhr. Eine zusätzliche Sauerstoffgabe ist nur in Einzelfällen notwendig, im Ernstfall aber in Hotels und Krankenhäusern erhältlich.

Cholera

In Ecuador kommt die Cholera gelegentlich vor. Sie ist eine durch Bakterien verursachte Infektionskrankheit. Es handelt sich um eine Darmerkrankung, daher werden die Erreger nur mit dem Stuhl oder Erbrochenem ausgeschieden. Die Infektion erfolgt auf oralem Weg, meistens über verseuchtes Wasser oder Lebensmittel.

Durch Beachtung folgender hygienischer Maßnahmen kann das Risiko soweit verringert werden, dass eine Ansteckung sehr unwahrscheinlich ist:

  • Zum Genuss nur absolut sauberes Wasser verwenden, also abkochen!
  • Gekochte und gut durchgebratene Speisen sind unbedenklich. Rohe Salate sollten vermieden werden. Schalenfrüchte können nach Überbrühen mit kochendem Wasser und Schälen bedenkenlos genossen werden.
  • Der Besuch von Schwimmbädern sollte überdacht werden.
  • Die Choleraschutzimpfung gibt nur einen unzureichenden Schutz und wird heute nicht mehr empfohlen.
  • Eine vorbeugende Antibiotika-Einnahme ist nicht erforderlich.

Diphtherie

Die Diphtherie wird durch Corynebakterien ausgelöst und tritt weltweit auf. In jüngerer Zeit wurden einige Diphtheriefälle in Ecuador bekannt. Daher ist es empfehlenswert - unter Umständen auch unabhängig vom Reiseland - den Impfschutz alle 10 Jahre (zusammen mit Tetanus und Polio-Impfung) aufzufrischen.

Gelbfieber

Eine Pflicht zur Gelbfieberschutzimpfung besteht für Ecuador nicht. Falls jedoch ein wochenlanger Aufenthalt im Oriente geplant ist, sollten Sie sich von einem Tropenmediziner beraten lassen.

Verbreitet sind auch, abhängig von den klimatischen Verhältnissen, andere tropische Infektionskrankheiten, wie z.B. Denguefieber, Typhus, Malaria sowie parasitäre Magen- und Darmerkrankungen. Immer wieder werden auch Fälle von Leptospirose, eine durch Ratten übertragene Erkrankung, registriert.

Dengue

In den Küstenregionen Ecuadors ist in jüngster Zeit eine deutliche Zunahme von Denguefieber-Fällen zu beobachten. Denguefieber, eine von Moskitos übertragene fieberhafte Viruserkrankung, ist in Mittel- und Teilen Südamerikas weit verbreitet. Wichtigste vorbeugende Maßnahme ist der Schutz vor den vorwiegend tagsüber stechenden Moskitos durch angepasste Kleidung und moskitoabweisende Hautmittel.

Verbreitet sind auch, abhängig von den klimatischen Verhältnissen, andere tropische Infektionskrankheiten, wie z.B. Typhus, Malaria sowie parasitäre Magen- und Darmerkrankungen. Immer wieder werden auch Fälle von Leptospirose, eine durch Ratten übertragene Erkrankung, registriert.


Literatur

Reisehinweise

Reisen über Land

Die Sicherheitslage im ecuadorianischen Grenzgebiet zu Kolumbien, v.a. in der Provinz Sucumbíos, wird durch Entführungen und Aktivitäten bewaffneter Gruppen massiv beeinträchtigt. Von Reisen in diese Region wird abgeraten. Auch bei Überlandfahrten in den Provinzen Esmeraldas, Carchi, Orellana und Napo ist wegen des gestiegenen Risikos von Überfällen erhöhte Vorsicht geboten.

Es finden häufig Demonstrationen, Straßenblockaden und Streiks statt, bei denen es zu gewalttätigen Ausschreitungen kommen kann. Solche Menschenansammlungen sollten gemieden werden. Straßenblockaden können zudem den nationalen Reiseverkehr behindern.

Ecuador hat eine der höchsten Unfallraten in Lateinamerika. Insbesondere Reisebusse sind häufig in schwere Unfälle verwickelt. Bei Nacht sollten Fahrten in Überlandbussen vermieden werden.

Bei sportlichen Aktivitäten (z.B. Bergsteigen, Rafting u.ä.) entsprechen die Sicherheitshinweise und-vorkehrungen oft nicht dem Standard in Deutschland. Auch in dieser Hinsicht ist es bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sinnvoll, Sicherheitsmaßnahmen vorher abzufragen. Insbesondere Bergtouren (auch von erfahrenen Bergsteigern) sollten möglichst mit ortskundigen Führern durchgeführt werden.

Kriminalität

In den größeren Städten, touristischen Schwerpunkten und öffentlichen Verkehrsmitteln kann es in erheblichem Umfang zu Diebstählen und Raubüberfällen kommen. Die Täter wenden dabei u.a. folgende Tricks an:

  • diverse Ablenkungsmanöver mit vorgetäuschten Pannen und Missgeschicken,
  • Kreditkartenbetrug,
  • „Bußgeld“-Erpressung unter Verwendung falscher Uniformen,
  • Raub nach Drogenverabreichung in Form von Essen, Getränken oder auf Prospekten/Faltblättern, die wie Werbematerial verteilt werden,
  • Überfälle durch Taxifahrer in nicht registrierten Taxis, die aktiv potentielle Kunden ansprechen.

Grundsätzlich sollte auf das Gepäck gut geachtet werden. Schmuck sollte möglichst nicht getragen werden, Uhren, Kameras und Mobiltelefone sollten nicht auffällig zu sehen sein. Bei Dunkelheit sollte auch für kürzere Strecken ein registriertes Taxi benutzt werden.

Auf abgelegenen Wanderstrecken (insbesondere Lagune San Pablo bei Otavalo, Vulkan Pichincha via Cruz Loma) kommt es besonders häufig zu Überfällen/ Gewaltverbrechen.

Besonders gefährdet sind Einzelreisende. Bei der Auswahl von örtlichen Reiseunternehmen sollte auf geeignete Sicherheitsvorkehrungen geachtet werden bzw. solche abgefragt werden.

Aufgrund der Gewaltbereitschaft der Täter sollte bei Raubüberfällen keine Gegenwehr geleistet werden.

Naturkatastrophen

Ecuador liegt in einer Erdbebenzone und hat mehrere aktive Vulkane. In den letzten Jahren kam es immer wieder zu Eruptionen (vorwiegend Ascheregen) verschiedener Vulkane.

Insbesondere die Vulkane Tungurahua (Touristengebiet Baños), Sangay und Reventador sind derzeit vermehrt aktiv, der Vulkan Cotopaxi steht unter intensiver Beobachtung.

Im Sommer 2006 hatten starke Ausbrüche des Vulkans Tungurahua mehrere Todesopfer gefordert, zahlreiche Dörfer zerstört und Verkehrswege unterbrochen. Seitdem zeigt der Vulkan eine erhöhte Aktivität. Reisende sollten sich daher stets zeitnah über die aktuelle Lage in den betroffenen Regionen informieren.

Informationen in spanischer Sprache zu Erdbeben und Vulkanausbrüchen können auf der Internetseite des Instituto Geofísico – Escuela Politécnica Nacional, Quito-Ecuador abgerufen werden: http://www.igepn.edu.ec/index.html

In den Wintermonaten (Januar – April) kommt es aufgrund von Regenfällen häufig zu Überschwemmungen und Erdrutschen. In der Folge kann es zu starken Beschädigungen der Verkehrswege kommen, die die Reisesicherheit beeinträchtigen können.

Geldversorgung

Gesetzliche Zahlungsmittel in Ecuador sind der US- Dollar, US-Cent-Münzen und nationale Centavo-Münzen. Da vermehrt gefälschte Geldscheine im Umlauf sind, nehmen Geschäfte und Banken in der Regel keine 50- und 100- US-Dollarnoten an. Reisende sollten dies bei der Mitnahme von US-Dollar in bar berücksichtigen.

Reiseschecks, Maestro-Karten und Kreditkarten können grundsätzlich verwendet werden; Einschränkungen für deren Benutzung in kleineren Orten sind allerdings gegeben. Geldautomaten sollten aus Sicherheitsgründen nur während der Geschäftszeiten benutzt werden. Es wird empfohlen, keine größeren Bargeldmengen bei sich zu tragen.

In finanziellen Notsituationen kann über „Western Union“ von Bekannten oder Verwandten innerhalb kurzer Zeit Geld aus Deutschland überwiesen werden. „Western Union“ verfügt in Ecuador über ein dichtes Netz von Vertriebsstellen, allein in Quito gibt es ca. 100 Partner (Western Union: www.westernunion.com, für Deutschland: www.reisebank.de). Banktransfers an ecuadorianische Banken funktionieren hingegen nicht zuverlässig.


Reiseziele

Quito ist eine der schönsten Hauptstädte Südamerikas. Der Vulkan Pichincha* mit seinen Zwillingsgipfeln Ruca und Guagua bildet eine spektakuläre Kulisse. Den kolonialen Stadtkern schmücken alte Kirchen und restaurierte Häuser in den steilen, engen Gassen. An der Plaza Major, dem Mittelpunkt des historischen Zentrums, liegen die Kathedrale, das Rathaus, der Bischofspalast und das Regierungsgebäude. An der Avenida 10 de Agosto steht die Zentralbank, die Casa de la Cultura Ecuadoriana befindet sich in der Nähe des Parque El Ejido. In vielen der berühmten Stadtkirchen und Klöster findet man spanische Kunstschätze ebenso wie Skulpturen der sogenannten »Quito-Schule«. Besonders reizvoll sind das San-Francisco-Nonnenkloster und die prunkvolle Jesuitenkirche La Compa?ia. Zum Stadtbummel gehören neben den berühmten Museen moderner und kolonialer Kunst auch der Alameda-Park, das Observatorium und die Hochschule der Schönen Künste. 1979 wurde Quito aufgrund seiner Fülle an kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten von der UNESCO zum Weltkulturgut erklärt. (Internet: http://www.quito.gov.ec)
 
Die Andenstädte: Die Panamerikana, die durch die größten Andenstädte führt, durchquert das Land von Nord nach Süd. Tulcán ist die nördlichste dieser Städte und Mittelpunkt einer reichen Agrarregion. Weiter südlich liegt die Stadt Chota, deren Bewohner zum größten Teil Nachkommen afrikanischer Sklaven sind. Der Gipfel des Monte Imbabura weist den Weg zum Otavalo-Tal und zur gleichnamigen Stadt. Der internationale Indiomarkt, auf dem man traditionelle Webstoffe und Kunsthandwerk erstehen kann, ist landesweit bekannt. 30 km nördlich von Quito steht der Granitobelisk, der den Äquator kennzeichnet. Die weiter südlich liegende Stadt Cuenca wurde 1577 auf den Ruinen der Inkastadt Tomebamba gegründet; die hauptsächlich aus Kolonialbauten bestehende Altstadt ist sehr gut erhalten. Einen reizvollen Kontrast hierzu bildet die kürzlich fertiggestellte riesige Nueva Catedral. In der Umgebung von Cuenca liegen interessante Provinzstädte sowie die Festung von Ingapirca, eine Inkaruine. In den südlichen Bergen fährt man durch Loja, die letzte größere Stadt an der Panamerikana. Sie war früher ein Handelsposten an der spanischen »Goldstraße«.
 
Guayaquil ist Ecuadors größte Stadt, Haupthafen und Wirtschaftszentrum. Ein beliebter Ausgangspunkt für Rundgänge ist die Rotonda, das bedeutende historische Wahrzeichen der Stadt, das die schöne Gartenpromenade Paseo de las Colonias überblickt. Auf der anderen Seite des Malecón befinden sich der Regierungspalast und das Rathaus; Richtung Norden sieht man die alte Festung La Planchada. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der Kirche Santo Domingo, des kürzlich renovierten historischen Wohnviertels Las Peñas und des Stadtmuseums.
 
Die Küste: Der schmale Küstenstreifen ist 560 km lang. In den größeren Hafenstädten werden einige der besten Hochsee-Angelfahrten der südamerikanischen Westküste angeboten. Esmeraldas ist einer der wichtigsten Häfen des Landes. In der Region Santo Domingo de los Colorados, 90 km westlich von Quito, leben die Colorados-Indios, die noch viele ihrer alten Bräuche pflegen.
 
Der Nordosten, auch Oriente genannt, besteht zum größten Teil aus Urwald mit exotischer Tier- und Pflanzenwelt. Die wichtigsten Städte sind Puyo, Tena, Macas, Lago Agrio, Sucúa und Zamora. Baños ist ein beliebtes Besuchsziel; der Name stammt von den unzähligen heißen und kalten Mineralquellen und Seen. Von hier aus gelangt man durch die eindrucksvolle Schlucht des Río Pastaza zum Amazonasgebiet. Nördlich von Baños kann man den Cotopaxi erklimmen, der mit 5897 m der höchste aktive Vulkan der Erde ist. Der höchste Berg im Land ist der Chimborazo (6310 m). Alle hohen Berge bieten an der Schneegrenze Unterkünfte für Besucher. In der südwestlichen Zone des Amazonasgebietes Ecuadors befindet sich ein sogenannter hot spot - ein abgegrenztes Gebiet mit höchster Konzentration an endemischen Arten. Weltweit gibt es nur 25 hotspots, die zusammengenommen 1,4% der Erdoberfläche bedecken. Der Amazonas selbst fließt zwar nicht durch Ecuador, doch münden in ihn alle Flüsse östlich der Anden.
 
Die Galápagos-Inseln liegen ca. 1000 km westlich des Festlandes von Ecuador. Diese felsigen Inseln sind seit Charles Darwins' wissenschaftlicher Reise im 19. Jahrhundert als Heimat urzeitlicher Tier- und Pflanzenarten bekannt. Die Inseln stehen seit 1959 unter Naturschutz, und 1978 erklärte die UNESCO die Inseln zum Naturdenkmal. Riesenschildkröten, Echsen, Leguane und die traumhafte Unterwasserwelt sind die größten Attraktionen für Besucher. Die Galápagospinguine sind die am weitesten nördlich lebenden Pinguine der Welt, die aufgrund des kalten Humboldtstromes selbst in Äquatornähe überleben können. Anreise und Unterkunft können i. allg. vom Heimatland oder von Reiseveranstaltern in Ecuador zusammengestellt werden.


Sitten & Bräuche

Nachtleben

Außer in Quito und Guayaquil, mit ausgezeichneten Veranstaltungen und Restaurants, spielt sich die Abendunterhaltung zumeist in Privathäusern oder Klubs ab.

Einkaufstipps

In kleineren Geschäften und auf Märkten kann man handeln, in einigen Läden in der Nähe der größeren Hotels sind die Preise festgesetzt. In Cuenca und Gualaceo in der Provinz Azuay findet man an den ferias oder Markttagen eine große Auswahl an Handarbeiten und Kunsthandwerk. Die besten Wochenmärkte gibt es wohl in Otavalo, Ambato, Latacunga, Saquisili und Riobamba, mit ausgezeichneten bunten indianischen Webstoffen und Silberwaren. Quito ist für seine Silbergeschäfte bekannt. Schöne Mitbringsel sind Holzschnitzereien, bemalte und lackierte Figuren aus Brotteig, bunte Kacheln, Wollteppiche, handgewebte Decken und andere Textilien, Körbe, Lederwaren und Shigras (Schultertaschen). Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-13.00 und 15.00-19.00 Uhr, Sa 10.00-20.00 Uhr; manche Geschäfte sind auch sonntags geöffnet.

Sport

Fußball ist eine der Nationalsportarten. Eine Variation des Volleyball, Ecua Volley, ist auch sehr beliebt. Golf- und Tennisplätze findet man in der Gegend um Quito und an der Küste. Reiten und Wandern bieten sich vor allem im Hochland an; Dschungeltouren im Nordosten sind ebenfalls möglich. Wassersport: Schwimmen, Fischen (vor allem an der Küste), Segeln und Tauchen. 

Trinkgeld

Hotels und Restaurants berechnen normalerweise 10% Bedienung. Taxifahrer erwarten kein Trinkgeld.

Umgang

In Hotelrestaurants und exklusiven Restaurants wird oft Abendgarderobe erwartet. Badekleidung gehört an den Strand. In vielen Restaurants gibt es bereits Raucher- und Nichtraucherzonen.


Strafrecht

Drogenkonsum und –handel werden selbst bei kleinsten Mengen mit hohen Haftstrafen (ca. 8-16 Jahre) geahndet. Auch die Mitnahme bzw. Transport von Gegenständen für Dritte ohne Kenntnis des Inhalts kann daher verhängnisvolle Folgen haben.

Bei Unfällen mit Personenschäden ist mit Untersuchungshaft für alle Beteiligten zu rechnen.

Bei Verhaftungen sollte auf sofortiger Unterrichtung der deutschen Botschaft bestanden werden.


Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
120-127 60 -
strom_a.jpg (4518 Byte) strom_b.jpg (3422 Byte)

Verkehr

FLUGZEUG: Ecuadors nationale Fluggesellschaften SAN - Servicios Aereos Nacionales (WB), SAETA - Sociedad Ecuatoriana de Transportes Aeros (EH) und TAME - Transportes Aéreos Militares Ecuatorianos (EQ) verkehren regelmäßig zwischen Guayaquil und Quito. Einige kleinere Fluggesellschaften fliegen zur Küste und in den östlichen Landesteil; das Flugzeug ist im Inlandverkehr ein gebräuchliches Transportmittel. Weitere Flughäfen: Cuenca, Manta, Esmeraldas, Lago Agrio und Coca.

Flughafengebühr: 12% des Flugticketpreises.

Galápagos-Inseln: Von Quito und Guayaquil aus starten täglich Flüge zu den Galápagos-Inseln. Ausländische Besucher bezahlen einen höheren Preis für Flugtickets. Die Hauptflughäfen der Galápagos-Inseln sind Caráquez und Baltra.

SCHIFF: Die felsige Küste macht die Küstenschiffahrt recht langsam und teilweise sogar gefährlich. Im Amazonasgebiet gibt es mehrere befahrbare Flüsse. In den Oriente-Dschungeln und in der nördlichen Küstenregion gibt es nur wenige Straßen, der Einbaum (bis zu 25 Passagiere) ist oft das einzige Verkehrsmittel. Es gibt kaum Passagierschiffe, die zwischen dem Festland und den Galápagos-Inseln verkehren; innerhalb der Gruppe verkehren jedoch zahlreiche Touristenboote, Postschiffe und Mietjachten.

BAHN: Es gibt die Bahnstrecken Guayaquil - Quito und Ibarra - San Lorenzo, die jedoch zeitweilig witterungsbedingt gesperrt sein können. Man sollte sich vor Reiseantritt genauestens informieren. Teilabschnitte zwischen Riobamba und Quito (223 km) und zwischen Alausí und Guayaquil (142 km) sind derzeit in Betrieb. Die Strecke führt durch eine atemberaubende Landschaft, da sie innerhalb von 80 km auf 3238 m ansteigt und ihren höchsten Punkt in Urbina erreicht (3609 m).

BUS/PKW: Das Straßennetz umfaßt 43.709 km, wovon 8570 km befestigt sind. Einige Straßen werden renoviert, viele Straßen haben jedoch, aufgrund von Erdbeben und Überschwemmungen (im Süden), große Schlaglöcher und Risse. Zwischen Quito und Guayaquil sowie zwischen Quito und Latacunga, Ambato und Riobamba sind die Straßen vollständig asphaltiert. Quito, Otavalo, Ibarra und Tulcan an der kolumbianischen Grenze werden durch eine Straße verbunden. Fernbus: Busverbindungen sind gut und zumeist schneller als in den anderen Andenstaaten, da mehr Asphaltstraßen zur Verfügung stehen. Auf den Strecken zwischen Quito und Guayaquil und von Quito in die anderen größeren Städte des Hochlandes sind Platzreservierungen erforderlich. Mietwagen: Avis, Budget, National und Hertz sind vertreten. Unterlagen: Internationaler Führerschein.

STADTVERKEHR: In Quito und Guayaquil verkehren Linien- und Minibusse mit Einheitsfahrpreisen. Taxis findet man vor allem in größeren Städten. Tarife sind im allgemeinen günstig, der Fahrpreis sollte aber im voraus vereinbart werden. In Quito verfügen Taxis über Taxameter.

Fahrzeiten: von Quito zu den folgenden größeren Städten (ungefähre Angaben in Std. und Min.):

- Flugzeug Bahn Bus/Pkw
Guayaquil 0.50 7.00 7.00
Cuenca 1.30 - 9.30
Ambato - - 2.30
Riobamba - 3.00 3.30
Esmeraldas 1.00 - 7.00
Puerto Ayora 2.30 - -

 

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